Serpentia

Auf der Suche nach dem Drachenkopf

Sommer 1208

Andrew, Lacus, Mohammed, Fianna, Ludwig, Sven, Konrad

Laut Aussage von Olf liegt nördlich von Schottland eine Insel namens Jonathan, wo Wilde leben.
Rosemarie kommt nicht mit, weil Fianna als Mann getarnt (Finn) mitkommt.

In Schottland hören wir von einem Bund, der nördlich angesiedelt zu sein. Die Magier dort stammen aus Deutschland, zwei davon waren Bjornaer, Dachs und Pferd.

In Aberdeen empfiehlt der Hafenmeister den Walfänger Jonathan (ausgerechnet). Der Kapitän sieht sehr geschniegelt. Andrew erzählt ihm, dass die Gruppe eine Insel sucht, auf der Ludwig vor langer Zeit einmal war und an die er sicht wahrscheinlich erinnert, wenn er sie wiedersieht. Der Kapitän ist zwar nicht so begeistert, aber er macht einen guten Preis und nimmt die Gruppe mit.

In einer Kneipe erfahren sie, dass es im Norden Grönland und Island gibt, und noch ein paar kleinere Inseln, z.B. die Shetlands. Da kann man aber nicht leben, weil man da nur Fische fangen fischen. Angeblich gibt es da auch eine westliche Insel, auf der es einen Vulkan gibt.

Nach ein paar Tagen weiß Ludwig genau, wo sie hinmüssen. In der Nacht, bevor sie dort ankommen, sieht man eine riesige Feuersäule, die über einer Insel auftaucht. Die Matrosen haben Angst, dorthin zu fahren. Der Kapitän vereinbart mit Andrew, dass man sie auf einer benachbarten Insel absetzt und ihnen ein kleines Boot verkauft, mit dem sie dann auf die Feuersäuleninsel rudern können.

Während Andrew, Konrad und Mohammed sich auf der Insel umschauen, finden sie ein eigentümlich aussehendes Gebäude mit sehr breiten Mauern, in die Räume hineingebaut. Auch eine Leiche liegt da, auf einem Bett, aber der Mann scheint auf natürliche Art und Weise gestorben zu sein. Andrew und Mohammed beerdigen ihn.

Die Gruppe beschließt, auf der Insel zu übernachten und erst am nächsten Tag zu der Feuerinsel zu fahren. Gegen Morgen hört Mohammed einen tiefen, anhaltenden Ton, kann aber nicht erkennen, wo der Ton herkommt.

Dann geht es an die Überfahrt zur Feuerinsel (nachdem die andere Insel jetzt Jonathan heißt). Es gibt dort etliche Fjorde, und sie fahren in einen davon hinein. Es geht ziemlich steil nach oben. Lacus entdeckt eine magische Aura.
Hinter einer Biegung taucht ein junger Mann mit einem Mausgesicht auf, der auf eine sehr eigentümliche Biegung läuft. Er wird verfolgt, von irgendetwas Großem verfolgt. Es handelt sich um einen Troll.
Andrew und Lacus versuchen, ihn aufzuhalten, aber Lacus‘ Wasserstrahl hat keinen großen Effekt, und Andrews Grube taucht versehentlich unter dem jungen Mann auf.
Bei der Flucht vor dem Troll gelingt es Andrew und Lacus jedoch, den Troll unter einer Klippe zu begraben.

Der junge Mann führt sie zu einem schmalen Pfad, auf dem der Troll – falls er noch lebt – ihnen nicht folgen kann. Er stellt sich als Fips vor und freut sich, zu hören, dass Lacus und Andrew Hermetiker sind. Das hat man ja schon lange nicht mehr gesehen! Es gibt einen Bund auf der Insel, mit Magiern, aber die Hermetiker sind schon seit Generationen weg. Statt dessen tauchen zweimal im Jahr fliegende Elfen und Trolle auf, kämpfen miteinander und wollen in den Bund.

