Serpentia

Sommer bis Winter 1179 - Bundleben

Sommer - Winter 1179

Wieder in Serpentia angekommen, tritt Andrew dem Bund zunächst als Teilmitglied bei. Damit ist auch das letzte Labor des Bundes besetzt.
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Der neuerworbene Schlüssel öffnet unter anderem die Tür zum ersten Raum der alten Bibliothek, aber auch hier kann kein Hinweis auf das Schicksal des alten Bundes gefunden werden.
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Terminus macht in diesem Sommer eine Tour durch einige Bünde des Tribunals, auch, um Wohlwollen für seinen jungen Bund zu sammeln. Dabei erfährt er von Esther Ex Jerbiton aus Madrigal, daß auch in ihrem Bund vor einigen Jahren Magi unter ähnlich mysteriösen Umständen verschwunden sind. In Sardonyx gewinnt er noch ein paar neue Hinweise: Silva Creats Meisterin Ravenna hatte sich damals, vor etwa 120 Jahren, den serpentianischen Magiern angeschlossen, allerdings waren alle sehr geheimnisvoll. Bei der Mission muß es sich um etwas sehr Wichtiges, aber auch sehr Gefährliches gehandelt haben. Auch von Ravenna und den anderen beiden Magiern aus Sardonyx, die dabei waren, wurde nie wieder etwas gesehen. Ansonsten lernt Terminus auf seiner Reise die gesamten Tytalus des Tribunals kennen und begegnet mit ihnen einigen Herausforderungen.
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Nakatia bleibt eine Weile im Schlangental, um die guten Beziehungen zu erhalten und das Vis zu holen.
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Benedikt erforscht die Quelle der Weisheit und findet heraus, das sie sehr viele verschiedene Kräfte hat.
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Herbst 1179

Im Herbst bekommt der Bund Besuch von einer sehr merkwürdigen Ex Miscellania. Diese stellt sich nämlich zunächst gar nicht vor, sondern schleicht als Katze umher. Dabei gewinnt sie Benedikts Zuneigung, denn der Bonisagus wird ständig von Ratten geplagt. Als sie sich jedoch in eine schöne nackte Frau verwandelt, ist er zunächst nicht mehr so begeistert, da er sich an seine Mönchseide gebunden fühlt. Nach ein paar Krügen Whisky sieht das aber alles schon ganz anders aus, und es kommt zu einer recht heißen Nacht. Aurica, so der Name der bronzehaarigen Magierin, die behauptet, als Katze geboren worden zu sein, ist mit einer Eroberung noch nicht zufrieden, und so verführt sie auch Aladin (in Katzengestalt) und Andrew. Außerdem macht sie den Vorschlag, doch mal eine Orgie zu feiern, wovon Llwellyn und Tina recht angetan sind. Auch Andrew und Sean wollen mitmachen. Als Andrew Sean vorschlägt, doch auch seine schwangere Frau Daowyn dazuzuholen, drückt dieser sich etwas unglücklich aus, sodaß sie meint, ihre Beteiligung an der Orgie sei nur auf Andrews Befehl zurückzuführen. Sie ist ziemlich wütend, was wieder einmal ihre latenten magischen Fähigkeiten hervorruft: Plötzlich hat statt ihrer der Jerbiton die üblichen Schwangerschaftsbeschwerden, ohne jedoch zu wissen, wo die auf einmal herkommen. Daowyn hat ziemliches Glück: Da ihr Mann den Fluch aller Männer aus Ulster teilt, statt seiner Frau nach der Geburt im Kindbett zu liegen, bleibt ihr auch das erspart.
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Während dieser Zeit kommt weiterer Besuch nach Serpentia: Semper Vincit, der älteste Tremere des Tribunals, möchte sich mit den Magi über das sogenannte Kiddie-Certamen unterhalten. Da die Tremere das Certamen erfunden haben, ist bekannt, daß sie auf irgendwelche Mutationen recht empfindlich reagieren. Nach einem anfänglichen Donnerwetter erweist sich Semper Vincit aber als ganz umgänglich, bei einem abendlichen Saufgelage säuft er alle Iren unter den Tisch – nacheinander. Dabei erfahren sie, daß er Russe ist…
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In diesem Herbst gibt es auch ungewöhnlich viele Paare, die heiraten wollen, darunter auch Rougen und Elsa. Da aber Rougen nicht verheiratet sein will, wenn sein bester Freund Henry noch allein ist, bittet er George alias Pip, da doch etwas zu tun. So kommt es, daß Henry der häßlichen Myra, die schon lange in ihn verliebt ist (aber er nicht in sie) einen Heiratsantrag macht.
Schließlich kommt es zu einer großen Vierfachhochzeit mit den Paaren Gerwald und Ephangelia, Quintus und Joanna (die immer noch Wahnvorstellungen hat), Rougen und Elsa, und schließlich auch Henry und Myra. Der noch anwesende Semper Vincit wird Trauzeuge von Ephangelia, Henry und Rougen.
Während der Feier verläßt Benedikt entnervt über soviel Frohsinn den Bund, ohne einen Grog mitzunehmen. Theobald, der ihm folgt, erreicht ihn am Rande des Dämonenwalds. Benedikts Frage, wofür er denn jetzt bitte einen Grog bräuchte, wird von einem der Teuflischen beantwortet, der ihn von hinten niederstreckt. Nach einigem Kampf werden die beiden auch noch gefangengenommen. Glücklicherweise hat die kleine Maika alles beobachtet, sodaß sofort Anstrengungen unternommen werden, die beiden Unglücksraben zu retten. Mit der tatkräftigen Unterstützung von Semper Vincit und seinem Schutzkreis gegen Dämonen zwölfter Ordnung gelingt dies dann sogar. Daraufhin wird die Charta um die Satzung erweitert, daß kein Magier den Bund ohne einen Grog verlassen darf.
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Als Aurica, die eine Expertin in diesen Fragen ist, sich die Aura von Serpentia genauer ansieht, kommt sie zu der Überzeugung, die magische Ausstrahlung des Ortes werde von einer infernalen überdeckt und teilweise behindert. Wenn man diesen Einfluß bannen könnte, würde die Aura des Tals wahrscheinlich ansteigen.
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Andrew und Benedikt brauen einen Langlebigkeitstrank für den Schlüsselmeister Sir Garth.
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Winter 1179

