Serpentia

Das Große Teppichrennen

Herbst 1197

Rhys, Karl, Frederik, Sheila, Dáirine, Olf, Lin Chou Yüan, Pierre

Schon Ende Sommer haben die Grogs einen Besucher gemeldet, der nicht auf die übliche Art und Weise zum Bund kam: Frederiks Cousine Farina war mit einem fliegenden Teppich unterwegs. Ihr Aufenthalt war nur kurz, aber dabei überbrachte sie eine Einladung von Hassan al-Azaed an die Magier von Serpentia: Aller neun Jahre treffen sich viele arabische Zauberer und Djinnbeschwörer zu einem Großen Teppichrennen, und auch die Hermetiker wären als seine Gäste willkommen.
Nach längerer Besprechung einigen sich Dáirine, Frederik und Rhys, hinzugehen. Da das Ereignis nach Farinas Bericht eher einem großen Jahrmarkt ähnelt als einem formellen Anlaß, beschließen sie, ihre Familien ebenfalls mitzunehmen. Auch der Quaesitor Fortis wird sie begleiten: Das Teppichrennen ist eine gute Gelegenheit, weiterhin auf einen Vertrag mit den einheimischen Magiern hinzuarbeiten.
So bricht eine große Gruppe Anfang Herbst von Serpentia aus nach Damaskus auf, wo sie sich planmäßig bei den al-Azaeds einfinden wollen: Rhys in Begleitung von Tina und seiner Tochter Beatrice, Frederik mit seinem Sohn Yared Jonas, dazu noch die Freunde der beiden Kinder, Alocar und Seska, außerdem Dáirine, Ruairigh und ihre Töchter Molly und Bridged. Begleitet werden sie von den Grogs Karl, Olf, Sheila und Pierre. Auch Lin Chou Yüan schließt sich an, da er hofft, etwas neues über Magie lernen zu können.
In Damaskus herrscht großer Umtrieb bei den al-Azaeds: Mitglieder aus allen möglichen Familienzweigen sind zu Gast, und alte und neuere Streitigkeiten werden herausgegraben und durchgekaut, Geschichten über Verwandte werden ausgetauscht und auch die eine oder andere Hochzeit geplant. In all diesem Trubel fallen die Serpentianer und Fortis wenig auf.
Am nächsten Morgen ist es soweit: Auf riesigen Teppichen werden die al-Azaeds und ihre Gäste aus der Stadt geflogen. Erst am späten Nachmittag des nächsten Tages erreichen sie ihr Ziel: Eine schmale kleine Schlucht, durch die die Teppiche hindurchfliegen. Einen kurzen Moment lang ist der Übergang in eine Regio zu spüren, dann befinden sich alle in einem weitläufigen, von steilen Felswänden umgebenen Tal. In der Mitte erhebt sich ein sanfter Hügel, jenseits davon funkelt ein gar nicht so kleiner See. Überall stehen farbenprächtige Zelte herum, es gibt kleine Marktplätze, und die Luft ist voller fliegender Teppiche und übermütiger Jung-Beschwörer.
Es sind vier große Lager zu unterscheiden, deren Zelte jeweils in blau, rot, weiß und braun gehalten sind. Dazwischen finden sich jede Menge andere Unterkünfte und kleinere Lager. Die Alchemisten sind ein wenig von den anderen entfernt untergebracht – man kann sie leicht an dem grünlichen Rauch erkennen, der zwischen ihren (angesengt aussehenden) Zelten aufsteigt.
Das große blaue Lager gehört zu den al-Azaeds, die eine der großen Familien der Djinnbeschwörer sind. Auch die Serpentianer und Fortis lassen sich dort nieder. Nach einigem Hin und Her – da Lin unbedingt eine Mauer vor dem Zelteingang haben möchte – sind schließlich alle unterbracht und können auf Entdeckungsreise gehen. Das Große Teppichrennen wird erst in fünf Tagen stattfinden – bis dahin ist Zeit, sich umzusehen, Kontakte zu knüpfen und Einkäufe zu tätigen.
