Serpentia

Die Hörner von Hattin

Sommer 1187

Nakatia, Athanasius, Llwellyn, Henry, Frederik, Alen, Cyriano, Sheherazan, Kerim

Terminus, Theobald, Sir Quintus, Colleen, Julius, Nicodemus, Alenka, Domenico

Cavallo kommt zu Besuch. Er hat wieder einmal einen Brief für Llwellyn aus Crux Liberandi dabei. Dies ist allmählich schon eine Gewohnheit: Nachdem der Ex Miscellania bei seinem letzten Besuch in Jerusalem von Ardor Sanctis Vis für die Heilung eines Kindes bekam und Corazon ihn beschuldigte, es erbettelt zu haben, schicken Llwellyn und die Flambeau jene vier Bauern Corpus Vis zwischen Crux Liberandi und Serpentia hin und her. Diesmal allerdings sind sie nicht mehr dabei. Der Brief ist von Ardor Sanctis, er unterrichtet Llwellyn, er habe das Vis jetzt zur Heilung eines weiteren Kindes benutzt und hoffe, daß der Streit damit beendet sei.
Außerdem bringt Cavallo noch Neuigkeiten: Es wird wohl Krieg geben. Sowohl Saladin als auch Guy von Jerusalem ziehen mittlerweile ihre Truppen zusammen, und es soll schon zu ersten Zusammenstößen gekommen sein. Allerdings hat Guy ein paar Probleme: Bohemond von Antiochia hat einen Friedensvertrag mit Saladin, und nach den noch nicht beilegten Streitigkeiten um die Thronfolge hat auch Raimond von Tripolis beschlossen, sich aus dem Krieg herauszuhalten…
Die Magi beginnen zu befürchten, daß sich Crux Liberandi in diesen Konflikt einmischen wird. Auch Cavallo hegt diese Befürchtung, da die vier neuen Magier dieses Bundes, die aus Spanien stammen, noch kampfbereiter als ihre Mitbrüder sind. Der Mercere erzählt auch recht bereitwillig von dem Bund mit den sechs Flambeaus unter der Führung eines Tremere:
Da ist zunächst Dux Bellum, der Tremere, ein Imaginem-Spezialist und Stratege, der noch nie ohne seinen Helm gesehen wurde. Die beiden anderen langjährigen Mitglieder sind Ardor Sanctis, ein etwas fehlgeleiteter, sehr christlicher, aber eigentlich freundlicher Flambeau, und Llwellyns Intimfeindin Corazon, eine Terram-Spezialistin. Die vier neuen sind Sebastiano, dessen Überheblichkeit dem Bund schon hinlänglich bekannt ist; Pablo y Castañera, ein Dämonenjäger, der alle Heiden für Teufelsdiener hält; José Colmanos, der den Nahkampf der magischen Auseinandersetzung vorzieht; und Lucinda, die augenscheinlich ein wenig irre ist und am liebsten alles anzünden würde. Cavallo jedenfalls ist froh, daß er in nächster Zeit nicht bei ihnen vorbei reisen muß.
Der Mercere verläßt den Bund schon bald wieder, jedoch nicht ohne Domenico zu warnen, er solle sich in der nächsten Zeit besser nicht auf eine Reise begeben, was der junge Italiener auch gerne verspricht…
*

Nur wenige Tage nach den Erlebnissen mit der Stadt Ras erhält Llwellyn eine Nachricht aus der Herberge: Ein offizieller Bote Saladins wünsche mit den Magiern zu sprechen. Er ruft sofort alle zusammen und nach kurzer Beratung entschließen sie sich, den Gesandten lieber den Bund zu zeigen, als ihn durch eine abrupte Abfertigung in der Herberge zu verärgern.
Der Bote kommt in Begleitung von zwei Beratern und mehreren Bewaffneten. Sein Name ist Safed ed-Din, er ist einer von Saladins einflußreicheren Emiren, reichgekleidet und wortgewandt. Nach einer längeren Begrüßung kommt er schließlich zum Grund seines Hierseins: Vor einigen Wochen hat der Sultan einen Erkundungstrupp in das Land der Christen geschickt. Dabei berief er sich auf das Friedensabkommen mit Raimond von Tripolis, das es ihm erlaubte, Truppen durch dessen Land zu schicken – also auch durch Galiläa, das dem christlichen Fürsten durch seine Ehe gehört. Dieser erklärte sich einverstanden, und so zogen im Mai etwa 7000 muslimische Soldaten an Raimonds Burg Tiberias am See Genezareth vorbei. Unglücklicherweise war gerade eine Gesandschaft von König Guy zu Raimond unterwegs, der auch Gerard de Ridefort, der kriegstreiberische Großmeister der Templer angehörte. Kaum hatte dieser von der nahen Armee gehört, als er auch schon seine Truppen zusammenrief. Er brach dann mit etwas über 100 Rittern und circa 300 Mann Fußvolk auf, um den Heiden eine Lektion zu erteilen. Gegen den Rat des Großmeisters der Hospitaliter griff er bei Cresson die zahlenmäßig weit überlegene muslimische Truppe an und wurde vernichtend geschlagen. Nur er und zwei andere Templer entkamen.
