Serpentia

Ein Turm aus Käferflügeln

Sommer 1195

Frederik, Dáirine, Olf, Sir Quintus, Marga Maxima

Am Ende des Sommers begeben sich Frederik, Zaida, Dáirine, Ruairigh und Andrew in Begleitung von Olf, Alen, Lionel und Sir Quintus nach Damaskus, um dort ein wenig einzukaufen.
Aber am zweiten Tag geht etwas schief: Während Andrew und Alen unterwegs sind, bricht der Magier plötzlich mit heftigen, äußerst schmerzhaften Krämpfen zusammen. Zur selben Zeit kracht bei Frederik in einem anderen Teil der Stadt etwas an die Parma und kann gerade so abgewehrt werden.
Sowohl Alen als auch Frederik machen sich auf den Rückweg zu Raimonds Haus, in dem sie zu Gast sind. Währenddessen bemerkt Sir Quintus, daß die Menschen der Stadt sehr aufgeregt sind. Von einem Vorbeilaufenden erfährt er, daß gerade auf dem Platz der Roten Blumen ein schwarzer Pegasus gelandet sei und eine Frau entführt habe. Tatsächlich gelingt es ihm, in großer Entfernung einen schwarzen Punkt am Himmel zu erspähen, der sich in Richtung Norden davonbewegt.
Schließlich treffen alle bei Raimond ein, als auch Lionel angerannt kommt. Er blutet heftig aus einer Kopfwunde, und Zaida, auf die er aufpassen sollte, ist nicht bei ihm. Außer Atem berichtet er, daß er mit Zaida auf dem Platz der Roten Blumen war, als plötzlich ein schwarzer Pegasus landete. Vom Rücken dieses Tiers stieg ein hochgewachsener Araber mit bernsteingelben Augen und der Tätowierung eines Skorpions auf der rechten Wange. Er ging auf Zaida zu, nahm sie in den Arm und erklärte, endlich könnte er sie zu seinem Weib machen. Sie entgegnete, sie sei schon seit langem mit einem anderen Mann verheiratet. Der Araber wurde blaß vor Zorn und stieß einen schrecklichen Fluch aus: „Möge jeder Mann, der dich berührt hat, noch vor dem nächsten Neumond unter gräßlichen Schmerzen sterben!“ Dann riß er Zaida in seine Arme und schwang sich auf den Pegasus. Lionel versuchte zwar, ihn aufzuhalten, aber ihn traf einer der Hufe, und er verlor das Bewußtsein.
Frederik ist verständlicherweise sehr aufgebracht über die ganze Angelegenheit. Zwar hat er eine arkane Verbindung zu seiner Frau, aber dennoch fürchtet er, daß es nicht ganz einfach sein wird, sie zurückzuholen. Daher beschließt er, sich an seine Verwandten in der Stadt, die al-Azaeds zu wenden. Zuvor jedoch machen er und Dáirine sich daran, Andrew zu untersuchen. Zwar war schon ein Arzt bei ihm, aber dennoch wollen die beiden Magier noch einmal selbst nachsehen.
Dáirine stellt fest, daß Andrew unter heftigen Muskelkrämpfen leidet, die durchaus in der Lage wären, ihn innerhalb der nächsten Zeit – bis etwa zum Neumond – umzubringen. Durch die heftigen Schmerzen ist der Jerbiton nicht in der Lage, sich selbst zu helfen, sodaß es wohl am ratsamsten ist, ihn zunächst mit Mohnsaft ruhigzustellen. Frederiks Magie jedoch entdeckt etwas noch viel schlimmeres: In Andrews Bauch wächst ein bösartiges Geschwür heran – wildes Narbengewebe, daß ihn innerhalb der nächsten paar Tage mit Sicherheit umbringen wird. Daraufhin wird ein Freund von Raimond, der jüdische Arzt Isaak ben Jakob, hinzugezogen. Der ältere Mann verfügt offensichtlich nicht nur über medizinische, sondern auch über magische Fähigkeiten. Wegen der Krämpfe kann er tatsächlich mit Mohnsaft weiterhelfen, aber obwohl er in Andrews Bauch die Geschwulst entdeckt, gelingt es ihm nicht, dagegen etwas effektives zu unternehmen.