Die Kinder sind vor allem von den Tierhändlern völlig fasziniert. Diese haben alle möglichen Raubkatzen zum Verkauf mitgebracht, und dazu noch edle Pferde, Falken, Hunde, Katzen und sogar Giraffen und Elefanten. Da Yared Jonas sich so gern ein kleines Kätzchen wünscht, kauft Frederik ihm eine weiße Perserkatze zum stolzen Preis von mehreren Dinaren – laut Tinas Aussage genug, um ein halbes kleines Schiff zu erwerben… Immerhin geht die Abstammung der Kleinen auf die Katzen der Königin von Saba zurück. Ein Tierhändler, der sich besonders um die Kinder kümmert, ist ein Inder names Kishan Ramachandrah. Rhys ist zwar ein wenig mißtrauisch – ein Inder, Panther, Katzen, das erinnert ihn alles sehr an Aladin – aber er hält es für unwahrscheinlich, daß der ausgestoßene Bjornaer tatsächlich hier ist.
Von Farina al-Azaed erfahren die Serpentianer, daß es fünf große Familien unter den Djinnbeschwörern gibt: Die al-Azaeds, deren Farben weiß und blau sind, und die hauptsächlich in Kleinasien leben; die Beni Sarrach in rot und gelb, die durch die Wüsten Arabiens ziehn; die al-Rutama aus Nordafrika, die Braun- und Goldtöne bevorzugen; die weiß und grau gekleideten al-Majid aus Persien und die Haddii, Asketen und Mystiker, die sich auf keine Kleidungsfarbe festlegen lassen – bei dem Rennen werden sie allerdings schwarz tragen, damit man sie erkennen kann. Während die al-Azaeds und die al-Majids Fremden und Nicht-Moslems gegenüber aufgeschlossen sind, reagieren die Beni Sarracht nicht sonderlich gut auf andere Magier. Sie sind religiös auch sehr viel strenger als die anderen Familien. Die al-Rutama sind zwar grundsätzlich neugierig und fremden Magietraditionen gegenüber aufgeschlossen, haben aber schon einige schlechte Erfahrungen mit europäischen Magiern gemacht. Bei den Haddii kann man nicht so genau sagen, wie sie reagieren werden: Sie sind sich untereinander nicht wirklich einig. Fortis und Dáirine werden sich in den nächsten Tagen bemühen, zusammen mit Hassan al-Azaed einige der unbekannten Magier zu treffen und mit ihnen zu reden.
Bei denjenigen, die am selben Tag nach den Serpentianern ankommen, ist auch eine ungewöhnliche Gruppe: Sie stammen aus Ägypten und sind sehr merkwürdig gekleidet und mit viel Schmuck angetan. Am auffälligsten ist die Tochter des Anführers: Eine schlanke Schönheit mit schulterlangen schwarzen Haaren, großen Augen, stark geschminkt und reich gekleidet. Ihr scheint der Aufwand um ihre Person eher lästig zu sein – man sieht ihr an, daß sie sich am liebsten sofort in der Zeltstadt umsehen würde. Dies aber darf sie wohl nicht; ihre Zofe und Aufpasserin geleitet sie in ein reich verziertes Zelt, vor dem zwei kräftige Wachen postiert sind.
Am nächsten Morgen stellt sich heraus, daß die Serpentianer nicht die einzigen waren, die die schöne junge Frau bemerkt haben: Auch Nadrach hat sie gesehen und sich auf der Stelle in sie verliebt. Er hat es geschafft, ein paar Worte mit ihr zu wechseln, und herausgefunden, daß ihr Name Niunachte ist. Ihr Volk lebt in einer Regio, in der das Leben wie im alten Ägypten weitergeht. Daher soll sie auch gezwungen werden, ihren jüngeren Bruder zu heiraten, der noch ein Kind ist. Sie würde ihre Heimat gerne verlassen, aber ihr Vater erlaubt es nicht. Nadrach hat ihr versprochen, sie zu retten. Leider hat er keinen Plan, und so bittet er die Serpentianer um Hilfe. Dáirine erklärt sich bereit, beim Baden mit der jungen Frau zu sprechen, um mehr zu erfahren.
