Serpentia

Sommer 1209 - Bundleben
Sommer 1209

Padraig und Gwyn machen sich zusammen mit Brennan, Corin, Idara, Chel, Vincent und Lionel schon im Sommer auf den Weg nach Venedig – für den Fall, dass Alocar d’Alencon mit seinen Geiseln bereits dort ist.

*

Im Sommer taucht Duwed in Damaskus auf und kontaktiert Samed. Layla und Elia sind in Schwierigkeiten: Sie sind unterwegs von Piraten überfallen worden; von einem gewissen Salvator Maris. Das ist bekanntlich der Magier, den Tabellarius Ex Mercere nicht leiden kann und der zu einem Wizard’s March verurteilt wurde. Offenbar haben er, Tabellarius und noch ein Magier früher mal das Bundschiff Alejandra (ein Schiff mit einer Regio) von einem anderen Magier übernommen (oder gestohlen). Dann hat sich Salvator aber mit Dämonen eingelassen, Tabellarius hat ihn an die Quaesitores verraten und er wurde aus dem Orden ausgestoßen.

Dieser Salvator hat nach dem Leviathan gefragt, und Layla hat behauptet, dass auch sie nach dem Leviathan suchen würde; und zwar im Auftrag von jemandem. Als Salvator ihr das Abbild eines Mannes zeigt, stimmt Layla zu, dass das der Auftraggeber sei und erfährt, dass es sich um Tabellarius handelt. Sie erwähnt, dass sie für ihn das Netz des Petrus besorgen sollte, mit dem man den Leviathan zähmen kann.

Salvator freut sich und beschließt, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Er will sowohl Tabellarius abfangen als auch das Netz haben. Allerdings müssen Layla und Elia bei ihm bleiben (bevor die abhauen), nur Duwed darf gehen und Samed Bescheid sagen. Layla behauptet, sie wollten sich bei der Wintersonnenwende in Scaravia mit Tabellarius treffen, und zwar in der Taverne mit dem Schwein. Salvator macht aus, dass sie seinen Leuten in einem Hain in der Nähe der Stadt eine Nachricht hinterlassen, sobald sie in der Stadt sind.

Scaravia ist ein bekanntes Piratennest auf Sizilien, allerdings ist Salvator dort nicht so gern gesehen.

Samed der Einäugige erzählt den Magiern davon. Die einigen sich darauf, Samed zu unterstützen – auch, um mehr über Salvator zu erfahren.

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Frühling 1209 - Bundleben
Frühling 1209

Aarons Hochzeit mit Judith, der Tochter von Shlomo, findet im Winter statt. Nachdem Konrad dem Rabbi David etwas voreilig versprochen hat, dass Serpentia die Hochzeit für Aaron ausrichtet, muss Seska die Sache organisieren.

Allerdings muss erstmal Großtante Esther in Jerusalem kontaktiert werden, um herauszufinden, wer eigentlich von Aarons Familie noch lebt. Er erhält relativ schnell Antwort vom dortigen Rabbi: Seine Großtante Esther lebt tatsächlich noch, außerdem gibt es noch die Familie seines Bruders Isaak. Der freut sich, mal wieder was von seinem Bruder zu hören, und schickt als Geschenk eine Tröte.


Nach der Rückkehr der Gruppe begegnet zwischenzeitlich Ramon Kathleen und macht ihr schöne Augen. Sie ist auch recht angetan von ihm und beschließt, der Sache mit der Romantik noch eine Chance zu geben.
Leider bekommt Joran alles mit, und da er selbst schon länger in Kathleen verliebt ist, droht er Ramon, ihm das Gemächt verdorren zu lassen, wenn er ihr weh tut.
Ramon vermutet also, dass Joran in Kathleen verliebt ist, und arrangiert eine Tanzstunde mit Kathleen, bei der er versucht, Kathleen und Joran zusammen zu bringen. Das geht allerdings fürchterlich schief, weil Kathleen viel lieber Ramon küssen würde als Joran….

