Serpentia

Schokolade

Sommer 1208

Gwyn, Paddy, Dairine, Ramitep, Gwy, Pierre, Sven, Patrick

Heißer Sommertag, Dairine sieht, wie Karen ein Gewitter heranlockt.
Aaron und Jessica haben Torwache, als ein Bote herangeritten kommt. Er kommt von Gilad und ist auch schon ab und zu da gewesen – meistens dann, wenn es wichtig wird. Er heißt Yussir ibn Yussuf ibn Achmed.
Es gibt ein bißchen Chaos, weil Walter und Aaron Informationen übermitteln.
Walter bricht dann schließlich auf, um Joran zu suchen. Der ist momentan mit Juri und Marit in Indien. Aber das ist eine andere Geschichte, die zu einer anderen Zeit erzählt werden soll.

Yussir erzählt, dass Gilad finanzielle Schwierigkeiten hat und auch beim Sultan in Ungnade gefallen. Jetzt ist auch noch eine Gewürzkarawane weg, und Gilad freut sich, dass Serpentia ihm helfen wird, diese Probleme zu klären.

In der Bundsitzung überlegen die Magier, was sie dem Sultan als Ausgleich anbieten können. Ramitep schlägt vor, sich doch auf die Suche nach der Köstlichkeit „Schokolade“ und die Kakaobohnen, aus denen sie gewonnen wird, zu suchen.
Gwyn, Paddy, Dairine und Ramitep wollen sich auf die Suche nach dem Zeug machen. Es kommt allerdings noch zu ein paar Schwierigkeiten, weil Gwyn und Paddy noch keine Leibgrogs haben. Letzten Endes beschließen die beiden aber, keine Leibgrogs mitzunehmen.

Wir nehmen mit :
- Nützliche Sprüche für junge Magier
- Liber Peregrinatio
- Zauberbohne
- Unzuverlässiges Lawinenhorn
- Raubtierpfote
- Transportgürtel
Außerdem Gwy, Pierre, Sven und Patrick.

Also brechen sie auf und reisen zunächst nach Charmaine-sur-le-Doux. Dort erfahren sie, dass das Wagenhaus irgendwo auf dem Weg, der in den Wald führt, eine Haltestelle hat.

Im Dorf gibt es dann ein nettes Fest. Es wird später und später, langsam gehen alle schlafen, bis nur noch Gwy spielt, silbriger Nebel aufsteigt und zwei Elfenfrauen miteinander tanzen. Er erkennt die beiden von dem Turnier in den Reichen, bei dem eine davon ihn markiert hat.
Leicht panisch spielt er ein Aufwachlied und ruft alle wieder auf die Tanzfläche. Ganz panisch spielt er weiter, bis Gwyn ihn unterbricht und beruhigt.
Gwy erzählt, dass er die beiden erkannt hat, und dass sie zwei Banshees sind, denen er mal ein Lied geschenkt hat. Jetzt hat er Angst, was die beiden von ihm wollen könnten. Dairine beruhigt ihn ein wenig – Banshees sind normalerweise nicht bösartig.

Am nächsten Abend bricht die Gruppe auf zum Birkenhain.

Nach kurzer Zeit finden sie das Wagenhaus. Es stehen ein paar Leute draußen herum, darunter auch die Wirtin. Die Pferde liegen auf dem Boden und machen einen schlappen und lustlosen Eindruck. Die Wirtin erklärt, dass die Pferde gerade nicht laufen und das Haus daher nicht vom Fleck kommt.
Gwyn unterhält sich mit einem der Pferde, das ziemlich deprimiert ist und keine Lust mehr hat, die Kutsche zu ziehen. Aber Gwyn kann sie überreden, erstmal zum Pferdemarkt zu reisen und vorher noch einen Apfel zu genießen.
Gwy bleibt vorne auf dem Kutschblock, um die Pferde zu motivieren. Der Rest geht ins Wagenhaus. Dort werden ihnen die Pferde abgenommen, von einem der GIs (Martin), der jetzt wohl hier im Wagenhaus die Pferde betreut. Die anderen beiden GIs sind irgendwo an einem Erzmarkt ausgestiegen und haben versucht, von dort aus nach Hause zu kommen.
Die Wirtin erzählt, dass sie die Schokotorte damals von einem Zwerg bekommen hat, der die Süßspeise auf dem Schneemarkt gekauft hat.
Dairine fragt das alte Kräuterweiblein Emma, ob sie Kakaobohnen kennt. Sie erzählt, dass sie es nicht weiß, aber dass auf dem Schneemarkt der Schneehase Laurel Süßigkeiten verkauft, und möglicherweise auch Schokolade dabei ist. Danach erzählt sie noch ein paar Storys über Sir Maolorain, und Dairine, Paddy und Gwyn revanchieren sich.

