Serpentia

Das Orakel von Delphi

Sommer 1194

Llwellyn, Henry, Hélène, Lin Chou Yüan, Hans Achmed, Olf, Andrew, Alen, Nicodemus

Als die Seewolf nach zweiwöchiger Fahrt in den Hafen von Delphi einfährt, erwartet die Serpentianer dort eine weniger angenehme Überraschung: Ein weiteres Schiff hat dort angelegt – die Weiße Möwe von Gerbert von Köln!
Es wird beschlossen, daß nur die „gerbertfähigen“ Leute von Bord gehen sollen – Henry, Llwellyn, Hélène, Olf, Lin und Hans Achmed. Frederik muß ohnehin nach Gwenderon auf Zypern, um dort seinen Langlebigkeitstrank abzuholen; Andrew, Alen und Nicodemus werden sich ein Stück von Delphi entfernt absetzen lassen, um dann später zu den anderen zu stoßen. Mit Raimond, dem Kapitän der Seewolf, wird verabredet, sich in etwa ein bis zwei Wochen in Piräus zu treffen, da er so nicht mehr den Umweg über den Golf von Korinth machen muß.
Als Henry und die anderen von Bord gehen, wird der Engländer sofort von Gerberts Leuten erkannt. Von ihnen erfährt er, daß der Sonderbeauftragte des Papstes selbst in Delphi weilt. Henry und die anderen werden zu einem größeren Haus neben der Kirche gebeten, wo sich Gerbert aufhält. Dabei stellen sie fest, daß die Siedlung Delphi an sich ein nicht allzu großes, nicht allzu reiches Dorf ist. Nur hier und da kann man Spuren von uralten Ruinen erkennen. Von einem Orakel ist nichts zu sehen.
In dem Haus neben der Kirche werden Henry und die anderen in einen größeren Raum geführt. Dort hält sich neben Gerbert noch der Dorfpriester Hector auf, ein älterer Mann mit langem Bart, der vor allem Llwellyn sehr mißtrauisch betrachtet. Gerbert begrüßt Henry und die anderen erfreut und lädt sie ein, für die Dauer ihres Aufenthalts doch auf seinem Schiff zu übernachten. Warum genau er hier ist, darf er nicht verraten, aber er deutet an, einen Auftrag von höchster Wichtigkeit zu haben. Dabei ist ihm allerdings hier in Delphi ein kleineres Problem dazwischen gekommen – wenn Henry und seine Gefährten ihn dabei vielleicht unterstützen könnten? Wie es scheint, hat sich nach dem Gottesdienst vor etwa einer Woche eine Dämonin auf dem Dorfplatz manifestiert. Sie konnte gefangengenommen werden, floh aber in der Nacht, wobei sie die Gestalt einer riesigen schwarzen Katze annahm. Jetzt treibt sie sich möglicherweise noch in dieser Gegend herum. Henry sagt zwar seine Unterstützung zu, erklärt aber, daß weder er noch einer seiner Begleiter der griechischen Sprache mächtig sind. Daraufhin läßt Gerbert nach seinem Assistenten rufen, der für die Dauer seines Aufenthalts zumindest als Übersetzer fungieren soll. Der Name des jungen Mönchs, der kurz darauf kommt, lautet Andreas Grey. Er ist der Sohn von Isabelle und William Grey von Glansdale, Andrews Verwandten aus Jerusalem. Nach dem Tod seiner Eltern wurde er Gerberts Mündel (siehe Kp. 17: „Der verhängnisvolle Brief“). Er ist sehr erfreut, Henry und die anderen kennenzulernen, da er ja weiß, daß Gloucester – den er für den Tod seiner Familie verantwortlich macht – früher einmal bei ihnen im Dorf gelebt haben muß. Er stellt mehrere Fragen nach dem Aufenthaltsort seines Verwandten, aber die Serpentianer verleugnen, irgendetwas über ihn zu wissen.
