Serpentia

Zwei Besuche bei den Zwergen

Herbst 1186

Andrew, Alen, Alenka, Nicodemus, Sean

Eines schönen Tages im Herbst beschließt Andrew, das Gebirge im Westen von Serpentia noch einmal genauer zu erforschen. Sean, der sich in der Gegend zumindest sehr oberflächlich umgesehen hat, kann von einem rauchenden Berg erzählen, der etwa drei Tagesreisen vom Bund entfernt liegen muß. Auch Nicodemus schließt sich an, da er das Gefühl hat, man könne ihn vielleicht brauchen. Da die Reise nicht allzu gefahrvoll scheint, kommt auch die neu angeworbene Schwertkämpferin Alenka mit, dazu natürlich Alen als Andrews Leibgrog.
Während der ersten zwei Tage der Reise ereignet sich nichts Besonderes, aber am dritten Tag stößt Andrew in einem der Berge auf eine reichhaltige Ader aus Eisenerz, die eine gute Ausbeute verspricht, wenn man hier ein Bergwerk errichtet. An diesem Abend erreichen die Gefährten ein weites Hochplateau, an dessen westlichen Rand sich der rauchende Berg, der ihr Ziel ist, erhebt. Da es zu spät ist, um das Plateau noch zu überqueren, schlagen Sean, Andrew und die anderen ein Lager auf. Während der Nacht läßt der Rauch, der vom Gipfel des Berges aufsteigt, nach, was sich zunächst niemand erklären kann.
Am Morgen nähern sich die Gefährten dem rauchenden Berg. Dabei erklärt Nicodemus den anderen voller Überzeugung, sie müßten nicht auf den Gipfel hinauf, sondern ins Innere des Felsens hinein. Da der Bulgare mit solchen Aussagen gewöhnlich recht behält, beginnt Andrew, als sie die Wand des Berges erreichen, als erstes damit, seine Magie in das Gestein zu schicken. Dabei entdeckt er zwei Höhlen, eine kleine, die wie eine Vorhöhle wirkt, und eine, die groß genug wäre, um dort ein ganzes Dorf anzusiedeln. Zu der kleineren der beiden Kavernen führt ein schmaler Spalt, der aber mittels Zauberei leicht so weit verbreitert wird, daß ein Mensch hindurch paßt.
Nacheinander betreten die Gefährten nun das Zwielicht im Inneren des Berges. Schon nach kurzer Zeit erreichen die fünf die kleine Vorhöhle. Deren hintere Wand ist bearbeitet und über und über mit Runen bedeckt. Während sich die anderen noch in der steinernen Kammer umblicken und versuchen, die Bedeutung der Schriftzeichen zu enträtseln, geht Nicodemus zielstrebig auf die beschriebene Wand zu und bläst vorsichtig den Staub aus einigen Ritzen, bis sich die Umrisse einer Tür aus dem Felsen schälen.
Andrew kann feststellen, daß das Tor von der anderen Seite aus mit einem schweren eisernen Riegel verschlossen ist. Nach einer vergeblichen Suche nach einem Öffnungsmechanismus in der kleinen Kammer öffnet der Magier die Pforte schließlich durch Zauberkraft.
Hinter diesem Eingang haben sich schon einige Bewohner der großen Höhle angesammelt, die verwundert beobachten mußten, wie sich der Riegel, der ihr Tor verschlossen hielt, von ganz alleine bewegte und den verborgenen Eingang öffnete. Dennoch erweisen sich die kleinwüchsigen, stämmigen Bergbewohner als freundlich. Ihr weißgekleideter Anführer, der sich als Priester vorstellt, lädt die zwar ungebetenen, aber trotzdem willkommenen Gäste sogleich zum Fest der Bestimmung ein, was die fünf Menschen auch gerne annehmen.
Sogleich werden sie von ihren Gastgebern in die große Höhle geführt. Dort befindet sich ein ganzes Dorf mit einer großen Schmiede, einer Mühle, einem Tempel und über einem Dutzend kleiner Wohnhäuser. An der dem Eingang gegenüberliegenden Wand befindet sich ein riesige Wasseruhr, die zu jeder vollen Stunde schlägt und so den Tagesablauf der Zwerge reguliert.