Daraufhin rufen Frederik und Dáirine Llwellyn zu Hilfe. Dieser bricht auch sofort in Begleitung von Nakatia auf. Allerdings werden die beiden erst in ein, zwei Tagen eintreffen – obwohl sich Llwellyn sogar überreden läßt, den Weg zu Pferd zurückzulegen. Sonst würde es noch länger dauern.
Währenddessen war Sir Quintus nicht untätig. Zusammen mit seiner Cousine Leoni und seiner Tochter Margaret erkundigt er sich nach dem Araber mit den auffällig hellen Augen und der Skorpiontätowierung. Schließlich findet er heraus, daß es sich bei dem Mann um Raissan handeln könnte, einen Geisterbeschwörer, um den sich mehrere Legenden ranken. Er soll in Damaskus geboren worden sein. Er war ein sehr merkwürdiges, unheimliches Kind. Die meisten mieden ihn, nur ein kleines Mädchen in seinem Alter hielt zu ihm. Dieses Mädchen soll später von ihm ein Kind bekommen haben. Raissan verließ als junger Mann die Stadt, um in Ägypten unheimliche Künste zu lernen. Als er zurückkam, hatte er die Tätowierung auf der Wange und den schwarzen Pegasus als Begleiter. Heute soll er irgendwo im Anti-Libanon in einem Turm aus Käferflügeln hausen. Was aus dem Mädchen geworden ist, weiß niemand so genau.
Sir Quintus und seine Tochter berichten Frederik von ihren Ergebnissen. Dieser befürchtet, daß das Mädchen aus der Geschichte Zaida sein könnte – immerhin hat sie eine fünfzehnjährige Tochter, deren Vater nicht bekannt ist und die sie vor langer Zeit mit in den Bund brachte. Mit diesen Informationen begeben sich Frederik und Dáirine zu Sarif al-Azaed, einem Djinnbeschwörer und direkten Vetter Frederiks und schildern ihm das ganze Problem. Sarif ist natürlich sofort bereit, seinem Vetter zu helfen. Dazu ruft er einen Djinn herbei, der schon sehr lange im Dienst seiner Familie steht und sich gut in der Gegend auskennt. Imar – so der Name des Djinns – hat zwar noch keinen Turm aus Käferflügeln gesehen, aber der schwarze Pegasus ist ihm öfters aufgefallen, wie er über einigen Tälern im Südwesten des Anti-Libanon kreiste.
Da Sarif Frederiks Besorgnis sieht, stellt er ihm neben Imar als Führer noch vier andere Luftdjinns zur Verfügung. Diese werden ihn und seine Gefährten auf einem Teppich schnell ans Ziel tragen können.
Während Frederik und Dáirine – die ihn selbstverständlich begleiten und unterstützen möchte – noch Reisevorbereitungen treffen, ist die Nacht schon sehr weit fortgeschritten. Plötzlich, etwa zwölf Stunden nach dem ersten Angriff, spürt Frederik, daß wieder etwas seine Parma attackiert. Auch dieses mal hält der magische Schutzschild, aber eben wieder nur knapp. Immerhin können Frederik und Dáirine herausfinden, daß der Angriff von einem Geist zu kommen schien.
Am nächsten Tag machen sie sich auf den Weg. Begleitet werden sie von Dáirines Leibgrog Olf, Sir Quintus und dessen Tochter Marga. Lionel muß zurückbleiben, da der Huf des Pegasus ihm eine üble Gehirnerschütterung beschert und Isaak ben Jakob ihm strikte Bettruhe verordnet hat.