Danach machen sie sich auf, um mit einigen Dörflern über diese merkwürdige Dämonin zu sprechen. Von dem jungen Jäger Karmelios erfahren sie, daß die Dämonin in Gestalt einer rothaarigen Frau aufgetreten sei. Sie wäre aus einer schwefligen Wolke erschienen und hätte, als das Dorf sie bedrohlich anstarrte, mit einem krächzenden Gesang begonnen. Dagegen hat aber Vater Hector angebetet, und der mutige Hirte Sebastianos konnte sie mit einem geworfenen Stein fällen. Sie wurde eingesperrt, aber in der Nacht, als Karmelios gerade Wache hatte, sprang die Tür auf und ein riesiges Katzenwesen mit schwarzen Augen stand ihm gegenüber. Er fiel auf die Knie und begann zu beten, woraufhin die Katze in die Berge entfloh. Am nächsten Tag haben er und einige andere Dörfler die Spur des Dämons noch verfolgt, aber irgendwo am Berg sei sie plötzlich abgebrochen. Daraufhin gaben die Männer die Suche auf, und seither fehlt jede Spur der infernalen Kreatur. Als Llwellyn und die anderen sich den Räucherschuppen anschauen, in dem die Dämonin gefangengehalten wurde, stellen sie fest, daß die Tür keinerlei Spuren von Gewaltanwendung zeigt. Allerdings findet sich getrocknetes Blut am Boden, von dem Llwellyn etwas mitnimmt. Weitere Spuren sind nicht zu sehen.
Als nächstes sprechen die Gefährten noch einmal mit Vater Hector, der die Geschichte von Karmelios im Wesentlichen bestätigt. Dabei erfahren sie zusätzlich, daß die „Frau“ Männerkleidung getragen hätte. In diesem Zusammenhang erwähnt der Priester die Hebamme Sybilla, die sich auch nicht in den Platz einer Frau schicken würde.
Diese Hebamme ist das nächste Ziel. Sie berichtet, die rothaarige Frau sei tatsächlich auf dem Dorfplatz erschienen, allerdings nicht in einer teuflischen Wolke. Vor ihrem Auftauchen habe allerdings die Luft seltsam gewabert und geschimmert. Sybillas Meinung nach war die Frau schon verletzt, als sie ankam. Mehr sagt sie nicht, aber Hélène hat das Gefühl, als wüßte sie noch etwas, wolle es aber in Anwesenheit des Kirchenmannes Andreas nicht sagen.
Schließlich suchen Henry und die anderen auch noch den Hirten Sebastianos auf der Weide auf. Unterwegs hat Hans Achmed das Gefühl, beobachtet zu werden, kann aber niemanden entdecken. Der Hirte Sebastianos ist ein einfacher junger Mann, der nichts neues berichten kann, aber Sybillas Aussage, die Dämonin wäre schon bei ihrer Ankunft verletzt gewesen, bestätigt. Während die anderen sich unterhalten, entdeckt Hans Achmed den Beobachter in einem nahen Hain. Als er sich dem kleinen Waldstück jedoch nähert, kann er nichts entdecken – nur die Spuren von Ziegenhufen.
Auf dem Rückweg ins Dorf jedoch bleibt der Bogenschütze ein Stück hinter der Gruppe zurück und entdeckt ihren Verfolger endlich: Es handelt sich um einen Satyr. Sein Name ist Polyhymnos, und er hat sich augenscheinlich in Henry verliebt. Nun würde er den blonden Krieger gern einmal kennenlernen – ob Hans Achmed ihm wohl helfen könnte?
Der Bogenschütze berichtet Henry davon, der auch einverstanden ist, den Satyr um Mitternacht an einer alten Zeder zu treffen. Davor jedoch begeben sich Hélène und Olf noch einmal zu der Hebamme. Sybilla kann ihrer früheren Erzählung nicht viel hinzufügen, macht aber ein paar Andeutungen über das Orakel. Allerdings traut sie Hélènes Begleitern nicht sonderlich – immerhin sind das ja wohl Freunde von Gerbert von Köln. Auf Hélènes Drängen hin will sie es sich aber noch einmal genauer überlegen.