Der Priester führt seine Gäste zunächst in den Tempel. Dort stehen die Beweise für die große Schmiedekunst seines Volkes ausgestellt: Kunstvolle Rüstungen, scharfe Schwerter und Äxte und filigrane Schmuckstücke. Dennoch überwiegen die Waffen bei dieser Ausstellung, was einige der Gefährten ziemlich wundert, da die Zwerge doch ein recht friedliches Volk zu sein scheinen. Auf eine entsprechende Frage erklärt der Priester, daß sie in ihren tieferen Minen gelegentlich auf Ungeheuer und grauenhafte Wesen stoßen, gegen die sie sich dann zur Wehr setzen müßten. Ansonsten gibt es aber keine Feinde für sie, tatsächlich kamen die letzten Besucher aus der Außenwelt vor fast fünfhundert Jahren zu ihnen.
Da Andrew und Nicodemus den Verdacht haben, daß es sich bei den Wesen aus der Tiefe um Dämonen handeln könnte, gehen sie mit dem Priester in das Archiv der Zwerge, wo Unterlagen darüber aufbewahrt werden. Der Rest läßt sich von dem Schreiber Limbeck ein wenig herumführen.
In den Berichten der Minenarbeiter, die auf die Ungeheuer gestoßen sind, sind auch Bilder zu finden. Der Verdacht der beiden Männer bestätigt sich: Die grauenhaften Monster sind höchstwahrscheinlich tatsächlich dämonischer Natur. Nicodemus beginnt, die Zeichnungen in seine privaten Notizen zu übertragen, während sich Andrew zu den anderen begibt.
Die haben von Limbeck gerade die Schmiede gezeigt bekommen und erfahren, was es mit dem Fest der Bestimmung auf sich hat. Die Feier besteht aus zwei Teilen: Der Ehrung der Toten, bei der die Asche der Verstorbenen in die großen Schmelztiegel gegeben wird, sodaß auch sie nach dem Tod noch an der Schmiedekunst der Lebenden teil haben können, und die eigentliche Bestimmung der Ungeborenen, bei der der Priester in jedem Kind schon im Mutterleib seine spätere Stellung in der Gesellschaft erkennt und verkündet. Limbeck selbst ist mit seiner Bestimmung als Schreiber nicht allzu glücklich, er wäre lieber Schmied geworden.
Da die Menschen einige Fragen über die Metalle haben, die Limbeck nicht beantworten kann, besuchen sie den Schmied Jarad. Der ist kein großer Freund des Priesters Aloran, den er für machtgierig und korrupt hält. Er selbst hat keine Bestimmung, da er ein unbemerkter Zwilling im Leib seiner Mutter war. Immerhin weiß Jarad seine Abneigung zu begründen: Alle Verwandten des Priesters sind für wichtige Positionen Bestimmt worden. Außerdem versucht Aloran, die Zwerge zu kontrollieren, indem er ihnen vorschreibt, was sie zu tun haben. Um ihn ein wenig zu ärgern, schmiedet Jarad gerade ein Schwert, was der Priester nicht mögen dürfte. Als sich Alenka und Andrew die Klinge ansehen, sind sie sehr beeindruckt von der Geschicklichkeit und Kunstfertigkeit des Schmiedes.
Schließlich läutet die Uhr, und es wird Zeit für die Ehrung der Toten. Dabei liest Limbeck die Taten eines jeden der Verstorbenen des letzen Jahres vor und erklärt, daß sie bereit sind, eins mit dem Metall zu werden. Als sich der Schreiber aber dem letzten der Toten nähert, dem Sohn des Müllers, findet er in seinem Text eine zusätzliche Passage, die die Asche des Unglücklichen wegen Mordes dazu verdammt, in alle Winde verstreut zu werden. Schockiert protestiert der Müller, alles sei doch ein Unfall gewesen. Der Priester bleibt unbeeindruckt und besteht darauf, daß die Strafe ausgeführt wird, was dann auch geschieht.
Als sich die Menschen bei Limbeck erkundigen, was der Müllerssohn denn getan habe, erfahren sie, daß sich der Jüngling gegen den Willen ihres Vaters mit der Tochter des Priesters in einem Tunnel außerhalb des Dorfes getroffen hatte. Unglücklicherweise war der Schacht instabil und fiel in sich zusammen, wobei die beiden jungen Zwerge erschlagen wurden.