Benedikt befindet sich gerade außerhalb des Bundes und diskutiert mit Quintus über Kinder, als Gerwald dazustößt und ein paar seiner überaus diplomatischen Bemerkungen losläßt. Daraufhin schickt Benedikt ihn los, er solle doch nach den mystischen Potenzäpfeln suchen. Eigentlich dachte der Bonisagus an Äpfel mit magischer Potenz, was Gerwald statt dessen findet, sind potenzsteigernde Äpfel – sehr zur Verblüffung von Quintus. Als Benedikt den nervenden Stallknecht dann erneut losschicken will, einen blauen Drachen zu suchen, schreitet der Knappe ein: Schließlich hat Gerwald bisher auch immer alles gefunden, und einen blauen Drachen braucht der Bund im Moment gerade nicht…
Immerhin löst der Fund eine neue Orgienwelle aus, bei der Llwellyn und Andrew ein Traktat über den Unterschied zwischen Feenwein und Potenzäpfeln anfertigen.
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Mikula, der russische Druide, hat die chaotischen Zustände im Bund satt und verläßt Serpentia mit Shakram. Der fühlt sich hier nämlich ziemlich unterfordert. Mikulas Bruder Sergej gefällt es in dem versteckten Tal, er beschließt, auch weiterhin zu bleiben.
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Andrew macht sich mittlerweile Sorgen, ob er nicht vielleicht verflucht ist, da Jasmin schon die dritte Ehefrau ist, die er mit seinen 23 Jahren verloren hat. Seine erste, die gut 30 Jahre älter war als er, starb an Altersschwäche, die zweite im Kindbett. Terminus erklärt sich bereit, ihn zu untersuchen. Dafür will Andrew mit ihm dann auch eine magische Rüstung für Theobald bauen. Bei dieser Untersuchung kann Terminus zwar keinen Fluch feststellen, findet aber mehrere recht große Erinnerungslücken. Der Jerbiton führt diese auf seinen Meister Alocar zurück, den er schon seit längerem verdächtigt, ein Satanist zu sein. Während er die nötigen Experimente durchführt, verliert Terminus kurzfristig die Kontrolle über seine Magie und geht ins Zwielicht. Als er zurückkehrt, sind seine Augen komplett schwarz, und er hat definitive Probleme mit der Technik Intellego.

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Marganma

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