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Die Enkelin des Johanniters
Frühling 1209

Rhys, Andrew, Henry, Hamid, Gwy, Michele, Ramon

Tahir, Umar und ein paar Knechte kommen von einer Karawane zurück – sie sind auf dem Weg nach Tripolis überfallen worden. Kyle, Garth Fisher und ein paar andere wurden gefangen genommen, vermutlich, um sie als Sklaven zu verkaufen.
Rhys ist natürlich Feuer und Flamme, loszuziehen und die Räuber zu verbrennen; ich gehe lieber mit, bevor er irgendwas anzündet, was wir noch brauchen könnten. Wir nehmen Hamid und Gwy mit, für den Fall, dass es mehr zu tun gibt als zu kämpfen. Außerdem kommt Hey mit, der Leibgrog von Rhys. Mein Leibgrog Konrad ist ja grade nicht da.

Kyle befindet sich im Augenblick grob in der Nähe von Homs, irgendwo im Grenzgebiet zwischen den Johannitern und den Assassinen. Unterwegs treffen wir eine Karawane, die aber auch nicht weiß, wo die Räuber sind.

Ein Stück weiter bemerkt Rhys ein paar Leute im Unterholz. Wir scheuchen sie auf, aber als sie heraustreten, hält mir einer davon ein Hauszeichen Tremere unter die Nase. Er stellt sich als Irritus Ex Tremere vor und behauptet, er hätte uns gesucht.
Allerdings ist es nicht der richtige Zeitpunkt für einen Plausch – in der Nähe haben Irritus und sein Grog Ramon ein niedergebranntes Dorf entdeckt, von dem aus ein Kundschafter weggelaufen ist.
Wir schauen uns das an und finden die Leichen einiger Dörfler, dazu einen toten Johanniter. Ramon und Henry stellen fest, dass hier ein Dutzend Reiter von der Strasse her gekommen sind und alle getötet haben. Genau feststellen, was hier passiert ist, lässt sich aber nicht. Ich begrabe die Leichen notdürftig und spreche ein Gebet für die armen Seelen.

Ramon entdeckt in einiger Entfernung eine Gestalt hinter einem Felsen. Ich reite los, um sie einzusammeln und finde eine junge Frau vor, die völlig verängstigt ist. Sie stammt aus dem Dorf und berichtet mir, dass es die Johanniter waren, die ihre Leute getötet haben – und das, obwohl das Dorf den Johanniter Steuern gezahlt hat. Irgendwie glaube ich nicht, dass das wirklich Johanniter waren.
Wir beruhigen die junge Frau, Laila, und geben ihr ein paar Vorräte mit.

Als wir das Dorf verlassen, sieht Rhys irgendwo in der Ferne einen Reiter, der uns möglicherweise beobachtet. Vielleicht aber auch nicht, er ist wirklich ziemlich weit weg.

Wir schlagen bei Dämmerung ein Nachtlager auf. Michele, wie Irritus genannt werden möchte, erzählt uns, dass er uns gesucht hat, weil er mitbekommen hat, dass sein Lehrmeister Mortifer gegen Serpentia intrigiert – er ist derjenige, der dafür gesorgt hat, dass unser Ruf im Keller ist. Auf Anweisung des Hauses Tremere.
Michele möchte hauptsächlich von seinem Lehrmeister weg und vielleicht sogar das Haus wechseln, am liebsten nach Ex Miscellania. Zunächst mal braucht er aber einen Bund. Wir bieten ihm an, dass er mit uns mitkommen kann, nachdem wir Kyle gefunden haben.

Am nächsten Tag entdecke ich an einem Hügel einen gekreuzigten Mann. Als wir näher kommen, stellen wir fest, dass er noch lebt, aber geblendet wurde. Als ich ihn versorge, stelle ich fest, dass ich ihn kenne: Sir Richard, einer meiner Ritter aus Gloucester, mit dessen Frau ich vor vielen Jahren eine Affäre hatte. Er trägt die Uniform eines Johanniters.
Ich kann ihn stabilisieren, und wir laden ihn auf eine Trage. Einige Stunden später kommen wir an ein Dorf, wo wir ihn zurücklassen können. Den sollten wir später wieder abholen.

Bei der abendlichen Peilung stellen wir fest, dass Kyle und die anderen unterwegs nach Aleppo sind.