Nun griffen die christlichen Streitmächte hier nicht nur mit bloßem Stahl an. An der Seite der Templer befanden sich einige Magier, darunter eine irre kichernde Frau und ein weißhaariger Mann. Es gelang den Moslems, die Frau zu töten und den Weißhaarigen schwer zu verletzen, aber schließlich konnten die Zauberer doch entkommen. Da zu befürchten steht, daß sie sich bei dem bevorstehenden Krieg auch wieder einmischen, bittet Saladin die Magier von Serpentia, sich an ihre alte Abmachung zu erinnern: Zwar respektiert der Sultan ihre Zurückhaltung in mundanen Dingen, sollten jedoch andere ihrer Art sich nicht aus der Politik heraus halten, würden sie ihm helfen, diese unschädlich zu machen.
Terminus verspricht Safed ed-Din, sich daran zu halten und mit Saladins Heer mitzuziehen. Der Gesandte erklärt ihm, er und seine Leute sollten sich bis Ende Juni, in etwa drei Wochen, bei Aschtera zur Heerschau einfinden. Außerdem übergibt er einen Brief von Aladin, in dem dieser die Dienste von 25 Bewaffneten aus Serpentia anfordert. Schließlich erfahren die Magier noch, daß Raimond von Tripolis sich nach der Schlacht von Cresson mit König Guy ausgesöhnt hat und nun an dessen Seite kämpfen wird.
Nachdem der Bote des Sultans Serpentia wieder verlassen hat, beginnen die Magier mit einer genauen Beratung. Zunächst stellen sie fest, daß es sich bei der erschlagenen Frau wohl um Lucinda Ex Flambeau handeln muß – ein Gegner weniger. Der Verwundete ist wahrscheinlich Sebastiano. Da den Magiern klar ist, daß sie sich unter Umständen auf recht dünnes Eis begeben könnten, schicken sie zunächst Domenico los, damit der Ratschläge von Honoria und Dante, den beiden verbündeten Quaesitoren, einholt. Schließlich möchten sie nach der Vernichtung von Crux Liberandi keinem Iter Magorum entgegensehen.
Schon wenige Tage später kehrt der Mercere zurück. Honoria hat angesichts dieser Umstände beschlossen, selbst in Serpentia vorbeizukommen und trifft schon kurz nach ihm ein. Sowohl sie als auch Dante haben eine dringende Empfehlung auszusprechen: Wartet, bis die Magi von Crux Liberandi den Codex brechen! Unternehmt nichts vorher, woraus man euch einen Strick drehen könnte! Erklärt ihnen bei einen nachweisbaren Codexbruch den Iter Magorum und vernichtet so viele von ihnen wie ihr könnt! Denn nur wenn der Kreuzfahrerbund in hermetischer Sicht keine Macht mehr darstellen kann, werden sich seine beiden Bündnispartner Phoebus und Sol Noctis von ihm abwenden.
Mit diesen Worten in den Ohren machen sich die Magier aufbruchfertig. Aber während sie noch am Überlegen sind, wer das Heer Saladins alles begleiten soll, trifft ein weiterer Bote in der Herberge ein. Diesmal handelt es sich allerdings nicht um einen Gesandten des Sultans, ganz in Gegenteil: Der erschöpfte und staubbedeckte Mann ist ein Geistlicher, der einen Brief Gerberts von Köln an Henry bei sich trägt. In diesem Schreiben bittet der Bischof den englischen Kämpfer um einen Gefallen: Der christliche Heerführer Balian von Ibelin besitzt ein altes Erbstück, hinter dem offenbar dämonische Kräfte her sind. Es handelt sich bei diesem Erbstück um ein Amulett aus einem schwarzen Material, in das seltsame Zeichen eingraviert ist. Schon zweimal haben Diebe versucht, es zu entwenden. Schließlich kam es sogar zu einem Raubüberfall auf den Adligen, der allerdings nicht von Menschen, sondern von glutlodernden Dämonen ausgeführt wurde. Balian konnte sich nur retten, weil er in einen nahegelegenen Wasserlauf flüchtete. Nachforschungen und die Befragung eines der Diebe, der bei seinem Versuch, das Amulett zu stehlen, gefaßt worden war, ergaben schließlich, das hinter all diesen Anschlägen ein Araber namens Faisal Ibn Usama stecken muß. Gerbert bittet nun Henry, zum einen Balian von Ibelin zu schützen und zum anderen jenen Faisal dingfest zu machen oder zu töten.
