Serpentia

Frederiks Gabe

Frühling 1200

Frederik, Bernward, Aaron, Dáirine, Olf, Konrad, Lionel, Sir Quintus, Lin Chou Yüan

Frederik beschließt, wieder nach Schottland aufzubrechen, sobald die Wunden, die er im Kampf mit den Dämonen davongetragen hat, verheilt sind. Er will die Morrigan suchen, um seine magische Gabe wieder zurück zu erhalten. Bernward, Dáirine, Lionel, Sir Quintus und Lin Chou Yüan schließen sich ihm an, außerdem die Grogs Olf, Konrad und Aaron.
Zunächst reist die Gruppe nach Wick. Dort hoffen sie, bei Criann, dem Wirt des „Schwertes“, näheres über die Morrigan zu erfahren. Bei ihrer Ankunft müssen sie allerdings feststellen, daß er vom neuen Herrscher von Wick, einem gewissen Ian Sinclair, ins Verlies geworfen wurde. Kurz entschlossen beschließen die Serpentianer, ihn zu befreien. Das gelingt ihnen auch. Während sie jedoch mit der Rettungsaktion beschäftigt sind, haben die Wachen der Sinclairs ihr Hab und Gut beschlagnahmt, darunter auch Sir Quintus´ magische Rüstung. Da im Moment zuviel Aufruhr in der Stadt herrscht, beschließt der Ritter, später wieder zu kommen, um sich seine Rüstung zu holen.
Von Criann erfahren die Gefährten, daß sich die Connards in der Stammburg des Clans sehr gut mit der Morrigan auskennen. Gemeinsam reisen sie nach Dun Moira, um dort nähere Erkundigungen einzuziehen.
Bei den Connards erfährt Frederik, daß das Reich der Morrigan auf jedem beliebigen Schlachtfeld liegt – natürlich ist es von den Feenreichen aus leichter zu betreten. Der ehemalige Magier hat Glück: Eine Abordnung der Connards will in den nächsten Tagen in die Reiche aufbrechen, um ihre Verbündeten von der Schwarzen Rose bei einem Krieg zu unterstützen. Die Serpentianer schließen sich an.
Der Heereszug der Schwarzen Rose ist unterwegs zu den Säulen von Arastar, um sich dort dem großen Heer anzuschließen, das gegen den Rosenprinzen ziehen will. Da die Serpentianer ohnehin keine Freunde dieses Feenherrschers sind, schließen sie sich hier auch weiterhin an. Nur wenige Tage nach ihrer Ankunft bricht das Heer auf, um die Fünf Reiche des Rosenprinzen anzugreifen. Aber schon vorher geraten sie in einen sorgfältig gelegten Hinterhalt – offenbar ist der Rosenprinz gut über die Pläne seiner Feinde unterrichtet.
Im Kampfgetümmel ruft Frederik nach der Morrigan, die seinem Ruf auch Gehör schenkt. Nachdem sie sich seinen Wunsch, wieder Magier zu werden, angehört hat, stellt sie ihm die erste der drei Aufgaben: Einer ihrer Erwählten, ein junges Mädchen, ist von ihren Eltern in ein Kloster gebracht worden. Frederiks Aufgabe soll es nun sein, dafür zu sorgen, daß sie die freie Wahl hat – will sie Morrigans Auserwählte sein und ihr Leben als Kriegerin verbringen, oder zieht sie die Klostermauern vor?
Frederik nimmt die Aufgabe an, und die Morrigan bringt ihn und seine Gefährten zurück nach Schottland, in die Nähe des Nonnenklosters St. Katherina. Dort quartieren sich die Reisenden im Gästetrakt ein, und da Olf im Kampf mit den Stahldornenelfen schwer verletzt wurde, haben sie auch einen guten Grund, eine Weile zu bleiben.
Schnell stellt sich heraus, daß es in St. Katherina drei Novizinnen gibt, die nicht so recht ins Klosterleben passen: Victoria, ein lebhaftes, kämpferisches Mädchen; Sara, die nur vor ihrem Verlobten davonlaufen wollte, aber eigentlich neugierig auf die Welt ist; und Petra, die Steine liebt und mehr Feenblut hat, als für eine Nonne gut sein kann.
Es gelingt Frederik, Dáirine und den anderen, die drei Mädchen aus dem Kloster zu schmuggeln. Alle drei wollen lieber ein anderes Leben führen, und so bringen sie Serpentianer sie sicher zu den Connards, die sich um die Kinder kümmern werden.
