Serpentia

Feurige Tage im Sommerpalast

Frühling 1214

Paddy, Haakon, Lacus, Aaron, Pierre, Zafirah, Luca

So. Sie hören von den 12 Geiseln und der Geschichte mit der herumreisenden Prinzessin und ihrem Verlobten (ein arroganter Schnösel, laut Gilad).

Sie werden von einem djinnblütigen Führer geführt. Um den Palast herum ein Hitzeflirren. Ein Wagen mit Vorräten wird von Djinns rübergebracht. Lishaan, eine Feuerdjinnin taucht auf, Paddy will rein, aber sie müssen den Handel mitmachen. Will Paddy nicht, also nicht rein.

Sie schnüffeln rum, Lishaan taucht auf und meint, sie gehen ihr auf die Nerven und sollen verschwinden. Nach einiger Diskussion bekommen Luca und Zafirah die Djinns dazu, sie doch reinzubekommen – sie dürfen halt zwei Wochen bleiben. Wenn sie sich an die Regeln halten. Die erklärt ihnen die Prinzessin.

Die Prinzessin ist die Tochter von Mu’azzam, dem dritten Sohn al’Adils. Sie berichtet, dass ihr Vater im letzten Sommer eine Möglichkeit gefunden hat, freie Djinns zu kontaktieren. Das erschien erst mal politisch ganz klug, weil sie keine eigenen Djinns haben und dadurch eine bessere Position gegen die Djinnbeschwörer in der Stadt hätten. Leider hat es Muhterrems Verlobter geschafft, bei den Verhandlungen den Anführer der Djinns so sehr zu erzürnen, dass der gedroht hat, alles anzuzünden. Daraufhin hat al-Mu’azzam einen Handel mit den Djinns gemacht: Sie bleiben in der Sommerresidenz und bekommen jedes Jahr zwölf schöne Diener – dafür lassen sie die Menschen in Ruhe und sehen mit Wohlwollen auf die Familie der Ayyubiden.
Der Zugang zu den Djinnreichen ist noch offen. Muhterrem könnte ihn schließen, aber dafür braucht sie mindestens eine Viertelstunde, und das reicht nicht, um das unbemerkt von den Djinns zu tun. Die Djinns wechseln zwischen ihrer Welt und der Menschenwelt hin und her – insgesamt sind 12 Djinns regelmäßig hier. Ihr Anführer ist Prinzen Khafeez, dazu gibt es noch Lishaan, die neugierig und rechthaberisch ist, und ein paar andere. Die Djinns haben ihre eigenen Diener, aber das sind nicht sehr viele – nur acht, und immer die gleichen. Man kann sie nur schwer unterscheiden.

Die Serpentianer akklimatisieren sich und erkunden die Umgebung. Luca findet heraus, dass das Portal ein Spiegel aus Edelstein ist, an dem sich meistens eine Djinnin aufhält, Shi’al, die sich mit Magie beschäftigt. Die hat auch den Verlobten von Muhterrem in ein Kamel verwandelt.

Eigentlich, meint Pierre, sollten die Djinns sowieso nicht hier sein. Freie Djinns sollten nicht einfach so in der Menschenwelt herumlaufen. Es fällt auch auf, dass die Djinns alle ziemlich jung sind – offenbar sind das hier eher Söhne und Töchter wichtiger Persönlichkeiten, nicht die wichtigen Persönlichkeiten selbst. Vielleicht wäre es ja gar nicht schlecht, mal die Eltern zu informieren? Problem daran: Die könnten ziemlich aggressiv reagieren.

Die Barriere um die Residenz wird von den Dienern aufrechterhalten. Das ist offenbar ziemlich anstrengend, und die Diener sind nicht sehr glücklich. Zafirah erfährt, dass das alles persönliche Diener von Prinz Khafeez sind. Allerdings ist es für die schwierig, ihren Herren an seinen Vater – einen Djinnkönig – zu verpetzen, weil sie dann vermutlich ihre Stellung verlieren und keine gute Referenzen bekommen.

Es gibt noch ein Grogophon-Gespräch mit Frederik und Farina. Farina erzählt, dass es einen Vertrag mit König Salomon gab, der besagt, dass freie Djinns nicht in der Menschenwelt Einfluss ausüben dürfen – dieses Vorrecht genießen nur gebundene Djinns. Also ist das, was Khafeez und die anderen da machen, ein Verstoß gegen diesen Vertrag. Solche Dinge werden normalerweise von den Fürsten der Djinns geregelt, aber Feuerdjinns neigen eben dazu, bei Verstößen zu reagieren wie Flambeaus – mit Feuer und Gewalt. Vielleicht nicht so optimal.