Dieses Schreiben löst unter den Magiern einige Aufregung aus, besonders als sie von Kasar, dem Enkel des Abbas Ibn Usama, erfahren, daß Faisal sein Vater ist. Auch erkennen sie in den seltsamen Zeichen auf dem Amulett, die Gerbert in dem Brief abgezeichnet hat, Buchstaben des atlantischen Alphabets, was sie zu dem Schluß führt, daß sie Gerberts Ansinnen wohl auf die eine oder andere Art und Weise nachkommen müssen. Zwar wird Henry an der Seite Llwellyns in dem Kampf gegen die Flambeaus benötigt, aber statt dessen will Terminus, dessen Dämonenvernichtungskräfte auf einem Schlachtfeld nicht sehr nützlich sein werden, die Sache in die Hand nehmen.
Bei der weiteren Planung, wer wohin mitgehen soll, legt Sir Quintus das Amt des Groghauptmannes nieder. Während seiner Abwesenheit wurden die Kämpfer von Serpentia von Amin fähiger geführt, als er das zustande gebracht hat, daher möchte er diesen Posten gerne an den Araber weitergeben. Die Magi akzeptieren seinen Rücktritt.
Schließlich ist es soweit: An einem heißen Junimorgen brechen zwei Gruppen aus Serpentia auf. Die eine, kleinere wird sich auf Pferden nach Acre begeben, um dort Balian von Ibelin zu treffen, die andere begibt sich im Fußmarsch nach Aschtera, wo Saladin seine Heerschau abhält. Nach Acre gehen außer Terminus und Theobald auch Sir Quintus, Julius, Colleen, Nicodemus, Domenico, seine Leibgroga Alenka und die beiden Salomoniter Olivier de Nancy und Brendan of Lydney. Bei der anderen Gruppe ziehen die fünfundzwanzig Soldaten, die Aladin angefordert hat, unter dem Kommando des Türken Yilmaz mit, des weiteren fünfzehn Grogs, die die Magi bei ihrer Schlacht unterstützen sollen, sowie Llwellyn und Henry, Frederik und Alen, Nakatia und Athanasius, Cyriano und Sheherazan und der Karawanenführer Kerim. *
Nach wenigen Tagen treffen Terminus und die anderen in Acre ein. Um die Stadt herum finden die Gefährten ein riesiges Zeltlager vor. Hier haben König Guy und seine Adligen ihr Heer zusammengezogen, das aus fast 20.000 Mann besteht, davon etwa 1.000 schwer gepanzerte Ritter. Als die kleine Reitergruppe sich gerade auf den Weg in die Stadt machen will, fällt ihnen eine prunkvolle Prozession auf, die durch ihr langsames Vorankommen und die vielen Leute, die sich um sie sammeln, die Straße nach Acre fast völlig blockiert. Schnell können die Gefährten erfahren, worum es sich handelt: Heute wird das Wahre Kreuz aus Jerusalem gebracht, damit das christliche Heer es vor sich in die Schlacht tragen kann. Einzig der Patriarch der Heiligen Stadt, Heraklios, ist nicht anwesend: Er fühlt sich zu alt für eine solche Aufgabe. Böse Zungen jedoch behaupten, daß er sich einfach nur nicht von seiner Geliebten Paschia di Riveri habe trennen können.
Die Prozession braucht bis in die späten Nachmittagsstunden, um endlich in die Stadt zu kommen, wo das Wahre Kreuz dann in die größte Kirche dort gebracht wird. Terminus und auch Julius und Colleen ist es ganz recht, sich nicht in unmittelbarer Nähe zu der heiligen Reliquie aufhalten zu müssen, und so wenden sich die Gefährten der Burgfeste von Acre zu. Es gelingt Sir Quintus, der neben den Salomonitern als einziger das hier allgemein übliche Normannisch versteht, den Majordomus zu überzeugen, die Serpentianer hier ihr Nachtlager aufschlagen zu lassen. Außerdem kann er dafür sorgen, daß er später am Abend eine Audienz bei Balian von Ibelin erhält. Noch vor diesem Treffen beginnt Nicodemus, eines der atlantischen Zeichen, die sich auf dem Amulett befinden, mit Kreide auf einige Wände und Säulen der Burg zu schreiben. Er erhofft sich dadurch wahrscheinlich eine Reaktion derer, die das Erbstück stehlen wollen. *
Die andere Gruppe erreicht Saladins Heer schon nach kurzer Reise. Dort treffen sie zunächst auf Aladin und dessen Schwager Yazed, danach werden sie von Saladin empfangen. Bei dem Gespräch mit ihm, bei dem der Sultan nochmals versichert, ihre Hilfe nur gegen die Magi von Crux Liberandi zu benötigen, passiert Llwellyn ein gewaltiger Fauxpas: Auf die Bemerkung Saladins hin, er habe schon von El-Wellin gehört, erwidert der Magier, auch er habe seinerseits schon von den mächtigen Sultan gehört! Glücklicherweise nimmt Saladin das Ganze mit Humor – immerhin ist ihm klar, daß er von Magiern keinerlei Glanzleistungen in Sachen Diplomatie erwarten darf.