Gwyn fragt den italienischen Schachspieler, ob er Tytalus ist, bekommt aber keine sinnvolle Antwort.
Der GI kennt tatsächlich Schokolade, aber seine Zeit liegt 800 Jahre in der Zukunft. Er hat die Hoffnung, je nach Hause zu kommen, wohl ziemlich aufgegeben – dem müssen wir auch noch helfen.

Die Gruppe kommt zum Pferdemarkt. Dort stehen viele Fachwerkhäuser, und es ist ziemlich voll.
Die Pferde des Wagenhauses möchten erstmal eine Weile auf die Koppel, daher erklären sich Gwyn und Paddy bereit, bei der Besorgung von Ersatzpferden zu helfen.

Gwyn und Pierre probieren ein paar Windpferde aus, können aber keins davon erwerben, weil der Händler nichts außer Gold akzeptiert.

Paddy hat mehr Glück: Er vereinbart mit einem Händler, dass er ihm ein Schild malt, und wenn der Händler deswegen drei Pferde verkauft, dann bekommt Paddy einen Hengst.
Gwyn schaut sich noch den Pegasus an und erfährt, dass man eine Prüfung bestehen muss, um den Pegasus zu bekommen – man muss eine Hummel fangen, während man den Pegasus reitet. Gwyn schafft es mit der Hilfe des Pegasus, der sich dabei aber relativ zickig zeigt. Obwohl er den Pegasus dank seines Erfolgs bekommt, verkauft Gwyn ihn (bzw. sie) weiter, da er einen Narren an den Windpferden gefressen hat.

Am nächsten Tag erfährt Paddy, dass der Händler bereits zwei Pferde verkauft hat. In Verkleidung kauft Gwyn ein drittes, eine Stute, sodaß Paddy seinen Hengst bekommt. Außerdem kauft Gwyn das Windpferd Fuchur, das einmal pro Tag mit frischen Wolken gefüttert werden muss. Dank des Hermesportals nach Schottland sollte das auch kein Problem sein.

Am nächsten Morgen geht es los, erst über die Koppeln, dann über eine weite Schneefläche. Am Nachmittag des zweiten Tages werden die Pferde nervös. Das liegt daran, dass hinter der Gruppe der Riese Njelfe ankommt – er ist gerade so groß, dass sein Kopf in die Wolken ragt. Die Gruppe verläßt den Weg und macht mit ein paar bunten Lichteffekten auf sich aufmerksam.

Es gibt noch ein wilde Hatz mit einer Sternschnuppe und dem Riesen, die die Gruppe aber ganz gut übersteht. Fuchur wird ein bißchen angekokelt, aber Paddy versorgt ihn erfolgreich.
Einige Tage später kommen sie auf dem Schneemarkt und kehren erstmal im „Geborgten Huhn“ ein. Es ist ziemlich viel los, und Gwyn und die anderen treffen einen Feldhasen, der Laurel kennt.

Laurel erzählt, dass Oyoatl, der ihm die Schokolade verkauft hat, nur einmal hier war. Er kam vom Hafen am Zaubersee, hatte einen Adlerkopf, bunte Federn und sah recht beeindruckend aus.
Dairine erschafft noch ein paar Pseudo-Schokokekse und tauscht ihn gegen Honig von Goldenen Rosen, der Heilung bringt. Sie bekommt drei Töpfchen für 15 Kekse.

Zauberseen sind mystische Orte, von denen aus man an sehr verschiedene Orte, auch verschiedene Domänen kommen, kann – z.b. auch in andere Zeiten, Himmel, Hölle oder anderes.
Zauberseen bestehen aus Licht, der Hafen selbst aus Metall, hauptsächlich Silber. Daher bekommt die Gruppe den Rat, in diese Richtung zu reisen – auf einer Straße der aufgehenden Sonne entgegen und immer dem Möwengeschrei nach.

Unterwegs werden verschiedene Kombinationen mit Schokolade ausgedacht und teilweise auch mit Imaginem ausprobiert.

