Serpentia

Auf der Jagd nach Obsidian

Sommer 1184

Alen, Andrew, Colleen

Um seinen leidenden Leibgrog ein wenig aufzuheitern, beschließt Andrew, mit ihm nach Damaskus zu reisen. Dort kann er dann gleich nach Legenden über die Schwarzen Rosen suchen, außerdem ist der Obsidiandiener des Rosenprinzen seit dem Brand verschwunden. Da nur Colleen die entartete Fee gesehen hat, schließt sie sich an.
In der Stadt angekommen, geht Andrew zunächst in die Universitätsbibliothek. Da er die arabische Schrift nicht lesen kann, beauftragt er einen der Bibliothekare, nach Legenden über schwarze Rosen zu suchen: Welche Kräfte sie hätten, wo sie wachsen und so weiter. Wenn der Mann etwas findet, solle er sich bei Aladin Ibn Usama melden.
Danach sucht Colleen den Straßenjungen Farouk auf. Er solle sich doch einmal nach dem Obsidiandiener umhören, ob der vielleicht irgendwo aufgetaucht sei. Der Junge ist gern bereit, für eine so schöne Frau zu arbeiten und versucht während des Gesprächs ständig, mit Colleen zu flirten, worüber sich die junge Ritterin allerdings nicht allzusehr begeistern kann.
Während die Irin solchermaßen beschäftigt ist, treiben sich Andrew und Alen auf dem Marktplatz herum, in der Hoffnung, auf einen Geschichtenerzähler zu stoßen, der etwas über die Rosen weiß. Sie haben Glück: Ein alter Mann ist gerade dabei, eine Geschichte über eine Goldene Rose zu erzählen. Von ihr heißt es, sie sei in der Lage, jede Magie und jeden Fluch wieder aufzuheben. Auch andere Märchen und Legenden weiß der Alte zu berichten, und schließlich können ihn die beiden Männer auch noch einmal nach den schwarzen Rosen fragen. Der Geschichtenerzähler hat von diesen Blumen gehört, und sie sollen über viele Mächte, nützliche und schadhafte, verfügen. So können sie Flüche verhängen oder aufheben, Glück bringen oder auch größtes Unglück.
Nachdem sich Alen, Andrew und Colleen wieder bei Aladin getroffen haben, dauert es nicht lang und Farouk bittet um Einlaß. Er hat tatsächlich eine Spur von dem Obsidian gefunden. Dieser hat sich vor einigen Nächten in einem Garten südlich der Stadt mit einem vermummten Mann oder auch Dämon getroffen. Danach hat er Damaskus verlassen.
Noch am selben Abend gehen die Gefährten zu diesem Garten und finden tatsächlich nach einiger Suche einen kleinen Obsidiansplitter. Mit dieser Verbindung kann Andrew herausfinden, wo sich die entartete Fee jetzt befindet. Offenbar bewegt sich der Obsidian Richtung Norden, am Rand des Anti-Libanon entlang. Da weder Andrew noch Colleen den Dämonendiener entkommen lassen wollen, machen sie sich an die Verfolgung.
Die Reise erweist sich als ziemlich anstrengend, da es der Obsidian anscheinend recht eilig hat, und so können die Verfolger kaum aufholen. Immerhin bemerken sie an den Spuren ihres berittenen Gegners, die am Rand des Gebirges teilweise noch sichtbar sind, daß er wohl irgendwann Gesellschaft von drei bis vier Dutzend schwer gerüsteten Reitern bekommen haben muß. Aber auch dies verlangsamt ihn kaum, sodaß die Suche schließlich abgebrochen werden muß, da Llwellyn Andrew noch im Labor braucht. Allerdings behält der Jerbiton den kleinen Steinsplitter, damit er und Colleen später noch einmal nach der entarteten Fee suchen können.

*

Andrew und Llwellyn forschen trotz der Unterbrechungen den Return of the Unblemished Skin, einen Spruch, der Narben entfernt. So werden sowohl Llwellyn selbst als auch Andrews Söhne ihre Narben wieder los. Da nicht genug Vis da ist, verzichtet Andrew vorläufig darauf, den Zauber auch bei sich selbst anzuwenden.
*
Nakatia reist nach Gwenderon, wo sie im Austausch gegen den Lehrling Chairos ihren Langlebigkeitstrank bekommt.

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Marganma

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