*
In Acre gibt es zunächst ein paar Schwierigkeiten wegen der Söldnerin Alenka, da ein paar in der dortigen Burg stationierten Bewaffneten nicht allzu begeistert von einer Frau in Rüstung und Waffen sind. Immerhin gelingt es den Gefährten, die Situation wieder zu entschärfen.
In der Zwischenzeit kann Sir Quintus Balian d´Ibelin treffen. Dieser berichtet ihm nochmals von den Diebstahlsversuchen und ist recht erfreut, daß nun Leute eingetroffen sind, die ihm bei diesem Problem helfen wollen. Ansonsten hat er andere Sorgen: Der König hat am Abend verkünden lassen, daß das Heer am übernächsten Tag aufbrechen wolle, um sich Saladin gegenüber zu stellen. Balian hält dies für einen gewaltigen Fehler, da die Araber wahrscheinlich ohnehin in Richtung Acre kommen werden und man den Truppen einen harten Marsch durch die Wüste gut ersparen könnte. Da er im Augenblick das Amulett nicht bei sich hat, bittet er Quintus, mit seinen Gefährten am nächsten Abend wiederzukommen. Außerdem lädt er ihn vorher zu dem großen Gottesdienst ein.
Am Ende dieser Messe gibt König Guy bekannt, daß der Aufbruch des Heeres noch einmal verschoben wird, bis genauere Kunde über Saladins Bewegungen eintrifft. Diese Erklärung verärgert Rainald de Chatillôn und den Großmeister der Templer, andere jedoch scheinen recht zufrieden mit dieser Entscheidung zu sein.
Nach dem Gottesdienst begeben sich die Gefährten zu Balian. Dieser ist nicht allein: Raimond, Graf von Tripolis, ist bei ihm. Die beiden Adligen haben überaus gute Laune: Schließlich sind sie für das Umdenken des wankelmütigen Königs verantwortlich. Da Raimond in die Schwierigkeiten um das Amulett eingeweiht ist, bleibt er, als Balian das Artefakt hervorzieht und den Serpentianern zur Untersuchung übergibt. Terminus, der einen Erkennungsspruch auf die etwa handtellergroße, aus schwarzen Stein bestehende Scheibe spricht, kann keine Magie feststellen. Nicodemus, der ein wenig Atlantisch beherrscht, kopiert sich die Schriftzeichen, die wohl tatsächlich dieser alten Sprache entstammen und auf Vorder- und Rückseite des Amuletts eingraviert sind, um sie später zu übersetzen. Dabei fällt ihm auf, daß das Artefakt ungewöhnlich neu erscheint, aber er hält es zunächst für nicht erwähnenswert.
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Die Serpentianer werden zunächst dem rechten Flügel unter der Führung von Saladins Neffen Taki ed-Din unterstellt. Von Aschtera brechen sie am 26. Juni zum nahegelegenen Khisfin auf, danach geht es weiter zum See Genezareth. Schließlich überschreitet das Heer nach einer Pause am 1. Juli den Jordan und schlägt ein großes Lager beim Kafr Sabt auf. Von dort aus beginnt Saladin die Belagerung der Burg Tiberias, die von Gräfin Echive, der Frau von Raimond von Tripolis, gehalten wird, um die Christen aus ihrer vorteilhafteren Position bei Acre hervorzulocken.
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In Acre fallen Sir Quintus und Nicodemus die ungewöhnlich vielen Aussätzigen auf, die sich in und um die Burg herumtreiben. Vor allem in der Festung ist ihr Anblick reichlich ungewöhnlich, da auch die Torwächter behaupten, sie nicht hereingelassen zu haben. Bei genaueren Nachforschungen werden allerdings eine nicht unbeträchtliche Menge an Schlupflöchern und Geheimgängen in die Burg hinein gefunden, durch die die Aussätzigen ohne Probleme eindringen können. Nach und nach gelingt es Sir Quintus, diese Löcher zu stopfen, auch wenn dem Burgherrn Joscelin de Courtenay die Eindringlinge recht gleichgültig zu sein scheinen.
Während dieser Zeit kann Nicodemus den ersten Teil der atlantischen Schriftzeichen entziffern. Es handelt sich dabei um einen Reim:

„ Die Krone ist aus reinstem Gold,
und wer sie trägt, ist jeder hold“

Dies erinnert Domenico an jenes Gedicht, das sich am Anfang des atlantischen Buchs befand, das Shakram übersetzt hat:

„Am Anfang war der Schicksalsschmied,
er hämmerte ein neues Lied.
Und jeder Macht ein Gleiches gab:
Kelch, Krone, Schwert und Buch und Stab.“

Sollte es etwa einen Zusammenhang zwischen den beiden Fragmenten geben? Auf genauere Fragen zur Herkunft des Amuletts kann Balian Terminus und Domenico nur erzählen, daß sein Urgroßvater es 1099 bei der Eroberung Jerusalems in einem verlassenen Haus fand und es sich seitdem im Besitz seiner Familie befindet.
