Serpentia

Angelicas Maske

Winter 1183

Andrew, Julius, Lionel, Aladin, Robert, Benara

Aladin erhält eine Einladung aus Tripolis: Der von seiner Krankheit vollständig genesene Sohn seines Handelspartners Giovanni Caravella möchte bald heiraten und würde sich über die Anwesenheit des damaszenischen Händlers und seines Angestellten Andreas sehr freuen. Der Bjornaer möchte eine so gute Gelegenheit zum Feiern nicht ausschlagen, und auch Andrew und Julius sind gern bereit, Tripolis unter etwas friedlicheren Vorzeichen wieder zu besuchen.
Aladin möchte auf diese kleine Reise auch seinen neuen Leibwächter Benara, einen schwarzhäutigen Äthiopier, dem er das Leben gerettet hat, mitnehmen. Dazu scheint es ihm angeraten, den mit Serpentias Sitten nicht sonderlich vertrauten Krieger zunächst mit Julius bekannt zu machen, bevor der Geist das selber unternimmt. Dennoch ist Benara recht erschrocken, als sich der angebliche Schutzgeist des Hauses Ibn Usama aus dem Nichts vor ihm manifestiert.
Die Reise nach Tripolis verläuft ereignislos, und auch in der Stadt scheint alles in bester Ordnung: Giovannis Sohn Francesco und seine hübsche Braut Bianca sind einander augenscheinlich sehr zugetan. Aber am Abend stört ein kleiner Zwischenfall die allgemeine Harmonie: Julius und Benara beobachten, wie ein junger Mann erhitzt mit Francesco debattiert. Offensichtlich war der als Tonio Micelli Angeredete früher nicht nur Biancas Verlobter, sondern auch Francescos bester Freund. Seit der bevorstehenden Hochzeit der beiden hat sich das allerdings geändert.
Als Benara den anderen davon berichtet, sind die beunruhigt und beschließen, das junge Paar im Auge zu behalten. Als Francesco Bianca nach Hause bringen will, schleichen ihnen die besorgten Gäste nach – allerdings ziemlich ungeschickt, sodaß sie bemerkt werden.
Um weitere Peinlichkeiten zu vermeiden, wird Julius dann abgestellt, um die beiden zu überwachen, was der auch gerne tut – besonders nachdem der Bräutigam seine junge Braut verläßt und sie sich in ihr Nachtgewand umkleidet….
Der Rest begibt sich zu der kleinen Hütte des Heilermönchs Leombardis, der sie freundlich empfängt. Es hat keine weiteren Fälle der Seuche in Tripolis gegeben. Nach Tonio Micelli gefragt, kann der Mönch nichts wirklich Negatives berichten: Ein junger Italiener eben, vielleicht etwas hitzköpfig, aber es ist unwahrscheinlich, daß er etwas Drastisches unternimmt, um die Hochzeit zu verhindern. Beruhigt kehren die Besucher zum Haus der Caravellas zurück und legen sich schlafen.
Am nächsten Tag jedoch muß Julius hilfloser Zeuge werden, wie zwei kräftige Kerle Bianca auf dem Marktplatz zunächst verfolgen und schließlich sogar entführen. Er folgt den dreisten Räubern bis zu einem bestimmten Haus, das er allerdings nicht betreten kann: Irgend jemand muß dort ein Bannzeichen gegen Geister aufgehängt haben.
Schnell holt er die anderen Serpentianer herbei, die bis dahin von Biancas Magd von der Entführung gehört haben. Sofort begeben sie sich zu dem Haus, in dem laut Julius die dreisten Männer mit dem ohnmächtigen Mädchen verschwunden sind. Die Lebenden können das recht kleine Gebäude auch ohne Schwierigkeiten betreten. Darin finden sie einen einzigen leeren Raum, in dem die Leichen der beiden Entführer liegen. Von Bianca ist keine Spur zu sehen, aber es gelingt Robert, ein paar dunkle Frauenhaare zu finden, die eindeutig von der verschwundenen Braut stammen.
