Serpentia

Herbst 1181 - Bundleben

Herbst 1181

Eines Tages kommt Daowyns Stellvertreter Amin zu Terminus. Er habe an diesem Abend etwas Beunruhigendes beobachtet: Als er auf seine Wache gehen wollte, sah er Rougen, wie dieser ein seltsames Symbol in den Staub kratzte, dazu ein paar zungenbrecherische Worte murmelte, sich dann umdrehte und beruhigt pfeifend von dannen ging. Als Amin nachsschaute, was der große, allgemein als recht dumm bekannte Schotte da getan hatte, entdeckte er zu seinem Entsetzen eines der dämonischen Bannsiegel, frisch in den Staub gezeichnet.
Terminus mag das nicht so ganz glauben und läßt Rougen zu einer Befragung holen. Der gibt auch ganz freimütig zu, daß er diese Zeichen schon seit Wochen im Bund anbringt. Als der Tytalus etwas nachbohrt, erfährt er die ganze Geschichte mit Rougens Freund George, der Fee. Aus der Beschreibung erkennt er natürlich sofort, daß die vermeintliche Fee niemand anders war als der mittlerweile gebannte Dämon Pip.
Daraufhin beraumt er für den nächsten Tag eine Verhandlung über Rougens weiteres Schicksal vor dem Konzil an. Der ziemlich verwirrte Grog – hat er denn etwas falsch gemacht? – wird über Nacht in eine Zelle gesperrt. Dort erhält er Besuch von einer wunderschönen Frau mit dunkelrotem Haar und verführerischen schwarzen Augen, die nach Oleander duftet. Ohne große Anstrengung kann die Erscheinung den Gefangenen dazu bringen, mit ihr das Lager zu teilen. Beim Abschied gibt sie ihm einen Dolch, den er am nächsten Tag doch bitte Terminus geben soll. Rougen stimmt arglos zu.
Bei der Verhandlung zieht er dann das Geschenk für den Princeps aus der Tasche und geht damit auf ihn zu. Entsetzt springen einige Leute auf den dämonistischen Grog zu, wobei Daowyn im Eifer des Gefechts versehentlich Andrew ihre Keule über den Schädel schlägt. Schließlich können sie den völlig verwirrten Rougen aufhalten, bevor er Terminus erreicht. Der Dolch allerdings hat andere Pläne: Als der besiegte Grog ihn losläßt, rast er auf den immer noch dasitzenden Princeps zu und kann nur durch eine beherzte Aktion Theobalds aufgehalten werden.
Nach diesem Vorfall ist klar, daß Rougen eine Gefahr für den Bund darstellt. Er wird vom Konzil zum Tode verurteilt. Athanasius wird das Urteil vollstrecken und ihn erst erwürgen und dann auf einem Scheiterhaufen verbrennen. So geschieht es dann auch, und Rougens kindliche Seele fährt zur Hölle, wo er bestimmt Pip wiedertreffen wird…
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Mentalia und Terminus forschen einen Waiting Spell, um damit eventuell eingesetzte arkane Verbindungen zerstören zu können.
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Um die Karawanenstraße zu sichern, geht Llwellyn Räuber jagen.
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Andrew trainiert mit Daowyn die Beherrschung ihrer magischen Fähigkeiten, damit sie nicht immer aus Versehen Leute verflucht oder Dinge durch die Gegend fliegen läßt.

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Marganma

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