Am 1. Juli schließlich erreicht die Nachricht von Saladins Überschreitung des Jordan Acre. Der Graf von Tripolis rät zum Abwarten: Im Augenblick hat Saladin den Geländevorteil, wenn sie sich jedoch nicht auf ihn zu bewegen, wird dem Araberfürsten nichts anderes übrig bleiben, als entweder vorzurücken, was den Christen einige Vorteile verschaffen würde, oder wieder umzukehren. Da jedoch nicht er, sondern der Großmeister der Templer bei der Versammlung der Großen des christlichen Reiches als letzter sprechen darf, schlägt König Guy diesen Rat in den Wind und folgt dem Vorschlag Gerard de Rideforts: Das Heer der Franken rückt gen Sephoria aus.
Die Gefährten beschließen, Balian zu begleiten, für den Fall, daß ihr Feind versuchen wird, das Amulett in der Hitze des Gefechts zu rauben. Schon während des Marsches nach Sephoria bemerken sie das Banner von Crux Liberandi, welches sich aber zum Glück nicht in ihrer Nähe befindet. Während des Nachtlagers dann begibt sich Julius zu dem Lager der feindlichen Magier, um ein wenig zu spionieren. Dabei stellt er fest, daß einer von ihnen fehlt: Es sind nur fünf anwesend. Er beschließt, die andere Gruppe sofort zu unterrichten und bricht noch in derselben Nacht nach Kafr Sabt auf.
An diesem Abend trifft in Sephoria der Bote der Gräfin Echive, Raimonds Frau ein und bittet um Entsatz. Der Graf von Tripolis jedoch rät, an diesem Ort zu bleiben, da das christliche Heer hier den Geländevorteil hat. Lieber wolle er seine Burg verlieren, als das ganze Königreich untergehen zu sehen. Seine Worte überzeugen, und die fränkischen Heerführer beschließen zu bleiben. Später jedoch findet in Guys Zelt ein verhängnisvoller Dialog statt: Denn nach der Beratung kommt der Großmeister der Templer, Gerard de Ridefort, zu dem König und beginnt auf ihn einzureden: Raimond sei nicht zu trauen, eine entschlossene Aktion sei nötig und so weiter. Guy, daran gewohnt, stets demjenigen zu folgen, der ihm als letzter seine Argumente präsentiert hat, geht auf seine Vorschläge ein und befiehlt für den nächsten Tag den Aufbruch nach Tiberias.
Auf dem Marsch an diesem 3. Juli stellen die Gefährten fest, das immer noch vier Aussätzige den Christen folgen. Die glühende Hitze, die vor allem den schwergepanzerten Templern arg zusetzt, scheint ihnen nichts auszumachen.
Vorerst jedoch beschäftigen sich die Gedanken der sieben Serpentianer mehr mit Crux Liberandi. Zunächst scheint noch die Hoffnung zu bestehen, Ardor Sanctis, den vernünftigsten der Flambeaus, auf ihre Seite zu ziehen, aber während des Marsches findet Nicodemus heraus, daß ausgerechnet er derjenige ist, der fehlt.
Schließlich beschließt Guy, daß das Heer rasten muß, obwohl das Ufer des Sees Genezareth noch gar nicht erreicht ist. Dafür sind hauptsächlich die Templer verantwortlich, die irgendwann im Laufe des Nachmittags nicht mehr in der Lage sind, weiterzuziehen. Sowohl Raimond als auch Balian halten diese Rast für taktisch äußerst unklug, aber wieder einmal hört Guy lieber auf Gerard de Ridefort als auf die Stimme der Vernunft. So lagert das durstige Heer in dieser Nacht ohne Wasser bei einem ausgetrockneten Brunnen in Sichtweite der Araber. Diese zünden zu allem Überfluß auch noch Gestrüpp und Zweige an, sodaß der Rauch ins christliche Lager zieht. Der Kampf, der am nächsten Tag kommen muß, steht für die Christen unter einem schlechten Stern.
*
An diesem Tag hat sich das arabische Heer von Kafr Sabt aus zu dem Dorf Hattin bewegt und lagert jetzt in der Nähe von zwei Hügeln, die man die Hörner von Hattin nennt. Dort versperren sie den durstigen Christen den Weg zum See von Genezareth. In derselben Nacht noch beginnt Saladin, seine Truppen so zu bewegen, daß sie das fränkische Heer völlig umzingeln und ihnen den Weg zum nahegelegenen Wasser versperren. Da die Position von Crux Liberandi mittlerweile klar ist, werden die Magier von Serpentia gebeten, sich an die linke Flanke unter dem Befehl von Kukburi zu begeben und dort am nächsten Tag auf den unvermeidlichen Angriff zu warten.