Als etwas mehr Licht in den Raum gelangt, stellen die Eindringlinge fest, daß irgend jemand mit dem Blut der beiden Toten zwei Zeichnungen an die Wand gemalt hat: Zwei Pentagramme, wie sie gerne von den Dienern des Bösen für Schadzauber verwendet werden. In der Mitte der Pentagramme stehen in griechischer Schrift zwei Namen, die Aladin mit Mühe und Not entziffern kann: Einmal „Aladin“, in dem anderen „Andreas“.
Da die beiden Magi aber bisher keinen schädlichen Einfluß spüren, beschließen sie, zunächst nach der Entführten zu suchen. Als Aladin der Spur der arkanen Verbindung über die Haare folgt, stellt er fest, daß Bianca wohl irgendwo in der Templerfestung von Tripolis sein muß. Obwohl alle das für ziemlich unwahrscheinlich halten, möchte sich der Bjornaer doch gern einmal dort umsehen. Er nimmt Katzenform an und kann leicht in die schwerbewachte Festung eindringen. Dort macht er allerdings einen Fehler: Da er unbedingt in das Zimmer des dortigen Rittmeisters hinein will, die Tür aber verschlossen ist, verwandelt er sich kurzerhand in einen Menschen zurück und öffnet diese. Zwar findet er in dem Raum nichts von Interesse, muß dann aber feststellen, daß die Macht der christlichen Aura innerhalb der Feste zu stark ist, als daß er sich unbemerkt wieder in Katzengestalt begeben könnte. Jetzt befindet er sich in einer Zwickmühle: In der Hochburg der Templer fällt ein nackter Inder genauso auf wie ein Panther. Immerhin kann er sich in dem Zimmer bei der Kleidung des Rittmeisters bedienen: Bleibt nur noch seine doch recht auffällig dunkle Hautfarbe. Aladin beschließt, zunächst einmal abzuwarten und dann vielleicht im Schutz der Dunkelheit zu entkommen.
Außerhalb beginnen die anderen sich währenddessen Sorgen zu machen, da ihr Gefährte doch sehr lange braucht. Schließlich hält Benara es nicht mehr aus und beschließt, um jeden Preis in diese Festung zu gelangen. Andrew ist bereit, ihm zu helfen und für eine Ablenkung zu sorgen. Dazu wählt er einmal mehr seine probate Verkleidung als Bettler und bricht am Tor der Burg, anscheinend völlig entkräftet, direkt vor den Wachen zusammen. Die tun ihre Christenpflicht und helfen dem „Armen“, während Benara an ihnen vorbeischlüpft. Innerhalb der Festung stößt er recht schnell auf Aladin und die beiden verlassen in der Deckung eines mittlerweile zeternden Bettlers die Burg wieder.
Da diese Strategie ziemlich erfolglos war, wollen sich alle erst einmal wieder zu den Caravellas begeben, um dort zu hören, ob es etwas Neues gibt. Andrew, der immer noch in seiner Verkleidung ist, trennt sich kurz von den anderen, um sich umzuziehen. Auf dem Rückweg von der Herberge, wo er dies erledigt hat, wird er auf eine maskierte, aufreizend gekleidete Frau aufmerksam, die direkt auf ihn zuzukommen scheint. Er bleibt stehen, um herauszufinden, was sie von ihm will. Als die Maskierte den Magier fast erreicht hat, wendet sie sich zunächst scheinbar ab, nur um dann in einer blitzschnellen Attacke einige Haare des Magiers abzuschneiden.
Dieser ist nicht bereit, der davonlaufenden Fremden eine so exzellente arkane Verbindung zu überlassen und versucht, seine Haare durch Magie zu zerstören, obwohl er die Vernichtung von Dingen des Körpers im Normalfall gar nicht beherrscht. Dabei allerdings wird er völlig von der Magie überwältigt und spricht einen Spruch der neunzehnten Ordnung spontan aus. Sein Geist trennt sich daraufhin temporär von seinem Körper und fliegt ins Zwielicht, aus dem er erst einige Stunden später wieder erwacht.
