Serpentia

Feen in Charmaine-sur-le-Doux

Herbst 1199

Dáirine, Olf, Alenka, Bruder Dominic

Eines Tages kommt Bruder Dominic in Serpentia an. Der Geistliche hatte Dáirine vor einigen Jahren in Tyros bei der Versteigerung der Bücher des Gelehrten Isidor kennengelernt und war dadurch auch in Kontakt mit den Salomonitern gekommen.
Er ist in ihrem Auftrag hier: Vor einigen Tagen ist in einem Tal in der Nähe von Serpentia plötzlich ein kleines Dorf, Charmaine-sur-le-Doux, aus dem Nichts aufgetaucht. Da das Ganze nichts mit Dämonen zu tun zu haben scheint, fällt es nicht direkt in das Ressort der Templer, aber vielleicht sollte sich das mal jemand anschauen, der sich mit Magie auskennt?
Dáirine beschließt, zusammen mit Alenka, ihrem Leibgrog Olf und Dominic aufzubrechen, um hinter das Geheimnis zu kommen. In dem Dorf fällt auch schnell eine starke Feenpräsenz auf: Ein Kobold huscht herum, die Getränke in der Herberge haben merkwürdige Auswirkungen auf die vier Serpentianer, und überall machen sich merkwürdige weiße Blumen mit kreuzförmigen roten Stempeln breit. Nach einigen Nachforschungen finden Dáirine, Dominic und Alenka heraus, daß Charmaine-sur-le-Doux bis vor kurzem in Südfrankreich lag. Dort gab es jedoch Ärger mit Templern und anderen intoleranten Christen, sodaß das Dorf von verbündeten Feen in die Levante verlegt wurde. Die aggressiven weiß-roten Blumen sind verwandelte Templer…
Leider ist nicht alles so gut, wie sein sollte: Langsam beginnt die Regio der Feen, sich mit dem Dorf zu vermischen. Die ständige Präsenz der Feen behindert die alltäglichen Geschäfte des Dorfes und die Ernte. Dáirine und die anderen beschließen, den Südfranzosen zu helfen und besuchen die Herrscherin der Feen. Nach einigen Verhandlungen erklärt sie sich bereit, die Dörfler in Ruhe zu lassen, wenn ihr Bruder Dominic dafür ein Lied singt. Der Benediktinermönch ist von dem Preis zwar nicht sehr angetan, kommt dem Verlangen der Fee jedoch nach. Daraufhin verschwindet die Feenregio langsam – jetzt sind die Dörfler auf sich selbst angewiesen.
Auch die in Blumen verwandelten Templer sind von ihrem Fluch befreit. Glücklicherweise sind sie noch ziemlich verwirrt, sodaß Bruder Dominic ihnen etwas von einem göttlichen Wunder erzählen kann. Der Mönch beschließt, bei den Templern zu bleiben und sie zur nächsten Präzeptur ihres Ordens zu begleiten. Dáirine hingegen bleibt noch ein paar Tage in Charmaine-sur-le-Doux, um die Dörfler mit ihrer neuen Situation vertraut zu machen – immerhin ist Gilad ibn Aladin jetzt ihr neuer Lehensherr…

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Marganma

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