Schließlich, am Morgen des 4. Juli, ist es soweit: Bei den Hörnern von Hattin prallen die beiden Heere aufeinander. Verzweifelt versuchen die Christen, das nahe Wasser zu erreichen oder den Ring der Moslems zu durchbrechen.
In ihrer Mitte beobachtet Frederik, geschützt durch einen Unsichtbarkeitszauber und mit einem Fluggürtel versehen, wie die Magier von Crux Liberandi sich vorbereiten: Der Spanier José de Colmanos stellt sein Bild neben sich, Dux Bellum erhebt einen Staubschleier zwischen seiner Gruppe und den Feinden und wird unsichtbar, und Pablo sowie die die Magi begleitenden Grogs ziehen ihre Schwerter, die sofort von heißen Flammen umgeben werden. Schließlich beginnt Corazon, vor ihrer Gruppe eine hohe Erdwelle entstehen zu lassen, die alles aus ihrem Weg räumen soll.
Als Llwellyn sieht, wie diese Erdwelle hinter dem Staubschleier sichtbar wird, ruft er den Iter Magorum gegen die fünf Magier aus Crux Liberandi aus. Danach zerstört er Corazons Zauber, bevor die Serpentianer dadurch zu Schaden kommen können. Nun ist es zu spät für eine Umkehr: Der Krieg zwischen den beiden Bünden hat begonnen.
Zunächst versucht Llwellyn, den ältesten der gegnerischen Magier, Sebastiano, mit einem Blitzstrahl zu töten, aber der Zauber prallt harmlos an dessen Parma Magica ab. Mit einem wilden Lachen beginnt nun Sebastiano, Feuerbälle nach den Feinden zu werfen. Zwar kann Cyriano den ersten ablenken, der zweite jedoch trifft den jungen Verditius voll, und auch seine Parma Magica vermag ihn nicht zu schützen, sodaß er schwerverletzt zu Boden geht und von seiner treuen Leibgroga Sheherazan in Sicherheit gebracht werden muß. Aber lange kann sich Sebastiano dieses Sieges nicht freuen: Voller Zorn setzt Nakatia ihr Vis ein, um die Narben des Flambeau, die er sich in vorigen Schlachten zugezogen hat, wieder aufbrechen zu lassen. Ihr Spruch wirkt besser als erwartet, und plötzlich brechen blutige Fontänen aus Sebastianos Körper hervor. Der schwer verwundete Flambeau stürzt aus dem Sattel und verblutet, kaum daß er den Boden berührt hat.
Währenddessen hat Frederik begonnen, das Pferd des José de Colmanos zu bezaubern und zum Scheuen zu bringen. Zwar kann sich der kriegerische Magus lange Zeit oben halten, aber schließlich wird er von dem kräftigen Grog Iolo aus dem Sattel gezerrt. Am Boden liegend treffen ihn schließlich so viele Schläge, daß seine Gegenwehr immer schwächer wird und er letzten Endes – zu Tode geprügelt – stirbt.
Llwellyn hat in der Zwischenzeit seine Erzfeindin Corazon gesucht und gefunden. Zunächst versucht er ihren Grog mit seiner Trunkenheitswolke auszuschalten, erwischt dabei aber unglücklicherweise auch seinen eigenen Leibgrog Henry mit. Corazons Gegenzauber versenkt die beiden Betrunkenen in einer Erdhöhle. Nun beginnen die beiden Magier damit, sich gegenseitig mit Sprüchen zu bewerfen, die allerdings entweder ihr Ziel nicht treffen oder an der Parma Magica des anderen abprallen. Während dieses Kampfes wird Llwellyn immer wieder von etwas Unsichtbarem, Fliegendem attackiert – der Krähe Dux Bellums, der so versucht, seiner Bundgefährtin zu helfen. Schließlich gelingt es Corazon, Llwellyn in einer kreisförmigen Steinmauer einzuschließen, wo er ohnmächtig zusammenbricht, als die gewirkte Magie beginnt, ihren Tribut zu fordern. Die Flambeau flieht zusammen mit Dux Bellum vom Schlachtfeld.
Der letzte der spanischen Flambeaus, Pablo y Castañera, hat nicht soviel Glück: Während der Kampf zwischen den Grogs der beiden Bünde tobt, hat er sich einen Gegner ausgesucht, der von seinem Flammenschwert nicht sonderlich beeindruckt ist: Kerim, den Karawanenführer mit dem Blut der Feuerdjinns. Dennoch ist auch für ihn der Kampf gegen den Magus schwierig, denn der Flambeau ist gut gerüstet und darüber hinaus auch noch ein hervorragender Schwertkämpfer. Schließlich aber wendet Nakatia ihre Aufmerksamkeit diesem Duell zu und vernichtet den Geist des Flambeaus so vollständig, daß er zu einem lallenden Idioten wird. Nun ist es Kerim ein leichtes, den Gegner niederzuschlagen und gefangenzunehmen.