Der See, in dem gebadet wird, ist streng nach einem Männer- und einem Frauenbereich getrennt. Hier herrscht auch Überflugverbot für Teppiche, um die Privatsphäre der Badenden zu wahren. Dort trifft Dáirine Niunachte, die das bestätigt, was Nadrach erzählt hat. Dáirine verabredet sich für den nächsten Tag wieder mit ihr – sie will der jungen Ägypterin gern helfen, braucht aber vorher einen Plan.
Später am Tag geht die Merinita die Alchemisten besuchen. Sie hofft, dort jemanden zu finden, dem sie Friedrichs Tochter Frowin anvertrauen kann. Das Mädchen würde sich bei einige Alchemisten sicherlich wohler fühlen als im Bund – zumal sie selbst die Begabung hat, eine Alchemistin zu werden. In dem etwas entfernt gelegenen Lager lernt Dáirine die drei Brüder Ali, Alishar und Alisharan kennen, die sich hauptsächlich mit Feuertränken und explosiven Mischungen beschäftigen. Sie leben mit ihren Eltern und zwei kleinen Schwestern in der Nähe von Hama – aus der Stadt selbst sind sie nach einem „kleinen“ Brand rausgeflogen. Bei ihnen wäre wohl Platz für ein weiteres Mädchen, und Dáirine hat das Gefühl, daß Frowin dort gut aufgehoben wäre.
Währenddessen trifft Rhys im Lager der Haddii einen tätowierten Mann, der sich ihm als Selin Ex Criamon vorstellt. Er stammt aus einem Bund namens Duwaar al-Matar, der schon seit über hundert Jahren keinen Kontakt mehr zum restlichen Orden hat. Immerhin kann er berichten, daß eine alte Criamon, Aj, den Schwarzen Drachen kannte – möglicherweise meint er damit Maeve. Rhys lädt Selin auf einen Besuch ein – in Serpentia befindet sich ein Tor nach Caverna, dem Domus Magna Criamon. Selin möchte gleich nach dem Rennen mit zum Bund reisen. Er fragt, ob der Erste der Criamon noch am Leben sei, was Rhys allerdings nicht so ganz beantworten kann. Meint er den Primus? Oder irgendeinen der vielen Geister? In Caverna wird er sich wohl selber überzeugen können.
Außerdem trifft der Ex Miscellanea bei den Haddii das Orakel der Beni Assaan: Eine grotesk fette Gestalt namens Rhei, die Rhys erklärt, schon bald werde er Rat nötig haben. Ein wenig verwirrt verläßt Rhys das Lager schließlich.
Frederik versucht in der Zwischenzeit, einen Traumdeuter zu finden, der ihm bei seinen Problemen helfen kann. Über den Damaszener Levi Ben Eleazar, den auch Rhys schon konsultiert hat, lernt er Jamil al-Halaka kennen, der ein kompetenter Traummagier ist. Er erklärt Frederik nach einem längeren Gespräch, daß er offenbar sein eigenes Traumreich zerstört hätte – deswegen finden auch seine Traumthemen immer wieder den Weg in die Träume anderer. Es gibt zwei Möglichkeiten, das Reich wieder aufzubauen: Frederik kann sich seinen Ängsten stellen und einen langwierigen Aufbauprozeß von innen anfangen, oder Jamil kann ihm von außen helfen, neue Grenzen zu ziehen und das Reich nach und nach wieder zu bevölkern. Frederik entscheidet sich für die letzte Möglichkeit, was bedeutet, daß er einige Monate in Jericho verbringen muß, bis alles getan ist. Er beschließt, möglichst bald dorthin zu reisen.
Am nächsten Morgen trifft Dáirine Niunachte wieder im Bad. Während Tina die Zofe ein wenig ablenkt, legt Dáirine eine Illusion über Niunachte, um ihr Aussehen zu verschleiern. Dann erschafft sie ein Abbild der jungen Ägypterin, das ein wenig im Wasser herumplantscht, während Dáirine und die echte Niunachte den See verlassen. Die beiden Wächter, die außerhalb des Frauenbereichs auf sie warten, erkennen sie nicht und lassen die beiden ungehindert passieren. Auch Niunachtes Vater wird sie wohl nicht finden können – seine magische Kraft ist auf die Geister toter Familienangehöriger beschränkt, wie die junge Frau weiß. Schnell bringt Dáirine ihren Schützling zu den Zelten der Serpentianer, wo Nadrach sie schon ungeduldig erwartet. Auch ein kleines schwarzes Perserkätzchen, das Rhys wohl von dem Tierhändlerbereich hinterhergelaufen ist, ist anwesend und macht es sich bei Niunachte bequem.
