Serpentia

Schemen von Scarabantia

Winter 1214

Padraig, Seska, Haakon, Marit, Pierre, Aella, Gwyweredd, Luca

Haustreffen Jerbiton

Gespräche mit Nadir und Al-Arama. Möglicherweise ein Zusammenschluss der Levante gegen Sol Argenteus.

Gedichtswettbewerb geht um das Thema Morgen. Andrew ist in der Jury und beschäftigt.

Sulphur redet mit Seska. Die redet mit Paddy, dann reden alle mit Sulphur. Sie erinnert sich nicht an die Ereignisse im Bund, an fast gar nichts, außer halt daran, dass der unter einer Klippe lag. Sie weiß nicht, was damals passiert ist; aber sie hat mit Pix, ihrem Lehrling, relativ häufig darüber geredet. Der ist dann letzten Herbst aufgebrochen, um sich dort umzuschauen, aber seither hat sie nichts von ihm gehört. Er war in Begleitung seines Grogs Oleg und der wildniskundigen Ludmila.

Wilde Ideen: Könnte der Prager Bund ins Bayrische Tribunal? Wäre das nicht irgendwie… interessant.

Dann hat Alocar auch noch Cesare eingeladen, mal nach Serpentia zu kommen.

Pierre hat einen Strudelhuber dabei. Der dämpft Winde. Bei der Rückreise ist das Wetter ziemlich schlecht – sie sind aber auch mit einem Wetterspezialisten unterwegs. Der freut sich über Schneestürme.

Längere Reise im Winter bis zum See, an dessen Ufer Scarabantia lag: Seltsame Effekte – bei der Erwähnung der Regio verschwinden die Leute halb in einer Regio. Dauernd tropft etwas. Momentaufnahmen von Leuten, die erwähnt werden (Pix, Dux Severus, Sulphur); Ludus Gravis mit einer leuchtenden, tropfenden Flüssigkeit in der Hand.
In der Regio-Halle sind Statuen der sechs Magier. Aella hat das Gefühl, dass eine fehlt. Sie spürt, dass es eine Frau ist.

Sie gehen weiter. In einer weiteren Halle finden sie einige Leichen, vielleicht Bundbewohner. Sie sind vermutlich aus Angst gestorben. Es findet sich auch weißer Staub auf dem Boden – vielleicht stammt der von den Statuen?
Weiter nach unten: Sie finden die Bibliothek. Die ist größtenteils durch einen Wirbelwind zerstört, aber sie finden noch ein intaktes Buch: Groß, aus Leder, mit einer eisernen Schließe. Seska versucht, es zu bewegen, und wird an die Wand geschleudert. Au.
Luca stochert in dem Schloss herum, wird ebenfalls heftig herumgeschleudert und schwer verletzt. Aber das Buch ist offen. Seska überlegt noch, ob sie es aufmachen soll, aber Marit kommt ihr zuvor. Kein magischer Effekt, aber das Buch öffnet sich auf einer bestimmten Seite: Ein Eid, auf irgendetwas aufzupassen, es zu bewachen und zu hüten. Unterzeichnet von sechs Magiern: Immortis Ex Bonisagus, Nives Ex Misc, Mythras Ex Guernicus, Dux Severus Ex Tremere, Sulphur Ex Jerbiton, Ludus Gravis Ex Jerbiton.