Limbeck ist entsetzt von diesem eindeutigen Racheakt. Zusammen mit Nicodemus zieht er sich ins Archiv zurück, um nach einem Präzedenzfall zu suchen, der einen solchen Fall regelt. Die anderen begeben sich zusammen mit dem Minenspezialisten Oddler zu dem eingestürzten Gang. Dort können sie aber auch nicht mehr feststellen, als daß der Einsturz wahrscheinlich tatsächlich ein Unfall war.
Dafür haben Nicodemus und Limbeck im Archiv mehr Erfolg: In einem der ältesten Bücher der Zwerge finden sie eine Passage, die ausdrücklich verbietet, daß der Sohn eines Priester auch Priester wird. Da aber schon Alorans Vater dieses Amt ausübte, hat der machtgierige Zwerg seine Position zu Unrecht inne.
Bei ihrer Rückkehr sprechen Andrew und Sean noch einmal mit dem Müller, erfahren hier aber auch nicht mehr, außer daß Rufus, so sein Name, äußerst zornig auf den Priester ist.
Schließlich naht die Bestimmung der Ungeborenen. Während aber Limbeck und Nicodemus gerade die Zeremonie unterbrechen wollen, um ihre Erkenntnisse dem ganzen Volk mitzuteilen, zischt der Bolzen einer Armbrust durch die Luft und trifft Aloran mitten in der Brust. Der falsche Priester wankt und stürzt zu Boden. Mit seinen letzten Atemzügen stößt er noch einen Fluch hervor, dann stirbt er. In diesem Moment beginnt die Erde zu beben und der Müller fährt mit einem Aufschrei herum und rennt zu seiner Mühle.
Während Andrew nun versucht, das Beben unter Kontrolle zu bekommen, und Alenka schon einmal vorsorglich den Riegel des Eingangstores beiseite schiebt, geht Sean in die Schatten, um dort nach dem Rechten zu sehen. Kaum hat er den Schleier, der die wahre Welt von den Schatten trennt, durchschritten, als er auch schon die Gestalt eines stark geschwächten Dämons wahrnimmt. Die teuflische Kreatur flieht zwar vor ihm, aber es gelingt dem irischen Gestaltwandler, das Höllenwesen in den Minen zu stellen und zu erschlagen.
In der großen Höhle hat das Erdbeben mittlerweile wieder geendet und Limbeck und Nicodemus verkünden ihre Entdeckung, die sie in der Chronik gemacht haben. Nach einem kleinen Streit mit dem Sohn des Priesters lassen sich die Zwerge von der Logik des Gesetzes überzeugen und rufen Limbeck selbst zum neuen Priester aus.
Als Sean zurückkommt, informiert er zunächst Andrew über den Dämon. Gemeinsam gehen die beiden Männer noch einmal zu dem Ort, wo die Höllenkreatur verendet ist. Dort sammelt Andrew die Überreste des Teuflischen ein.
Zurück in der Höhle erfahren die beiden von Nicodemus, daß die letzten Worte des Priesters: „Mit meinem Leben endet auch das Eure“ lauteten. Und tatsächlich liegt über der gesamten Höhle und auch über den Zwergen und Menschen ein Zauber, den Andrew allerdings nicht einordnen kann.
Schließlich beginnen die Menschen mit der Suche nach dem Mörder des Priesters. Das einzige, was sie dabei herausfinden können, ist allerdings, daß Aloran in seiner Hütte ein Buch aus dem Archiv versteckt hatte, aus dem zuerst sein Vater und dann er selbst Zauberei gelernt haben.
Immerhin lernt Alenka während der Untersuchung „Fenris“, den halbzahmen Wolf, der um den Bund streicht, kennen. In Wirklichkeit handelt es sich dabei natürlich um Sean in seiner Tiergestalt.
Schließlich legen sich die Gefährten, erschöpft von den Ereignissen des Tages, zum Schlafen nieder. Das letzte, was Nicodemus noch hört, bevor er davondämmert, ist die Uhr, die die zwölfte Stunde des Tages schlägt.
