Serpentia

Falsches Spiel

Sommer 1197

Andrew, Dáirine, Bernward, Olf, Sheila, Heracles, Alen

Um das Geheimnis um Sheilas Herkunft zu klären, so hatte der Criamon Liber Petri gesagt, solle man sich nach Famagusta begeben. Andrew ist sehr interessiert daran, herauszufinden, ob Seamus MacArthur wirklich der Vater der jungen Schottin ist, und will daher dringend dorthin. Zwar hatte Frederik Sheila eigentlich versprochen, mit ihr dorthin zu reisen, aber er nimmt jetzt Abstand von dieser Reise, da er sich lieber um seine Frau Zaida kümmern möchte. Statt dessen schließt sich Bernward an. Auch Dáirine will mitkommen, da sich der Bund Gwenderon unweit von Famagusta befindet. Dort soll es Probleme mit Erdfeen geben, um die sie sich schon lange einmal kümmern wollte. Außerdem sind natürlich die Grogs Olf, Alen und Heracles mit von der Partie.
Mit der Seewolf geht die Reise von Tripolis nach Famagusta dank guter Winde sehr schnell vorüber, und so läuft das Schiff an einem schönen Nachmittag in den Hafen ein. Dieser ist bis auf drei prunkvolle Schiffe völlig leer. Beim Einlaufen erfahren Andrew und die anderen vom Hafenmeister, daß es sich um die Schiffe Amaurys von Lusignan handelt, der der neue König von Jerusalem werden soll. Er wird heute zu seiner Krönung in der Heiligen Stadt aufbrechen.
Der Hafen wird streng bewacht, als der König ausläuft. Da sich auch der Hafenmeister ein wenig seltsam benommen hat, sind die Serpentianer auf der Hut, als sie die Stadt betreten. Aber das nützt ihnen nicht viel: Am Tor werden sie von etlichen schwerbewaffneten Stadtwachen aufgehalten und verhaftet. Die Männer kennen Andrew unter seinem richtigen Namen – er wird auch in Zypern gesucht.
Da die Serpentianer keine große Chance sehen, den Kampf hier am Tor zu gewinnen, ergeben sie sich und lassen sich in ein nahes Wachhaus führen, wo sie in getrennten Zellen untergebracht werden: Andrew in einer, Dáirine und Frederik in der zweiten und die Grogs etwas weiter davon entfernt.
Bis zum späten Abend geschieht nichts weiter, bis schließlich Andrew die anderen aus ihren Zellen befreit und zur Flucht drängt. Ein schwarzgekleideter Mann hat ihn seiner Gabe beraubt und wollte ihn wohl töten, wurde dabei aber von einem Griechen mit einer breiten Narbe im Gesicht unterbrochen. Während die beiden noch kämpften, konnte Andrew fliehen und die anderen retten.
Nachdem sie sich ein wenig von dem Wachhaus entfernt haben, legt Dáirine Illusionen über alle, sodaß sie jetzt eine andere Gestalt haben. Danach suchen sich die Gefährten ein leerstehendes Haus, in dem sie sich einquartieren können. Als sie ein wenig Ruhe haben, untersucht Bernward Andrew noch einmal genauer, kann aber keine Spur einer magischen Gabe feststellen. Der Schwarzgekleidete scheint sie komplett gestohlen zu haben.
Am nächsten Tag ziehen die Gefährten verschiedene Erkundigungen ein. Dabei stellen sie fest, daß es starke Spannungen zwischen den einheimischen Griechen und den lateinischen Eroberern gibt. Die Griechen mögen ihre fremden Herrscher nicht, und die Normannen blicken auf die Einheimischen herab. Mit Hilfe von Dáirines Illusionen ist es aber für die Serpentianer kein größeres Problem, mit beiden Parteien zu sprechen. Dabei stellen sie fest, daß im Moment die Stadttore für alle versperrt sind, die keinen besonders dringenden Grund nachweisen können, in oder aus der Stadt zu reisen.