Nachdem Frederik diese Aufgabe erfüllt hat, ruft er die Morrigan wieder herbei, die sich mit seiner Lösung zufrieden zeigt. Frederiks nächste Aufgabe ist es, ihr Schwert wieder zu beschaffen. Sie hat es vor langer Zeit einem friedlichen Reich zur Aufbewahrung übergeben. Aber seitdem es in diesem Reich gar keine Krieger mehr gibt, kann sie ihr Schwert nicht mehr zurückholen. Immerhin kann sie Frederik und seine Begleiter an den Rand dieses Reiches bringen.
Die Feen, die dort leben, sind klein, laut und überaus zahlreich. Sie haben nicht viel für Verletzte übrig und behandeln Olf ziemlich rüde. Unter lautem Geschrei bringen sie Frederik und seine Gefährten zunächst zu ihrer Königin. Die verlangt, im Austausch gegen das Schwert, daß die Menschen ihr ihre Brombeersträucher wiederbringen, die ihr ausgebüxt sind – aber bitte nicht kaputt, ja?
Auch wenn die kleinen Feen Frederik und den anderen ziemlich auf die Nerven gehen, erklären sich die Gefährten bereit, die Büsche suchen zu gehen. Nach einigen Auseinandersetzungen mit ein paar Gestrüppgnomen gelingt es Lin und Quintus, die Sträucher wieder in die richtige Richtung zu führen. Bernward und Dáirine „verbinden“ die kaputten Ästchen der Brombeerbüsche, wofür sie zur Belohnung von den stachligen Gesellen geknuddelt werden.
Nachdem die Aufgabe erfüllt ist, zeigt die Königin der Kicherfeen Frederik und den anderen die Höhle, in der das Schwert aufbewahrt wird. Leider hat sich dort auch ein schreckliches Monster angesiedelt, aber solche Helden wie Sir Quintus und Frederik werden damit schon fertig werden, oder?
Tatsächlich ist das „Monster“ nur eine verirrte Steinechse, die sich durch einen schmalen Spalt in die Höhle gezwängt hat, jetzt aber nicht mehr herauskommt. Dáirine und Bernward können den Spalt magisch erweitern. Dankbar schenkt die Steinechse ihnen noch zwei golfballgroße Edelsteine und kehrt in ihr eigenes Reich zurück. Frederik kann das Schwert der Morrigan an sich nehmen und sie wieder herbeirufen.
Die letzte Aufgabe der Morrigan ist sehr einfach: Frederik muß das Schwert für sie aufbewahren. Solange er das tut, gilt die Aufgabe als erfüllt, und er erhält seine Gabe zurück. Wenn er das Schwert jedoch verliert, verschwindet im selben Moment auch seine Gabe. Frederik erklärt sich bereit, diese Aufgabe zu übernehmen. In diesem Moment verläßt die kriegerische Stärke ihn wieder, und seine Magie kehrt zu ihm zurück.
Da die Magier so schnell wie möglich nach Hause wollen, bringt die Morrigan sie zu einer Schlacht im Goldenen Frühlingswald. Dort kämpfen die Frühlingsfeen gegen ihre Nachbarn, die Feen vom Fallenden Herbstlaub, mal wieder wegen der beiden magischen Bäume. Mit der unerwarteten Unterstützung der Serpentianer gelingt es den Frühlingsfeen, ihre Gegner in dieser Schlacht zu schlagen und zu vertreiben.
Sir Quintus ist nicht bei den anderen – er ist nach Schottland zurückgekehrt, um seine Rüstung zurückzuholen. Er ist nicht der einzige, der in die Festung der Sinclairs eindringen will: Schon auf der Fahrt von Aberdeen nach Wick hat er einen geheimnisvollen Mann kennengelernt, Domhaill MacGhreum. Jetzt stellt sich heraus, daß der Schotte im Auftrag des Bischofs von St. Andrew´s unterwegs ist, um den Umtrieben der Sinclairs ein Ende zu setzen.
Gemeinsam dringen die beiden Männer in die Feste ein. Quintus kann seine Rüstung wieder an sich bringen, während MacGhreum dafür sorgt, daß die Stadt Wick schon wieder einen neuen Herrscher braucht…

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Marganma

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