Einige Tage später treffen wir in Aleppo ein. Dort klappern wir erstmal die Sklavenhändler ab und finden Kyle relativ schnell. Es gelingt uns, ihn einigermaßen günstig zu kaufen (und ohne irgendwelches Heu). Er erzählt uns, dass er und die anderen nachts von ungefähr einem Dutzend Räubern überfallen wurden, die Bögen hatten und sich mehr oder weniger entschuldigt haben, dass sie sie jetzt verkaufen müssen, aber ansonsten müssten sie wohl verhungern.
Die Waren und die Leute wurden separat und relativ schnell an separate Händler verkauft. Kyle und die anderen wurden nach Aleppo gebracht – er kann uns beschreiben, wo die anderen sind. Die Waren können wir aber wahrscheinlich vergessen.

Nachts dringen wir in das Haus der Sklavenhändler ein und retten außer unseren Leuten auch noch einen verprügelten Schwarzen und vier andere Sklaven, die wir getarnt zurück zur Herberge bringen. Michele pflanzt dem Wirt noch eine Erinnerung ein, dass wir von vorneherein mit 20 Leuten gekommen sind.
Ich verarzte die Verletzten. Glücklicherweise sind sie nicht allzu schwer verletzt und sind auch nicht gebrandmarkt worden.

Unsere neu befreiten Sklaven sind zwei Griechen und zwei Franken, plus ein Nubier. Die Griechen und Franken wollen lieber wieder nach Hause, der Nubier wird wohl bei uns bleiben.

Kyle und die befreiten Leute trennen sich vor Aleppo von uns, um nach Hause zu reisen – wir wollen uns noch um die Räuber kümmern und herausfinden, was mit Sir Richard passiert ist.

Auf dem Weg nach Süden bemerken Ramon und Hamid, dass in einiger Entfernung ein Dorf brennt. Wir bewegen uns auf das Dorf zu und erkennen, dass es das Dorf ist, in dem wir Richard gelassen haben. Dort reiten ungefähr ein Dutzend Leute herum, die zwar gekleidet sind wie Johanniter, aber arabisch miteinander sprechen.

Als ich mich zeige und sie anrufe, reitet einer von ihnen mit der Lanze im Anschlag auf mich zu. Ich versenke ihn in einer Grube. Nachdem ich noch einen Angreifer versenkt habe, beschließt der Rest, den Rückzug anzutreten. Ich schaffe es, einen der hinteren Reiter vom Pferd zu holen, aber er stürzt relativ schwer. Er ist verletzt, lebt aber noch.

Danach löschen Rhys und ich die Brände, aber die Dorfbewohner sind bereits alle tot. Der Verletzte ist noch nicht tot, aber es geht ihm relativ schlecht.

Während ich versuche, ihn zu verartzen (ohne großen Erfolg), schauen sich die anderen die Gruben an. Der erste Reiter, der gestürzt ist, ist tot – bei ihm finden sie einen Beutel mit Wechselkleidung, in dem sich relativ normale Beduinenkleidung befindet.

Auf dem Dorfplatz befragen wir den Gefangenen, nachdem wir ihn mit Magie wieder ein bißchen fitter gemacht haben. Ich frage ihn mit einem Zauber, für wen er arbeitet, und er antwortet, dass er für Khalid arbeitet. Als ich laut nach Khalid frage, erwidert er jedoch auf Arabisch, dass er mir das nicht erzählen würde. Er spuckt mich an, und im selben Moment trifft mich ein Pfeil.

Danach fliegen noch einige weitere Pfeile, ich werde noch mal getroffen. Rhys schießt ein paar Blitze herum, und lässt die Erde explodieren, Gwy singt ein magisches Lied. Damit können wir die Gegner in die Flucht schlagen, aber leider rennt auch Henry, Rhys‘ Grog, davon.
Nach längerem Kampf gelingt es uns – na, hauptsächlich gelingt es Rhys – die Gegner zu erschlagen. Leider gelingt es uns nicht, einen Gefangenen zu nehmen.

Wir verbringen die Nacht im Dorf. Am nächsten Morgen versuche ich zunächst, meine Wunden zu versorgen, aber so richtig gelingt es mir nicht. Ramon und Henry sollten dringend lernen, wie man Leute verbindet. Alternativ hätte ich Konrad vielleicht nicht ausleihen sollen.

Später tauchen einige Leute aus dem Nachbardorf auf, bei denen Henry aufgetaucht ist. Sie beerdigen die Toten, und wir warnen sie vor den falschen Johannitern.
Danach reisen wir mit ihnen zurück in ihr Dorf, wo sich Henry und auch Richard aufhalten. Offenbar wurde er hierher gebracht, um ihn zu verarzten.