Auf dem Marktplatz, wo Dáirine und Olf gerade Kresse kaufen wollen, kommt es direkt hinter ihnen zu einem Mord. Der sterbende Grieche drückt Dáirine einen Ring in die Hand und trägt ihr auf, ihn zu „Helena“ zu bringen. Um nicht in Konflikt mit den normannischen Wachen zu geraten, entfernen Olf und Dáirine sich schnell vom Tatort.
Der Ring ist ziemlich alt, ein Siegelring mit dem Symbol einer Löwin. Er ist schwach magisch. Als sich alle wieder treffen, um darüber zu sprechen, fällt Frederik ein, daß die Löwin das Symbol Alexanders des Großen war. Sein Berater Hierarchos ist in Famagusta gestorben und gilt als eine Art Beschützer der Stadt.
Am nächsten Tag finden die Gefährten nicht sonderlich viel heraus, zumal Dáirine in der vorhergehenden Nacht in eine wilde Hochzeitsfeier geraten ist, von der sie sich noch erholen muß. Immerhin erfahren sie, daß Hierarchos als ein alter Mann in schwarzer Robe dargestellt wird – kann er derjenige gewesen sein, der Andrew seine Gabe geraubt hat? Auch die Identität des Griechen mit der breiten Narbe, der mit dem Schwarzgerobten gekämpft hat, kann geklärt werden: Es handelt sich bei ihm um Kanakes, einen Rebellenführer der zypriotischen Griechen. Der Sinn und Zweck des Ganzen ist jedoch unklar.
Einen weiteren Tag später erfahren Dáirine, Andrew, Bernward und die anderen, daß es hier in Famagusta schon seit mehreren Monaten Steckbriefe von Andrew gibt – der Regent der Stadt ist offenbar sehr daran interessiert, ihn einzufangen. Das Kopfgeld ist astronomisch: 150 Pfund soll derjenige erhalten, der Andrew tot oder lebendig zu ihm bringt.
Außerdem werden Dáirine und Olf auf der Straße von einem Griechen angesprochen, der ihnen den Ring abkaufen will. Als Gegenleistung bietet er an, sie zum Grab des Hierarchos zu führen. Zum Schein gehen die Magier darauf ein, erschaffen aber einen falschen Ring, den sie ihm andrehen wollen. Aber auch der Grieche ist nicht ehrlich: Zwar führt er Dáirine, Andrew, Bernward und die anderen am späten Abend zu einem kleinen Friedhof, wo sie tatsächlich das Grab des Hierarchos befindet, gibt dann jedoch einen Befehl, der zeigt, daß er sie nur in eine Falle locken wollte. Allerdings befolgen seine Kumpane den Befehl nicht: Sie wurden alle von einer unbekannten Partei außer Gefecht gesetzt. Der verwirrte Grieche wird von den Serpentianer gefangengenommen.
Aber schon naht eine neue Gefahr: Eine Gruppe aus etwa zehn armenischen Söldnern, die auf der Jagd nach Andrew sind – offenbar wollen sie das Kopfgeld kassieren. Da aber Olf und Andrew unsichtbar gegen sie kämpfen, während Dáirine sie mit Illusionen verwirrt, haben sie keine große Chance. Zwei von ihnen können schließlich entkommen, und einer wird gefangengenommen.
Danach verlassen die Gefährten mit ihren Gefangenen den Friedhof. Mittlerweile ist der offene Aufstand der Griechen in der Stadt ausgebrochen: Die Kirche neben dem Friedhof brennt, wie auch etliche andere Gebäude in der Stadt. Überall sieht man bewaffnete Griechen herumlaufen und sich Straßenschlachten mit den normannischen Wachen liefern. Da ihr altes Domizil ebenfalls abgebrannt ist, suchen sich die Gefährten eine neue Unterkunft, wo sie sich zunächst schlafen legen.
Am nächsten Tag werden die Gefangenen befragt. Der Grieche weigert sich zunächst, etwas zu sagen, wird aber solange gefoltert, bis er zugibt, zu einer Geheimgesellschaft zu gehören, die auf die Rückkehr des Hierarchos wartet und sein Grab hütet. Der Ring ist offenbar von dort entwendet worden, und nun sind sie auf der Suche nach ihm. Wer Helena ist, nach dem der Sterbende rief, weiß er allerdings auch nicht.