Die Gruppe beschließt, zum Bund zu gehen. Da sowohl Trolle als auch Elfen das Gebäude belagern, gräbt Andrew einen Gang bis zu dem See, der den Bund umgibt; danach wandern sie durch den See – dank Lacus können alle unter Wasser atmen. Als sie den Bund erreichen, wird ihnen das Tor aufgemacht. Die Leute, die hier leben, sehen alle irgendwie mausähnlich aus.
In der Mitte des Bundes steht ein Turm, aus dem die riesige Feuersäule kommt. Quer durch den Bund laufen Metallbänder, die in der Halle ein Siegel bilden.

Der Meister von Fips heißt Lars und bringt die Gruppe zu dem Altesten, der noch mausähnlicher aussieht als die anderen. Andrew erklärt ihm, dass sie auf der Suche nach dem Drachenschädel sind, und er führt sie in den Keller. Dort liegt der Drachenschädel, eingeschlossen in kristallinen Stein, mit einem Stein zwischen den Kiefern, der seltsame Erzeinschlüsse hat. Die Metallbänder verlaufen hier durch den Raum und enden beim Drachen.

Der Älteste erklärt, dass die Aegis des Bundes aus dem Himmelsstein gespeist wird. Der Stein ist wohl irgendwann mal vom Himmel gefallen und entzog sich auch jeglicher Untersuchung.
Die Hermetiker unter Dragan Ex Bjornaer wurde mitsamt der jüngeren Magier hierher verbannt, weil der hermetische Orden irgendwelche Probleme mit ihnen hatte. Sie haben hier den Himmelsstein und den Drachenschädel gefunden; und ihr Anführer, Philipp Ex Bjornaer, hat die Aegis mit dem Himmelsstein verbunden, und sie läuft immer noch.
Da es ständig Probleme mit dem Orden des Odin gibt, wollten die Magier sich erstmal um die Feengeschichte kümmern. Bevor sie losgingen, hat Philipp noch ein paar Mäuse in Menschen verwandelt, die den Bund beschützen sollten. Aber scheinbar hat der Zauber wesentlich länger gehalten als gedacht.
Außerdem gibt es im Keller ein unheimliches Schiff, in der Nähe des Ursprungs der Feuersäule. Da gehen die Mäuse aber nicht hin, weil es da komische Steinwesen gibt, und auch noch Gräber, aus denen vielleicht sonst noch was kommt.

Lacus entdeckt einen Geist, mit dem er sich unterhält. Der Geist ist ein Wikinger und erzählt, dass Leif, sein Anführer, der König der Drachen war und die Siedlung gegründet hat. Er hat das Schiff im Keller gebaut (warum auch immer), hatte sich zum Christentum bekehrt und hat den Drachenkopf von einer Kaperfahrt mitgebracht.

Während Andrew und Lacus die Unterlagen der Magier sichten, schauen sich die anderen im Gebäude um. Sie finden heraus, dass die Mäuse extrem gute Kämpfer sind. Die Trolle und Elfen kommen jeweils im Sommer und im Winter vorbei, und wenn sie sterben, hinterlassen sie Silber, oder Au- bzw. Te-Vis.

Im Tagebuch der Jerbiton Wiebke steht, dass Philipp und Hakan zu den Trollen und Wiebke und der Verditius Reinhard zu den Elfen gegangen sind. Wiebke war übrigens schwanger von Hakan.
Nachts wird nicht gekämpft, es ertönt ein Horn – genau wie morgens zum Kampfanfang. Das war auch das Geräusch, das Mohammed auf Jonathan gehört hat.

Am ersten Abend gibt es ein Fest. Danach hat Lacus noch eine Begegnung mit Nona, einer Mäusin.

Am nächsten Morgen gehen die Mäuse raus, um auf dem Schlachtfeld Vis und Silber abzugreifen. Lacus geht mit Ludwig und Sven auf Tauchkurs, um Zeug aus dem Wasser einzusammeln; Andrew teleportiert Zeug zu sich, zieht Trollen die Rüstung aus und explodiert die Flöße, die noch am Ufer herumstehen.

