Serpentia

Herbst und Winter 1191 - Bundleben

Herbst 1191

Colleen bekommt in diesem Winter ihr erstes Kind, ein Mädchen. Sie und Lucien nennen es Jeanette.
Auch Sir Quintus und Joanna werden erneut Eltern. Ihr Sohn erhält den Namen Nicolas.
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Winter 1191

Nach der Rückkehr von ihrer Reise trainiert Llwellyn seine Parma Magica, während Dáirine die Kunst des Singens erlernt.
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Gegen Ende des Winters ist es soweit: Bei Nakatia und Alenka setzen die Wehen ein, und zwar genau gleichzeitig. Während sich Deborah um Alenka kümmert und Isabelle um Nakatia, tauchen vor dem Bund zwei Gäste auf: Pheran der Satyr, Vater von Nakatias Kind und Ciaran, die Fuchsfee, mit der sich Alenka während des Feenfestes vergnügte. Beide werden hereingebeten, allerdings muß sich Ciaran zurückhalten, da Pierre, Alenkas Ehemann, unruhig vor ihrer Kammer auf und ab geht und auf die Geburt des Kindes wartet, das er für seines hält. Die beiden Kinder erblicken genau zum gleichen Zeitpunkt die Welt, und während Nakatia mit ihrem kleinen Jungen völlig glücklich ist, so ist Pierre doch von Alenkas Sohn wenig angetan: Der Kleine hat orangerote Haare, aus denen zwei kleine Fuchsöhrchen ragen. Das dies nicht sein Kind ist, ist Pierre sofort klar, und so verläßt er den Bund in so großen Zorn, daß man die Funken um ihn herum stieben sieht.
In den nächsten Tagen folgt Frederik ihm, nur um festzustellen, daß er sehr zornig über den Betrug seiner Frau ist, vor allem, da sie es ihm nicht gestanden hat. Er hat sich mittlerweile zum Anführer einer kleinen Räuberbande aufgeschwungen und ist nicht bereit, nach Serpentia zurückzukehren.
Es stellt sich sehr schnell heraus, daß zwischen Alenkas und Nakatias Söhnen, Juri und Joran, eine gewisse Verbindung besteht: Beide schreien zur haargenau selben Zeit, schlafen zur selben Zeit, sogar ihr Atem geht in dem selbem Rhythmus. Zwar scheint Juri die Gabe zu haben und Joran nicht, aber selbst diese Unterscheidung verschwimmt etwas, wenn die beiden zusammen sind…
Ihre Väter haben den Bund kurz nach der Geburt wieder verlassen, wollen aber gerne einmal wieder auf Besuch hereinschauen.
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Da Leoni Stille nicht ausstehen kann, hat ihr Friedrich eine Krachmaschine konstruiert, die für eine kontinuierliche Geräuschkulisse in ihrem Schlafraum sorgt.

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Marganma

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