Der Armenier ist schneller bereit, die Wahrheit zu erzählen. Er gehört zu einer Söldnertruppe und behauptet, letzten Winter von Andrew um mehrere Pfund Silber betrogen worden zu sein. Angeblich hat der Engländer ihn und seine Gefährten für irgendeine Aufgabe angeheuert und sei mittendrin mit dem Geld verschwunden. Jetzt wollen die Söldner das Kopfgeld für ihn kassieren, um sich so schadlos zu halten.
Die letzte Information deutet darauf hin, daß Andrew einen Doppelgänger hat, der sein Gesicht benutzt. Möglicherweise ist das auch der Grund für die vielen Steckbriefe in der Stadt. Allerdings sind die Gefährten zunächst eher an dem Grab des Hierarchos interessiert. Erneut machen sie sich auf den Weg zum Friedhof. Dort angekommen, dringen sie in das kleine Mausoleum ein, in dem sich ein alter Sarg befindet. Als Olf die Platte anhebt, um den Sarg zu öffnen, gibt es einen blendenen Lichtblitz, und der Grog verschwindet plötzlich. Mithilfe einer arkanen Verbindung stellt Bernward fest, daß er sich irgendwo unter der Zitadelle befinden muß und es ihm einigermaßen gut geht.
Da Olf nicht in unmittelbarer Gefahr zu schweben scheint, untersuchen die Magier zunächst den Inhalt des Sarges: Die uralte, recht gut erhaltene Leiche eines Mannes in schwarzen Roben, mit diversen Schmuckstücken angetan. Von diesen Dingen lassen sie jedoch die Finger, zumal Bernward keine größere Magie an ihnen feststellen kann. Danach machen Dáirine, Andrew und Heracles sich daran, Olf zu retten: Sie verschließen den Sarg erneut und heben dann gemeinsam die Platte an. Mit einem blendenden Blitz verschwinden auch sie und lassen Bernward allein zurück. Dieser wartet noch einen Moment, steckt dann der Leiche den echten Ring wieder an den Finger und verschließt den Sarg, so gut er kann. Danach kehrt er zur Unterkunft zurück, um auf die anderen zu warten.
Die sind mittlerweile in einer größeren Höhle angekommmen. Der einzige weitere Ausgang, den sie sehen, ist ein Loch in der Decke, etwa vier oder fünf Meter über ihnen. Olf hat schon versucht, hochzuklettern, ist aber oben an dem Gitter, das das Loch verschließt, abgeglitten und schwer gestürzt. Seine Hüfte ist gebrochen. Während Dáirine ihn noch untersucht, beginnt der Boden, sich zu bewegen: Eine kleine Plattform entsteht, die die Gefährten nach oben trägt. Glücklicherweise schaffen es alle, rechtzeitig unter und dann durch das Loch zu kommen.
Olf und Heracles verstecken sich in dem kleinen Gang, in dem sie sich jetzt befinden, während Andrew und Dáirine unsichtbar die Keller der Zitadelle erkunden. Schließlich kommen die beiden jedoch zu der Einsicht, daß es am einfachsten ist, sich einen Gang in die Stadt hinaus zu höhlen.
Etliche Sprüche später kommen die Gefährten im Keller eines Hauses heraus, das offenbar zu den griechischen Aufständigen gehört, möglicherweise Kanakes selbst. Obwohl sie eigentlich dringend mit ihm sprechen wollen, entscheiden sich Andrew und Dáirine dafür, in dieser Nacht zuerst Olf zurück zu den anderen zu bringen.
Am nächsten Morgen machen sich Dáirine, Bernward und die anderen auf, um Kanakes zu suchen. Nur Andrew und Alen bleiben zurück, da sie noch ein paar Fragen an die Gefangenen haben. Dabei allerdings wird Alen plötzlich von hinten niedergeschlagen. Als Dáirine und Bernward von ihrer erfolglosen Suche zurückkommen, finden sie ihn ohnmächtig vor. Die Kehlen der beiden Gefangenen sind durchgeschnitten, Andrew ist nirgendwo aufzufinden.
