Serpentia

Herbst und Winter 1189 - Bundleben

Herbst 1189

In diesem Herbst heiratet Frederik das Kindermädchen Zaida. Tina, Llwellyn und Andrew sind über diese Entwicklung sehr zufrieden, zumal sie nicht ganz unbeteiligt daran waren.
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In einer Ratssitzung wird eine neue Charta eingesetzt, da die alte wohl in Terminus´ Labor verschollen ist. Der neue Entwurf geht auf Andrew zurück und wird größtenteils in die endgültige Fassung übernommen. Nur in einer Frage kommt es zu einer größeren Debatte: Dáirine sieht den Sinn der Teilmitgliedschaft für Neuankömmlinge nicht so ganz ein. Da sich aber sonst keine Stimme für eine andere Ordnung findet, bleibt dieser Passus erhalten.
Bei dieser Sitzung wird Terminus als Princeps abgesetzt, da er sich zu wenig um seine Pflichten kümmert und alles seinem Vizeprinceps überläßt. Llwellyn wird neuer Princeps, Nakatia erhält das Amt der Vizeprincipa.
Außerdem werden die Leibgrogs neu verteilt: So gibt Nakatia Athanasius an Bernward weiter, dessen bisherige Groga Alenka wird Dáirine zugeteilt. Für Nakatia empfiehlt Amin Mesinga als neue Wächterin, eine schwarzhäutige Frau, die aus der Sklaverei entfloh und keine Zunge mehr hat.
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Dáirine beschließt, Maelgwyns Labor (mitsamt Blumenfee und Schuhsammlung) zu übernehmen. Dazu wird sie wahrscheinlich ein Dreivierteljahr brauchen, denn sie muß die Spezialisierungen des Labors auf sich einstimmen. In diesem Herbst beschäftigt sie sich jedoch zunächst damit, die Aufzeichnungen des Merinitas zu ordnen und in eine überschaubare Form zu bringen, womit sie ihren Bunddienst ableistet.
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Nakatia begibt sich mit einer Abschrift der Grundbibliothek von Serpentia nach Gwenderon, um diese dort abzuliefern. Als Gegenleistung sollen die Magier von Serpentia vier Langlebigkeitstränke erhalten: Genug für Terminus, Llwellyn, Andrew und Frederik. Bei ihrem Besuch macht sie auch gleich ab, daß Llwellyn sich seinen Trank im Sommer 1190 abholen wird, Andrew ein Jahr später.
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Andrew baut für Manus Ardens eine eiserne Hand, wie Quintus sie hat. Dieser hatte im Austausch gegen seine Dienstringe darum gebeten. Da dem Grog die linke Hand fehlte, existiert jetzt ein vollständiges Paar künstlicher Hände.
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Bernward forscht den Absorbing the Tome´s Scripture, einen Spruch, der es ihm ermöglicht, visuelle Eindrücke in seinem Geist für einen Tag lang zu „speichern“.
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Winter 1189

Der Winter verläuft recht ereignislos. Zusammen forschen Llwellyn und Nakatia einen Spruch, die anderen Magi beschäftigen sich hauptsächlich mit ihren Studien. Von Terminus sieht man in dieser Zeit weniger und weniger, nicht einmal zu der traditionellen Weihnachtsfeier erscheint er. Vielleicht hat dies etwas damit zu tun, daß kurz vorher seine Tochter Moran den Bund verlassen hat, um mit Raimond von Tripolis auf die Suche nach dem Stein der Weisen zu gehen, der sich angeblich irgendwo in Nordafrika befinden soll….
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Karen von Falkenau trifft ein letztes Mal in Serpentia ein, begleitet von Semper Vincit. Sie ist erstaunlich freundlich und erklärt, daß sie demnächst freiwillig ins Letzte Zwielicht gehen wird, da sie nach dem Erlöschen ihres Langlebigkeitstranks keinen Wert darauf legt, noch ein paar Jahre vor sich hin zu vegetieren. Sie erklärt, ihre Nachfolgerin sei eine gewisse Spes, eine wandernde Ex Miscellania, die sich nun in Al-Arama niederlassen würde.
Bei diesem Besuch macht Karen einige Andeutungen über Geheimnisse im Levantinischen Tribunal, erklärt aber nichts näheres. Dennoch scheint es ihr wichtig, daß die Magi von Serpentia ihre Treue zur Levante versichern. Sie verläßt den Bund mit der kryptischen Bitte an Llwellyn, er möge „ihr“ sagen, daß sie sie geliebt habe. Er werde verstehen, was sie meint, wenn sie die siebte Tür geöffnet hätten.
Auch Semper Vincit ist nicht gerade arm an kryptischen Hinweisen: So gibt er zu, daß er weiß, was es mit der Höhle der drei Auren auf sich hat. Sie würden es verstehen, wenn es an der Zeit wäre…
Nur wenige Wochen nach diesem Besuch erhalten die Serpentianer von Cavallo die Nachricht, daß Karen von Falkenau im Alter von fast 200 Jahren ins Letzte Zwielicht eingegangen sei.

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Marganma

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