Jedenfalls fällt Paddy ein Plan ein, um die Barriere erst mal zu beseitigen: Mit Erdmagie erschafft Paddy oberhalb der Sommerresidenz einige Wasserreservoirs, die aus dem Bach gespeist werden, der früher durch das Areal der Residenz floss. Den haben die Djinns umgeleitet. Jetzt können sie die Erde einstürzen lassen, die Reservoirs laufen über und das Wasser trifft auf die Barriere. Das dürfte den Hitzeschild stark belasten, vielleicht sogar überlasten.

Das ist soweit ganz gut. Luca belauscht in dieser Nacht noch ein Gespräch zwischen Adnan und Lishaan, bei der er sie anstachelt, doch gegen die Autorität ihrer Eltern zu rebellieren. Zafirah meint, dass er sich benimmt, als wäre er es nicht gewohnt, so schön zu sein. Er hat einen besten Freund, Sahar, der ziemlich dominant und sehr gutaussehend ist. Lacus findet mit Magie heraus, dass Adnans Körper verändert worden ist.

Gespräche mit Adnan führen zu nicht viel, außer dass Paddy noch mal mitbekommt, dass Lishaan lieber auch andere Gegenden sehen würde. Hier ist es doch ein bisschen langweilig.

Okay. Als nächstes wird Muhterrem eingeweiht. Die meint, dass Khafeez nicht sonderlich gern Verantwortung übernehmen würde – wenn also etwas richtig schief läuft, haut der vermutlich eher ab.
Problem könnte Lishaan sein, die eben nicht nach Hause, sondern vielleicht mit Spiegel irgendwo anders hin abhauen könnte.

Kurz nach der Unterredung taucht Najima auf, Farinas Feuerdjinn. Die lässt sich in die Planung bereitwillig mit einbinden.

Als ersten kommen Muhterrem und ihre Cousins in eine Erdhöhle, damit sie nicht mehr gesehen werden. Danach stößt Najima Zafirah um, Zafirah stürzt dramatisch und blutet aus einer Wunde. Das beunruhigt die Djinns, weil sie ja von Muhterrem gehört haben, dass eine unsichtbare Blume erblüht, wenn das Blut eines Menschen zu Boden fällt und Allah weint, wenn das zu Unrecht geschehen ist.
Na gut. Danach erst mal Abendfeier. Paddy raus, lässt Zisterne einstürzen. Wird mitgeschwemmt, rettet sich mit einem Stein. Wasser triff auf Barriere. Zafirah hört ein lautes Zischen, Dampf steigt auf. Ein Diener rennt los, informiert Khafeez, den interessierts nicht. Fünf Diener raus, aber Dampfwand zu eindrucksvoll, Barriere fällt.

Luca gräbt Leichen von Muhterrem & Co aus, die dann mit der Flut mitschwappen. Allgemeine Aufruhr, Najima stachelt Panik noch an, Pierre taucht als Bote verkleidet auf und erklärt, Mu’azzam würde morgen eintreffen. Khafeez ist völlig überfordert und beschließt, erst mal zu gehen. Djinns verschwinden in Richtung Spiegel, Lishaan als letzte. Luca überredet sie, ihren Namen preiszugeben, damit ein Djinnbeschwörer sie binden und sie in der Menschenwelt leben kann. Dann versiegelt Muhterrem den Spiegel.

Die Pseudo-Leichen kommen in eine Kammer, Muhterrem und die beiden Cousins rein. Offenbar hat Allah ein Wunder gewirkt und sie leben wieder!

Nach etwas Hin und Her kehren alle nach Damaskus zurück. Mu’azzam ist Gilad sehr dankbar und macht ihm wertvolle Geschenke, von denen einige wieder Serpentia zu Gute kommen. Der Spiegel bleibt allerdings bei den Ayyubiden, und Farina wird demnächst anfangen, einen Ring für Lishaan zu schmieden. Luca bittet sie darum, mehr über Djinns zu lernen, und sie stellt ihre Djinns ab, um ihn zu unterrichten. Dafür allerdings sollte Luca ihre Kinder (und die ihrer Schwesterfrauen, und die von Paddy) in westlichen Sitten und Gebräuchen unterrichten.

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Marganma

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