Der Bund ist schon im 9. Jhd. Gegründet. Luca meint, das wäre doch direkt nach dieser Tremere-Verschwörung gewesen. Paddy meint, da wäre doch irgendwas mit den Diedne gewesen?
Es sind immer wieder neue Magier dazu gekommen, aber aus den Häusern Tremere, Jerbiton, Bonisagus, Ex Misc oder Guernicus.
Als Seska Luca mit Magie heilt, sieht sie kurz einen anderen Mann vor sich, mit einem harten, kantigen Gesicht. Das ist keiner der einheimischen Magier – deren Bilder flackern immer kurz auf, wenn ihr Name genannt wird. Nach längerer Diskussion geht es weiter. Sie finden die Labore: Im ersten entdecken sie die Leiche von Nives, zerfetzt von einem magischen Metallstrahl. Ihre Laborausrüstung ist brüchig und zerfällt bei Berüh rung. Im Gang sind noch andere Labore: Zwei sind unversehrt, ein Jerbiton-Labor und das Guernicus-Labor. Das unversehrte gehörte Ludus Gravis – hier finden sie ein relativ intaktes Tagebuch. Darin steht, dass LG Primärvis gefunden und in den Bund getragen hat. Der letzte Eintrag ist „Svetlana ist unruhig.“
Bei dem Wort „Svetlana“ spüren alle, wie die merkwürdige Präsenz den Namen erkennt.
Im Labor von Immortis Ex Bonisagus sehen sie den Magier, wie er zwischen dem Zwielicht hin- und herflackert. Mit einem CrVi-Anker und Lucas Hand gelingt es ihnen, den jungen Mann herauszuziehen. Der ist etwas verwirrt, fragt nach Zdenko (der kantige Mann erscheint kurz) und was los ist. Nach kurzer Erklärung erzählt er, dass ihn das Zwielicht irgendwie erwischt hat, dann ging die Tür auf, Zdenko kommt rein und schießt einen Eisensplitterstrahl nach ihm – wollte ihn scheinbar umbringen. Oho.

In Dux Severus‘ Labor ist keine Leiche. Am Ende des Gangs ist ein großer Raum mit einem Ritualkreis. Im Kreis stehen die Abbilder von Ludus Gravis mit dem Primärvis in der Hand (da kommt das Tropfen her), ihr gegenüber die verzerrte Gestalt von Svetlana. Zu Füßen der Abbilder liegen zwei Leichen – LG und Svetlana. Am Rand liegt Mithras, von einem Dolch erstochen. Seska fasst in das Abbild des Primärvis, ist im leuchtenden Kreis, in dem Svetlana wie ein Raubtier hin- und hertigerte.
Aella fast LG an und hat eine Vision: Ludus Gravis schüttet das Primärvis in ihre Hände, geht auf Svetlana zu. Zwielicht breitet sich aus. Zdenko taucht auf, bringt LG um, Svetlana stirbt bei der magischen Explosion. Aella kommt zurück.

Pix finden sie auch noch, der flackert im Zwielicht herum, aus dem sie ihn herausholen. Der ist ein sehr freundlicher junger Mann mit mongolischen Vorfahren.
Sie verlassen Scarabantia mit Immortis und Pix, Svetlanas Geist ist noch da. Lösung der Situation wird vertagt, bis Immortis mit jemandem sprechen kann, der sich damit auskennt und der helfen kann. Allzu viel will er erstmal nicht sagen, aber zumindest Luca hat einen Verdacht.

In Valnastium erklärt Madeleine, dass die Situation kompliziert und diplomatisch etwas empfindlich ist… der Hausgründer Tremere war ja sehr ehrgeizig, hat alles Mögliche probiert: Vampirismus, Gabenverschmelzung, Zwielichtöffnung, Hermesportale… Tatsächlich haben die Tremere ihr Haus wohl selbst aufgeräumt, aber das geben sie nicht so gern zu, weil Präzedenzfall. Svetlanas Verstand wurde wahrscheinlich nicht von „mysteriösen Magiern“ zerstört, sondern von ihren eigenen Experimenten. Die Situation sollte jetzt aber eher diskret gehandhabt werden – Immortis ist bockig und will Zdenko 1216 vor dem Tribunal anklagen; aber da ist ja noch ein bisschen Zeit. Gut, Paddy und Seska kümmern sich.

Paddy und Dairine reisen nach Sol Noctis und sprechen mit Dux Severus. Der ist nicht sehr begeistert von der Situation, vor allem nicht von der in den Raum gestellten Anklage. Schließlich bittet um eine Nacht Aufschub, bevor Dairine mit Honoria redet – in dieser Nacht verschwinden Dux Severus und Zdenko mit einem Großteil des Vis und einem Batzen Silber.
Honoria wird am nächsten Morgen ins Bild gesetzt. Die ist nicht so begeistert von der ganzen Politik – sie ist ja mehr für Gerechtigkeit als für einfache Lösungen. Aber gut, sie wird mit Immortis sprechen und schauen, was da zu tun ist.

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Marganma

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