Serpentia

Frühling 1181 - Bundleben

Da Mentalia sich Sorgen um das Wohl ihrer Kinder macht, bittet sie Terminus und Benedikt, doch eine Wiege zu bauen, die Dämonen abhält. Die beiden stimmen zu und stellen in diesem Herbst noch eine Zwillingswiege fertig, die jeden Dämon vernichtet, der sie berührt.
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Andrew und Mentalia forschen das Demon Net, eine Art Netzspruch, mit dem man Dämonen einsperren kann.
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Sir Daowyn findet, daß ihre Rüstung nicht zu ihren weiblichen Formen paßt und geht darum nach St. Corona, um dort mit dem Schmied zu sprechen. Der ist zwar von den Serpentianern einiges gewohnt, aber dennoch dauert es ziemlich lange, bis Daowyn ihn überzeugen kann, die Änderungen vorzunehmen. Darüber ist es recht spät geworden, sodaß die Irin beschließt, in der Herberge in St. Corona zu übernachten.
Mitten in der Nacht wacht sie auf: Ein Mann hat sie gerade recht unzeremoniell über seine Schulter gehängt und schleppt sie jetzt davon wie einen Mehlsack. Daowyn reagiert mit sofortiger Gewalt und schlägt den Mann mit ihrer Keule, woraufhin er sie fallen läßt. Das war ein Fehler: Die Ritterin setzt sofort nach und zieht ihm die Waffe gewaltig über den Schädel. Erst als er dann von der Wucht des Schlages in den beleuchteten Gang zurücktaumelt, erkennt Daowyn in dem nächtlichen Entführer ihren eigenen Ehemann Sean, der sie gesucht hatte, als sie abends nicht wiederkam.
Sean ist durch den Treffer mittelschwer verletzt worden, und so muß auch noch Vater Taddeo zum Verbinden der Wunde geweckt werden. Natürlich ist der Priester nicht der einzige, der die Sache mitbekommt, und so macht diese Geschichte die Runde…
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Auch im Bund hört man von Seans unglücklicher Verletzung. Während eines scherzhaften Streits mit Mentalia bezieht sich Andrew auf diesen recht peinlichen Vorfall in einer für Sean nicht sehr vorteilhaften Art und Weise; Daowyn, die das Gespräch eher zufällig mitbekommt, fühlt sich für ihren Ehemann beleidigt. Also geht sie zu den beiden Magiern und schlägt den Jerbiton für seine anmaßenden Worte mitten ins Gesicht, dreht sich um und rauscht davon.
Andrew fände ihr Verhalten für eine normale Ehefrau völlig akzeptabel, aber da die Irin nicht nur so eine Art Ritter, sondern auch noch Grogsergeant ist, kann er dieses Verhalten so nicht hinnehmen.
Nach einem kurzen, frostigen Gespräch sieht Daowyn ein, daß sie falsch gehandelt hat, und bietet an, als Entschuldigung eine Queste auf sich zu nehmen. Andrew, der sie nicht in Gefahr bringen will, bittet sie um etwas augenscheinlich Harmloses: Für die Zwillingswiege soll sie einen Weißdornzweig besorgen. Daowyn nimmt an und begibt sich in den Feenwald, um dort nach so etwas zu suchen.

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Marganma

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