Am nächsten Morgen wachen die Menschen wieder auf – nur um sich, sehr zu ihrer Verblüffung, wieder am Rand des Hochplateaus zu befinden, an demselben Ort, an dem sie auch am letzten Morgen aufgewacht sind. Der schwach wahrzunehmende Zauber, den Andrew schon am gestrigen Tag feststellen konnte, liegt aber immer noch über ihnen.
Um herauszufinden, was geschehen ist, reisen die Gefährten zurück zu der Höhle der Zwerge. Zwar ist der Eingang wieder verschlossen, wird aber geöffnet, als Alen anklopft. Dahinter steht der Priester, wohlauf und lebendig, und lädt die Überraschten, die er nicht zu erkennen scheint, zum Fest der Bestimmung ein. Wie es scheint, sind die Menschen in einer Art von Zeitschleife gefangen. Schon auf dem Weg zum Tempel beraten sie, wie man so etwas durchbrechen könne. Offensichtlich darf der Priester nicht sterben, denn dann kann er seinen Fluch nicht mehr aussprechen. Ihn allerdings an der Macht zu lassen, könnte auch recht gefährlich werden. Um die Ereignisse ein wenig voranzutreiben, beschließen die Gefährten, zunächst Limbeck etwas früher als gestern auf die Passage zur Priesternachfolge zu stoßen.
Dazu lenkt Nicodemus Aloran mit Fragen nach den Ungeheuern aus der Tiefe ab, während der Rest Limbeck mit regem Interesse nach der Urgeschichte der Zwerge zu dem alten Buch führt. Tatsächlich ist der Schreiber über die Nachfolgeregelung sehr verblüfft und geht damit zuerst zu Aloran. Der aber behauptet einfach, dieses Gesetz wäre wohl irgendwann geändert worden und beauftragt Limbeck, in der Chronik nach dem entsprechenden Präzedenzfall zu suchen – was bei dem Umfang des Archivs eine mehrjährige Aufgabe sein dürfte. Immerhin können Sean und Andrew verhindern, daß der Priester die Zusatzpassage, die den Müllerssohn verdammt, in Limbecks Text zur Ehrung der Toten hineinschmuggelt.
Außerdem können sie Aloran mit einem kleinen Trick dazu bringen, zuzugeben, daß er das Buch hat, von dem sie wissen, daß er Zauberei daraus gelernt hat. Viel nützt das zwar nicht, aber es erschüttert die Glaubwürdigkeit des Priester ein wenig.
Mit den neuen Erkenntnissen gehen Limbeck und die Menschen nun zu dem Schmied Jarad. Der erklärt dem Schreiber, daß es seine Sache sei, Alorans Betrug bloßzustellen, und daß er jetzt handeln müsse, wozu der verschüchterte Schreiber allerdings nicht sehr bereit ist.
Wieder bewundert Alenka das Schwert, das der Zwergenschmied angefertigt hat, aber diesmal ist ihr Enthusiasmus so fühlbar, daß Jarad, der mit der Klinge ohnehin nichts anfangen kann, ihr die Waffe einfach schenkt.
Schließlich kommt es zur Ehrung der Toten. Da Limbeck den Zusatz nicht in seinen Unterlagen hat, muß der Priester die Verdammung des Müllerssohns diesmal selber aussprechen. Wieder protestiert Rufus, und wieder nützt es nichts: Die Asche des Unglücklichen wird verstreut.
Aus Zorn über diese Entscheidung ist Limbeck jetzt bereit, etwas zu unternehmen und bespricht sich mit Jarad. Die beiden entschließen sich, auch Rufus hinzuzuziehen, der aber ist nicht in der Mühle anzutreffen, nur seine Frau Alma und ihr Sohn Rudolf sind da. Immerhin können die beiden recht einfach überzeugt werden, auch gegen Aloran zu sprechen.
Während sich die Verschwörer noch zusammenfinden, geht Sean in die Schatten. Diesmal möchte er sehen, wo der Dämon herkommt und was er tut. Schließlich war die Höllenkreatur gestern stark erschöpft, und dafür muß es einen Grund geben.
Auch die anderen beginnen, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. So halten sich Alen und Alenka in der Nähe der Mühle auf, denn aus dieser Richtung kam das letzte Mal der Bolzen geflogen. Andrew wirkt einen Zauber, der ihn gegen einen Angriff völlig immun werden läßt und begibt sich zu der Plattform, auf der Aloran stehen wird, wenn der Bolzen fliegt.