Nachdem nun Dux Bellum und Corazon entkommen konnten und auch die Grogs von Crux Liberandi entweder tot oder auf der Flucht sind, ziehen sich die Serpentianer aus der heftigen Schlacht zurück. Im Lager angekommen, wird der Iter Magorum schließlich auch an Pablo y Castañera vollzogen: Der spanische Flambeau wird erschlagen, noch bevor er das Bewußtsein wiedererlangt.
*
Auch auf der anderen Seite kommt es zu einem heftigen Kampf: Der Morgen ist kaum angebrochen, als sich die vier seltsamen Aussätzigen, die die Gefährten schon vorher beobachtet haben, dem Lager nähern. Theobald jedoch erkennt recht schnell, was es mit den merkwürdigen Gestalten auf sich hat – er sieht um jeden der vier eine seltsame Aura flackern, bei dem einen besteht sie aus Feuer, dem zweiten aus Luftwirbeln, dem dritten aus feinem Nebel und dem letzten aus Staub. Offenbar sind die vier Elementarwesen, die jetzt kommen, um Balian das Amulett zu nehmen! Der Adlige, der sich nicht auf dem Schlachtfeld mit den unheimlichen Wesen schlagen will, schickt seine Soldaten unter seinem Stellvertreter voraus und wendet sich dann zusammen mit den Serpentianern und den beiden Salomonitern gegen die nahenden Kreaturen. Je näher diese dem Lager kommen, desto mehr von ihrer menschlichen Gestalt verlieren sie, bis sie schließlich vollständig zu Elementarwesen geworden sind: Eine hohe Säule aus lodernden Feuer, eine wahnsinnig kreiselnde Windhose, ein aufrecht gehender Wasserwirbel und eine niedrige, gedrückte Erdgestalt.
Nicodemus beginnt den Kampf, als er sich mit einem irrsinnig anmutenden Lachen auf den Wasserwirbel wirft. Alenka eilt ihm zur Unterstützung, während Sir Quintus und Theobald sich dem Erdelementar zuwenden. Colleen und Balian stehen gegen die Feuersäule, und die Windkreatur schwebt unheilvoll auf Terminus zu, der ihr sofort einen Zauber entgegenschleudert, der sie aber nur für kurze Zeit aufzuhalten vermag. Daraufhin versucht der Magier, den Wasserwirbel auf die Feuersäule zu lenken, aber dieser Spruch mißlingt ihm völlig: Statt den gewünschten Effekt zu haben, bricht Terminus plötzlich ausgemergelt zusammen – er hat sich selbst das Wasser aus dem Körper gezaubert. Und immer noch kommt der Windwirbel auf den ohnmächtig daliegenden Magier zu. Doch da greift Domenico ein, der sich bisher im Hintergrund gehalten hat, da er über keinerlei Kampffähigkeiten verfügt. Jetzt jedoch stürmt er auf seinem Pferd in die Lücke zwischen Terminus und der Windkreatur, wodurch es ihm gelingt, das Elementarwesen zurückzudrängen. Noch zweimal muß er diesen Ritt wagen, bevor es dem Mercere endlich gelingt, den Bewußtlosen auf sein Pferd zu ziehen und außerhalb der Reichweite des Luftwesens zu bringen.
In der Zwischenzeit ist es dem Salomoniter Brendan of Lydney gelungen, den Wasserwirbel mittels einer Segnung endgültig zu zerstören. Dafür aber hat es die Feuersäule geschafft, Balian zu entwaffnen, aber sie scheint nicht darauf aus zu sein, den Adligen zu töten. Dennoch gelingt es Colleen nicht, die Kreatur aufzuhalten oder nur zu verlangsamen. Schließlich jedoch kann Brendan auch hier helfen und mit seinen Gebeten und dem Weihwasser die Feuersäule auflösen. Das Erdwesen ist mittlerweile von Sir Quintus und Theobald erschlagen worden, und auch mit dem Luftwirbel wird nun schnell aufgeräumt.
Die große Schlacht, die mittlerweile zwischen den beiden Heeren tobt, ist schon bald entschieden: Es gelingt zwar der Vorhut unter Raimond von Tripolis durchzubrechen, und auch einige von Balians Männern, darunter die Gefährten aus Serpentia, können fliehen, aber der Rest des fränkischen Heeres wird aufgerieben und zerstört. Wer nicht im Kampf fällt, wird gefangengenommen, um später gegen Lösegeld freigelassen oder in die Sklaverei verkauft zu werden. Auch der König, Rainald de Chatillôn und Gerard de Ridefort gehören zu Saladins Gefangenen, und nach der Schlacht werden sie in das Zelt des Sultans gebracht. Dort reicht der arabische Fürst dem erschöpften und durstigen König der Christen eine Schale mit eisgekühltem Wasser. Nachdem dieser getrunken hat, gibt er die Schale an Rainald de Chatillôn weiter. Sofort läßt Saladin den Franken durch einen Übersetzer sagen, daß nicht er, sondern Guy Chatillôn das Wasser gegeben habe – was ansonsten ein Zeichen der Gastfreundschaft gewesen wäre. Nach diesem Vorfall nimmt der Sultan den fränkischen Raubritter mit vor das Zelt und erfüllt seinen Schwur: Eigenhändig tötet er den Mann, der schon so oft Anlaß für Unfrieden zwischen den Arabern und Christen gewesen ist.