Der Imam dort berichtet uns, dass Richard sich wieder erholt hat von der Kreuzigung, das aber sein Augenlicht nicht zu retten war.
Wir sprechen mit ihm (hauptsächlich Gwy, weil ich ihn eigentlich nicht mit meiner Anwesenheit belasten will). Er ist ein Offizier auf Krak deChevalier, der gerade untersuchen wollte, was hier eigentlich vor sich geht; außerdem wollte er seine Enkeltochter zu ihrem Gemahl bringen. Sie wurden unterwegs von den Räubern überfallen, seine Gefährten wurden getötet und seine Enkelin entführt. Die Räuber scheinen mit satanischen Mächten im Bunde zu sein.

Seine Enkelin, Alice, sieht ihrer Großmutter Liselle ziemlich ähnlich. Sie ist jetzt 16 Jahre alt.

Ich verspreche ihm, seine Enkelin zu finden. Dazu legt erstmal Michele einen Schlafzauber über den Ritter, dann wirkt Rhys den „Inexorable Search“ auf ihn. Allerdings findet er nichts, daher versucht er es noch einmal – diesmal mit mir als Verbindung, aber er findet auch nichts. Selbst als er nach einer Leiche sucht, findet er nichts. Vermutlich ist sie in einer Regio gefangen genommen.

Bevor wir losziehen, um sie zu finden, lege ich noch die Beichte ab. Ausgerechnet bei Richard, da er der einzige verfügbare Priester ist. Auch Gwy beichtet, der Rest eher nicht.

Wir kehren zurück zu dem niedergebrannten Dorf und suchen dort nach Spuren, die wir auch finden und verfolgen. Am späten Vormittag erreichen wir ein weiteres Dorf. Die Leute dort behaupten, sie wüssten nicht, wo sich Khalid aufhält, aber als ich einen von ihnen per Magie frage, wo wir ihn suchen müssten, schicken sie uns nach Jalla, einer etwas größeren Ortschaft.

Unterwegs treffen wir einen Schafhirten, der uns erzählt, dass es in Jalla einen Imam namens Khalid gibt, der keine Franken mag und eine Art Jihad ausruft. Da ich gerade keine Tarnung trage, rät er mir, nicht dorthin zu reisen.
Ich lege die Illusion wieder auf mich. Bevor wir Jalla erreichen, begegnen wir noch einigen Reitern, die auch dorthin wollen, um sich Khalid anzuschließen.

Kurz vor Jalla prüft Michele die Aura und entdeckt eine Dominion. Zunächst geht Hamid allein vor, um sich dort umzuschauen, während der Rest sich in der Gegend um Jalla herum umschaut. Treffpunkt ist ein Kalzitfelsen, den Michele aus irgendwelchen Gründen nicht vom Rest der Steine unterscheiden kann. Angeblich hat er sich nicht mit Terram beschäftigt.

Als wir uns umschauen, sehe ich nach einem Gebet eine Schafherde, die in die Stadt getrieben wird. Ein kleines Lamm hat sich von der Herde getrennt und will nicht in den Ort, aber ein schwarzer Hütehund treibt es brutal zurück. Ich habe das Gefühl, das Böse lauert in Jalla selbst.

Wir treffen uns wieder. Hamid erzählt, dass der Prediger Ansprachen hält und dabei auch übernatürliche Kräfte einsetzt. Die Leute, die sich hier versammeln, sind hauptsächlich sauer, dass hier Johanniter herumlaufen und Dörfer verbrennen.
Hamid erklärt allen noch einmal, wie das moslemische Gebet geht, danach gehen wir nach Jalla. Ich schaue mich beim Haus des Imams um. Als ich um einen Hinweis bete, erscheint vor meinem inneren Auge wieder das Bild von dem Lämmchen, das in dieses Haus getrieben wird.

