Serpentia

Der Auftrag der Zenturie

Herbst 1208

Lacus, Sven, Padraig, Tian, Aella, Colleen, Mohammed

Schon auf der Überfahrt erfahren sie, dass nach der Zerstörung von Tripolis dort Magier sehr schlecht angesehen sind und verfolgt werden. Daher beschließen sie, sich zunächst zu trennen und Paddy zusammen mit Sven und Lacus‘ Pferd in die Stadt zu schicken. Dort sollen sie Pferde besorgen. Leider erwähnt Paddy, dass sie zu der Oase im Wadi al-Ghuz wollen – die ist aber dafür bekannt, dass sich dort Hexer und Dämonen herumtreiben. Daher wird er zunächst mitgenommen und befragt; allerdings nach einer Weile wieder frei gelassen, mit dem Rat, sein Pferd doch in der Festung zu verkaufen statt bei den verfluchten Hexern.

Es dauert dann noch eine Weile, und Paddy gelingt es, dass Pferd nicht zu verkaufen, weil er einen überzogenen Preis dafür fordert. Danach kann er die Stadt verlassen, sogar mit Pferden und Vorräten.
Unterwegs hat Lacus noch einen Zusammenstoß mit Varro, der darin endet, dass Varro Aella kurz angreift und sie ohnmächtig zusammensackt. Immerhin hat sie dabei eine Vision von Cato und Varro, wie Cato Varro anweist, nach Numidien zu gehen und Massinissa dabei zu unterstützen, Carthago in einen Krieg zu provozieren.

Der Bund selbst ist völlig von Mystikern, Djinnbeschwörern und anderen seltsamen Gestalten überlaufen. Die sind offenbar vor der Verfolgung aus Tripolis geflohen.
Im Gespräch mit den Magiern von Corona Fortunata hören sie, dass die auch keine Ahnung haben, was es mit den Römern auf sich hat. Aber da die Römer offenbar aus dem Untergrund kommen, vermuten sie, dass die Unterirdischen, die in den Höhlen beim Bund leben, eine Ahnung haben könnten – normalerweise wollen sie nicht, dass sich andere Magier mit denen unterhalten, aber in diesem Fall machen sie eine Ausnahme.

Nach etwas hin und her mit Syrtis, die vermutet, dass Serpentianer Unheil anziehen, mit Bainne, der Paddys Lehrlinie verdächtig findet, und mit Muad’Dib, der Tians Amulett geklaut hat, aber wieder zurückgibt, wird ein Fest veranstaltet.
Bei den Unterhaltungen in der Zwischenzeit löst Paddy sehr zu Syrtis‘ Mißfallen eine Schlägerei aus. Lacus unterhält sich derweil mit dem Ziegenhirten und erfährt, dass dieser Massinissa wohl kennt oder kannte, ihn aber für böse bzw. einen Verräter hält.

Paddy fragt wegen Giften bzw. Gegengiften herum und erfährt, dass es Gifte gibt, die die Gabe von Magiern angreifen können; z.B. Henkerskraut, das keine anderen Auswirkungen hat und vermutlich infernal ist, oder eine Paste, die die Salomoniter verwenden.

Am Morgen nach dem Fest führt Ombra die Serpentianer in die Gänge unter oder beim Bund, die ziemlich lang und kompliziert sind (nicht, dass das für ein Lacus ein Problem ist – tatsächlich gibt es solche Gänge auch unter Caverna).

Schließlich treffen sie die Unterirdischen: Ein Volk von Wesen, dass aus Stein oder Lehm geformt zu sein scheint, vom Aussehen her zunächst grob und ungefügt, aber in der Lage, ihr Aussehen selbst zu verfeinern.
Lacus fragt die Erste der Weisen nach den Geistern und erfährt, dass sie aus dem Nebel stammen. Allerdings ist bisher noch niemand, der in den Nebel gegangen ist, wieder zurückgekehrt. Außerdem wissen sie, dass das Geisterheer im Jahr 147 v. Chr. das erste Mal gerufen wurde.

Sie lassen sich von Ombra und einem Unterirdischen namens Finder zu dem Nebel führen, der am Rand des Gangsystems liegt. Er ist magisch und besteht aus Auram, Imaginem und Mentem. Ab und zu kommen Schwaden hinausgeschwebt. Wenn man hineinfasst, übertragen sich hin und wieder Bilder und Emotionen. Aellas Visionen sind präziser, aber auch nicht sehr hilfreich.
Mohammed sieht, wie sich im Nebel eine schwarze Wolke bildet und im Inneren verschwindet.

Lacus findet heraus, dass in den Nebelschwaden eine Regio ist, und Paddy beschließt, dass sie jetzt alle hineingehen. Ombra und sein schottischer Grog Duncan wollen auch mit. Allerdings taucht Ombra in der Regio nicht auf.

Die Regio ähnelt einer Traumwelt: Ständig wechselt die Szenerie, merkwürdige und unlogische Dinge passieren in wildem Wechsel. Außerdem taucht der Dämon auf, der in Wales gestorben ist und versucht, die Regio zu übernehmen.
Es gelingt Lacus, Paddy und den anderen, den Dämon zu erschlagen und mit der Verkörperung der Traumwelt, einem kleinen violettäugigen Mädchen, zu sprechen. Sie erzählt, dass sie die Römer vor langer Zeit in ihre Traumwelt geholt hat, weil die Banu Walid, ihre Kinder, die sie verehrt haben, sich vor den Römern fürchteten. Die Körper der Römer sind an dem physischen Ort, an dem sich der Nebel befindet, gestorben. Irgendwann später wurden sie mit einem Ritual wieder gerufen – vermutlich mit einem verpatzten Ritual.

Sie überreden das Mädchen, sie wieder aus dem Traum zu entlassen, und finden auch die Stelle, an der die Römer gestorben sind (ihre Leichen sind weitgehend verfallen). Varro bestätigt, dass die Römer hier gestorben sind, aber eigentlich ganz glücklich waren in der Traumwelt, die sie für die elysischen Felder halten. Er hält es für einen Fluch, der die Römer zu ihrem jährlichen Zug zwingt – und er denkt, dass man ihn nicht einfach durch ein Begräbnis zur Ruhe bringen kann. Derjenige, der die Armee gerufen hat, muss sterben!

Währenddessen hat Aella eine Vision von dem Ritual: Sie sieht, wie sieben Zauberer auf dem Plateau stehen und die Armee rufen. Aber einer von ihnen tritt zurück und unterbricht das Ritual, und dann taucht eine Sternenmagierin auf und löst eine mächtige Explosion aus.
Später, auf dem Plateau, hat sie eine weitere Vision von Imad (dem späteren Ziegenhirten), der den Vorschlag macht, das römische Heer zu beschwören, um Karthago zu retten. Sie sieht, wie die Priester später auf dem Plateau noch auf Koremun (den Nekromantieexperten) warten, der sehr spät auftaucht und glasige Augen hat – er ist derjenige, der dann später zurücktritt und das Ritual zunichte macht.

Lacus erinnert sich, dass er Koremun kennt – er ist der Anführer der Friedhofshexer, der im Kampf mit Haidar Tripolis beschädigt hat. Aus Imad, dem Ziegenhirten, ist nicht viel Vernünftiges herauszuholen, aber er ist offenbar tatsächlich auch einer der karthagischen Priester.

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Marganma

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