Währenddessen haben Rhys und Frederik beim morgendlichen Bad drei Erddjinns kennengelernt: Oro, einen Golddjinn, Haran, und Acoc. Acoc ist eine riesige, langsame Kreatur, schon sehr alt und überaus mächtig: Der Wächter des Tals. Im Gespräch haben die beiden Magier nicht viel erfahren – die Erddjinns sprechen sehr langsam. Immerhin wissen sie nun, daß die Teppichrennen schon lange Tradition haben und daß das Tal während des Rennens abgeschlossen bleibt. Niemand kann es bis nach dem Rennen verlassen. Damit sollen Diebstähle unter den Magiern ausgeschlossen werden.
Als Rhys und die anderen zurück zum Zelt kommen, sind Niunachte und Nadrach schon in ein Gespräch vertieft. Offenbar findet die junge Frau ebenfalls Gefallen an Nadrach. Leider können sie nicht lange zusammensein: Die al-Azaeds haben einige Treffen für ihren Schützling arrangiert. Nach und nach verlassen alle das Zelt, und Niunachte, die sich nicht frei im Lager bewegen darf, bleibt mit der Perserkatze zurück.
Als Dáirine das Zelt später wieder betritt, findet sie Niunachtes übel zugerichtete Leiche vor. Es sieht aus, als wäre ein tollwütiges Raubtier über die junge Frau hergefallen und hätte sie zerfleischt. Dáirine ruft die anderen Magier zusammen, und durch einen Spruch findet Rhys heraus, daß Niunachte von einem schwarzen, einäugigen Panther getötet wurde – ist Aladin etwa doch im Lager?
Als kurz darauf Niunachtes Vater auf das Zelt der Serpentianer zukommt, zerstört Rhys den Leichnam der jungen Frau, weil er fürchtet, der Mord könnte an den hermetischen Magiern hängenbleiben. Unglücklicherweise hat der ägyptische Magier aber schon mit dem Geist seiner Tochter gesprochen und weiß genau, was in dem Zelt vorgefallen ist. Als er hört, daß der Leichnam vernichtet wurde, reagiert er extrem zornig und droht Rhys mit seiner Vergeltung.
Danach werden zunächst alle serpentianischen Kinder in ein zweites Zelt gebracht. Dort sollen sie zunächst in Gesellschaft eines Magiers und eines Grogs bleiben. Auch Nadrach wird unter Bewachung gestellt – möglicherweise galt der Anschlag ja tatsächlich ihm. Ihm ist es egal: Niunachtes Tod hat ihn schwer getroffen.
Dáirine und Frederik begeben sich nun erneut zu den Tierhändlern, um nach dem schwarzen Perserkätzchen zu forschen. Bei dem betreffenden Händler scheint keins zu fehlen, allerdings ist Kishan Ramachandrah schon seit einiger Zeit nicht mehr aufgetaucht. Nach einigen Fragen stellt sich heraus, daß einige der Tierhändler Aladin sogar kennen, allerdings unter dem Mahandra Shivana. Er soll ein Händler aus Tarsus sein.
Am nächsten Tag bleibt alles ruhig und friedlich, auch wenn einige der intoleranteren Djinnbeschwörer den Vorfall nicht gerade zugunsten der hermetischen Magier auslegen. Fortis hat einiges zu tun, um die Wogen der Empörung wieder zu glätten. Ansonsten werden noch einige Besorgungen gemacht, vor allem Tina steht immer noch in heftigen Verhandlungen mit einigen der Pferdezüchter.
Schließlich ist es soweit: Die Menge versammelt sich an den Hängen des Hügels, um das Große Teppichrennen zu sehen – je höher auf dem Hügel man ist, desto besser kann man die einzelnen Vorgänge erkennen. Auch die Serpentianer suchen sich einen gut geeigneten Platz innerhalb der al-Azaeds.