Er befindet sich zu diesem Zeitpunkt inmitten einer gaffenden Menschenmenge vor dem Haus der Caravellas wieder. Der Grund für die vielen Zuschauer ist unter anderem wohl die Tatsache, daß der Magus irgendwo in der Stadt seine gesamte Bekleidung verloren haben muß und jetzt völlig nackt ist. Während der Jerbiton noch reichlich verwirrt vor dem Haus steht, sieht Julius ihn und bietet ihm seine Hilfe an. Auf Anraten des Geistes spricht Andrew die tiefsinnigen Worte „Glllhhhh“ und markiert so einen heftigen Sonnenstich. Daraufhin bringen ihn einige Diener der Caravellas erst einmal ins Haus und dann ins Bett, wo sich der Magier erstaunlich schnell „erholt“.
In dieser Nacht stellt Aladin einige seiner Knechte ab, um die verdächtige Templerfestung zu beobachten. Dabei sehen diese die maskierte Frau, die die Burg verläßt und zu einem Haus geht. Die Diener folgen ihr allerdings nicht hinein, und schon nach kurzer Zeit kehrt die Geheimnisvolle in die Feste zurück.
Der Schlaf, den Andrew und Aladin genießen, ist nicht sehr ruhevoll: Beide Magier haben Alpträume, in denen die Maskierte eine große Rollen spielt. Der Jerbiton träumt, er würde ihr die Maske herunterreißen, unter der Biancas Gesicht zum Vorschein käme. Die junge Frau beginnt sofort, gräßlich zu bluten und stirbt trotz aller Anstrengungen innerhalb kürzester Zeit. Aladins Traum ist noch schlimmer: Die eigenartige Frau beginnt, ihm sein Herztier zu stehlen, und zerreißt dadurch die Bindung, die der Bjornaer zu seiner Pantherform hat. Vor Entsetzen springt Aladin in wilder Flucht aus dem Fenster. Als er unten aufkommt, wird er endlich wach – nur um festzustellen, daß er tatsächlich aus dem ersten Stock auf die Straße gesprungen ist. Eine panische Sekunde lang glaubt er, sein Herztier wirklich verloren zu haben, aber das ist nur eine Täuschung.
Immerhin glauben die beiden Magier jetzt zu wissen, welcher Form der Schadzauber der Pentagramme ist. In dieser Nacht schlafen sie jedenfalls nicht mehr viel.
Am nächsten Morgen besichtigen die Gefährten zunächst das Haus, in das die Maskierte in der letzten Nacht gegangen ist, und finden auch dort wieder zwei Tote und dieselben mit Blut gezeichneten Pentagramme. Da sich die seltsame Frau tagsüber nicht zeigt, beschließen die Magier, sie erst in der nächsten Nacht zu suchen und dabei hoffentlich an weiteren Morden zu hindern.
Am Abend brechen sie auf und suchen zunächst über die arkane Verbindung nach Bianca. Diese bewegt sich zwar, aber es gelingt Aladin, sich gut genug auf sie einzustellen, daß sie sie dennoch erreichen können. Kurz bevor sie jedoch bei der Veschwundenen ankommen, treffen sie auf Francesco, der ebenfalls nach seiner Verlobten sucht. Bevor sie ihn irgendwo anders hinschicken können, taucht die Maskierte auf. Es kommt zu einem kleinen Kampf, bei dem Robert und Lionel hauptsächlich damit beschäftigt sind, Francesco davon abzuhalten, einzugreifen. Dies gelingt, wenn auch auf etwas drastische Art und Weise: Irgendwann bricht Lionel dem Kaufmannssohn kurzerhand den Arm.
Währenddessen versucht die Maskierte zu sprechen, was Andrew aber verhindert, indem er ihr einfach den Mund zuhält. Dabei jedoch wird die Maske immer heißer, sodaß es nur eine Frage der Zeit ist, bis der Jerbiton wieder loslassen muß. In diesem Moment versucht Julius, seinen geisterhaften Körper zwischen die Maske und das darunterliegende Gesicht zu zwängen. Diese mutige Handlung bezahlt er mit dem Verlust fast all seiner Macht, die ihn weiter existieren läßt, als es einen blendenden Lichtblitz gibt, der auch Andrew zurückschleudert.
