Serpentia

Tribunal

Frühling 1189

Nakatia, Frederik, Benedikt, Dante, Dáirine

Ende Frühling bricht Nakatia nach Al-Arama auf, um dort am Tribunal teilzunehmen. Bei sich trägt sie neben ihrem eigenen auch die Siegel von Cyriano, Terminus, Aladin, Andrew, Llwellyn und Bernward.
In Al-Arama trifft sie Frederik wieder, der in Alvarro die hermetischen Gesetze studiert hat, um sich auf die Verhandlungen wegen der Zerstörung von Crux Liberandi vorzubereiten. Außerdem begegnen die beiden bald schon Dante und Benedikt, die die Vertretung von Sardonyx übernommen haben. In deren Begleitung befindet sich eine junge Magierin aus dem Haus Merinita, die es in Sachen Grazilität durchaus mit Dante aufnehmen kann: Mit der Eleganz eines dreibeinigen Rehs bewegt sich die Irin mit den knielangen roten Haaren durch die Welt. Dennoch – oder vielleicht gerade deshalb? – ist Dante sehr von ihr angetan…
Diese Magierin befand sich gerade auf dem Weg nach Serpentia, um ihren Onkel und ihre Großeltern zu besuchen – ihr Name ist Dáirine, und sie ist Llwellyns Nichte!
Sie ist nicht die einzige, die von weiter her angereist ist, um an diesem Tribunal teilzunehmen: Aus Spanien sind Calor, die Mater Corazons, und Lupus Dei, der Lehrmeister von José Colmanos angereist, um genaueres über den Tod ihrer Schüler herauszufinden. Calor macht einen recht ruhigen, relativ freundlichen Eindruck, aber Lupus Dei fällt durch sein cholerisches Temperament und seine Tendenz, beim Reden seine Gesprächspartner anzuspucken, unangenehm auf. Außer diesen beiden sind noch zwei andere Flambeaus hier: Fulmena aus der Provence und Edward aus England. Da sie den Namen Llwellyn in Verbindung mit dem Tod mehrerer Flambeaus gehört haben, vermuten sie, daß eventuell irgendwelche Diedne auftauchen könnten, die man dann vielleicht bekämpfen muß… Trotz dieses Mißverständnisses macht der junge Edward einen guten Eindruck, er scheint sehr freundlich, wenn auch etwas naiv zu sein und wirkt irgendwie niedlich….
Das kann man von der Quaesitorin Custodia aus Italien, die auch wegen der Llwellyn-Affäre hier ist, nicht behaupten. Sie wirkt unfreundlich und bösartig, und die beiden Hopliten, Desiderio Ex Tremere und Signa Ex Criamon, die sie begleiten, warnen vor ihren grausamen Launen.
Bei solchen Quaesitoren kann man verstehen, warum fünf junge italienische Magier ihren neuen Bund lieber in der Levante gründen möchten…
Auch zwei wandernde Magier haben sich eingefunden: Nicolai aus der Levante und Athena aus Griechenland, beide Ex Miscellania. Sie scheinen sich zu kennen, und verbringen einen Großteil des Tribunals in ein Gespräch vertieft.
Weiterhin ist ein Repräsentant aus Coeris gekommen, Cato Ex Tremere, der nach dem Tod des letzten Primus des Hauses mit Semper Vincit sprechen möchte.
Zu guter Letzt hat sich eine weitere Bekannte der Serpentianer eingefunden: Carmen, jene Quaesitorin, die Sebastiano einen etwas unentschlossenen Iter Magorum erklärt hatte. Sie hat von seinem Tod noch nichts gehört, und ist eigentlich gekommen, um ihn wegen Einmischung in mundane Angelegenheiten anzuklagen, denn die schlangenförmige Brosche, die bei dem toten Emir gefunden wurde, ist von ihm hergestellt worden (siehe „Der Magier und der Assassine“ Kp. 50).
