Serpentia

Neues aus dem Schlangental

Sommer 1207

Rhys, Hakrim, Bernward, Aaron, Lin Chou Yüan, Gwyweredd, Aella

Gerrod meldet, dass die Schlangen im Schlangental die Unterstützung eines Experten für magische Flüsse brauchen. Rhys und Bernward brechen auf, um sich das mal anzuschauen.
Im Tal erklärt ihnen Rotgold, dass sie eben zu wenig neue beseelte Schlangen haben, und daher ein Ritual ziehen wollen. Zur Vorbereitung müssen sie erstmal die Eier auf die Seelen vorbereiten – durch eine Art Kleber, und durch etwas, womit sie die Eier anfüllen können. Außerdem haben sie im Winter Probleme mit ein paar Tierdämonen gehabt.

Lin beschaut sich die Magie im Tal und stellt fest, dass zu wenig Magie für das Netzwerk da ist, so, als wäre die Quelle am Versiegen. Aella hat eine Vision von der Geschichte mit Pfauenschweifs Korruption, und sie sieht zwei kornblumenblaue Augen, die sie anblicken.
Als Lin und Aella zurückkommen, hören sie (und auch Bernward und Gwy) einen Streit zwischen Zungenschlag und ihrer Mutter Windsporn.

Am nächsten Tag beraten die Magier mit den Schlangen, wie sie die Magie genau ausrichten müssen. Das dauert etwas länger, weil die Kommunikation sich etwas schwierig erweist.
Aella erfährt, was damals passiert ist, als Pfauenschweif korrumpiert wurde. Gwy unterhält sich mit Traumstimme, dem jugendlichen Sänger, und wird zu einer Party eingeladen.

Abends feiern Aella und Gwy mit den jungen Schlangen, die sich in dem Tal eingesperrt fühlen und fröhlich Hasch rauchen (aus einem Beutel). Später werden sie wegen der lauten Musik von einem Kronrat ins Bett gescheucht. Bevor Gwy schlafen geht, hört er in der Distanz ein paar Wölfe heulen.

Am nächsten Tag beginnen die Schlangen und die Magier mit dem magischen Ritual. Leider geht das ziemlich schief: Erst nennt Lin Bernward und Rhys das falsche Ziel für die zu sammelnde Magie, dann leitet Bernward die fehlgeleitete Magie auch noch in Frühlingslied weiter. Als Lin versucht, die Magie aus der Schlange wieder abzuleiten (mit Kung Fu), zieht Rhys die gesamte Energie an sich und fliegt ins Zwielicht. Immerhin gelingt es Bernward, die herumfliegende Magie in eines der dafür vorgesehenen Töpfchen zu leiten.

Rotgold ist von den Ergebnissen weniger begeistert und beschließt, erstmal ein paar Trockenübungen zu machen, bevor man das weiter versucht.

Aella geht jagen, und hat eine Vision, dass etwas schiefgegangen ist. Sie kehrt um.
Währenddessen redet Gwy mit Traumstimme über die Drogen, die Schlange bietet ihm an, ihm auch welche zu besorgen. Gwy stimmt zu, und Traumstimme macht sich davon. Gwy folgt ihm, tritt dabei allerdings versehentlich in die Heiligen Beeren. Er wird erwischt und zu den anderen gebracht.
Rotgold ist ein wenig angefressen und lässt die Gäste erstmal in die Höhle bringen, wo sie sich unterhalten können. Rhys kommt wieder zu sich, aber in seiner Nähe passieren immer noch seltsame magische Effekte.

Am nächsten Morgen herrscht Aufruhr, weil das Töpfchen mit der magischen Energie gestohlen wurde. Die Serpentianer finden heraus, wo es hin ist, und finden unterwegs den Bund Percursatio. Die haben das Töpfchen von Zungenschlag bekommen und brauchen die Magie, um ihre Aura aufrecht zu erhalten.
Sie vereinbaren mit den mißtrauischen und nicht sehr freundlichen Magiern, dass sie ihnen das Töpfchen für fünf Bauern Vim-Vis verkaufen, worauf die auch eingehen.

Sie trennen sich vorerst wieder, um die Übergabe in zwei Tagen abzuwarten; Eisenlicht, der Edle, der sie begleitet hat, kehrt zurück ins Tal, um sich um Zungenschlag zu kümmern.

Während sie warten, explodiert etwas bei Percursatio. Dort scheint einer der dämonischen Wölfe in eine Schutzvorrichtung gelaufen zu sein. Evelyn, die Tytalus, bricht mit zwei Grogs auf, um sich nach weiteren Dämonen umzuschauen. Rhys und Bernward folgen ihr und treffen sie, als sie sich gerade mit einem Rudel dämonischer Wölfe herumschlägt. Sie helfen ihr (Rhys erschießt dabei ein Riesenwildschwein).

