Serpentia

Sommer 1179 - Alptraum

Sommer 1179

Kurz bevor die Reisegruppe Jerusalem verläßt, haben Hugo, Theobald, Petrus und Andrew einen seltsamen Alptraum: In diesem Traum sind sie Gefangene des Abbas Ibn Usama, der sie mit grausamer Folter und dem Tod bedroht. Sie sind sich zwar bewußt, daß sie träumen, sind aber unfähig aufzuwachen. Eins nur wissen sie: Wenn sie in diesem Traum sterben, sind sie auch in der wachen Welt tot. Abbas treibt seine Gefangenen durch die merkwürdig saphirfarbenen Hallen des Traums und will sich gerade Theobald, der ihn seiner Meinung nach verraten hat, zuwenden, als eine seltsame, ganz in Grau gehüllte Frau erscheint. Ihr Gesicht ist nicht zu erkennen, aber sie hat eine liebliche Stimme. Sie befiehlt Abbas, Theobald in Ruhe zu lassen: Für ihn bestünde noch Verwendung. Als sie Hugo sieht, geht sie zu ihm und streicht kurz aber zärtlich über sein Gesicht. Dann erklärt sie Abbas, auch dieser wäre zu verschonen: Sie fände ihn niedlich. Als der Ibn Usama protestiert, erinnert sie ihn scharf, daß nur sie ihm diese Möglichkeit der Rache erschlossen hätte. Wutschäumend wendet sich der Araber dann also Andrew und Petrus zu und beginnt, diese zu foltern.
Das wird allerdings von den wachen Freunden der Schlafenden bemerkt. Julius kann die beiden mit einem Zauber wieder aufwecken. Diese haben zwar noch die Wunden, die ihnen im Traum zugefügt worden waren, sind aber ansonsten wohlauf. Nach dem Fehlschlagen dieser Taktik versucht Abbas es nicht noch einmal, vielleicht kann er es auch gar nicht.

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Marganma

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