Von den levantinischen Magiern sind Vertreter von jedem Bund gekommen, und Nakatia und Frederik treffen einige alte Bekannte wieder. So sind Aquila Ex Miscellania und Cavallo Ex Mercere aus Equitare hier, genau wie Arcobald Ex Verditius aus Gwenderon, Anya Ex Jerbiton aus Porta Oriens, Spes Pacis Ex Jerbiton und Dolus Inveniat Ex Guernicus aus Alvarro, Valeria Ex Tytalus und Fenrir Ex Bjornaer aus Questorin, Interrogeo Ex Guernicus aus Phoebus und Honoria Ex Guernicus und Dux Severus Ex Tremere aus Sol Noctis. Andere Vertreter sind Nexus Ex Bonisagus und Fabula Ex Criamon aus Hora, Fionnghuala Ex Mercere aus Llwnydd, Lingua Celer Ex Guernicus aus Madrigal, Octena Ex Merinita aus Oliphant und Mare Dulcis Ex Tytalus aus Tempestaria. Aus Al-Arama selbst nehmen Karen von Falkenau Ex Jerbiton als Praeca, Semper Vincit Ex Tremere, Alatus Ex Mercere und Astra, Familiaris von Niniva Ex Bonisagus, teil.
Vor dem Beginn des Tribunals finden noch diverse Gespräche unter den einzelnen Magi statt. So bestätigen Nakatia und Arcobald noch einmal die Abmachung, die sie wegen der Langlebigkeitstränke für Serpentia getroffen haben: Gwenderon erhält eine Abschrift der Grundbibliothek, dafür stellen sie Langlebigkeitstränke für die nächsten drei Magier her. Von Fionnghuala erfahren sie, daß Llwnydd trotz seines keltischen Namens nichts mit Druiden zu tun hat. Honoria äußert den Verdacht, daß Dux Severus, der eine starke Abneigung gegen Tageslicht zu haben scheint, eine Art Vampir sein könnte, und bittet die Serpentianer, die Augen offen zu halten.
Schließlich jedoch wird die Tribunalssitzung von Karen von Falkenau eröffnet. Die einzelnen Tagesordnungspunkte, die Debatte darüber und das jeweilige Ergebnis folgen in Aufzählungsform:
1. Anklage gegen die Magier Nakatia, Llwellyn, Frederik, Cyriano und Aladin wegen der Vernichtung von Crux Liberandi und Einmischung in mundane Angelegenheiten, Anklage gegen den Magus Terminus wegen Einmischung in mundane Angelegenheiten, vertreten durch Dux Severus. Die Diskussion endet in einem Antrag auf Bestätigung der Itineris Magorum gegen die fünf Magier aus Crux Liberandi. Mit 26 Stimmen dafür, 7 Stimmen dagegen und 19 Enthaltungen werden die Itineris bestätigt.
2. Nun wird der Antrag von Fionnghuala, daß Familiaris auf Tribunalen nicht für ihre Magier stimmen dürfen, behandelt. Nach einiger Debatte wird der Antrag mit 14 Stimmen dagegen, 13 Stimmen dafür und 25 Enthaltungen abgelehnt, Astra kann bleiben.
3. Die Diskussion um die Angelegenheit der Serpentianer wird wieder aufgenommen. Da einige Besorgnis besteht, daß das straflose Mitziehen in einem Heer hier als Präzedenzfall dienen könnte, wird von Honoria vorgeschlagen, einen Bauern Vis als symbolische Strafe zu verhängen. Dagegen fordert Dux Severus 50 Bauern Vis als Bestrafung, und Lingua Celer schlägt 20 Bauern vor. Die Abstimmung entscheidet sich mit 32 Stimmen für einen Bauern Vis, 4 Stimmen für 20 Bauern Vis, 10 Stimmen für 50 Bauern Vis und sechs Enthaltungen für eine symbolische Strafe.
4. Die Bestrafung für Terminus, der auch in einem Heer mitgezogen ist, verläuft ähnlich: Hier sind es 24 Stimmen für einen Bauern Vis, 12 Stimmen für die von Interrogeo vorgeschlagenen 10 Bauern und 16 Enthaltungen. Serpentia bezahlt seine Strafen sofort in Mentem-Vis.