Bei Henrys Treffen mit Polyhymnos erfährt er, daß die „Dämonin“ sich möglicherweise bei einer Einsiedlerin aufhält. Da er Polyhymnos allerdings nur sehr wenig entgegenkommt, weigert sich dieser, ihm genaueres zu erzählen. Auch Llwellyn, der hinzugeholt wird, kann dem Satyr keine neuen Erkenntnisse entlocken. Der will ohnehin nur mit Henry sprechen.
Am nächsten Tag haben die Gefährten verabredet, den Spuren des Katzenwesens mit Karmelios noch einmal zu dem Ort zu folgen, wo sie aufgehört haben. Nach einem sehr anstrengenden Aufstieg, der den Großteil des Tages in Anspruch nimmt, kommen Henry, Llwellyn und die anderen zusammen mit Karmelios und Andreas auf einem kleinen Plateau an. Nach einer Verschnaufpause schaut sich Hans Achmed die Spuren noch einmal an, muß aber feststellen, daß sie durch die Dörfler schon fast völlig zertrampelt sind. Daraufhin beschließen er, Henry, Lin und Karmelios, die Felswand über dem Plateau zu erklimmen, um auf dem Gipfel des Berges noch einmal nach Spuren zu schauen. Dieser Plan wird allerdings aufgegeben, nachdem sich Henry fast zu Tode stürzt und auch Hans Achmed abgleitet und üble Schrammen davonträgt.
Am nächsten Morgen kehren die Gefährten nach Delphi zurück und erfahren, daß Gerbert am folgenden Tag auslaufen wird. Damit wird auch ihr Übersetzer Andreas das Dorf verlassen – was Llwellyn und den anderen nicht ganz unrecht ist. Schließlich wollen sie ja eigentlich das Orakel aufsuchen.
Nachdem die Weiße Möwe abgelegt hat, machen sich die Gefährten auf die Suche nach der Einsiedlerin. Dazu suchen sie zunächst eine nahe Höhle auf, die Moira auf einem Erkundungsflug entdeckt hat. Darin wohnt aber nur ein wahnsinniger Einsiedler, der Lin mit einer Peitsche attackiert und leicht verletzt.
Schließlich erfahren Hélène und Hans Achmed von zwei freundlichen Hirten, daß die Einsiedlerin Hypathia in einer kleinen Klause in der Nähe lebt. Sie hat allerdings ein Schweigegelübde abgelegt und spricht nur in der Dämmerstunde zwischen Tag und Nacht.
Gegen Abend kommen die Serpentianer dann schließlich bei ihrer Hütte an. Dort können sie endlich das Geheimnis um die „Dämonin“ klären: Es handelt sich bei ihr um Terminus´ Tochter Moran, die nach längerer Zeit aus einer Regio entkommen konnte! Dabei wurde sie allerdings schwer verletzt, sodaß sie sich nicht mehr gegen die erbosten Dörfler verteidigen konnte. In der Nacht aber wurde sie von Karmelios freigelassen, der sich daraufhin die Geschichte mit der Dämonenkatze ausgedacht hat. Seitdem ist sie bei Hypathia und erholt sich von ihren schweren Verletzungen. Ihr linkes Bein ist durch tiefe Wunden in Ober- und Unterschenkel verstümmelt und wird sie selbst bei optimaler Heilung nie wieder richtig tragen können. An ihrer guten Laune hat das aber nichts geändert, und sie freut sich, ihre alten Bekannten wiederzusehen.
Hypathia weiß, wo sich das Orakel befindet und weist Llwellyn und den anderen den Weg zu einem der Wächter, der darüber entscheiden wird, ob sie zu dem verborgenen Ort geführt werden oder nicht.
Am nächsten Morgen machen sie sich auf den Weg. Llwellyn ist für die Tageszeit ungewöhnlich wach, und als aus der Nähe ein fröhliches Flötenlied erklingt – der Satyr Polyhymnos ist Henry gefolgt – , reist die Gruppe beschwingt und fröhlich weiter. Schließlich kommen sie bei dem Wächter an, einem schweigsamen, hochgewachsenen Mann. Da erst fällt Llwellyn auf, daß er Andrew, Alen und Nicodemus völlig vergessen hat. Nach kurzer Kontaktaufnahme stellt er aber fest, daß die drei in der Nähe sind und sich gleich auf den Weg zu ihnen machen werden.
