Serpentia

Piraten in Scaravia

Winter 1209

Lacus, Michele, Henry, Sven, Zafirah, Pierre, Samed, Ramon

In Tripolis sammel n die anderen Duwed und Samed wieder ein und segeln auf einem Seelenverkäufer nach Scaravia. Henry ist ein bisschen seekrank.

Als sie in Scaravia ankommen, bekommt Pierre mit, dass diverse Leute sich nach Samed erkundigen. Sie verfolgen die Gruppe sogar bis zu ihrer Wirtschaft, dem (momentan) weißen Schwan.

In der Wirtschaft findet Michele heraus, dass zumindest einer ihrer Verfolger von einem gewissen Claudio Conti angeheuert wurde – ein nervöser fliegender Händler, der auch sofort die Taverne verlässt.
Als Michele aber seinen Zauber spricht, bemerken Henry und einige andere, dass ein anderer Verfolger, ein Mann mit einer Kapuze, eine kurze Geste mit seiner Hand macht. Es handelt sich wohl – laut Sven – um ein christliches Schutzzeichen.

Kurz darauf kommen zwei Männer herein und diskutieren darüber, wer die Kirche niedergebrannt hat. Der eine ist sehr aufgeregt, aber der andere will gar nicht, dass er hier so laut darüber redet, wer denn vielleicht die Kirche niedergebrannt hat. Der Typ mit der Kapuze verschwindet daraufhin.

Pierre folgt ihm und stellt fest, dass er zur Kirche geht und sich dort umschaut. Während Pierre sich bei der aufgeregten Menge umhört und herausfindet, dass die Kirche wohl absichtlich niedergebrannt wurde. Von wem, ist unklar, aber es wird relativ viel darüber gesprochen, ob irgendjemand ertrunken sei oder noch ertrunken werden wolle.

Marietta Falsini: Frau in Männerkleidern

Danach überschlagen sich die Ereignisse etwas: Sie werden nachts überfallen, von ein paar Leuten, die Reliquien mit sich führen. Sie können fliehen.

Am nächsten Tag haben sie sich verkleidet und schauen sich die Kirche St. Jonas an. Die ist etwas seltsam, weil die Kreuze etwas kurz sind, überall ein See-Ungeheuer auftaucht (in Bildern, Schnitzereien etc.)
Dort treffen sie Lucrezia Alessi, die Michele zu einer Feier morgen abend in der Feste einlädt.

Zurück in der Stadt finden sie den Typen, der sich für sie umhören wollte, wer die Gerüchte über das Netz in Umlauf gebracht haben. Sie stecken ihm einen Zettel zu, und er trifft sie in der Herberge.
Er erzählt, dass das Gerücht von Matrosen stammt. Die kamen von den Schiffen Serafina und Carlotta, die angeblich zur Flotte von Salvator Maris gehören. Die haben das in der Stadt erzählt, und zwar nicht nur ein einzelner Matrose, sondern mehrere.

Ansonten weiß er noch ein paar Sachen über die Familie Alessi – dass Cesare schon eine Weile der Fürst ist, dass er seine erste Frau Tessa aus Leidenschaft geheiratet hat, und dass er danach Giacinta geheiratet hat, mit der er zwei Kinder hat. Lelio und Lucrezia.

Duwed kommt vom Hain, zusammen mit Marco, einem Matrosen von der „Helena". Das ist Lucias Schiff, und sie ist auch da. Sie möchte die Gruppe heute abend treffen.
Das machen sie auch. Samed will Leyla treffen, Lucia will Ramon… kennenlernen, also gehen alle auf das Schiff. Von Leyla erfahren sie, dass Lucia etwas unbeherrscht ist und einen magischen Schutz hat. Michele erzählt Leyla, dass Salvator einen Schatz hat – Leyla ist völlig begeistert davon und würde den wohl gern haben.

Vorher, am Strand, fragt Lucia Samed nach einem Gegengift zum Gift der Grünen Malve. Zafira meint, dass die Grüne Malve hochgiftig ist.

Nachdem Ramon und Leyla fertig sind, kehren sie zurück an Land. Samed der Profi geht Michele auf die Nerven, also schaltet er ihn um. Danach gehen alle kiffen.

Am nächsten Morgen hören sie, dass es in der letzten Nacht ein Konflikt zwischen ein paar Vatikanleuten und den Anhänger von St. Jonas stattfand – einer der Vatikanleute ist ertrunken, zwei Häuser sind im Meer versunken.
Lacus, Ramon und Samed tauchen in den Spalt, wo die Häuser versunken sind. Unten sieht Samed, dass sich am Boden etwas regt – sie schwimmen nach oben, ein Tentakel folgt ihnen. Lacus vereist das Tentakel, das beim Zurückziehen einen Teil des Bodens mit sich reißt (und einen Zivilisten).
Da die Leute nicht so begeistert sind von der Magie, müssen sie mal wieder ihre Gesichter ändern. Außer Michele, weil der ja für die Einladung gleich aussehen muss. Zafira kriegt ihr normales Gesicht zurück.

Danach geht Michele mit Samed und Sven zum Strand, um Lucia zu der Feier bei den Alessis einzuladen. Sie unterhalten sich kurz darüber, dass Lucia glaubt, Cesare Alessi wäre ihr Vater. Salvator Maris weiß nichts von ihrem Verdacht. Auf jeden Fall will sie ihn nicht danach fragen.
Obwohl sie mißtrauisch ist, kommt sie mit. Schließlich will sie wissen, was los ist und wer ihr Vater ist.

Abends, als sie zur Feier gehen (mit Lucia), werden sie unterwegs von ein paar Vatikanleuten angegriffen. Die wollen das Netz. Samed erzählt zwar, er hätte es schon an die St.-Jonas-Leute verkauft, aber sie glauben ihm nicht recht. Sie greifen an.
Zafira sieht einen dicken, reich gekleideten Mann, der vier Wachen hat und dem Kampf zusieht. Sie bittet ihn um Hilfe, er meint, er könne die Vatikaner eh nicht leiden und schickt seine Wachen los. Die schaffen es auch, die Vatikanleute zu töten – allerdings gelingt es denen, mit Hilfe ihres Glaubens einige davon auszuschalten. Offenbar sind das Wasserleichen.

Conti, der dicke Retter mit den Wasserleichen, freut sich, Signore Valentini zu treffen. Er will auch zur Burg und schwärmt unterwegs von St. Jonas und lädt Michele zu einem Gottesdienst ein.
Conti ist nicht eingeladen, aber er geht trotzdem mit. Auf der Feier spricht Lucia mit Cesare und deutet an, sie wäre vielleicht seine Tochter. Er meint, es gäbe eine Probe, wenn sie möchte, darf sie die gern machen. Die Probe ist einfach: Sie muss in seinen Giftgarten gehen und eine Frucht dort essen. Und weiterleben.
Lucia geht mit ihm, um es auszuprobieren und kommt nicht zurück.

Lacus und Michele holen daraufhin Leyla mit etwas Gewalt und Magie aus dem Schiff. Danach streuen sie das Gerücht, das Netz wäre in der untergegangenen Helena gewesen, und verkrümeln sich aus der Stadt. Leyla, Duwed, Elia begleiten sie.

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Marganma

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