Daraufhin hört der Jerbiton auf einmal einer sehr vertraute Stimme in seinem Kopf: Angelicas Stimme, die von der unheimlichen Maske zu kommen scheint. Die tote Hexe bietet dem Magier einen Handel an: Sein Leben gegen das von Bianca. Nach kurzer Überlegung stimmt Andrew zu, zögert aber, seine Parma zu senken.
Während der Jerbiton und die Frau sich in stummer Verbindung befunden haben, hat Aladin die Zeit genutzt und einem Zauber gewirkt, der die Magie der Maske so verändern soll, das sie niemanden mehr schaden kann. Kurz bevor Angelicas rachsüchtiger Geist irgend etwas gegen den Mann, der sie getötet hat, unternehmen kann, beginnt dieser Spruch zu wirken. Die Maske verformt sich etwas und fällt dann mit einem leisen Klappern zu Boden.
Darunter kommt tatsächlich Biancas Gesicht zum Vorschein, und wie in Andrews Alptraum beginnt die junge Frau, aus zahlreichen Kopfwunden heftig zu bluten. Diesmal jedoch kann der Magier sie mit einem schnell gesprochenen Heilzauber vor dem Tod bewahren. Mit der immer noch schwer Verwundeten eilen die Gefährten dann zu Leombardis, der zuerst Bianca und dann auch Francesco versorgt.
Nachdem sie die beiden jungen Menschen nach Hause gebracht haben, kehren die Magier noch einmal zum Kampfplatz zurück. Dort spricht Andrew einen Zauber, der Dämonisches anzieht, und tatsächlich bildet sich über der Stelle, wo die Maske in Flammen aufgegangen ist, ein seltsam pulsierender Nebel, der aber schnell davonwabert.
Aladin beschließt daraufhin, sich zunächst einmal schlafen zu legen, während Andrew in die nächste Kirche geht, um dort für die Seelen aller Beteiligten zu beten.
Am nächsten Tag müssen die Gefährten eine traurige Kunde hören: Bianca, die mit den Morden, die sie während ihrer Besessenheit begangen hat, nicht zurechtkam, hat sich aufgehängt. Kaum ist diese Nachricht bei den Caravellas angelangt, als auch schon Tonio Micelli ins Haus stürzt und Francesco die Schuld am Tod des jungen Mädchens gibt. Dieser widerspricht ihm nicht, sondern scheint durchaus bereit, sich von seinem ehemaligen Freund töten zu lassen. Daran allerdings wird der wütende Italiener von Aladin und Benara gehindert, die ihm aber ungeschickterweise einreden, sie wären die eigentlich Schuldigen. Überdies erfährt der junge Mann dann auch noch, daß Aladin ein Magier ist, und sie müssen ihn überwältigen und gefangensetzen. Erst Andrews Geständnis, daß die ganzen Ereignisse auf einen Versuch, Rache an ihm zu üben, zurückgehen und dessen Bereitwilligkeit, sich von Tonio niederstechen zu lassen, bringen den Italiener zur Besinnung. Niedergeschmettert verläßt er das Haus der Caravellas. Francesco, der meint, am Leben keine Freude mehr finden zu können, will Mönch werden und geht daher zu Leombardis, um dessen Rat einzuholen.
Da eindeutig ist, daß den bösen Geist der Hexe etwas mit der Templerfestung verband, beschließen die Gefährten, sich dort noch einmal etwas intensiver umzusehen. Dazu schleichen sich Robert und Benara als Pilger ein und werden natürlich sofort zu diversen Arbeiten eingeteilt. Als sie den Auftrag haben, etwas im Keller zu erledigen, sehen sie dabei einen Templer in einen Raum gehen, in dem er, als sie nachschauen, kurz danach nicht mehr ist. Da die Kammer keine weiteren offensichtlichen Ausgänge hat, kann das nur eines bedeuten: Es gibt hier irgendwo eine Geheimtür. Robert beginnt, nachzuforschen, und findet den Mechanismus ziemlich schnell – dummerweise auch den Templer, der in dem kleinen Raum hinter der verborgenen Tür gerade einem Dämon huldigt. Der Krieger zögert nicht lange und schlägt den unbewaffneten Grog mit seinem Schwert nieder, wobei er ihn schwer verletzt. Dann zieht er ihn in die geheime Kammer, wo Robert einem runden, seltsam pulsierenden Stein bemerkt. Dort läßt der Tempelritter seinen Gefangenen zunächst allein.
