Serpentia

Herbst 1178 - Kinderkram

Herbst 1178

Zurück im Bund freut sich zunächst Maika, die vierjährige Tochter der Groga Elsa, daß sie nun einen – wie sie meint – gleichaltrigen Spielgefährten hat. Terminus´ Versuche, dem Kind aus dem Weg zu gehen, sind selten von Erfolg gekrönt: Die Kleine scheint einen sechsten Sinn für ihn zu haben. Als sie einer magischen Untersuchung unterzogen wird, stellt sich heraus, daß sie die Gabe besitzt.
*
Auch eine andere Untersuchung findet statt: Benedikt dringt in Joannas Geist ein, wird dabei aber fast von der Schlange in ihrem Kopf verschlungen.
*
Schließlich kommt, wie versprochen, Cavallo noch einmal vorbei, was zu einiger Verwirrung führt. Terminus will nämlich nicht, daß irgend jemand etwas von seinem doch sehr jugendlichen Zustand erfährt. So erfährt Cavallo, daß der Knabe „Törmi“ das Kind von Terminus und Nakatia sei. Wirklich peinlich wird das Ganze erst, als Cavallo fünf verschiedene Personen fragt, wie denn Törmis voller Name lautet, und fünf verschiedene Antworten bekommt: Von Terminus über Teurminar zu Törminatus….
*
Auch ein weiterer Besucher trifft im Bund ein: Interrogeo, der Quaesitor. Er war gerade in dem kleinen Bergdorf voller Dämonisten gewesen, und will jetzt auch hier nach dem Rechten sehen. Damit ist es nicht weit her: Pip, Terminus´ kleiner „Freund“, hat die Labore der Magi mit ein paar Illusionen belegt, sodaß Aladins Labor von düsteren Pentagrammen und blutroten Kerzen geziert wird, Nakatias Labor hingegen völlig in Rosa eingerichtet ist. Zwar verschwinden die Illusionen meist, wenn Interrogeo die Labore inspiziert, aber für Verwirrung sorgt es allemal.
Auch andere Reibereien gibt es: Einmal wird Interrogeo von dem nervtötenden Stallburschen Gerwald gestört, woraufhin ihm der Quaesitor den Arm bricht, und dann gibt es eine größere Schlägerei in der Küche. Die arroganten Elitegrogs Interrogeos hatten nämlich Anne, die Köchin, beleidigt, was die Serpentianer nicht so einfach hinnehmen wollten. An dieser Schlägerei sind nicht nur Grogs beteiligt, auch Llwellyn prügelt sich kräftig mit. Dabei bekommt er von einem der bundfremden Krieger ein blaues Auge geschlagen. Als Interrogeo davon erfährt, geht er mit diesem Grog in sein Zimmer und kommt alleine wieder heraus: Er hat den Bewaffneten für seine Unverschämtheit getötet. Als er wieder geht, ist der ganze Bund sehr erleichtert.
*
Tarbonne wird für seine Ohrfeige an Terminus mit ständigem Strafdienst beglückt. Da er den Sinn nicht so ganz einsieht, versucht er den Bund zu verlassen und Richtung St. Corona zu fliehen. Unglücklicherweise verläuft er sich in der Wüste und verdurstet.

Comments

Marganma

I'm sorry, but we no longer support this web browser. Please upgrade your browser or install Chrome or Firefox to enjoy the full functionality of this site.