5. Alvarro stellt den Antrag, daß man sich künftig nicht mehr in die Angelegenheiten arabischer Magier einmischen solle und versuchen solle, friedlich mit ihnen auszukommen. Madrigal schließt sich dem an und bittet, jüdische Magier mit in diese Resolution aufzunehmen. Nachdem geklärt wurde, daß alte Feindschaften kein Verstoß gegen diese Erklärung sind, und Angriffen natürlich entgegengetreten werden darf, und daß Abbas Ibn Usama weiterhin als Feind des Ordens gilt, ergibt die Abstimmung mit 38 Stimmen dafür, keinen Neinstimmen und 14 Enthaltungen ein recht eindeutiges Bild über die Einstellung des Tribunals.
6. Questorin stellt den Antrag, das Tribunal nach Nordafrika hinein zu erweitern, mit der eventuellen Zielsetzung einer neuen Tribunalsgründung. Dabei kommt zur Erwähnung, daß sich dort schon einige Bünde befinden, die seit Jahrhunderten vom Orden abgeschnitten sind. Der eventuellen Problematik, die übriggebliebene Magier aus dem Haus Diedne darstellen könnten, begegnen die Levantiner mit für Außenstehende verblüffendem Gleichmut. Da eine Erweiterung dem Orden nur helfen kann, ist die Abstimmung mit 36 Stimmen dafür, 8 Stimmen dagegen und 8 Enthaltungen recht eindeutig.
7. Questorin stellt den Antrag auf ein Hermesportal nach Al-Arama, um die Ausdehnung voranzutreiben. Das Vis können sie zur Verfügung stellen, allerdings müßte jemand das Ritual für sie sprechen. Das Tribunal spricht sich mit 38 Stimmen dafür, 6 dagegen und 8 Enthaltung dafür aus, und so wird Alatus nach Questorin reisen und zusammen mit Semper Vincit auf der anderen Seite das Portal öffnen.
8. Llwnydd klagt Oliphant an, einige Djinns angestiftet zu haben, ihnen 20 Bauern Vis zu stehlen. Oliphant leugnet das ab, unter Vermittlung des Tribunals einigen sich die Bünde, daß Oliphant bis zum nächsten Tribunal Zeit hat, den Verantwortlichen für den Diebstahl zu finden, ansonsten müßten sie das Vis zahlen. Custodia zeigt sich von soviel Kompromißbereitschaft abgestoßen.
9. Oliphant stellt den Antrag, Djinns wie Feen in Bezug auf den Codex zu behandeln. Da viele nicht genau Bescheid über die Eigenarten von Djinns wissen, erklärt sich Octena bereit, ein Traktat über diese Wesen anzufertigen, und erläutert auch einiges in der Versammlung: Unter anderem, daß man einen freien von einem gebundenen Djinn nur schwer unterscheiden kann; daß man nicht nach dem Namen eines Djinns fragen soll; und daß einige Djinns durchaus dem islamischen Glauben anhängen und man diesen nicht diffamieren sollte. Der Antrag wird mit 19 Stimmen dafür, 7 Stimmen dagegen und 26 Enthaltung angenommen.
10. Porta Oriens beantragt Neuverhandlungen wegen einer Visquelle, die auf dem Tribunal von 1157 Sol Noctis zugesprochen wurde, als diese noch den Stimmblock hielten. Da sich aber nichts an der eigentlichen Situation geändert hat, schmettert Karen diese Klage als politisches Spielchen ab. Sie wird daraufhin zurückgezogen.
11. Die nächste Debatte wird von den verschiedenen Positionen von Nexus, der die Dämonen, deren Aktivität in der letzten Zeit zunimmt, zu Feinden des Ordens erklären lassen will, und Interrogeo, der in Nexus´ Kampf gegen die Infernalen eine Gefährdung des Ordens sieht, bestimmt. Nach einer lebhaften Diskussion und einem meisterlichen Rededuell zwischen Karen und Semper Vincit setzt sich die Praeca mit ihrer Meinung durch, daß die Situation so, wie sie ist, das Beste sei, was in dieser Hinsicht machbar ist. Sie weist die Bünde, die Probleme mit Dämonen haben, an, sich an Hora zu wenden. Auch Serpentia meldet sich als Gegner der Infernalen. Es kommt zu keiner Abstimmung, kein definitiver Antrag wird gestellt.