Auf der Ebene der Wintersonne kommt ein junger Mann hinter der Gruppe herangaloppiert und prescht an den Serpentianern vorbei. Sven fällt auf, dass er Seemannskleidung trägt.

An einer Eisbrücke werden sie von einem Brückentroll aufgehalten, der ein Rätsel stellt. Da er mit der vorgeschlagenen Lösung nicht einverstanden ist, gibt es eine Diskussion und zum Schluß hat der Troll ein neues Rätsel.

Schließlich erreichen sie die Hafenstadt am Zaubersee. Schon am Ortseingang erfahren sie, dass das Licht des Sees die Leute verändert, und Ramitep schützt Gwy, Pierre, die Grogs und die Pferde mit einem Spruch.

Dairine erfährt, dass es hier Fernhändler gibt, die durch ein seltsames Tor fliegen und mit unermesslichen Reichtümern wiederkommen. Bei der Hafenmeisterei erfahren sie, dass Oyoatl vor einiger Zeit mit einem Fernhändlerkapitän namens Gomez gekommen ist. Gomez hält sich häufig im Sonnensegel auf, er hat keine Fernhändlerlizenz mehr (die kann man wieder abgeben).

Im Sonnensegel halten Paddy und Gwyn einen rattenköpfigen Kerl davon ab, Kapitän Gomez umzubringen.
Gomez unterhält sich mit ihnen. Sie erinnert sich vage daran, dass sie Oyoatl irgendwo hinter dem Tor aufgelesen hat, und sie hätte auch Zeit, dort wieder hinzufliegen.
Schniefchen: Grüner Mini-Elf
Nogwart & Lorgwart: Halbtrolle
Garcia: Erster Maat
Hans und Felix: Schiffsjungen

Zwei Tage später bricht die Gruppe mit dem Schiff von Kapitän Gomez, der Salta Montes, auf. Oder das wollten sie zumindest, aber dann fehlt der Steuermann, ein Magier namens Kurt. Da Ramitep ihn mit Magie nicht findet, probiert Gwyn aus, ob er das Schiff steuern kann und findet heraus, dass jeder der Magier das Schiff steuern kann. Insofern kann es dann doch losgehen.

Gwyn fliegt das Schiff aus dem Hafen und hält auf das Tor zu. Dort müssen sie erst noch mit dem Türhüter sprechen, und dann muß Ramitep kurz übernehmen, um den Schild anzuschalten.
Dann kommen sie an eine glitzernde Wolke, in der Vis herumdriftet. Mit etwas Unterstützung durch Gwys Musik fangen sie einige Kristalle ein, aber Gwyn stellt fest, dass es sich bei den Dinger nicht um Terram handelt.

Da Gomez nicht so recht weiß, wo wir hin müssen, versucht Dairine, über das letzte Stück Schokolade eine Peilung zu bekommen, scheitert aber an dem Schutzschild. Danach versucht es Ramitep über seine Verbindung mit dem Lotsenstern und schafft es mit Unterstützung des Juwels auch, eine Richtung herauszubekommen. Er führt das Schiff in diese Richtung, und an einer Stelle fallen auch bräunliche, bittere Bohnen aus dem Himmel. Mit etwas Magie findet Ramitep eine dünne Stelle in der Zwischenwelt und leitet das Schiff darauf zu.

Dort fliegt ein gefiederter Drache herum, auf den sie zufliegen. Im Gegenzug gegen ein Geschenk von zwei blau leuchtenden Kristallen öffnet der Drache, der sich Quetzalcoatl nennt, ein Tor in ein anderes Land.
Kaum dort angekommen, sackt das Schiff dramatisch ab, aber es gelingt den Magiern, das Schiff abzufangen und vor der Küste zu landen.

Dort finden sie einen schönen Sandstrand mit Muscheln und Krebsen. Gwyn und Paddy taufen das Land Farinia, nach Gwyns erster Frau.
Am Strand finden sie ein Ruderboot, neben dem ein Skelett liegt, das etwas seltsame Kleidung trägt und von Pfeilen getötet wurde, die wohl aus dem Wald kamen. Ramitep findet eine Karte, auf der ein Weg eingezeichnet ist, der wohl an einen Ort namens El Dorado führt. Die Buchstaben sind lateinisch.

