Serpentia

Drei Tage beim Guru

Sommer 1210

Frederik, Michele, Jochen, Ramon, Sven, Samed, Pierre, Gwyweredd

Nachdem der Beschluss gefasst ist, König Rajandra Pidreva in Indien anzugreifen, geht es im Sommer los. In diesem Zusammenhang erzählt Andrew von Brahma Desai, einen respektierten bzw. gefürchteten Guru, der einigen Einfluß in der Gegend hat und mit dem man vielleicht mal reden sollte.

Andrew, Rhys und Dairine brechen mit der Guru-Gruppe und einer größeren Menge Soldaten auf, um Rajandra Pidreva, den König des Nachbarlandes, anzugreifen.

Bevor sich Frederik, Michele und ihre Gruppe vom Kriegstrupp trennen, lassen sie sich von einem der neu angeworbenen Grogs noch eine Gruselgeschichte erzählen. Es geht um einen Bauern, der eine häßliche Tochter hat. Salben aus der Stadt helfen nix, die Hexe aus dem Wald hilft nix, aber der Guru macht sie schön. Dann kommt der König, tötet den Bauern und nimmt das Mädchen. Jetzt spukt der Bauer noch herum und greift schöne Mädchen an. Außerdem kann der Guru wohl Leute verfluchen.

Da Frederik und die anderen nicht wissen, wo genau der Guru lebt, machen sie kurz an einem Dorf Halt, um sich dort zu erkundigen. Die Dörfler wirken relativ wohlgenährt, haben aber Angst vor den „Geistern aus einer anderen Welt". Sie erklären erstmal, dass sie unter dem Schutz des Königs stehen und dass man sie besser nicht überfällt.
Sie sind recht erleichtert, dass die komischen Leute zum Guru wollen und erklären ihnen, wo sie ihn finden können. Dort gibt es eine Glocke, an der man läuten kann, und dann muss man auf den Guru warten.

Auf die Frage, was der Guru denn so gern geschenkt bekommt, reagieren sie relativ zurückhaltend und erzählen etwas von Weisheit und Schönheit. Jedenfalls sollte man ihm aber materielles Zeug geben, um seine eigene Abkehr von der Welt zu demonstrieren. Oder so.

Sie verabschieden sich von den Dörflern, die ihnen Segenswünsche hinterherrufen. Frederik antwortet etwas, was er zwar nett meint, man aber auch als Drohung auffassen können. Daraufhin kommt ein junger Dörfler hinterhergelaufen und warnt sie noch mal, dass man den Guru ja nicht beleidigen soll.

Nach einer kurzen Reise kommen sie an den Ort, wo eine ärmliche Hütte steht, eine Art Schrein und die besagte Glocke. Nachdem Gwy eine Flasche Whisky und zwei Schmuckstücke auf den Schrein gelegt hat, läutet Frederik an der Glocke.
Einige Zeit später taucht der Guru auf – ein ausgemergelter, asketischer Mann mit wirrem Bart und stechenden, hellgrauen Augen. Frederik meint, sie wären da, um sich vorzustellen, und nennt seinen Namen. Der Guru meint, dass er sich richtig vorstellen möge, wer er sei. Frederik erzählt etwas von der Mission, aber das stellt den Guru nicht zufrieden – er gibt Frederik Zeit bis zum nächsten Morgen, um darüber nachzudenken, wer er wirklich ist.

Als der Guru geht, wirkt Frederik einen Zauber, um herauszufinden, ob der Guru magisch ist. Der Guru ist magisch, und er bemerkt den Zauber. Das verstimmt ihn etwas, aber er reagiert nicht allzu erzürnt.

Am nächsten Morgen taucht der Guru wieder auf und schwebt ein Stück über den Boden. Frederik versucht, ihn auf Latein anzusprechen, aber das versteht er nicht – allerdings kann er Arabisch.
Frederik erzählt ihm dann, dass sie gute Nachbarn sein wollen, und der Guru erwidert, dass es einen einfachen Weg gibt, herauszufinden, ob das gehen wird: Sie müssen für drei Tage seine Schüler sein. Nach einer kurzen Unterredung mit den anderen stimmt Frederik zu.
Zunächst müssen sie Lendenschürze anziehen (Zaphira ein einfaches Kleid), dann am ersten Tag ein Feld bestellen. Am zweiten Tag müssen Frederik, Samed und Michele Bäume fällen, Ramon, Gwy und Zafira Wäsche waschen, Pierre und Jochen Steine schleppen und Sven muss Essen zubereiten (der hat nämlich am Vorabend gegessen, statt zu meditieren). Am dritten Tag muss wieder ein Feld bestellt werden, aber es gibt auch einzelne Meditationsübungen. Der einzige, der dabei aufmuckt, ist Sven.

Nach den drei Tagen ruft der Guru alle zusammen und verkündet, dass er sehr zufrieden ist und einem Bündnis wohlwollend gegenüber steht. Man verabschiedet sich in gutem Einvernehmen.

Ein Stück die Straße runter klappt Michele allerdings zusammen – er hat richtig fiesen Muskelkater, hat die Schmerzen aber die ganze Zeit unterdrückt. Zaphira kümmert sich um ihn.

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Marganma

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