Am nächsten Tag findet die Übergabe statt, die auch problemlos über die Bühne geht. Danach gehen die Serpentianer zurück zum Tal, wo sie erfahren, dass Zungenschlag Hausarrest und Strafarbeiten aufgebrummt bekommen hat. Aella kriegt mit, dass Dunkelfarn und Eisfeuer (und Fynsternyss) versuchen werden, Zungenschlag zu befreien.

Am Tag darauf koordinieren Rhys, Bernward, Lin und Gwy ihre Kräfte mit denen der Schlangen. Aella entdeckt bei dem Versuch, die Jungschlagen zu überwachen, einen Knochenkreis mit einem Vogelschädel darin. Sie hat eine Vision von Pfauenschweif, der sie angreift und an der Schulter verletzt. Ihre Haut weist zwar keine Wunde auf, fühlt sich aber heiß an und Aella geht es irgendwie schlecht. Bernward vernichtet das Gift, und alle gehen zu Rotgold, um mit ihr über die ganze Sache zu sprechen.

Rotgold ist ziemlich entsetzt, dass sie möglicherweise einen Dämonisten im Tal hat. Es wird vermutet, dass Pfauenschweif versuchen wird, während der Wiedergeburtszeremonie zurückzukommen.

Mit gemeinschaftlichen Kräften gelingt es Rhys und Aella, den Knochenkreis zu vernichten.

Am nächsten Morgen wirken Bernward und Lin das Ritual mit Kronrat und Rotgold, mit Unterstützung von Gwy. Diesmal klappt es ganz gut, und sie erzeugen fünf Töpfchen voller Magie.
Währenddessen folgt Aella Traumstimme und bekommt mit, dass die Schlange sich mit Elaine trifft, die einen Ballen Haschisch gegen einen Topf tauscht (der Topf ist leer). Elaine bemängelt aber, dass sie gerne etwas wertvolleres hätte – vielleicht Vis? Traumstimme verspricht es, und die beiden trennen sich.

Aella folgt Elaine, die sie aber bemerkt und grinsend von der Felskante springt. Sie hat allerdings den Eindruck, dass Elaine, als sie sich unbeobachtet glaubte, einen männlicheren Gang hatte.

Zurück im Tal schwärzt Aella Traumstimme an, aber er streitet alles ab. Die Schlangen wissen nicht, wem sie glauben sollen, und tun nichts mehr.

Am folgenden Tag passiert nicht viel, und danach geht es mit dem eigentlichen Ritual los. Während der Rest sich vorbereitet, entdeckt Aella noch weitere Knochenkreise. Sie macht sich daran, sie zu zerstören, und wird dabei von Schlafgesang unterbrochen. Die hat die Kreise aufgestellt, um Pfauenschweif zurückzuholen, weil er als Chronist die verschütteten Erinnerungen der Schlangen befreien kann. Außerdem ist er ihr Vater.
Mitten in der Debatte passiert etwas bei dem Schlüpfritual, und Schlafgesang eilt davon, Aella hinterher.

Auf der Plattform wird Frühlingslieds Gelege mit dem Inhalt der fünf Töpfe begossen. Aus einem der Eier schlüpft eine kleine schwarze Schlange, die mit enormer Geschwindigkeit wächst und die anderen Eier aus dem Gelege schubst. Aaron und Gwy machen sich daran, die Eier zu retten, und Rhys lässt eine Mauer zwischen Pfauenschweif und den Eiern wachsen.

Pfauenschweif greift Aaron an, trifft und vergiftet ihn. Es kommt zum großen Kampf, in dessen Verlauf Rhys, Bernward und Lin verletzt werden. Letzten Endes töten sie Pfauenschweif, und aus dem Gelege schlüpfen sieben neue Schlangen (zwei davon kariert und aus einem Ei, zwei davon schwarz). Frühlingslied stirbt an Pfauenschweifs Gift, wird aber als Schlachtenkeim wiedergeboren.

Von den Jungschlangen sind Zungenschlag, Dunkelfarn, Eisfeuer und Fynsternys verschwunden, tauchen allerdings zwei bis drei Wochen später desillusioniert wieder auf.
Schlafgesang wird getötet, damit ihre Seele in einer neuen Inkarnation eine bessere Chance hat.
Traumstimme verschwindet nach Schlafgesangs Tod (vielleicht zu Elaine…)

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Marganma

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