Endlich ist es soweit: Die Zeremonie zur Bestimmung der Ungeborenen beginnt. Bevor jedoch der Priester auch nur ein Wort sagen kann, wird er von Limbeck und seinen Anhängern unterbrochen, die von dem alten Gesetz und dem Betrug am Volk der Zwerge durch Aloran und seine Familie berichten. Während sich die Gegner noch streiten, fliegt der tödliche Bolzen, prallt aber von Andrew ab. Die Zwerge bemerken die Attacke zunächst gar nicht, denn Aloran hat mittlerweile begriffen, daß er sein Amt verlieren wird, und beginnt daraufhin, einen Fluch auszustoßen. Daran aber wird er von Andrew gehindert, der den keifenden Zwerg einfach niederschlägt.
Genau zum selben Zeitpunkt wie bei dem letzten Besuch fängt die Erde wieder an zu beben, und wieder läuft der Müller mit einem Schrei auf den Lippen zur Mühle.
Im Inneren des Gebäudes hat Sean mittlerweile den Dämon entdeckt. Als er dort ankommt, sieht er, daß der Teufel in seinen Händen eine glänzende, rötlich-schwarze Kugel hält, mit der er gerade irgendein Ritual wirkt. Der Werwolf zögert nicht lange und greift sofort an. In dem darauf folgenden Kampf entfällt die Kugel dem Dämon und zerbirst in Hunderte von kleinen Scherben. Dies scheint den Mut der höllischen Kreatur zu schwächen, und sie versucht, den unnachgiebigen Attacken ihres Gegners zu entkommen.
In dieser Situation betritt Alenka die Mühle. Als sie aber die flammende, brüllende Gestalt des Dämons sieht, wird sie von Panik ergriffen und rennt schreiend aus der Mühle, direkt auf den Ausgang aus der Höhle zu, wo sie – wie gestern auch – den schweren Riegel zur Seite schiebt und so das Tor nach draußen öffnet.
Das ist auch nötig: Das Beben ist ungleich schwerer als gestern, und die Zwerge fliehen nun unter Limbecks Führung ins Freie hinaus.
Währenddessen laufen Andrew und Alen zur Mühle, um zu sehen, was Alenka so erschreckt hat. Dort geben sie dann gemeinsam mit Sean dem Dämon den Rest, sodaß das Ungeheuer in einem Feuerball zerplatzt. Kaum ist das Höllengeschöpf besiegt, als auch das Beben in der Höhle wieder endet und Ruhe einkehrt.
Die Zwerge kehren zurück und beginnen sofort mit den Aufräumarbeiten. Dabei finden sie die Leiche des Müllers, der wohl einen Handel mit dem Dämon eingegangen war, um seinen Sohn zu rächen. Er ist von einem der riesigen Spiegel, die das Sonnenlicht in die Höhle leiten, erschlagen worden. Ansonsten gibt es zwar ein paar leicht Verletzte, aber keine weiteren Toten.
Der Zauber, der über der Höhle und ihren Einwohnern lag, ist verschwunden, da der Priester diesmal nicht mehr dazu kam, seinen Fluch zu vollenden.
Die Zwerge ernennen Limbeck zu ihrem neuen Priester. Der ehemalige Schreiber ist gern gewillt, freundschaftliche Beziehungen zu Serpentia aufzunehmen, und überläßt den Menschen auch gern die Erzader, die Andrew vor einiger Zeit gefunden hat. Auch über andere Handelsbeziehungen ist er gerne bereit zu reden, und so kommt es zu einem Abkommen.
Da Andrew beim Kampf gegen den flammenden Teufel sein Schwert eingebüßt hat, weil es die Hitze nicht vertrug, schenken ihm die Zwerge eine der alten Waffen aus dem Tempel.
Die Menschen bleiben noch einen Tag bei den Zwergen und kehren dann zum Bund zurück. Dabei kommt es zu einem Wettrennen zwischen Sean und Alenka, bei dem die Kriegerin erfährt, daß Sean und „Fenris“ ein und derselbe sind.
Die Scherben der Kugel, die der Dämon für sein Ritual nutzen wollte, werden zu Terminus gebracht, der sie daraufhin mit Bannzaubern belegt und vernichtet.
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Comments

Marganma

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