Gegen Mittag geht es endlich los: Sechzig Teppiche gehen an den Start. Das Rennen findet auf einer Bahn um das Tal herum statt, wo es durch die zerklüfteten und durchbrochenen Felsen geht, die das Tal umringen. Sieger ist der- oder diejenige, die als erstes fünf Bahnen beendet hat. Es gibt eigentlich nur eine Regel: Niemand darf mehr als fünf Djinns mit an den Start bringen.
Das Rennen ist sehr spannend – so spannend, daß niemand bemerkt, wie Kishan Ramachandrah wieder auftaucht und Alocar und Beatrice weglockt. Alle sind wie gebannt von den kleinen Gestalten, die kühne Manöver durch enge Felsschluchten fliegen. Mehr als einer verschätzt sich und fliegt gegen eine Säule oder bleibt an einer Wand hängen. Außerdem schicken die Teppichpiloten ihre Djinns los: Feuerdjinns, um gegnerische Teppiche anzuzünden, Wasser- und Erddjinns, um sie schwerer zu machen, und Luftdjinns, um sie aus der Bahn zu werfen. Nach fünf Runden erringet nach einem spannenden Duell mit Tiraal al-Rutama schließlich Frederiks Cousine Farina al-Azaed den Sieg! Das ist der erste Sieg für die al-Azaeds seit 27 Jahren, als Hassan als erster durchs Ziel ging. Entsprechend groß ist der Jubel, und so dauert es eine Weile, bis das Fehlen der beiden Kinder auffällt.
Als Rhys und Frederik schließlich merken, was passiert ist, verlassen sie die große Feier. Zunächst suchen sie bei den Tierhändlern nach Spuren, finden aber keine. Dann begeben sie sich zu ihrem Zelt, wo sie einen Brief von Aladin vorfinden. Der ausgestoßene Bjornaer fordert im Austausch gegen Alocar und Beatrice seine Töchter Sheherazade und Alta sowie die blau leuchtende Kugel aus dem Steinbruch, die Gwyn und Paddy ihm gestohlen haben.
Rhys beschließt, die Erddjinns vom See um Hilfe zu bitten. Tatsächlich kann ihm Acoc nach einiger Suche sagen, daß ein Erwachsener mit zwei Kindern vom Fest kam. Unterwegs wurden aus den zwei Kindern zwei Wesen mit vier Pfoten, die der Erwachsene aufhob und zu den Tierhändlern trug. Rhys vermutet, daß Aladin Alocar und Beatrice in Katzen verwandelt hat, um sie unter den anderen Katzen zu verstecken. Tatsächlich: Als er und Frederik zusammen mit Karl, Olf und Pierre das Zelt mit den jungen Katzen erneut untersuchen, finden sie zwei schlafende Kätzchen in einem Käfig: Ein schwarz-weißes und ein zimtfarbenes, die beide starke Magie ausstrahlen. Sie können die Tierchen nicht wecken, beschließen aber, sie mitzunehmen.
Draußen vor dem Zelt werden sie von einem ins Riesenhafte vergrößerten Tiger angegriffen. Es gelingt ihnen, das Tier zu erschlagen, aber dabei werden Rhys und Olf verletzt. Nachdem der Tiger erschlagen ist, beginnt er sofort, zu verfaulen und einen bestialischen Gestank zu verströmen – offenbar handelte es sich hier um einen Dämon in Tiergestalt oder ein infernal verseuchtes Tier.
Diese ganzen Ereignisse gehen größtenteils in den allgemeinen Feierlichkeiten unter. Rhys und Olf werden von kompetenten Heilern versorgt, aber Alocar und Beatrice (die erst am nächsten Morgen wieder aufwachen) werden wohl bis zum nächsten Mondwechsel in der Katzengestalt festsitzen.
Am nächsten Tag beginnt der allgemeine Abflug. Es ist nicht möglich, Aladin vorher oder währenddessen zu finden – allerdings hat auch niemand wirklich damit gerechnet. Schließlich ist er ein kompetenter Gestaltwandler. Allerdings kommt es auch zu keinen weiteren Zwischenfällen, sodaß die Serpentianer das Tal an diesem Tag schon verlassen können. Gegen Abend kommen sie zu Hause an. Dort warten schon unangenehme Nachrichten auf sie…

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Marganma

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