Serpentia

Winter 1198 - Bundleben

Nur wenige Tage nach der Rückkehr des Trupps kommt eine verstörte junge Frau in den Bund. Sie berichtet, daß drei Grogs versucht haben, sie zu vergewaltigen, sie aber von zwei Fremden gerettet wurde. Aus ihrer Beschreibung kann man erkennen, daß es sich bei den Fremden um Freder und Georg gehandelt haben muß. Offenbar sind sie Frederik und seinen Gefährten bis ins Tal von Serpentia hinein gefolgt.
Da die beiden von den Grogs nicht mehr aufzufinden sind, beschließen die Magier, Joscelin d´Acre, dem Meister der Salomoniter, eine Nachricht zukommen zu lassen. Immerhin ist es äußerst wahrscheinlich, daß sich Freder und Georg an Gerbert von Köln wenden, und daß dieser wiederum einige eher unangenehme Fragen an die Salomoniter stellen wird. Schließlich ist die Pyramide von Serpentia leicht als magisches Gebäude zu identifizieren, auch ohne das ständige weiße Leuchten aus Terminus´ Labor heraus.

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Andrew bringt in dieser Ratssitzung vor, daß die Tytalus ihnen vor Jahren ein Buch geschickt haben und bisher keine Antwort auf ihren bezüglichen Brief erhalten hätten. Sie wollten damals einen Austausch an Büchern zum Thema der Dämonenbekämpfung anregen. Auf allgemeinen Ratsbeschluß hin wird sofort die Kopie eines hochgradig interessanten Buches nach Fudarus übersandt.

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Ende Winter hängt sich Daphne, Alens frisch verwitwete Ehefrau, an einem Deckenbalken auf. Offenbar ist ihr das Leben ohne ihren Ehemann unerträglich. Sie hinterläßt drei Kinder, die nun Vollwaisen sind.

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Andrew verbringt den Winter damit, Padraig und Gwyn die Kunst Creo zu öffnen.

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Tina hat einen Brief von Al-Arama erhalten, in dem der andere Bund einen Handelsvertrag mit Serpentia abschließen will. Es handelt sich dabei, wie sie erläutert, um einen Versuch, Serpentias wachsende Handelsmacht zu beschränken. Das Problem ist, das der angebotene Vertrag etliche Knebelparagraphen enthält und so nicht akzeptabel ist, wenn Serpentia weiter wachsen will. Andererseits ist es nicht ratsam, sich direkt mit Al-Arama anzulegen, da der ältere Bund über viele Kontakte und Verbindungen verfügt. Möglicherweise gibt es einen für beide Seiten akzeptablen Kompromiß. Allerdings kann Tina diese Verhandlungen nicht selber führen – am besten wäre ein angesehenes Mitglied des hermetischen Ordens, beispielsweise ein Bonisagus…
Um die eigene Position zu stärken, ist die Hochzeit von Gwyn und Farina al-Azaed umso wichtiger. Außerdem, so schlägt Tina vor, wäre es natürlich interessant, wenn einer der männlichen Magier zum Islam konvertieren würde, um auf Dauer die Vertretung des Rats zu gewährleisten. Möglicherweise wäre auch für diesen Magier eine günstige Ehe zu arrangieren… Da Ramitep nicht völlig naiv ist, weiß er, wer gemeint ist. Er erklärt sich bereit, den islamischen Glauben anzunehmen. Auch einer späteren Hochzeit steht er nicht negativ gegenüber.
Da Nakatia noch nie sonderliche Lust auf politische Verstrickungen hatte, kündigt sie während dieser Ratssitzung ihren Austritt aus Serpentia an. Sie wird in den ruhigeren Bund Sardonyx übersiedeln. Damit muß ein neuer Vizeprinceps gewählt werden. Mit einer Stimme für Bernward und fünf Stimmen für sie wird Dáirine in diese Position gewählt.

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Marganma

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