10 Bauern Terram, 5 Bauern Auram

Danach gehen sie hinunter in Richtung Leifs Schiff. Es handelt sich da unten um ein ganzes Felsenlabyrinth mit niedrigen, breiten Seitengängen. Unterwegs sehen sie den Geist einer nordischen Gargyle, die sie anknurrt, aber nicht angreifen kann.
Weiter hinten in einem Vorraum finden sie ein Nest von Gargyleneiern, das zerschlagen ist. Lacus sieht diverse Geister der toten Gargylen. Danach kommt ein quadratischer Raum, dessen Wände mit leuchtenden Runen verziert ist. In der Mitte des Raum befindet sich ein Drachenschiff.
Auf dem Schiff findet sich zum einen Leifs Schatz (Gold, Silber, Teppiche…), zum anderen Leifs Leiche. Neben ihm liegt ein riesiges Schwert, auf dem eine Bilderfolge mit alltäglichen Szenen aus dem Leben der Trolle abläuft.
Wir unterhalten uns mit dem Geist von Leif, der ein bißchen angepisst ist, weil sein Drachenschädel gestohlen wurde. Deswegen hängt er hier herum, statt in Walhalla zu sein. Das Schwert wird von den Trollen als „Pfeiler“ bezeichnet, und er hat es von dem Trollkönig gewonnen. Er vermutet, dass sie es wieder wollen.
Die Siedlung selbst hat er von anderen Menschen erobert, das Tor nach Deutschland hat dann später Thordinn geöffnet. Thordinn war ein Thorpriester, der auf Jonathan gelebt hat, weil er ein bißchen seltsam war.

Andrew und Lacus schlagen den Mäusen vor, in den Orden einzutreten und ein Hermesportal nach Serpentia zu machen. Zorg, Drun (die weibliche Mausmagierin), Lars und Gros (die beiden letzten Magier) wollen noch ein bißchen überlegen, sind aber positiv gestimmt. Vis für ein Hermesportal hätten sie.

Die Statue von Dragan stellt sich als verzauberter Magier heraus. Er zetert ziemlich, weil man ihn hat im Regen stehen lassen. Andrew und Lacus beschließen, ihn mitzunehmen und irgendwann zu entsteinern. Allerdings besser erst, wenn die Mäuse im hermetischen Orden aufgenommen sind. Das ist auch den Mäusen lieber.

Am Abend, nach Ende der Kampfphase, geht die Gruppe zum Lager der Trolle, um zu verhandeln. Sie reden mit Granit Darius, der ihnen erklärt, dass sie a) unter Gastrecht stehen, b) alle verstehen sollten, was gesagt wird und c) dass die Trolle ihren Pfeiler zurück wollen, jedoch die Elfen das verhindern möchten. Dadurch, dass der letzte Diamant der Trolle (es gibt in dem Reich der Elfen und Trolle jeweils einen Diamanten) den Pfeiler verspielt hat, hat er auch den Rang des Diamanten verspielt. Und jetzt beherrschen die Elfen die Trolle und halten sie wie Arbeitstiere.

Auch die Elfen werden befragt. Ihr Anführer sagt, dass die Trolle durch ihre Dummheit jedes Recht auf den Pfeiler verwirkt haben, und deswegen ihnen der Pfeiler gebührt – da sie ja das Reich stabilisieren können und die Trolle nicht.

Andrew und Lacus schlagen den Mäusen vor, einen Rätselwettbewerb um den Pfeiler zu veranstalten. Allerdings ist geplant, die Rätsel so zu stellen, dass die Elfen Nachteile mit ihrer Denkweise haben.
Beide Parteien gehen darauf ein, und das dreizehnte Rätsel wird tatsächlich von Orsai, einem Troll, richtig beantwortet. Er hat die Antwort zunächst nicht gewußt, aber dann kam sie ihm plötzlich. Mohammed fällt auf, dass Drun, die Mäusemagierin, ziemlich zufrieden dran.
Orsai bekommt den Pfeiler und wird zum Diamant.

Die Mäuse haben beschlossen, sich in den Orden aufnehmen zu lassen. Andrew und die anderen brechen erst mal auf nach Hamburg und fahren von dort aus nach London.

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Marganma

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