Ich kehre zurück zu den anderen und wir beschließen, nachts unterirdisch in das Haus einzudringen. Wir graben also den üblichen Tunnel, aber als wir kurz vor dem Haus ankommen, hält etwas meine Magie ab. Mit etwas mehr Nachdruck schaffen wir es aber, unseren Tunnel bis in einen kleinen Kellerraum zu graben und ins Haus einzudringen.
Wir dringen weiter vor. Schon im ersten Raum finden wir eine Feuergrube mit einem Pentagramm – ein ganz typisches islamisches Symbol… außerdem hält sich in diesem Raum ein Dämon auf. Rhys wirft einen Blitz auf ihn, aber der Dämon überlebt es schwer verletzt. Leider schaffe ich es nicht, ihn mit meinem Schwert ernsthaft zu beschädigen, also lasse ich das Schwert fallen und greife zum Kreuz.
Wir erschlagen den Dämon, aber vorher kann er den armen Ramon noch schwer verwunden. In dem Raum finden wir noch einen Dämonenaltar, auf dem ein Knochendolch liegt. Ich kann ihn nicht vernichten, aber ich nehme ihn mit, um ihn später in eine Kirche zu bringen.

Vor dem Raum liegen noch einige der Wachen des Imam, die Rhys mit seinem Trunkenheitsspruch ausgeschaltet hat. Wir greifen uns einen von ihnen und fragen ihn nach Alice. Glücklicherweise ist sie im Nachbarraum, und es gelingt uns ohne weitere Schwierigkeiten, sie zu finden und mitzunehmen. Sie ist bewusstlos, aber ansonsten unversehrt.

Wir fliehen zunächst aus der Gegend, da Ramon sehr schwer verletzt ist und es mir auch nicht ganz so gut geht. Alice wacht gegen Morgen auf – die Dämonisten haben ihr nicht allzu viel getan, aber sie ist natürlich verängstigt und verwirrt.

Auf dem Weg zurück zu Richard und dem Imam Mustafa ibn Walid begegnen wir noch einigen Johannitern, die auf der Suche nach uns waren. Zusammen bringen wir Alice zu ihrem Großvater.
Mustafa verbindet Ramons schwere Wunden und versorgt auch meine erfolgreich. Daher können wir uns auf einigen von den Johannitern geliehenen Pferden auf den Rückweg machen. Wieder im Bund bringe ich den Dolch und eine Nachricht von Richard zu den Salomonitern, die versprechen, sich darum zu kümmern.

In der Bundsitzung beschließen wir, dass Michele zunächst als Gast im Bund bleiben kann – zumindest solange, bis wir nähere Informationen über ihn haben. Ich schreibe allerdings Hermine von Reichenau einen Brief und informiere sie, dass Haus Tremere hinter den Intrigen gegen Serpentia steckt.

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Rückkehr zur Umgedrehten Pyramide, Teil 2
Frühling 1209

Am Morgen erzählt Gerard Zafira, dass sich in der letzten Nacht ungefähr fünf Leute im Gemüsegarten getroffen haben. Leider konnte er sie nicht belauschen, da er entdeckt wurde.
Zafira, Frederik, Jochen und Gerard schauen sich in dem Gemüsegarten um und entdecken ein paar Heilkräuter, die aber auch als Gift verwendet könnten; außerdem wächst hier Schwengelkraut, dass müde Männer wieder munter macht.

Ein Einheimischer, der hier den Garten pflegt, erzählt ihnen, dass der Garten von Angela angelegt wurde, einer jungen Frau, die allein hier aufgetaucht ist und jetzt die Bettgespielin von Haidar ist. Da sie ansonsten nicht viel von ihm und seinem Neffen erfahren, gehen sie erstmal zurück.

Da sie erstmal nicht weiterkommen, gehen sie in die Pyramide. Die erste Ebene überstehen sie recht gut, allerdings werden einige Leute von der Treppe geweht. Während Gerard und Zafira den Sturz ohne blaue Flecken überstehen, bricht sich einer von Cyons Grogs ein Bein. Er und einer der anderen Grogs kehren zurück.

Während sich die Magier ausruhen, gibt Konrad einen seiner sarkastischen Kommentare von sich, den die Pyramide offenbar als „arrogant“ einstuft und mit einem steinernen Speer angreift. Konrad wird verletzt, aber Mohammed verbindet ihn sehr kompetent, und er kann weiter laufen.

Auf der Ebene Merkurs verlieren sie einen weiteren Grog in einer der Regiones. Die Ebene des Mars überwinden sie relativ schnell, da Mohammed einen blutigen Pfeil auf den Altar schießt und damit das Opfer schon bringt. Zwei der Orillkae kämpfen zwar noch weiter, werden aber relativ schnell umgehauen.