Außerhalb bekommt Andrew, der den Gesundheitszustand seines Leibgrogs überwacht, dessen Verwundung durchaus mit. Jetzt hält ihn nichts mehr außerhalb der Feste, und auch er bittet als Pilger verkleidet um Einlaß, den er erhält.
Währenddessen ist Benara in Schwierigkeiten: Der Tempelritter hat den angestrengt putzenden Äthiopier wohl bemerkt und nimmt ihm den unschuldigen Pilger nicht so ganz ab. Aber auch Benara ist mißtrauisch geblieben: So kann keiner den anderen überraschen und es kommt zu einem ungleichen Kampf zwischen dem gerüsteten und mit einem Schwert bewaffneten Templer und dem waffenlosen Grog.
In dieser Situation kommt Andrew dazu und sorgt magisch für etwas Ausgleich, indem er zunächst Benara ein Schwert erschafft und dann die Rüstung seines Gegner zerstört. Unter diesen Bedingungen siegt der Leibwächter Aladins mühelos. Der überwältigte Tempelritter zeigt sich verstockt, auch als er auf die verborgene Kammer angesprochen wird. Da er nicht bereit ist, zu beichten oder zu bereuen, wird er von Andrew erschlagen.
Daraufhin retten die beiden falschen Pilger zunächst einmal den angeschlagenen Robert und untersuchen dann die seltsame Steinkugel, die hier auf einer Art Altar liegt. Dabei fällt Andrew auf, daß sie in demselben Rhythmus pulsiert wie der Nebel, der aus Angelicas Maske nach dem Kampf zu entdecken war. Allerdings warnt Robert den Jerbiton, daß der Stein viel zu heiß ist, als daß man ihn anfassen könne.
Das aber hält Andrew nicht auf: Der Erdmagier umgibt seine Hand einfach mit einer schützenden Steinschicht und trägt die pulsierende Kugel so hinaus. Sein Ziel ist der befreundete Mönch Leombardis, da er selbst nach den Ereignissen in Jerusalem nicht auf dem besten Fuß mit den Templern steht.
Während er den teuflischen Stein zu dem Mönch trägt, stellt der Magier fest, daß die Kugel ihre mörderische Hitze nur dann entwickelt, wenn sie sich nicht in direktem Kontakt mit einer sehr starken christlichen Aura befindet. Trotz dieses Wissens kann er nicht verhindern, daß die höllische Glut sich durch den Steinschutz in seine Hand brennt, bis er bei Leombardis anlangt. Der ist von dem Fund so entsetzt, daß er sich einmal mehr mit dem sehr vagen Angaben, die Andrew macht, begnügt, und sich – zwar widerwillig, da er mit ihnen nicht auf bestem Fuß steht – sofort zu seinen Kirchenoberen begibt. Die Kugel nimmt er mit.
Die verantwortlichen Kleriker lassen kurz danach eine ganze Kirche für die Öffentlichkeit sperren und exorzieren dort in einer mehrstündigen Zeremonie den bösen Stein. Auch zu den Tempelherren wird eine Abordnung geschickt, woraufhin die ganze Feste in hektische Betriebsamkeit ausbricht und der gesamte Boden der Burg noch einmal geweiht wird.
Für den Heiler Leombardis hat die ganze Angelegenheit recht unangenehme Folgen: Sein Feind unter den Oberen der Kirche von Tripolis nutzt die Situation, um den Mönch auf einen verlassenen Posten in der Wüste zu schicken.
Da sich in dem trauernden Haushalt der Caravellas die Gäste allmählich wie Störenfriede vorkommen, verlassen die Gefährten die Stadt recht bald in ziemlich gedrückter Stimmung und kehren nach Serpentia zurück.

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Marganma

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