Serpentia

Rückkehr zur Umgedrehten Pyramide, Teil 1

Frühling 1209

Lacus, Frederik, Konrad, Jochen, Mohammed, Zafira, Pierre, Selin, Jörg

Zunächst geht es per Schiff nach Algiers. Dort wird der Führer Nostromo angeheuert und ein paar Kamele gekauft, zusätzlich Vorräte. Selin kann allerdings nicht auf einem Kamel reiten – das will das Tier trotz irgendwelcher Sprüche nicht.
Der Anführer der Karawane ist Paddys Schwiegervater, Mansur al-Ashtari. Es ist eine sehr große Karawane, die im Frühling von Algiers aus nach Timbuktu reist und im Winter wieder zurückkommt.
Unter den Mitreisenden entdecken Frederik und Zafiraeine Sternmagierin und einen jungen Mann mit dem Hauszeichen Tytalus. Ansonsten gehören zu der Gruppe vier Bewaffnete und drei andere.
Bei genauerer Beobachtung stellen Konrad und Zafira fest, dass eine der Begleiterinnen wohl auch eine Magierin ist, eine davon eine Musikerin, einer ein Kämpfer und einer ein Spion oder etwas ähnliches. Jedenfalls bemerkt er Konrad beim Beobachten.
Konrad unterhält sich eine Weile mit dem Spion, der Gerard heißt und sich mit seiner Gruppe vor sieben Jahren in der Nähe von Siwa in Ägypten niedergelassen hat. Jetzt verkaufen sie intensiv gefärbte Wolle, die es aber nicht in depressivem Grau gibt.

Kurz darauf taucht der Tytalus auf und stellt sich als Cyon Briesche Ex Tytalus, Filius von Pascale de Laroux, vor. Er lädt Frederik, Lacus und Selin zu einem kleinen Abendessen ein. Das verläuft eigentlich ganz gut, auch wenn Selkis, die Sternenmagierin, nicht so begeistert wirkt. Dafür macht Irina mit den Fuchsöhrchen einen sehr freundlichen Eindruck – sie ist wohl eine Halbschwester von Juri. Gerard hingegen findet Gefallen an Zafira und fängt an, sie zu umwerben.

Die Karawane bricht auf. Es gibt ein paar Überfälle, die aber größtenteils abgewehrt werden können. Schließlich laden Frederik und Lacus die anderen Hermetiker ein, um die Karten auf den Tisch zu legen. Sie erfahren, dass Selkis Cyon und Etelka angeheuert hat, um in die Pyramide zu gehen und mit dem Orillkon zu verhandeln, damit es Asineth frei lässt.
Nach einiger Debatte beschließen die Magier, zusammen zu arbeiten. Selkis eröffnet, dass Haidar sich in Ouargla in der Nähe der Pyramide aufhält – auch die verbleibenden Sternenmagier halten sich in der Gegend auf. Lacus und Frederik erklären, dass sie Haidar eigentlich nicht mögen und dass sie Asineth aufwecken wollen, weil sich Selin mit ihr unterhalten will, und sie gegenbenenfalls auch töten will, wenn sie wahnsinnig ist.
Selkis scheint zwar nicht überzeugt zu sein, dass Asineth wahnsinnig ist, aber sie glaubt wohl auch nicht, dass Selin sie umbringen kann.

Selkis‘ ursprünglicher Plan war es, die Römer mit einem Angriff abzulenken und Cyon und die anderen dann in die Pyramide zu lotsen; aber da Haidar ja immer noch glaubt, dass die Serpentianer mit ihm verbündet sind, werden sie erstmal bei ihm vorbeischauen.

Sie trennen sich zunächst von der Karawane, und reisen noch ein Stück mit Selkis, die ihnen den Weg nach Ourgla zeigt, aber selbst nicht mitkommt.
Ourgla ist eigentlich nur eine kleine Oase, an der ein paar Ziegenhirten gelebt haben. Mittlerweile haben sich dort etliche Alchemisten niedergelassen: Es gibt hübsche Edelzelte, ein Türmchen mit Balkon und sogar einen kleinen Palast.

Sie werden zum Palast gebracht, wo Zafira Salah wiedertrifft. Der zieht sie erstmal zur Seite und berichtet ihr, dass er mit Haidars Aktionen in der letzten Zeit auch nicht sehr glücklich ist – Yulnas Tod, die Zerstörung von Tripolis… Jedenfalls ist Haidar gerade dabei, die einzelnen Teile des Drachen zu sammeln. Er wird demnächst wohl ein Ritual wirken, um den Rest der Maschine zu finden.
Beim Abendessen mit Haidar kriegen sich Haidar und Selin ein bißchen in die Haare, weil Haidar nicht will, dass Selin in der Pyramide herumeiert. Lacus rettet die Situation, indem er behauptet, Selin wolle nur das Orillkon treffen. Das ist Haidar dann relativ egal, er macht nur noch ein paar abfällige Bemerkungen über Hermetiker.
Bei Lacus‘ Nachfrage, warum er Asineth damals eigentlich nicht getötet hat, erklärt er, dass sich Asineth ziemlich gut mit den Todesgöttern verstanden hat, und dass es vermutlich eher kontraproduktiv gewesen wäre, sie zu töten. Es war günstiger, sie in dem Stasis-Sarg einzusperren, von wo aus sie nichts bewirken kann.
Außerdem malt er Lacus noch eine grobe Karte der Pyramide auf – Lacus prüft allerdings per InMe sein Gedächtnis und stellt fest, dass da noch einige Sachen fehlen.

Zafira spricht noch einmal mit Salah und versucht, ihn zu überreden, zu fliehen, wenn die Situation eskaliert. Allerdings will er wohl nicht so recht ohne sie verschwinden.

Am nächsten Morgen schließlich geht es los.

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Marganma

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