Nach einiger Ratlosigkeit begeben sich die Gefährten nach draußen, um dort nach Andrew zu suchen. Sie brauchen nicht allzu lange, bis sie den Magier sehen: Desorientiert taumelt er die Straße entlang, ohne die Illusion, die Dáirine über ihn gelegt hat. Er steht eindeutig unter Drogen, seine magischen Fähigkeiten sind jedoch intakt. Offenbar war der Mann, der sich seit ihrer Ankunft bei den Serpentianern befunden hat, ein Doppelgänger, der die Magier und ihre Begleiter meisterhaft zu täuschen verstand.
In der Unterkunft gelingt es Dáirine, Andrew soweit wiederherzustellen, daß er aufnahmefähig ist. Der Magier berichtet, er sei die letzten paar Tage gefangengehalten und mit Opium betäubt worden. Er weiß allerdings nicht, von wem oder warum. Diese Frage beschäftigt auch die anderen noch eine ganze Weile, sie können jedoch keine Antwort darauf finden. Fast scheint es, er habe sie nur ein paar Tage in der Stadt festhalten wollen.
Der Aufstand der Griechen wird in den nächsten paar Tagen niedergeschlagen, wobei Kanakes allerdings fliehen kann. Es gelingt den Aufständischen sogar, die Königin in die Hand zu bekommen. Sie erhoffen sich, mit ihr als Geisel einiges erreichen zu können. Für die Gefährten heißt das jedoch nur, daß eine weitere Spur verloren ist – Kanakes werden sie jetzt wohl nicht mehr finden.
Nachdem es Andrew etwas besser geht, macht er sich zunächst auf, um den eigentlichen Grund ihrer Reise nachzugehen: Liber Petri hatte behauptet, in Famagusta könnten sie etwas über Sheilas Vater erfahren. Also fragt er ein wenig herum und erfährt, daß Seamus MacArthur ein Tempelritter ist, der vor einigen Monaten nach Spanien versetzt wurde.
Von einer Reise nach Spanien sehen die Gefährten ab, zumal sie immer noch nicht wissen, was eigentlich aus der Seewolf geworden ist: Möglicherweise hat der Vizekönig sie beschlagnahmen lassen. Auch ihre Reisekasse ist nicht mehr vorhanden: Der Doppelgänger hat sie bei seiner Flucht mitgehen lassen. Nachdem Andrew sein Kettenhemd verkauft hat, um an ein wenig Geld zu kommen, macht sich die Gruppe an die Weiterreise nach Gwenderon. Dort will sich Dáirine um die Feenprobleme jenes Bundes kümmern.
Als sie in Gwenderon ankommen, werden sie von ein paar sehr erstaunten Magiern empfangen: Andrew sei doch erst vor ein paar Tagen hier abgereist, meinen sie. Wie es aussieht, hatte sich der Doppelgänger mit den drei Verditius in Verbindung gesetzt und einen Handel mit ihnen abgeschlossen: Er erledigt die Feenprobleme für sie und erhält dafür einen Gegenstand, der ihn unsichtbar machen kann. Allerdings hatte sich die Herstellung ein wenig verzögert, sodaß er den Gegenstand erst vor ein paar Tagen abholen konnte. Das klärt zumindest die Motivation des Doppelgängers, die Serpentianer in Famagusta festzuhalten – wären sie gleichzeitig mit ihm in Gwenderon angekommen, hätte er wohl seinen Gegenstand nicht erhalten…
Die Gefährten bleiben noch ein paar Tage in Gwenderon, damit Olf sich von seiner Verletzung erholen kann. Während dieser Zeit denkt Andrew noch einmal intensiv über sein Verhältnis zu Sheilas Mutter Rachel nach und kommt zu der Überzeugung, daß Seamus MacArthur nicht die Vater der jungen Frau sein kann: Als Andrew Rachel kennenlernte, befand sich Seamus schon auf Pilgerreise ins Heilige Land. Zu diesem Zeitpunkt war Rachel jedoch noch nicht schwanger… So wie es aussieht, ist es doch wahrscheinlicher, daß Andrew selbst Sheilas Vater ist. Diese Erkenntnis eröffnet er der jungen Schottin dann auch, die davon zwar zunächst ein wenig verstört ist, sich dann aber doch mit dem Gedanken anfreunden kann. Wie es aussieht, hat Liber Petri mit seiner Voraussage recht gehabt. Als Andrew jedoch versucht, seine starke Vermutung mit einem Zauber zu bestätigen, wird seine Magie abgesaugt, stärker als zuvor im Winter. Mehrere Tage lang kann er überhaupt nicht zaubern, und seine Kräfte kehren nur langsam zurück.