Danach durchqueren sie Ceres. Das funktioniert nicht ganz so gut, und die meisten von ihnen werden verletzt und/oder vergiftet, aber mit Etelkas Hilfe können sie das Gift leicht zerstören. Schließlich gelangen sie zur Ebene der Venus, wo Fabrizia Konrad begeistert begrüßt. Sie ist sehr froh, dass er da ist. Im Kampf gegen die Sternmagier hat sie ihren linken Unterarm und viele ihrer Mit-Orillkae verloren. Außerdem ist das Orillkon wahnsinnig geworden – aber glücklicherweise, meint sie, haben die Serpentianer ihren eigenen Gott mitgebracht. Dabei schaut sie Selin an.

Sie erwähnt, dass vor kurzem eine Frau gekommen ist, die mit dem Orillkon sprechen wollte. Sie roch nach Blumen, und seitdem sie da ist, ist das Orillkon nicht mehr so wahnsinnig.

Am liebsten möchte sie aus der Pyramide heraus, aber der Gott lässt sie nicht. Konrad verspricht ihr, mit dem Orillkon zu reden, und sie führt sie zum Ausgang. Die nächsten vier Ebenen überwinden sie ohne größere Probleme und erreichen den Sarg, der unverändert da steht. Als jedoch Selin auf den Sarg zugeht, bebt die Erde und eine paar Speere erheben sich aus dem Boden. Offenbar müssen sie erst mit dem Orillkon sprechen.

Auf der untersten Ebene treffen sie das Orillkon, das immer noch blutbesudelt von dem Blut der Sternenmagier ist. Zu seinen Füßen kauert eine Frau – die Dämonin, die bisher immer mit Adim al-Kabi Asar zusammen war. Das Orillkon freut sich, dass Lacus wieder da ist, weil er das letzte Mal so viele Blutopfer gebracht. Er ernennt ihn zu seinem Hohepriester.
Er freut sich auch über die neuen Opfer, aber davon kann ihn Konrad abbringen. Als er erfährt, dass Selin dabei ist, will er schon auf ihn losgehen, aber die Dämonin macht Lacus verzweifelt Zeichen, dass er eingreifen soll. Das tut er dann auch, und es gelingt ihm (und Konrad), das Orillkon zu überzeugen, dass Haidar – dem das Orillkon ja das Versprechen gegeben hat, auf Asineth aufzupassen – sich mittlerweile selber für einen Gott hält. Das Orillkon kommt sich verraten vor und erlaubt Selin, sich mit Asineth zu beschäftigen. Außerdem erlaubt er Konrad, Fabrizia und ihre Mitorillkae mitzunehmen.
Das Orillkon ist ziemlich wütend über Haidars vermeintlichen Verrat und zerstört die oberen Ebenen der Pyramide.

Die Dämonin kommt mit ihnen mit auf die obere Ebene. Sie versucht, Lacus zu überzeugen, dass sie für das selbe Ziel arbeiten und sie sich nicht gegenseitig im Weg stehen sollten, aber Lacus stellt sich stur, zumal Mohammed auch gegen die Dämonen wettert. Sie kontert damit, dass sie immerhin die Welt retten will und außerdem einen Plan hat, wie man die Leute aus Ouargla in Sicherheit bringen kann.

Immerhin erwähnt die Dämonin, dass Selin über Drachenfeuer verfügt. Allerdings scheint die Sache mit dem Sarg länger zu dauern. Da niemand so direkt daneben stehen will, wenn der Sarg aufgeht, wollen eigentlich alle nach draußen. Der Geheimgang in eine der höchsten Ebenen ist noch frei, aber von dort aus ist es ziemlich weit zurück in die Venusebene, wo Fabrizia auf Konrad wartet.

Also kehren Konrad, Lacus und die anderen zurück zum Orillkon. Konrad bittet es, sie und Fabrizia zum Eingang zu bringen, und das Orillkon erfüllt ihm den Wunsch – alle finden sich nach einer kurzen Reise auf einer Plattform am Eingang wieder. Die Umgebung um den Eingang herum ist ziemlich verwüstet, und einige Alchemisten eilen bereits auf den Eingang zu.
Unter hektischen Fragen bringen die Alchemisten die Serpentianer und die Horizoner nach Ouargla, damit sie Haidar erzählen, was denn nun passiert ist. Währenddessen unterhält sich Zafira mit Angela und findet heraus, dass es wohl tatsächlich eine sichere Zuflucht gibt.