Zu fünft fliegen sie nun auf dem Teppich mit den besten Wünschen der al-Azaeds los. Gegen die Mittagsstunde, wieder zwölf Stunden nach dem letzten Angriff, prallt erneut etwas gegen Frederiks Parma, die aber immer noch standhält. Mit einem schnellen Spruch kann Frederik den unsichtbaren Geist erblicken: Eine verdrehte kleine Gestalt, die mißmutig von ihrem Ziel wegfliegt. Schnell bittet der Magier die Djinns, dem Wesen zu folgen, was diese auch tun. Zwar verlieren sie ihn irgendwann wieder aus den Augen, aber die Richtung in die Gegend, in der Imar den Pegasus gesehen hat, stimmt.
Gegen Abend kommen sie in der Nähe dieses Tals an, und tatsächlich sehen sie dort das schwarze Flügelpferd friedlich weiden. Das Tal verjüngt sich auf der einen Seite stark. Dort endet es in einem schmalen, hohen Durchgang, der in eine Höhle in den Felsen zu führen scheint. In der Dunkelheit kann man ein wenig Licht von dort hinaus schimmern sehen, allerdings erkennen Dáirine und Frederik mit ihrem Magierblick, daß dieser Eingang vor Geistern nur so wimmelt. Zwar ist Dáirine in der Lage, alle – auch den Teppich – unsichtbar zu machen, aber es ist fraglich, ob sie damit alle Geister täuschen kann. So beschließen die Gefährten nach längerer Diskussion, zunächst nach anderen Eingängen zu der Höhle zu suchen, dies allerdings erst am nächsten Morgen. Auch in dieser Nacht taucht der Geist bei Frederik auf, kann aber dessen Parma immer noch nicht überwinden.
Am nächsten Morgen macht sich Sir Quintus allein und unsichtbar auf dem Teppich auf, um weitere Eingänge zu finden. Tatsächlich entdeckt er auf der anderen Seite des nicht sonderlich großen Berges den Eingang zu einer Mine. Da sich keine bessere Möglichkeit bietet, beschließen Frederik und Dàirine, diesen Weg zu wählen. Nachdem alle unsichtbar gemacht worden sind, dringen die Gefährten – durch ein Seil miteinander verbunden – in den Berg ein. Imar begleitet sie. Wenn sie Zaida gefunden haben, soll er losfliegen, um die anderen Djinns mit dem Teppich zu einem passenden Ausgang zu dirigieren.
Auf dem Weg durch die teilweise stark zerfallenen Minen bestimmt Frederik die Richtung anhand der arkanen Verbindung, die er von seiner Frau hat. So kommen sie nach mehreren anstregenden Stunden schließlich zu einer schmalen Spalte, die in einen beleuchteten Quergang führt. Von dort hört man deutlich Stimmen: Zwei Männer, die sich gegenseitig erzählen, wie und warum sie Selbstmord verübt haben. Als Sir Quintus einen Blick riskiert, sieht er die beiden, die deutlich als Geister zu erkennen sind – einer von ihnen ist aufgedunsen wie eine Wasserleiche, der andere hat ein scharf abgeknicktes Genick und ein bläuliches Gesicht. Als Quintus den beiden leise nachschleicht, kommt er in die große Höhle, die direkt hinter der Felsenspalte ins Tal hinaus liegen muß: Das Sonnenlicht strömt herein und beleuchtet ein überaus ungewöhnliches Bauwerk, das in der Mitte der riesigen Höhle steht: Ein schmaler, filigraner Turm, der in metallischen dunkelgrünen und schwarzen Farben leuchtet. Das Material, aus die Mauern erbaut sind, ist äußerst fremdartig – möglicherweise handelt es sich tatsächlich um Käferflügel!
Um den Turm herum haben sich etliche Dutzend Geister versammelt, die hier keiner besonderen Aufgabe nachzukommen scheinen, sondern sich unterhalten oder irgendwelche Spiele spielen. Die Szene erinnert fast ein wenig an einen kleinen Marktplatz oder Jahrmarkt – die Stimmung unter den Geistern scheint gelöst und unbesorgt zu sein.
Vor dem Eingang des Turms kann Sir Quintus zwei große, kräftige Untote erkennen, die etwas gelangweilt Wache stehen. Die beiden Männer haben einen Körper, aber an der bleichen, verquollenen Haut kann man recht deutlich erkennen, daß diese Körper nicht mehr lebendig sind.