Den König und dessen Adlige behält er als Geiseln, die er zunächst mit allen Ehren nach Damaskus bringen läßt. Auch die anderen Gefangenen werden in die Stadt geschafft, um dort auf dem Sklavenmarkt verkauft zu werden – nur die Templer werden von diesem Schicksal ausgenommen. Da sie als Sklaven nicht zu gebrauchen sind und auch nicht gegen Lösegeld freigekauft werden, werden sie noch auf dem blutigen Schlachtfeld von einer Horde fanatischer Sufis hingerichtet.
Die Gefährten aus Serpentia sind von den Ereignissen des Krieges sehr erschüttert. Auf dem Schlachtfeld sind fast 50.000 Menschen aufeinandergeprallt, und viele von ihnen sind gefallen, darunter auch die Grogs Anouk, Rashid, Grigorios und Yezeed. Als sich die Magier am Tag nach der Schlacht die mit Leichen übersäte Gegend genauer beschauen, stellen sie fest, daß sich hier einiges Vis angesammelt hat. Durch die massive Vernichtung hat sich hier sogar eine neue Quelle gebildet: Ein kleiner Blutstrom, der wohl auch in Zukunft an jedem 4. Juli aus dem Boden kommen wird…
Aber trotz ihrer Erschöpfung ist die Aufgabe der Magier noch nicht beendet: In der Nacht nach dem Kampf wurde einer der Emire Saladins von einem Unbekannten im Schlaf getötet, und nur ein Unsichtbarer hätte an ihn herankommen können: Dux Bellum!
In der Hoffnung, die Sache ein für alle Mal beenden zu können, verfolgen die Gefährten die Spuren der Geflohenen, die sie zu finden vermögen. Dabei müssen sie feststellen, daß ihre Gegner sich offenbar getrennt haben: Corazon ist mit einigen Grogs nach Westen geritten, in Richtung der christlichen Gebiete, während Dux Bellum, der wohl noch in der Nähe ist, sich nach Osten gewandt hat.
Schließlich gelingt es gegen Abend, das Pferd des Tremere in einem kleinen verlassenen Dorf am Rande des Sees aufzufinden. Aber die Gefährten werden beobachtet: Kurz nach ihrer Ankunft bemerkt Alen eine Krähe, die vom Dorf aus geradewegs auf einen nahegelegenen Hügel zufliegt. Da bekannt ist, daß Dux Bellum von einem solchen Vogel begleitet wird, hoffen die Magi, dem Tremere durch ihren Tod schaden zu können, und so bricht Nakatia dem Tier die Flügel, woraufhin Alen es mit einem Pfeil vom Himmel holt. In der Hoffnung, durch die tote Krähe eine arkane Verbindung zu dem feindlichen Magier zu erhalten, steigen Alen und Kerim auf den Hügel, um ihre Leiche zu bergen. Dabei allerdings treffen sie auf Dux Bellum selbst: Wütend über den Verlust seines treuen Tieres tötet der unsichtbare Tremere Kerim und verwundet Alen schwer, läßt den Ungarn aber immerhin am Leben.
Durch das lange Ausbleiben der beiden Männer beunruhigt, machen sich schließlich die Magier von Serpentia auf die Suche nach ihnen. Kerim können sie nur noch eine angemessene Bestattung durch Feuer zukommen lassen, Alens Wunden werden von Nakatia versorgt. Die anschließende Verfolgung von Dux Bellum erweist sich als fruchtlos, da sich der Tremere seinen Gegnern geschickt zu entziehen weiß; und so kehren die Gefährten niedergeschlagen und frustriert zum Heerlager zurück. Wie es scheint, werden sie noch eine Weile bei den moslemischen Soldaten bleiben müssen, eine Aussicht, die keinen besonders begeistert.
*
Es gelingt den anderen Serpentianern, sich zusammen mit Balian nach Tyros, einer trutzigen und wehrhaften Stadt zu flüchten. Nachdem sie sich dort etwas eingerichtet haben, kommt es zu einer weiteren Aussprache mit dem Adligen. Dabei gibt dieser zu, daß es sich bei dem Amulett, das er bei sich trägt, nur um eine Kopie handelt, wo sich das Original befindet, möchte er aber lieber nicht preisgeben. Während dieses Gesprächs hat Domenico eine plötzliche Vision von einer Sonnenfinsternis, die aber zunächst niemand zu deuten vermag.

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Marganma

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