Währenddessen schickt Hélène auf die Bitte des Wächters hin Moira los, damit diese die Führer zu dem Ort des Orakels abholt. So kommt am späten Nachmittag eine blinde junge Griechin in Begleitung einer Leibwache bei dem Wächter an. Sie wird Llwellyn und die anderen führen. Allerdings müssen sie ihre Waffen hier zurücklassen.
Der Weg zu dem Orakel geht genau entlang einer starken Kraftlinie, die Lin schon vor längerer Zeit entdeckt hatte. Unterwegs treffen sie dann auch Andrew, Alen und Nicodemus, die sich näher an dem Orakel befunden haben als sie selbst. Nicodemus hatte die beiden anderen geführt…
Schließlich erreichen alle eine kleine Burg, die auf einem Hochplateau liegt. Im vorderen Hof halten sich die Wachen des Orakels auf. Erst dahinter befinden sich die Räume der Priesterinnen, die in ihrer Art und in der Ruhe und dem Frieden, der hier herrscht, stark an ein Nonnenkloster erinnern. Die Gäste werden in einen großen Raum gebracht, wo sie übernachten können. Erst am nächsten Morgen wird das Orakel ihre Fragen beantworten.
Berenike, die junge Frau, die sie hergebracht hat, möchte nun wissen, wer alles eine Frage zu stellen hat. Daraufhin melden sich Andrew, Nicodemus, Hélène und Hans Achmed. Auch Llwellyn scheint sich melden zu wollen, überlegt es sich dann aber anders. Berenike erklärt, es wäre ein Opfer für den Gott nötig, bevor das Orakel jemanden empfangen würde. Sollte es noch Fragen geben, so würde sie sie gerne beantworten. Daraufhin bittet Andrew um eine kurze Unterredung, Hélène und Lin schließen sich an.
Andrew möchte mehr über den Gott des Orakels wissen. Er kann es mit seinem christlichen Glauben nicht vereinbaren, einen anderen Gott anzuerkennen. Berenike erklärt, daß es sich bei dem Herrn des Orakels um einen Gott des Lichts, der Hoffnung und des Wissens handele. Er sei schon sehr alt und unter unzählingen Namen angebetet worden – aber der Name spiele eigentlich keine Rolle. Ob man ihn jetzt Mithras, Apollo oder Jesus Christus nennen würde, es sei immer derselbe und eine Gott.
Während Andrew und Hélène gehen, um darüber nachzudenken, bleibt Lin noch ein wenig, um sich mit Berenike über Götter und ähnliche Dinge zu unterhalten. Der Chinese interessiert sich schon seit längerem für den Glauben und die verschiedenen Religionen.
Schließlich kommt Hélène noch einmal zurück: Sie möchte noch einmal wissen, was es mit dem Opfer auf sich hat. Berenike erklärt ihr, daß es dabei um eine Geste des Respekts und der Unterwerfung unter den Gott handele und der Wert des Opfers keine Rolle spiele – es geht nur um die Geste. Das beruhigt Hélène sehr, zumal ihr Schutzengel keine Anwände gegen eine Befragung des Orakels zu haben scheint.
Andrew ist relativ schnell zu den anderen zurückgekehrt, denn nachdem Llwellyn es abgelehnt hat, eine Frage zu stellen, hat er sich völlig in sich selbst zurückgezogen. Seitdem sitzt er reglos da und starrt nur vor sich hin. Auch auf Andrews besorgte Anfrage reagiert er fast gar nicht. Da der Jerbiton nicht das Gefühl hat, jetzt helfen zu können, bleibt er bei ihm sitzen und wacht auch noch über ihn, als der andere Magier endlich einschläft.
Nach und nach kehren auch die anderen in den Gästeraum zurück und legen sich schlafen. Noch vor der Morgendämmerung werden nacheinander alle Fragesteller geholt: Zuerst Andrew, dann Nicodemus, Hélène und zuletzt Hans Achmed. Die anderen schlafen währenddessen weiter.