Die anderen sind mittlerweile nachgekommen und beobachten die geisterhafte Szenerie verblüfft. Nachdem Frederiks Magie ihm allerdings verrät, daß sich Zaida oben in dem Turm befindet, schleichen die Gefährten – immer noch unsichtbar – auf das merkwürdige Gebäude zu. Die Geister bemerken sie nicht. Am Turm angekommen, schwebt Dáirine zunächst außen am Gebäude hoch, bis sie ganz oben angekommen ist. Dort gibt es drei Räume: Das Schlafgemach einer Frau, eine Art Studierzimmer, und einen Speiseraum. Dort sitzt Zaida mit Raissan beim Essen am Tisch. Sie scheint keine Angst vor ihm zu haben – ganz in Gegenteil: Sie macht sich keine Mühe, ihren Zorn auf ihn zu verhehlen. Er dagegen scheint fast verzweifelt zu sein. Als sie das Gespräch der beiden belauscht, erfährt Dáirine, daß Zaida und Raissan früher ein Paar waren und Selnur tatsächlich die Tochter des Beschwörers ist. Offenbar hat Zaida ihn irgendwann nicht mehr gewollt, es kam zum Streit und sie erklärte ihm deutlich, sie würde ihn erst dann heiraten, wenn er einen Turm aus Käferflügeln gebaut hätte. Raissan nahm diese im Zorn geschleuderte Aussage ernst, und jetzt, nach zwölf Jahren, hat er einen Turm aus Käferflügeln für sie gebaut. Es fällt ihm schwer, zu verstehen, warum sie ihn denn immer noch nicht will.
Währenddessen ist einer der Unsichtbaren unten gestolpert und hat so die untoten Wächter auf sich aufmerksam gemacht. Es entsteht einiges Chaos, daß Dáirine durch eine Illusion noch unterstützt, sodaß Frederik, Quintus und Marga in den Turm schlüpfen können. Dáirine fliegt einfach wieder nach oben, und Olf versucht, sich in der Höhle zu verstecken. Mittlerweile ist aber Raissan auf die Verwirrung aufmerksam geworden und verläßt den Turm, um nach der Ursache für den Aufruhr zu suchen. Es gelingt ihm nach einer kurzen Beschwörung tatsächlich, Olf zu finden. In wachem Zustand will der Grogs ihm zwar nichts erzählen, aber nachdem er niedergeschlagen wird, kann sich sein Geist Raissan nicht mehr verweigern, und so erfährt dieser, daß Zaidas neuer Ehemann mit einigen Begleitern in der Nähe ist.
Frederik hat seine Frau mittlerweile gefunden. Zaida ist sehr erleichtert, ihn zu sehen – sie wußte nicht, ob der Fluch Raissans bei ihm gewirkt hatte. Sie gibt zu, Raissan zu kennen und bestätigt, daß sie früher dessen Geliebte war. Er konnte schon immer Geister sehen, was sie aber nicht weiter beunruhigte. Schließlich brach er nach Ägypten auf, um seine Fähigkeiten weiterzuentwickeln, während Zaida in Damaskus zurückblieb. Sie wußten beide zu dem Zeitpunkt noch nicht, daß sie schwanger war. Drei Jahre später kehrte er nach Syrien zurück – zusammen mit etlichen untoten Dienern und dem schwarzen Pegasus. Zaida jedoch fand die Untoten und die Geister unheimlich und wollte nicht, daß ihr Kind in der Nähe dieser Gestalten aufwächst. Es kam zum Streit mit Raissan, der sie nicht aufgeben wollte, und schließlich erklärte sie ihm, sie würde ihn nicht heiraten, bis er nicht einen Turm aus Käferflügeln gebaut hätte. Danach verschwand er. Nie im Traum hätte Zaida vermutet, daß er diesen Turm tatsächlich bauen würde…
Gerade als sie mit der Erzählung fertig ist, kehrt Raissan zu ihr und Frederik zurück. Verzweifelt unternimmt er noch einmal einen Versuch, sie umzustimmen, aber als er sieht, daß sie ihn wahrhaftig nicht mehr liebt, gibt er sich geschlagen. Da Zaida nun einmal bei ihrem neuen Ehemann bleiben möchte, muß er sie wohl gehen lassen. Den Fluch wird er zurücknehmen – er gesteht, daß die Worte ihm im Zorn entschlüpft sind und er die beiden Krankheitsgeister ohnehin bald zurückrufen wollte. Nun ruft er den einen herbei und überredet ihn, auch den anderen Geist – den, der Andrew plagt – zurückzuholen. Eine Bitte hat er allerdings: Er würde gern einmal seine Tochter treffen. Etwas widerstrebend willigen Frederik und Zaida ein. Raissan soll einfach einmal auf Besuch in den Bund kommen. Dort kann er dann mit Selnur sprechen. Außerdem glaubt Frederik, daß Nakatia – die sich ja auch mit Geistern beschäftigt – sich gern mit Raissan unterhalten würde.
