Serpentia

Winter 1186 - Bundleben

Nachdem Andrew sich wieder etwas von seinem Sturz erholt hat, bittet er Terminus eines Morgens, ihn zu begleiten. Er hätte etwas entdeckt, was er ihm unbedingt zeigen wolle. Terminus, der an diesem Tag nichts besonderes zu tun hat, kommt gerne mit.
Andrew führt ihn in die Berge nördlich von Serpentia. Dort betritt er durch einen schmalen Felsspalt eine riesige Höhle, deren Inneres aus verschiedenen kristallinen Strukturen zu bestehen scheint. Durch einen Durchbruch in der Höhlendecke fällt Sonnenlicht hinein, das von jeder einzelnen Facette eines jeden Kristalls widergespiegelt wird. Die Schönheit dieser Höhle ist so überwältigend, so ehrfurchtgebietend, daß die beiden Männer eine ganze Weile schweigend und voller Bewunderung nur dem Farben- und Lichterspiel zuschauen können. Endlich berichtet Andrew Terminus mit gedämpfter Stimme, daß er die Höhle bei einem seiner Ausritte vor mehreren Wochen entdeckt und seitdem daran gearbeitet hätte, ihre Schönheit noch besser zur Geltung zu bringen. Der Schotte kann nur nicken – die riesige, natürliche Halle hat ihn immer noch in ihren Bann geschlagen.
Schließlich erfährt er dann auch noch von Andrew, daß hier eine magische Aura herrscht – aber irgend etwas mit ihr nicht ganz normal ist. Als Terminus dem nachforscht, stellt er fest, daß die magische Ausstrahlung des Ortes sogar sehr stark ist – neben dieser Aura aber auch noch zwei andere, etwas schwächere existieren: Eine göttliche und eine feenhafte, beide nebeneinander.
Terminus ist von der Höhle sehr beeindruckt und würde sie am liebsten geheimhalten, weil er eine Entweihung des Ortes fürchtet, aber Andrew ist der Meinung, daß sie etwas so Schönes nicht für sich behalten dürften – außerdem glaube er nicht, daß die Höhle eine Entweihung überhaupt zulassen würde.
So bringen die beiden Männer dann einige Tage später auch Terminus´ Sohn Connor Kerid an diesen Platz. Die Reaktion des Jungen ist allerdings etwas seltsam: Er scheint wenig beeindruckt, statt dessen behauptet er, es würde etwas fehlen, dies hier sei nicht der richtige Ort. Allerdings kann er nicht erklären, was er damit meint. Es sei nur ein Gefühl…

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Marganma

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