Serpentia

Sommer und Herbst 1181 - Bundleben

Sommer 1181

Daowyn macht sich Sorgen um Johns Sicherheit, daher fragt sie zunächst die Quaesitorin Honoria aus Sol Noctis um Rat. Die erklärt ihr, daß ihr Handeln nach dem periphären Codex illegal wäre und nicht nur Alocar seinen Lehrling jederzeit zurückfordern könne, sondern auch noch das Recht hätte, von Serpentia eine Entschädigung zu verlangen.
Da aber auch Honoria Mitleid mit John hat, schlägt sie Daowyn vor, den Jungen nach Hora zu bringen und dort darauf zu hoffen, daß Nexus aus dem Hause Bonisagus einen Lehrling braucht. Die Bonisagi haben nämlich das Recht, von jedem anderen Magier dessen Lehrling einzufordern, wenn sie ihn für ihre Studien brauchen…
In einem harten Eilritt bringen Daowyn und Andrew, der sich persönlich von dem Schicksal Johns betroffen fühlt, den Jungen nach Hora. Nexus ist tatsächlich bereit, das Kind anzunehmen, zumal ja immer noch der Verdacht besteht, daß Alocar ein Dämonist ist.
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Als Sir Garth hört, was in seinem Land vorgeht, bricht er mit seinem Knappen Quintus und Henry Fisher nach Irland auf, um dort nach dem Rechten zu sehen und gegebenenfalls für Ordnung zu sorgen.
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Nakatia geht ins Schlangental, um dort das Vis zu holen.
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Terminus reist mal wieder durch die Bünde des Tribunals, wobei er in Sol Noctis dem Criamon Phantastos über seine Zwielichterlebnis und seine Probleme mit Intellego berichtet. Der alte Magier ist der Meinung, daß ein erneutes, gesteuertes Zwielicht den negativen Effekt des ersten vielleicht wieder aufheben könne. Als Terminus seine Bereitwilligkeit, es zu versuchen, bekundet, vertröstet ihn Phantastos: Der Criamon wolle erst noch einmal mit Fabula aus dem selben Haus sprechen, ehe er das Experiment wagt. Er wird dem Tytalus Bescheid geben, wenn sie bereit wären.
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Herbst 1181

Es kommt zur ersten großen Konzilssitzung nach anderthalb Jahren: Viele Probleme haben sich angesammelt, unter anderem das Dämonenproblem. Schließlich tauchen die kleinen Bannsiegel in unregelmäßigen Abständen immer noch auf. Es wird allgemein der Entschluß gefaßt, etwas gegen die teuflischen Mächte zu unternehmen.
Andrew und Mentalia steigen in ihrem Status zu Vollmitgliedern auf, dabei beleidigt Mentalia Nakatia unabsichtlich, aber bösartig, was einen Schatten auf deren zukünftige Beziehung wirft: Nicht, daß Mentalia den sehen könnte. Schließlich sieht sie nicht einmal die Schatten, die sie durch ihr teilweise sehr unbedachtes und rücksichtsloses Benehmen auf ihre Ehe wirft.
Bei der selben Sitzung werden zwei neue Magi aufgenommen: Jonathan aus dem Haus Ex Miscellania, ein Heckenmagier in wahrsten Sinne des Wortes; und Dante aus dem Haus Guernicus, ein junger Quaesitor, den Honoria in den Bund geschickt hat. Dante wird Aladins Laborplatz übernehmen, da der mittlerweile vollständig nach Damaskus umgezogen ist, Jonathan will sich in Mikulas Druidenhütte beim Steinkreis einrichten.
Als Mentalia das Wort Heckenmagier hört, hat sie eine Idee: Um dem Dämonenwald ein wenig einen Riegel vorzuschieben, könne man doch eine Hecke aus Weißdornbüschen um den Wald herumpflanzen. Jonathan findet die Idee gut und nimmt sich des Projekts an.

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Marganma

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