Serpentia

Herbst 1178 - Neuankömmlinge

Herbst 1178

Während des Herbstes beginnt der neue Bund, sich aufzufüllen. Als erster kommt ein junger Ire nach Serpentia, um um Aufnahme zu bitten. Llwellyn, so sein etwas verunglückter hermetischer Name, stammt aus dem Haus Ex Miscellania und war in Irland der älteste Sohn eines Clansführers. Da er keine große Lust hatte, das Erbe seines Vaters anzunehmen, verließ er Irland mit seinem Freund Aidan, einem hervorragenden Whiskybrauer. Wie die beiden genau nach Syrien kamen, ist nicht ganz klar: Gerüchte halten sich, daß sie einfach im Vollsuff das nächste Schiff in Richtung „weg“ genommen haben. Llwellyn wird aufgenommen, allein, weil der Bund eine Einnahmequelle benötigt. Da kommt Aidans Whisky genau recht, denn den hat der Prophet schließlich nicht verboten…
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Kurz darauf meldet sich Aladin aus dem Haus Bjornaer an. Auch er hat seine Ausbildung gerade erst beendet. Eigentlich stammt er aus Indien, wurde aber in Constantinopel ausgebildet. Sein Herztier ist der Panther, aber er kann sich nach Bedarf auch in eine Katze, eine Maus oder ein Kamel verwandeln. Auch er wird aufgenommen.
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Mittlerweile hat Julius eine spezielle, fast 150 Seiten umfassende Charta erstellt, die die dümmsten Punkte aus den Chartae verschiedener anderer Bünde aufweist. Aus Jux unterschreiben auch Llwellyn und Aladin dieses Manifest, was dann irgendwann dazu führt, daß die beiden es für notwendig erachten, nackt, mit einem Bierkrug auf dem Kopf, in der Küche zu sitzen. Vielleicht hatte auch Aidans Whisky etwas damit zu tun….
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Ein weiterer Neuankömmling, der allerdings erst nach der berüchtigten Küchenzeremonie eintrifft, ist Nakatia aus dem Haus Ex Miscellania. Sie ist die Jüngste von sieben Schwestern und hat sich schon als Kind zu Friedhöfen und Geistern hingezogen gefühlt. Auch während ihrer Ausbildung in Antiochia wurde auf derlei Dinge viel Wert gelegt. Begleitet wird sie von ihrem riesenhaften Leibgrog Athanasius und dem gelehrten Mönch Petrus. Dieser war unterwegs mit ihr zusammengetroffen, und da er sich schon immer für übernatürliche Vorgänge interessiert hat, beschloß er, mit ihr zu kommen. Petrus´ Heimat ist Wales, aber wegen seiner häretischen Thesen (speziell über die Kindstaufe) mußte er dieses Land verlassen. Dabei hat er sich die Feindschaft des Bischofs Gerbert von Köln zugezogen.
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Zu dieser ganzen Gesellschaft stößt schließlich auch Bruder Benedikt, ein Bonisagus, der nach seiner Ausbildung einige Jahre unter Mönchen lebte und sich stark für die Mächte der Dominion interessiert. Schließlich mußte er allerdings das Kloster verlassen, da ein gewisser Gerbert von Köln ihn dort als Magier entlarvt hatte.
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Sowohl Nakatia als auch Benedikt werden gern aufgenommen, womit fast alle der sieben Labore Verwendung finden.
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Schließlich gibt es Ende des Herbstes noch einen Neuankömmling: Sir Daowyn, einen irischen Ritter, der auf der Suche nach seinem Vater ist und ihn in Serpentia auch findet. Sir Daowyn ist der Sohn von Sir Garth! Und auch einer der Gründe für Garths Probleme: Als Daowyn noch jung war, hat er Zeichen der Gabe manifestiert, was einen übereifrigen Priester dazu veranlaßte, einen Exorzismus zu beginnen. Als Sir Garth, der nicht gefragt oder informiert worden war, dahinter kam, tötete er den Priester und wurde dafür aus Irland verbannt.
Sir Daowyn ist nun aber nicht Sir Garths leiblicher Sohn, sondern ein Wechselbalg. Er hat Feenblut in den Adern, was auch für seine unkontrollierten magischen Ausbrüche verantwortlich ist. Seine leiblichen Eltern kennt er nicht, nur einmal ist er seinem Vater begegnet. Bei dieser Gelegenheit erhielt er von ihm eine magische Kriegskeule, deren genaue Fähigkeiten er aber noch nicht entdecken konnte. Als Sir Garth seinen Sohn wiedertrifft, schwört er dem Trinken endgültig ab. Sir Daowyn beschließt, im Bund zu bleiben, und wird Sir Garths rechte Hand.

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Marganma

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