Serpentia

Die Belagerung von Caer Seren, Part 2

Sommer 1208

Sie erfahren von den Magiern, dass die Aegis demnächst fallen wird. Es gibt aber eine Visquelle bei einem kleinen Teich – genau da, wo Mohammed die infernale Efeuranke gesehen hat. Das Vis kann aber erst in zwei Tagen abgeerntet werden.

Lacus fragt in Serpentia nach, was 1181 so passiert ist, als die Sternenkonstellation am Himmel stand – vermutlich, antwortet Ramitep, geht es um Gwyns Geburt. Der ist ja schließlich der Prophet der Karthager.

Zunächst wollen sie zu dem kleinen See, wo die Visquelle sich befindet. Gwen gibt Mohammed noch ein paar Kräuter mit, die gegen Gifte helfen.
Nebenher hat Samed noch eine Aussprache mit Layla. Dabei erklärt er ihr, was damals mit der Statue und Sadek passiert ist. Sie deutet an, dass da noch etwas zwischen den beiden war, und es sogar Samed war, der einer Beziehung kritisch gegenüber stand.

Währenddessen patroulliert Zafira durch den Bund, zusammen mit Gwen. Dabei finden sie eine infernale Pflanze, die durch einen Windstoß Sporen herumpustet, die Zafira erwischen. Gwen kann ihr zwar das Leben retten, aber sie wird die nächsten paar Tage flach liegen.

Schließlich brechen die Serpentianer mit Enyd, Cadwr und Penn (Enyds Grogs) auf. Elia ist auch dabei.

Sie kommen nach einer Weile an den See. Unterwegs bemerken sie schon infernalen Efeu und eklige Pilze. An dem kleinen See sehen sie mehrere Dornenhecken, die gerade anfangen, das Ufer zu umwachsen. Die Dornen sehen sehr scharf und leicht giftig aus.
Während sie noch beraten, tauchen einige andere Personen auf. Sie ziehen sich zurück und hören einige Stimmen, von denen Mohammed behauptet, sie hätten Arabisch gesprochen.

Die Stimmen entfernen sich wieder. Als Lacus und die anderen zurückkommen, sehen sie einen kleinen Dornenbusch, der gerade hier gepflanzt wurde. Lacus zerschießt den Busch mit einem Eisstrahl, was aber vielleicht keine so gute Idee war, da das unter Umständen auffällt. Mit einer Illusion erschafft er eine neue Mauer.

Sie entfernen sich wieder etwas vom See und hören, wie noch einige der Wurzelhunde auftauchen, die Wachposten bei dem See beziehen.

Dann riechen Mohammed und Hamid Brandgeruch. An dem Bach finden sie eine brennende menschliche Puppe, die – wie Mohammed bemerkt – genau dort brennt, wo Hamid nicht verletzt ist. Außerdem starrt die Puppe Hamid an, und seine Augen flackern kurz auf.
Lacus löscht die Puppe, und Hamids Augen werden wieder normal.

Sie kehren zurück nach Caer Seren. Dort untersucht Lacus Hamid und stellt Kontakt zu dem Feuerdjinn her, der schon Hamids Frau in Tripolis getötet hat. Die beiden streiten sich ein wenig, und der Djinn verspricht Lacus, dass er brennen würde. Danach erlangt Hamid die Kontrolle über seinen Körper wieder und rennt erstmal davon.
Der Djinn hat noch eine brennende Stelle hinterlassen, die auch nicht gelöscht werden kann.

Dabei fällt immerhin auf, dass der Wald ziemlich trocken ist. Meru findet das nicht so gut und geht, um Regen zu beschwören – das gelingt ihr auch, besser als erwartet: Ihre Augen leuchten, ihr Stab leuchtet, und ein mächtiges Gewitter geht nieder. Danach fällt sie jedoch um. Layla erklärt Samed, dass die hohe Aura wohl auf Dauer nicht so gut für Meru ist.

Bei der Beratung wird eine Weile diskutiert und ein Plan entwickelt: Lacus, Ludwig, Hamid, Lionel, Enyd und Penn graben sich per Tunnel zum See, um dort unter der Wasseroberfläche zu warten. Währenddessen werden Samed, Elia, Mohammed und Cadwr eine Ablenkung organisieren.

Leider werden Mohammed, Cadwr, Elia, Samed und die Ziege schon am Weg zum See erwischt. Sir Cadwr wird getötet, aber es gelingt Samed und Elia, Adim zu beschwafeln. Er lässt sie an einen Baum binden, um sie später zu opfern. Dabei erzählt er ihnen seinen Plan: Er möchte einen Dämon physisch beschwören, damit dieser dann die Maschine vernichtet – und dabei wahrscheinlich selbst vernichtet wird.

Am See kommt es zum Kampf, den Adim recht entscheidend für sich entscheiden kann. Dabei werden Ludwig und Hamid schwer verletzt. Mohammed versucht, Adim zu erschiessen, aber ihm fällt auf, dass Allah vermutlich nicht wollen würde, dass er einen Mann hinterrücks erschießt, der ihn verschont hat.
Da Adim kein Interesse daran hat, die Serpentianer oder andere zu töten, lässt er sie von der Lichtung entkommen – auch Ludwig und Hamid.

Auf dem Rückweg heilt Mohammed Ludwig mit seinem Glauben, was auch ausnehmend gut funktioniert. Er sieht darin ein Zeichen Allahs, dass Heilung besser ist als zu töten.

Zurück im Bund überlegen alle, wie sie die Maschine aus dem Bund bekommen, damit die Dämonisten wenigstens nicht den Bund vernichten. Ludwig schafft es auch, seine Lebensenergie in die Maschine zu pumpen und sie zumindest soweit zu versorgen, dass Meru und Layla die Maschine an den Fuss des Felsens teleportieren können.
Hamid verlässt noch mal die Aegis und erzählt seinem Feuerdjinn, dass hier demnächst ein Dämon auftauchen wird, der zerstört werden kann.

Ramitep bemerkt im Bund, dass Ludwig etwas tut, weil sein Juwel kurz schmerzt.

Es dauert eine Weile, dann taucht der Dämon tatsächlich auf und stellt sich in die Maschine. Ramitep wird geistig angegriffen und augenblicklich besiegt, und die Maschine versinkt in schwarzen Schlieren. Kurz darauf fängt sie an zu brennen . Einige Minuten später explodiert sie ohne jedes Geräusch.

Unten taucht noch kurz Adim auf, verzieht sich aber gleich wieder. Als die Magier hinuntergehen, stellen sie fest, dass die Maschine zwar noch steht, aber ziemlich verdellt ist und auch kaputt zu sein scheint – jedenfalls sind die Gegenstände (Erklärbär und so weiter) inaktiv.
Durch den Tod des Dämons ist der infernale Einfluss stark gewachsen, aber Mohammed kann dem mit seinem Glauben entgegenwirken. Auf Dauer sollte dort wohl ein Schrein oder etwas ähnliches hingestellt werden.

Zu Hause findet Osric, Imogens Bär, Ramitep bewußtlos in seinem Labor. Frederik stellt fest, dass das Juwel in seiner Brust sehr heiß geworden ist und Ramitep verletzt wurde. Außerdem scheint es, als würde ein fremder Einfluß sich in seinem Geist breit machen.
Er wacht nach einigen Tagen wieder auf und behauptet, es ginge ihm gut. Er verspricht, demnächst das Juwel zu untersuchen. Außerdem möchte er bald nach Wales aufbrechen, um die Maschine zu reparieren.

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Marganma

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