Auf dem Rückweg nach Famagusta, wo die Serpentianer in neuer Verkleidung ein Schiff nehmen wollen, kommt Andrew eine Idee: Auf ihn ist ein hohes Kopfgeld ausgesetzt worden – lebendig oder tot. Für einen hermetischen Magier ist es nun kein Problem, eine glaubwürdige Leiche zu erschaffen, die man dem Regenten unterschieben kann. Der Plan wird in die Tat umgesetzt, und die mit einer entsprechenden Illusion versehenen „Söldner“ erhalten tatsächlich 150 Pfund in Silber für ihre falsche Leiche. Diese wird am nächsten Tag öffentlich auf dem Marktplatz verbrannt, und damit gilt Andrew zunächst als tot.
Unglücklicherweise werden auch ein paar andere Serpentianer Zeuge dieser Verbrennung: Schon vor etwa zwei Wochen hat der Kapitän der Seewolf Nachricht zum Bund geschickt, daß Andrew und die anderen in Famagusta verhaftet worden wären. Rhys versuchte, Alen über eine arkane Verbindung zu kontaktieren, aber da sich der Grog gerade in Gwenderon befand, schirmte die dortige Aegis ihn vor Sprüchen ab. Hektisch brachen Rhys, Frederik und ein paar andere auf, um Dáirine, Bernward und ihren Gefährten zu Hilfe zu eilen. Sie trafen gerade rechtzeitig in Famagusta ein, um die Verbrennung des gefährlichen Hexers Andrew Owen Fitzpatrick mitzuerleben.
Als Rhys und Frederik danach losgehen, um mit den Söldnern zu sprechen, die Andrew angeblich getötet haben, erleben sie eine ziemliche Überraschung – auch wenn es eine Weile dauert, bis das Mißverständnis aus der Welt geschafft worden ist.
Gemeinsam reisen sie schließlich zurück zum Bund, wo Tina von dem großen Batzen Geld, den sie mitbringen, sehr angetan ist…

*

Ein paar Tage nach ihrer Rückkehr aus Famagusta brechen Rhys und Dáirine noch einmal nach Damaskus auf. Sie wollen mit Gerbert von Köln sprechen – schließlich ist der Hexer Andrew mit Dáirine auf der Seewolf nach Zypern gekommen.
Kleinlaut beichtet die Irin dem Kirchenmann, daß sie Andrew als Andreas, einen Dämonenjäger, kennt. Sie habe ihn in Tripolis getroffen, wo er sie zu einer Fahrt nach Famagusta überredet hätte. Als herauskam, wer dieser Andreas wirklich ist, sei sie ein wenig in Panik geraten und habe sich versteckt, auch um nicht in die Unruhen des Aufstands mit hineingezogen zu werden.
Gerbert zeigt sich sehr verständnisvoll und glaubt die Geschichte, sein Assistent Andreas Grey aber wirkt eher skeptisch. Solange Gerbert sein Mißtrauen jedoch nicht teilt, kann er nicht viel unternehmen. Immerhin läßt er die Serpentianer beschatten. Dennoch gelingt es Dáirine, Andrews alten Freund Orson zu warnen, daß Gerbert sich mit ihm „unterhalten“ will. Der Hauptmann der Wache beschließt daraufhin, die Stadt lieber zu verlassen und sich in Serpentia anzusiedeln…

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Marganma

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