Gwyn steigt kurz auf Fuchur auf und stellt fest, dass sie nicht auf einer kleineren Insel sind, sondern auf einer größeren Landmasse.
Auf der Karte ist ein größerer Stein verzeichnet, von dem Gwyn eine arkane Verbindung nimmt. Danach folgen sie der Karte weiter in den Dschungel.
Bei dem Versuch, mit den großen bunten Vögeln zu sprechen, die hier leben, lockt ein Wildschwein heran. Nach kurzem Kampf wird das Wildschwein aber erlegt und zum Abendessen bestimmt.

Es geht eine Weile weiter. Gegen Abend hört Paddy ein Geräusch aus dem Wald, das menschlichen Ursprungs zu sein scheint.
Er läuft los, gefolgt von Gwyn. Es gibt einen kurzen Wettlauf mit zwei Personen, die sich trennen. Paddy wird abgehängt, aber der Mann, den Gwyn verfolgt, fällt über eine Schlange und wird gebissen. Gwyn erschlägt die Schlange und zerstört das Gift magisch. Der Mann fällt erstmal ohnmächtig um.

Da niemand seine Sprache versteht, ist die Kommunikation etwas mühsam. Immerhin finden Paddy und Gwyn heraus, dass er Kunutschak heißt. Er scheint Kakao zu kennen und fängt an, die Gruppe zu führen. Er bringt sie zur nächsten Station auf der Karte, einer Höhle, in der der Schatten eines Vogels auf den Boden fällt. Das nächste Symbol auf der Karte ist ein großer Vogel, also scheint das hier richtig zu sein.
Unterwegs findet Dairine noch ein merkwürdiges kugeliges Tier, das sich ihr anschließt.

Drei Tage später erreicht die Gruppe mit Kunutschaks Führerschaft einen großen Stein. Auf der Karte sind hier drei Ziggurate abgebildet, aber hier ist nur ein Wasserfall. Von dort kommt aber eine junge Frau gerannt, die vor jemanden davonläuft.
Hinter ihr kommt eine ganze Abordnung heraus, die die Frau verfolgen. Paddy und Gwyn stellen sich natürlich sofort in den Weg (das Mädchen is schließlich hübsch).
Es gibt eine nicht allzu lange Auseinandersetzung, in deren Verlauf die Magier die Fremden mit ihrer Magie beeindrucken und verwirren. Das Mädchen bleibt neugierig stehen und wirft Gwyn ihre Beute, einen goldenen Kopf zu. Sie heißt Chel.

Der Anführer der Fremden trägt ein Leopardenfell und heißt Krezal und führt die Gruppe durch den Wasserfall. Es geht ein wenig mit Booten durch Höhlen, und dann durch einen Vorhang von Lianen in eine Stadt. Dort gibt es die drei großen Ziggurate, die auf der Karte abgebildet sind – und sie bestehen aus purem Gold!

Innerhalb der Stadt herrscht eine leichte Feenaura, und auf einmal versteht die Gruppe die Sprache der Farinier.
Bei dem Haupttempel treffen die Serpentianer auf den Priester Zekelkan, der sie für Götter hält und ihnen irgendeinen Menschen opfern möchte. Das wenden Paddy, Gwyn und Dairine allerding ab.
Als nächstes kommt der Häuptling Tani und begrüßt die „Götter“. Dairine schlägt ein Begrüßungsfest vor, und Tani ist völlig begeistert und verspricht ein riesiges Fest.

Danach werden die Serpentianer erstmal in den Tempel gebracht, Chel kommt mit ihnen mit. Chel erzählt, dass Zekelkan hier der Oberpriester ist und kein freundlicher Mensch. Sie kennt Schokolade und bereitet ein schmackhaftes Getränk zu – das schmeckt zwar anders als die Schokolade aus dem Feenreich, aber auch gut.

Etliches von dem „Gold“ hier besteht tatsächlich aus Sonnenstein, der zwar aussieht wie Gold, aber nur dann leuchtet, wenn die Sonne darauf scheint.
Vor dem Fest kriegen die „Götter“ das Opfer, das sie gestern gerettet haben, geschenkt. Der Mann Lakotas steht aber vorerst noch ziemlich unter Drogen, daher wird er schlafen geschickt.