Jeder der vier wird zu einer Treppe in einem anderen Gebäudeteil gebracht. Die Stufen dieser Treppe sind sehr alt, aber nicht ausgetreten und führen weit in die Tiefe. Es ist unmöglich zu sagen, wie lange man hinunter steigt – es scheinen Stunden, sogar Jahre zu vergehen. Erhellt von flackerndem Fackellicht kann man die vielen Reliefs an den Wänden mehr erahnen als wirklich sehen. Es sind einzelne Szenen dargestellt, von denen man aber kaum mehr als einen kurzen Blick erhaschen kann. Auch ist es unmöglich zu sagen, wie viele Darstellungen es sein mögen: Es scheinen hunderte und aberhunderte zu sein.
Schließlich aber erreicht man doch das Ende des Weges: Auf einem kleinen Absatz steht eine hölzerne Kiste, auf der zwei helle Kerzen brennen. Hier muß das Opfer dargebracht werden. Dahinter befindet sich ein kugelrunder Raum. In einer kleinen Kuhle hat sich Wasser zu einem winzigen See geformt, und am entfernten Ufer dieses See sitzt hinter einem Spinnrad eine von Kopf bis Fuß verhüllte Frau. Vor ihr auf einem Tisch steht eine einzelne Kerze. Sie ist das Orakel.
Nicodemus, der erste, opfert dem Orakel sein rechtes Auge. Andrew hat eine Statue von einer menschlichen Figur hergestellt, sehr grob und fast ohne individuelle Züge. Hélène bringt ein Kruzifix aus geflochtenen Zweigen dar, und Hans Achmed läßt seinen Bogen zurück. Jeder erhält nun die Erlaubnis, sich dem Orakel zu nähern und seine Frage zu stellen. Jeder erhält seine Antwort, und wird danach die Treppe wieder hinauf geführt – ein Weg, der viel kürzer zu sein scheint als der Hinweg: Nach nur wenigen Minuten sind sie wieder oben.
Die vier Fragesteller treffen in einem anderen Raum zusammen, bevor sie wieder in das Gästezimmer zurückkehren. Hans Achmed ist der einzige, der sofort mit seiner Antwort hinausplatzt: Er hatte gefragt: „Was hat Gerbert von Köln euch gefragt, als er das letzte Mal hier war, und was hat ihr ihm geantwortet?“ Die Antwort, so berichtet Hans Achmed, wäre gewesen: „Er fragte: Wer bin ich; aber die Antwort hörte er nicht.“ Verwundert nehmen die anderen zur Kenntnis, daß der Bogenschütze tatsächlich eine sinnvolle Frage gestellt hat. Bisher war er doch eher durch seinen Neid auf bessere Schützen – vor allem Mateen – aufgefallen…
Als alle wieder zusammentreffen, stellt Andrew fest, daß Llwellyn fehlt. Da er sich Sorgen um ihn macht, beginnt er, ihn zu suchen und findet ihn schließlich auf einer der höheren Terrassen. Dort sitzt der Ire am Rand und starrt in die Tiefe. Nachdem er einige Zeit gewartet hat, setzt Andrew sich zu ihm. Aber erst nach einigen Stunden beginnt Llwellyn, wieder zu sprechen. Er erzählt Andrew von der Begegnung mit dem jungen Andreas und von dessen Haß auf seinen entfernten Verwandten. Als die beiden Magier schließlich wieder zu den anderen zurückkehren, sind sie beide sehr schweigsam und grüblerisch.
Am nächsten Tag verlassen sie das Orakel und begeben sich zunächst zurück zu Hypathia. Dort beschließen Hélène und Olf, bei Moran zurückzubleiben, bis diese wieder reisefähig ist, was vermutlich noch etwa zwei Monate dauern wird. Danach wollen sie sich in Piräus mit Frederik treffen, der ja auch erst Ende Herbst nach Serpentia zurückkehren wird.
Die anderen reisen in der Zwischenzeit weiter und treffen nur wenige Tage später in Piräus ein, wo die Seewolf allerdings noch nicht eingelaufen ist…

Comments

Marganma

I'm sorry, but we no longer support this web browser. Please upgrade your browser or install Chrome or Firefox to enjoy the full functionality of this site.