12. Arcobald bringt die Beschwerde vor, daß einige der Visquellen, die das levantinische Tribunal Gwenderon zugesprochen hat, nach Beschlüssen des Tribunal von Theben einigen griechischen Bünden gehören und von diesen auch abgeerntet werden. Karen verspricht, sich mit dem griechischen Praeco darüber zu unterhalten und einen Kompromiß auszuhandeln, was Custodia sichtlich entnervt.
13. Lingua Celer stellt den Antrag, die Praxis, Mercere und Quaesitoren in vorgelagerten Bundhäusern zu empfangen, abzuschaffen, da ein solches Verhalten demütigend wäre. Llwnydd und Phoebus, die diese Praxis pflegen, widersprechen vehement: Erstens würden sie ihre Privatsphäre schützen, Llwnydd wäre zu klein für Besucher, und Phoebus´ Sicherungsanlagen zu gefährlich. Da gerade Fionnghuala sehr fleißig Stimmen gegen diesen Antrag gekauft hat, wird er mit 31 Stimmen dagegen, 12 Stimmen dafür und 9 Enthaltungen abgelehnt.
14. Karen von Falkenau stellt den Antrag, definitive Strafen für die Einmischung in die Kreuzzugsangelegenheiten festzulegen. Diese Strafen sollen sich auf Magi beziehen, die mit Heeren mitziehen und ihre Magie verwenden, um diesen zum Sieg zu verhelfen. Karen schlägt 30 Bauern Vis beim ersten Mal und einen Iter Magorum beim zweiten Mal vor. Der Antrag wird mit 33 Stimmen dafür, 2 Stimmen dagegen und 17 Enthaltungen angenommen.
15. Oliphant hat einen seltsamen Gegenstand gefunden: Einen unterarmlangen Stab aus magietaubem schwarzen Material, mit unleserlichen Runen bedeckt. Sie fragt im Tribunal nach ähnlichen Dingen. Auch Tempestaria besitzt eine Kugel dieser Art. Serpentia bietet an, eine Übersetzung anfertigen zu lassen, äußert sich aber nicht näher darüber.
16. Fabula stellt den Antrag, daß in jedem levantinischen Bund seine Chronik vorliegen müsse, bis in 10 Jahren sollte sie jeder kopiert haben. Obwohl einige Bünde Interesse bekunden, will das Tribunal niemanden zu seinem Glück zwingen: Mit 38 Stimmen dagegen, 12 Stimmen dafür und nur zwei Enthaltungen wird der Antrag abgelehnt.
17. Serpentia meldet seine neue Perdo-Visquelle bei Hattin an. Als Sol Noctis Anspruch auf die verbliebene Aquam-Visquelle von Crux Liberandi erhebt, gibt es Widerspruch: Diese Quelle gehört Ardor Sanctis, dem letzten Flambeau von Crux Liberandi. Sollte er diesen Anspruch bis zum nächsten Tribunal nicht geltend gemacht haben, müssen sich Sol Noctis und Serpentia irgendwie einigen.
18. Vier neue Magier werden ins Tribunal eingeführt: Lux Mentis Filia der Niniva aus dem Haus Bonisagus, Flamma Maris Filius des Oceanus Mobile aus dem Haus Flambeau, Fiorella Filia des Cavallo aus dem Haus Mercere und Septimus Maximus Filius der Esther aus dem Haus Jerbiton.
19. Custodia verlangt Zugang zu Serpentia, um der „Llwellyn-Affäre“ auf den Grund zu gehen. Da von Serpentia kein Widerspruch kommt, wird sie sich nach dem Tribunal dorthin begeben, um ihre Untersuchung durchzuführen.
20. Die fünf Italiener, Lux Beata Ex Bonisagus, Carlotta Savonarole Ex Jerbiton, Peppino Ex Verditius, Martis Ex Tremere und Audentia Ex Tytalus möchten einen neuen Bund in Persien gründen. Mit 45 Stimmen dafür, einer Stimme dagegen und 6 Enthaltungen ist al-Nadir ins Tribunal aufgenommen.