Am späten Nachmittag brechen die Serpentianer zusammen mit Zaida von der Höhle aus auf. Frederiks Frau ist allerdings von dem Flug nicht sonderlich angetan, sie mag keine Höhen und klammert sich ständig voller Panik an ihren Mann. Daher legen die Gefährten auch öfters Pausen ein und kommen erst am nächsten Abend wieder in Damaskus an.
Dort sind mittlerweile in der Nacht, die Frederik und Dáirine in der Nähe der Höhle verbrachten, Llwellyn und Nakatia bei Raimonds Haus angekommen. Dort finden sie einen Brief von Frederik vor, in dem dieser erklärt, was geschehen ist. Stark beunruhigt machen sich die beiden daran, Andrew zu helfen. Zunächst ziehen sie einen Schutzkreis gegen Geister um sein Lager. Dann machen sie sich daran, den Jerbiton noch einmal genauer zu untersuchen. Dabei stellt Nakatia dasselbe Geschwür fest wie Frederik zuvor. Als Llwellyn es untersucht, entdeckt er starke Magie daran. Nun zögert Nakatia nicht länger: Um Andrews Leben zu retten, muß dieses Geschwür entfernt werden. Dazu öffnet sie ihm die Bauchdecke, um es direkt herauszuschneiden. Als sie jedoch ohne magische Sinne danach sucht, kann sie es nicht entdecken. Auch die Stelle, an der es sich befinden soll, sieht keineswegs gereizt oder verformt aus. Offenbar handelt es sich bei dem Geschwür um ein pur magisches Phantom! Sorgsam verschließt Nakatia die Bauchwunde wieder.
Diese Operation ist gegen Mittag beendet. Kaum jedoch haben sich Llwellyn und Nakatia ein wenig entspannt, als sie am Rande des Schutzkreises einen häßlichen, verkrümmten Wicht entdecken, der versucht, in den Kreis einzudringen. Da sie nicht wissen können, daß Raissan den Geist geschickt hat, um den Fluch zu lösen, und sich dieser nicht sonderlich auskunftsfreudig zeigt, vertreiben sie ihn aus dem Zimmer. Danach allerdings können sie feststellen, daß Andrew von einem ebensolchen Geist besessen ist. Für die beiden erfahrenen Magier ist es nun kein Problem, die Kreatur aus dem Körper des Kranken zu rufen und zu vertreiben. Kaum ist das geschehen, als die Krämpfe bei Andrew nachlassen und kurz darauf völlig verschwinden.
Gegen Abend des nächsten Tages treffen Frederik, Zaida und die anderen wieder bei den al-Azaeds ein. Die sind erfreut über den guten Ausgang der Angelegenheit und wehren jeden Dank für ihre Hilfe vehement ab. So kehren Dáirine, Frederik und die anderen zu Raimonds Haus zurück, wo sie Nakatia und Llwellyn treffen. Gemeinsam machen sie sich auf den Rückweg nach Serpentia. Nur Andrew wird noch ein paar Tage in Damaskus bleiben müssen, bis er sich von der Operation erholt hat….

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Marganma

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