Serpentia

Der Prinz von Roushan

Winter 1188

Antonicella, Reza, Jusuf, Sir Quintus, Henry, Khairuzan, Mateen

Während eines Aufenthalts in Damaskus trifft Sir Quintus auf eine alte Bekannte: Antonicella, die knuddelige Flambeau. Sie ist nicht allein, in ihrer Begleitung befindet sich ein arabischer Ex Miscellania, Jusuf, und sein Freund, ein großer goldener Löwe.
Beim Verweilen in einer Taverne lernen sie Reza kennen, einen schweigsamen Krieger, der den Knaben Iskander bewacht. Als die Magier und der Ritter mit ihm sprechen, erfahren sie, daß der Junge der Prinz des persischen Fürstentum Roushan ist. Vor vielen Jahren starb sein Vater, und der damalige Großwesir Jaffar verjagte seine Mutter und setzte sich selbst auf den Thron. Jetzt aber wird der junge Prinz ihm zu alt und damit zu gefährlich, und er setzte einen Assassinen auf ihn an. Glücklicherweise erfuhr Reza von dem geplanten Mord und konnte Iskander retten. Da der Junge weiß, daß seine Mutter irgendwo in der Nähe von Damaskus lebt, haben sie sich hierher aufgemacht, verfolgt von seltsamen Schattenwölfen, die einige Mitglieder der Karawane, in der sie reisten, getötet haben.
Antonicella ist bereit, den beiden bei der Suche nach der Mutter zu helfen. Dabei stellt sich heraus, daß diese schon seit einigen Jahren in Serpentia als Groga dient und jetzt überglücklich ist, ihren Sohn wiederzusehen. Reza verspricht Khairuzan – so ihr Name -, ihr zu helfen, den Thron für ihr Kind zu erringen, und auch Antonicella und Jusuf scheinen diesem Abenteuer nicht abgeneigt. Als sie erfahren, daß der Berater des Wesirs ein gewisser Abbas Ibn Usama ist, sagen die Magier auch ihre Hilfe zu und schicken die Grogs Henry und Mateen mit nach Persien.
Nach einer kleinen Konfrontation mit den Schattenwölfen kommen die Reisegefährten in Roushan an. Dort erfahren sie von den Rebellen, daß Abbas Ibn Usama oft zu einem bestimmten Berg geht, der verflucht sein soll. Genaueres wissen sie auch nicht.
Als die Gefährten sich diesen Berg betrachten, stellen sie fest, daß hier tatsächlich etwas nicht stimmt: In den Stein sind diverse Geister eingemauert, und es herrscht eine infernale Aura.
Im Inneren des Berges finden sie dann schließlich einen halbfertigen Charnas-Tempel vor. Nachdem sie eine Weile in der Struktur umhergewandert sind, treffen sie den Wächter des Tempels, einen wunderschönen Dämon, der magisch recht potent zu sein scheint. Dennoch nehmen die Gefährten nach einigem Geplänkel den Kampf auf. Dabei erschafft Jusuf durch seine Magie den Text einer Sure über Dämonenbekämpfung, der frei in der Luft schwebt und den Dämon durchaus zu stören scheint. Als dann auch noch Henry und Sir Quintus mit einem von Joscelin geweihten Stück Kreide ein Kreuz auf seinen Rücken malen und Mateen ihm einen Pfeil von hinten durch den Schädel ins Auge schießt, scheidet das infernale Wesen aus dieser Welt.
Damit zerfällt auch der fast vollendete Tempel, und Abbas, der diesen Einsturz gerade noch mitbekommt, bleibt es nur, Rache zu schwören und dann zu fliehen. Schließlich stürzt sogar der ganze Berg in sich zusammen und die Geister kommen endlich frei.
In der Hauptstadt Roushan (tatsächlich der einzigen Stadt) stellen Sir Quintus und Reza dann später fest, daß auch der Großwesir Jaffar verschwunden ist. Offenbar ist der Mann irgendwann von Abbas ermordet worden, der daraufhin seinen Platz eingenommen hat. So fällt es den beiden leicht, Iskanders späteren Einzug in die Stadt vorzubereiten.
In Ermangelung einer sinnvollen Alternative werden der rechtmäßige Herrscher von Roushan und seine Mutter freudig in der Stadt aufgenommen und auf den Thron gesetzt, der ihnen zusteht. Khairuzan sichert Serpentia ihre weitere Freundschaft und das Wohlwollen ihres Landes zu. Reza wird in ihren Diensten bleiben, doch zuvor wollen er und Jusuf eine gemeinsame Pilgerfahrt nach Mekka unternehmen.
Henry, Sir Quintus und Mateen kehren nach Serpentia zurück, begleitet von Antonicella, die noch einige Zeit in dem Bund verbringen will, bevor sie weiter nach Italien reist – sehr zu Sir Quintus´ Begeisterung…

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Marganma

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