21. Lupus Dei klagt Oceanus Mobile an, das Schiff, auf dem er in die Levante gekommen ist, überfallen zu haben. Mare Dulcis bestätigt das: Jenes Schiff war gerade im Begriff, ein Pilgerschiff zu überfallen, und es ist eine übliche Praxis von Tempestaria, Kaperschiffe anzugreifen. Kaum hatte übrigens Lupus Dei bemerkt, daß ein hermetischer Magier ihn angriff, als er auch schon einen Feuerball nach Oceanus Mobiles Schiff warf. Dieser brach daraufhin selbstverständlich den Angriff ab. Karen, von Lupus Deis Art wenig angetan und schon etwas müde, läßt über eine Bestrafung von a) Lupus Dei mit 10 Bauern Vis oder b) Oceanus Mobile mit dem von Lupus Dei geforderten Iter Magorum oder c) keinem von beiden abstimmen. Mit 34 Stimmen für a), 2 Stimmen für b), 10 Stimmen für c) und keiner Enthaltung muß Lupus Dei nun zahlen…
22. Die beiden reinen Diskussionspunkte, nämlich die Anfrage von Semper Vincit, wer denn nun Consors sein kann und wer nicht (z.B. Saladin), und die von Madrigal, ob man aus dem Orden austreten könne, wenn man seine Magie aufgibt und z.B. ins Kloster geht, werden auf den nächsten Tag verschoben.
23. Das Tribunal wird mit 51 Stimmen dafür und einer dagegen für gültig erklärt.

Nach Abschluß der Sitzung hält Karen eine bewegende Abschiedsrede. Sie glaubt nicht, daß sie auch nächstes Tribunal noch den Vorsitz führen wird – ihr Alter holt sie langsam ein. Dennoch ist sie dankbar, die Position als Praeca innegehabt zu haben. Sie habe von jedem von ihnen etwas gelernt – sogar von Lupus Dei und Semper Vincit… Sie verabschiedet sich von den Magiern der Levante und hofft, in ihrer Erinnerung weiter zu leben.
Nach ihrer Rede lädt sie zu einer kleinen Feier ein, auf der Nakatia sich ziemlich betrinkt und mit Mare Dulcis schon recht früh verschwindet. Dáirine wird eingeladen, den Bund zu besuchen, und auch Septimus Maximus, der seinen Bruder Quintus wiedersehen will, und Edward der Flambeau schließen sich an. Während des Festes wird Frederik von Desiderio, Custodias Hopliten, gewarnt, die Kinder und Frauen des Bundes außerhalb des Sichtbereichs der Quaesitorin zu halten. Um sich richtig auf ihren Besuch vorbereiten zu können, beschließen die Serpentianer, schon am nächsten Morgen aufzubrechen.
Das fällt einigen recht schwer, da Dáirine bis zum Ende des Festes geblieben und schließlich sturzbetrunken mit Dante auf dem Fußboden ihres Gemachs gelandet ist…
Aber trotz dieser Schwierigkeiten treffen die Reisenden zwei Tage vor Custodia in Serpentia ein, wo sofort alles für deren Besuch vorbereitet wird. Dieser verläuft aber verblüffend undramatisch: Die Quaesitorin stellt ein paar harmlose Fragen und geht dann nach einer knappen Stunde schon wieder. Dies verwirrt die Magi ziemlich, bis sie die Nachricht aus St. Corona erhalten, daß in der vergangenen Nacht eine Art weiblicher Feuergeist in ihrem Dorf gewütet hätte. Allein Vater Taddeos Glaube hätte ihr etwas entgegenzusetzen gehabt. Die Vermutung besteht, daß Custodia dieser Feuergeist war, kann aber nicht bewiesen werden…
Edward und Septimus verlassen den Bund schon bald wieder. Gemeinsam mit Calor, Flamma Maris und Fiorella wollen sie einen eigenen Bund irgendwo in Nordafrika gründen…

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Marganma

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