Serpentia

Frühling 1183 - Bundleben

Eines Tages kommt aus dem Stall ein grauenhafter Schrei. Als Sean nachsehen geht, läuft ihn der entsetzte Alexander, der kleine Sohn von Ephangelia und Gerwald, in die Arme. Er war es, der geschrien hat. Weinend führt er den Sicherheitschef in den Stall, wo sein Vater gerade über dem toten Körper einer kleinen Katze kniet. Auch das Gesicht des taktlosen Stallknechts ist von Tränen benetzt, und kein Wunder: Die grausam ermordete Katze ist keine andere als Maureen, die verwandelte Nichte von Sir Garth. Sean bedeckt den entstellten Körper des unglücklichen Mädchens mit seinem Mantel und läßt nach Vater Petrus und den Magiern schicken.
Nakatia, Aladin und Benedikt entdecken sehr schnell, daß hier Dämonen ihre Hand im Spiel gehabt haben müssen. Sie berufen sofort eine Ratssitzung ein, und beschließen, den Bund nach dem Schuldigen abzusuchen. Sean, der versucht hat, Gerwald zu befragen, hat nichts Vernünftiges aus dem Stallknecht herausbekommen – selbst der vierjährige Alexander vermochte sich klarer auszudrücken als sein Vater.
Die Suche nach dem Dämon verläuft erfolglos. Immerhin hat das Ereignis zur Folge, daß die Einwohner Serpentias dem Dämonenproblem des Bundes wieder sehr viel mehr Aufmerksamkeit widmen als bisher.
Vater Petrus läßt Maureen trotz ihrer Katzengestalt ein anständiges christliches Begräbnis zukommen. Danach widmet er sich ihrem in eine Maus verwandelten Bruder. Seine Gebete zeigen tatsächlich Wirkung: Der Fluch, der auf dem kleinen Gareth liegt, wird gebrochen und aus der Maus wird wieder ein etwa zwölfjähriger Junge.

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Marganma

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