Serpentia

Am Mörderpass

Herbst 1207

Rhys, Bernward, Ludwig, Gwy, Hakrim

Ludwig kommt zurück, in einem abstürzenden Luftschiff, zusammen mit seiner Frau Hildegard. Angeblich wurde er von Igor dem Versenker angegriffen, einem berüchtigten Luftpiraten, dessen Antlintz noch niemand erblickt hat.

Nachdem er sich schlafen gelegt hat, findet sich Ludwig vor der Tür des obersten Stockwerks wieder, in Schlafkleidung (Nachthemd, Zipfelmütze, Bartsack). Offenbar ist er dahin geschlafwandelt.

Lacus beruft eine Bundsitzung ein, nachdem er informiert worden ist. Nach kurzer Besprechung wirkt Bernward einen Zauber auf Ludwig und stellt fest, dass der Schlüssel auf gewisse Art und Weise mit dem Einfluss reagiert, den Ramiteps Juwel auf die Aura hat. Bernward geht mit den anderen und Ludwig nach oben, der Raum wird geöffnet und Ludwig aktiviert das Auge. Es öffnet sich, aber er kann es auch wieder schließen.

Nach einiger Diskussion beschließen die Magier, sich auf die Suche nach den einzelnen Teilen zu machen. Sie entdecken mit Ludwig als arkaner Verbindung ein Teil in Marokko, ein Teil auf den Shetlands, ein Teil in Rom, ein Teil in Wales und ein Teil ganz in der Nähe; außerdem natürlich die Teile, die sich in Serpentia befinden.

Sie beschließen, sich auf die Suche nach dem Teil in der Nähe zu machen: Rhys, Bernward, Ludwig, Gwy und Hakrim brechen auf. Gwy kriegt von Joran und Andrew noch die Ermahnung, ja wiederzukommen, damit er Seska heiraten kann. Sind nur noch vier Wochen bis zur Hochzeit.

Zunächst folgen sie der Hauptstraße, auf der die Karawanen zwischen Damaskus und Basra. Irgendwann biegt der Weg nach Süden ab, und sie schlagen sich zunächst in die Hügel. Das ist allerdings aufgrund von Wassermangel nicht so gut, und daher sucht Rhys magisch nach einem Weg.
Als sie dem kleinen Pfad folgen, kommen sie zu einem größeren Weg, an dem ein recht wehrhaftes Dorf liegt. Sie kommen zunächst in der kleinen Festung des Dorfes unter und werden freundlich aufgenommen (außer Rhys, der einen extra-Tisch und ein eigenes Huhn kriegt), aber dann machen einige Mädchen des Dorfes Annäherungsversuche bei Gwy, der sie abweist, was nicht gut ankommt. Gwy benutzt seine Magie, um die Männer einschlafen zu lassen. Es gibt jedoch eine alte Frau, die Rhys die ganze Zeit beobachtet hat, die nicht einschläft und statt dessen Gwy aus der Festung schmeißt. Der Rest geht mit.

Am nächsten Tag treffen sie auf dem Weg eine Karawane. Eine Gruppe von Mönchen steht um einen Wagen umher, dessen Achse wohl gebrochen ist, und auf dem etwas Schweres unter einer Plane transportiert wird. Außerdem gehört noch eine Gruppe von sechs Kapuzenmännern und einem Kapuzenmädel zu der Karawane, und eine zweite Gruppe, zu der ein djinnblütiger Fremdenführer, ein Arzt, zwei Wachen und Audentia Ex Tytalus gehört. Alle sind unterwegs zum Mörderpass.

Bei der Reparatur der Achse stellen Hakrim und Ludwig fest, dass ein Bein des Drachen auf dem Wagen liegt; außerdem haben die Mönche, die teilweise sehr welterfahren wirken, Schwerter auf dem Wagen.
Nachts schleicht zunächst die Kleine Kapuzi zu dem Wagen und stellt dort irgendwas mit den Ochsen an. Einige Zeit später fängt die Plane auf dem Wagen Feuer, und als das Feuer gelöscht wird, entsteht eine grünliche Wolke, die sich zu einem boshaft aussehenden Gesicht formt, das kurz auflaucht, dann aber vom Wind verweht wird. Die Ochsen reagieren überhaupt nicht.
Jamal ist sehr aufgeregt und erzählt, dass er gehört hätte, dass das Bein zu einem alten Schlangengott gehören würde, dessen Hohepriester Thutmoses die gesamte Statue verflucht hat (möglicherweise der Mann, dessen Gesicht man gesehen hat). Audentia wirkt auch sehr besorgt, sie vermutet, dass die Kapuzenleute das Bein stehlen wollen.
Später in der Nacht hört man hin und wieder ein unirdisches Flüstern von der Statue, das aber schließlich von dem Beten eines Mönchs übertönt wird.

Am nächsten Morgen stellen sich die Mönche im Kreis um Wagen und Ochsen und beten. Dadurch erwachen die Ochsen aus ihrer Passivität, sehr zur Enttäuschung der Kapuzenleute.

Während sie unterwegs sind, kommen sie an eine Stelle, an der eine magische Aura herrscht. Plötzlich aktiviert sich das Bein, Ludwig ruft eine Warnung, und ein Feuerstrahl schießt aus den Krallen. Es gelingt Rhys, Hakrim zur Seite zu reissen, Ludwig erwischen ein paar Funken in seinem Bart und sengen ihn an. Aufgeregt läuft Ludwig auf das Bein zu und befiehlt ihm, aufzuhören, und tatsächlich deaktiviert sich das Artefakt wieder.

Kurz darauf erreichen sie den Mörderpass. Dort kommt es zur Auseinandersetzung: Zunächst versuchen die Mönche, eine Ablenkung zu starten, um sich mit dem Wagen zu verdrücken, dann greifen fünf der Kapuzenleute, Untote, die Mönche an; die Magier von Nadir versuchen, die Ochsen zu stehlen, und die kleine Kapuzenfrau beschwört ein paar Erdelementärchen, die die Serpentianer angreifen.
Aus dem Wald kommen noch einige Magier, Peppino und Chairos Ex Verditius, die Audentia unterstützen, und ein riesiges Skelett, das versucht, das Bein wegzutragen.

Nach heftigen Kampf erschlagen die Untoten die Mönche, der Wagen wird von Chairos nach dem Riesenskelett geworfen und beide stürzen auf Peppino und etliche Grogs von Nadir; Gwy und Ludwig werden schwer verletzt, Hakrim fällt bei der Verteidigung von Rhys; ein Schlangenhexer, der das Riesenskelett kontrolliert, tötet Peppino, die beiden anderen Friedhofshexer brauchen einen neuen Körper (einen Mönch und eine Groga), und letzten Endes nimmt das Riesenskelett das Bein mit.

Nachdem die Verletzten versorgt werden, bricht die Gruppe auf nach Nadir, um Audentia und Chairos dorthin zu bringen. Die anderen Magier beschließen, das Bein weiter zu suchen, trotz der Warnungen, dass auch andere Fraktionen hinter dem Artefakt her sind.
Die Chars brechen nach Hause wieder auf, mit Gwy, der zwar schwer verletzt ist, sich aber die Hochzeit nicht entgehen lassen will.

Comments

Marganma

I'm sorry, but we no longer support this web browser. Please upgrade your browser or install Chrome or Firefox to enjoy the full functionality of this site.