Nach dem Fest verzieht sich Gwyn mit Chel in den Nebenraum…

Am nächsten Mittag taucht Zekelkan auf, um die „Götter“ abzuholen. Er bringt sie zu einer Felsnase, die aus einer Höhle hinausragt. Unter dieser Felsnase stürzt ein Wasserfall in die Tiefe, wo sich ein Wasserstrudel gebildet. Dort lässt Zekelkan einen Haufen Gold hineinwerfen – nach Xibalba, in die Heimat der Götter. Aber als er Kakaobohnen hinterherwerfen will, hält Gwyn ihn auf, da sie diese Gabe noch genießen wollen.

Später gehen alle in die Stadt, um sich über Kakaopflanzen zu informieren. Unterwegs lernt Pierre ein paar Kinder kennen, die ihm ein Ballspiel zeigen, das nur mit den Füßen gespielt wird und recht lustig aussieht.
Zekelkan taucht auf und erklärt, dass das nicht der angemessene Rahmen für ein Ballspiel der Götter sei – er würde ein richtiges Ballspiel vorbereiten!

Während Dairine und Ramitep sich also über die Pflanzen informieren, spielen Paddy, Gwyn und Gwy ein bißchen mit einem Lederball herum. Auch Dairines Gürteltier spielt ein bißchen mit.

Als sie zurück kommen in die Stadt, hat Zekelkan schon ein großes Ballspiel vorbereitet, bei dem die Götter gegen ein paar Sterbliche antreten sollen. Paddy, Gwyn und Ramitep überzeugen ihn mit einigen Zaubern jedoch schnell, dass das wohl ziemlich unfair wäre, und erschrecken ihn dermaßen, dass er und ein Großteil der Zuschauer panisch davonläuft.
Daraufhin beschließt die Gruppe, lieber aufzubrechen und die Stadt mit Gold, Kakaopflanzen und Kakao zu verlassen. Die Vorbereitungen benötigen allerdings noch einen Tag.

Bevor sie gehen, besuchen Paddy und Gwyn Zekelkan noch einmal und erklären ihm, dass sie als Opfer lieber Kakao und Gold anstatt Blut hätten, und dass er besser kein Blut mehr opfern soll. Zekelkan wirkt ein bißchen verwirrt, aber das liegt womöglich an dem Drogenrauch, der hier in der Luft hängt.

Bei der Übernachtung im Dschungel hört Pierre bei der Nachtwache ein heiseres Murmeln in farinisch. Pierre versucht herauszufinden, ob es von einem der Träger kommt, aber das scheint nicht der Fall zu sein. Dafür sieht er einen Schatten, der aus der Höhle huscht und sich im Dschungel versteckt.

Zwei Tage später erreicht die Gruppe den Strand unversehrt und belädt das Schiff mit Gold und Kakao. Chel und Lakotas begleiten die Gruppe, der Rest der Träger kehrt zurück nach El Dorado.
Chel beginnt ein Ritual, um Quetzalcoatl herbeizurufen, und gegen Abend wirkt Ramitep einen Zauber, um das Schiff nach oben zu bewegen. Genau zu diesem Zeitpunkt fängt der Rauch, der aus Chels Schalen dringt, an, schwer und schwarz zu werden und das gesamte Schiff einzuhüllen.

Obwohl Ramitep und Gwyn einen Teil des Rauchs vom Schiff wehen, bleibt genug Rauch da, dass sich vier Raubkatzen formen, die angreifen. Es kommt zu einem großen Kampf, in dessen Verlauf sich aus dem Rauch noch eine riesige Raubkatze bildet. Aber dank einiger glücklicher Schläge und der Raubtierpfote, mit der sich Pierre in einen Löwen verwandelt, gelingt es den Serpentianern, die Oberhand zu behalten und die Raubtiere zu erschlagen.
Nach dem Kampf fällt noch ein halber Menschenschädel zu Boden, mit dem Pierre herumspielt. Darin befinden sich zwei Bauern Co-Vis.

Schließlich kehren sie in den Bund zurück und bringen den Kakao zum Sultan. Der mag den Geschmack zwar nicht so gern, sieht aber den Wert des Geschenks ein (zumal er auch noch Gold bekommt) und ist Gilad jetzt wieder gnädiger gesonnen.

Patrick hat noch einige Samen von Früchten mitgebracht, und da sich Chel mit Gärtnern auskennt, werden diese Samen auch ausgesäht.
Patrick erwirbt ein Stück Land in Indien, um dort einen Obsthain anzulegen.

Comments

Marganma

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