Serpentia

Winter 1190 - Bundleben

Tina, die von Aidan als Verwalterin der Ressourcen angelernt wird, sitzt eines Abend völlig geschockt herum. Llwellyn, der wissen möchte, was los ist, erfährt nach sanftem Nachbohren, daß der Bund – im Gegensatz zu dem, was Aidan immer behauptet – sehr reich ist. Offensichtlich ist der alte Verwalter der Meinung, Serpentia müsse in der Lage sein, sowohl sich als auch das Dorf fünf Jahre lang ohne jegliche Einkünfte zu ernähren. Im Moment sind es allerdings nur zweieinhalb Jahre, die ohne Einkünfte ins Land gehen dürfen. Da der Bund jedoch über sehr gute Einnahmequellen verfügt, muß das Geld Tinas Meinung nach nicht aufgehoben werden, sondern sollte besser irgendwie inverstiert werden…
Zwei Tage nach dieser Entdeckung beschwert sich Aidan zuerst bei Llwellyn, dann bei jedem anderen Magier darüber, daß Tina den Bund ruinieren würde, denn sie hat Geld zum Einkaufen mitgenommen – offenbar relativ viel. Allerdings scheint keiner so sonderlich daran Anstoß zu nehmen, zumal sogar der alte Ire zugeben muß, daß deswegen niemand innerhalb der nächsten Tage verhungern muß.
Llwellyns Frau kehrt erst eine Woche später von ihrer Einkaufsfahrt zurück. Sie hat einige benötigte Dinge eingekauft, und ein paar Geschenke mitgebracht. Darunter sind Schnabelschuhe für fast jeden Einwohner des Bundes – Tina mag eben Schabelschuhe…
*
Bernward erforscht den Stab, der bei der Öffnung der Viskammer gefunden und als magisch identifiziert wurde. Er findet heraus, daß diesem Stab drei Mächte innewohnen: Wenn man mit ihm ein Dreieck in den Boden zieht, kann man sich mit einem Baum unterhalten. Zieht man ein exaktes Quadrat in eine Wasserfläche, kann man mit dieser sprechen, und wenn man auf einem Bein in einem perfekten Fünfeck springt, kann man sich mit Stein verständigen.

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Marganma

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