Gerade als sie die ersten Häuser der Siedlung passieren, bricht hinter ihnen die Erde auf und irgendwas bricht aus dem Boden hervor…

…aus dem Loch heraus kommt eine menschliche, weibliche Gestalt, die auf der zerstörten Erde über der Pyramide landet. Es scheint Asineth zu sein, denn als erstes ruft sie sich einen Stab herbei.
Kaum hat sie ihren Stab in der Hand, schießen mehrere Feuerbälle aus Haidars Villa in ihre Richtung und explodieren. Daraufhin bricht eine leichte Panik unter den Alchemisten aus, die nicht wissen, was los ist. Zafira und Angela fangen an, die Leute von Oaurgla in die Schutzhöhle unter dem Gemüsegarten zu bringen.

Haidar lässt erstmal eine Erdwelle los, um ein freies Sichtfeld aus Asineth zu bekommen. Mit Etelkas Hilfe werden sie von der Welle nicht überrollt und fliehen ebenfalls in die Schutzhöhle. Auf der Flucht sehen sie, wie die Erde neben Haidar aufklafft und vier der Drachenteile nach oben schweben – zwei Hinterbeine, ein Vorderbein und der Schweif.

Cyon und Etelka verabschieden sich erstmal, sie wollen lieber zu den Sternenmagiern und Selkis, um zu schauen, was dort so passiert.
Sie kommen in die Schutzhöhle, als es draußen anfängt, heftig zu stürmen. Die Höhle ist relativ komfortabel eingerichtet, mit einem Springbrunnen und hübschen kleinen Bänken. Die Wände bestehen aus Holz und bewegen sich auch, um das Loch in der Decke zu verschließen.

Zunächst bleibt es allerdings offen, weil Angela und Konrad noch mal rausgehen, um ein paar Kinder zu retten. Der Sturm wird allerdings immer stärker, es beginnt zu blitzen und zu hageln. Nur mit der Hilfe von Magie schaffen es Konrad und Angela, die Kinder in Sicherheit zu bringen.

In der Schutzhöhle sendet Frederik Dairine eine Nachricht, dass Ramitep und sein Juwel dringend in die magietote Zone in Russland geschickt werden muss. Er hat die Hoffnung, dass sich Haidar dann nicht mehr der Kraft des Juwels bedienen kann, um die Drachenteile zu steuern.
Also schnappt sich Dairine Ramitep, dessen Juwel grell leuchtet, und Ludwig (wegen des Schlüssels), erklärt die Situation kurz und lässt sie durch das Portal gehen. Ramitep und Ludwig machen sich auf den Weg, aber im Portal geht etwas schief: Statt in Rußland landen sie genau unter dem merkurianischen Triumphbogen in Ouargla. Das russische Portal wird dabei allerdings zerstört.

Zunächst besänftigt Ramitep den Sturm. Er sieht, wie sich Haidar im Kreis der Drachenteile befindet und mit Asineth kämpft. Beide wirken etwas angeschlagen, zumal sich auch noch ein paar Pflanzenranken in den Kampf eingemischt haben und hauptsächlich Asineth behindern.

Ramitep geht zu Haidar. Auf die Frage hin, ob er Haidar helfen wolle, bejaht Ramitep – vermutlich meint er das sarkastisch, aber das verstehen weder Haidar noch Ludwig. Haidar tritt vor, um Ramitep die Hand auf die Brust (und das Juwel) zu legen, Ludwig lässt ihn gewähren. Ramitep, der das nicht will, versucht, ihn mit einem Zauber zurückzustoßen, aber es gelingt ihm nicht. Haidar fühlt sich angegriffen und löst aus einem seiner Amulette einen Blitz, der Ramitep trifft und tötet.

Daraufhin gelingt es Asineth, den Schutz zu durchbrechen und Haidar mit einem ihrer tödlichen Strahlen zu treffen. Ludwig hat Angst, dass ihr das Juwel in die Hände fallen könnte, daher wirft er sich auf den glühenden Stein, der prompt mit ihm verschmilzt.

Währenddessen sendet Lacus eine Botschaft zu Ludwig, weil er von Dairine erfahren hat, dass das Tor nach Russland kollabiert ist. Ludwig, der durch die Vereinigung mit dem Juwel gerade ziemlich verwirrt ist, greift nach diesem Strohhalm und teleportiert sich mitsamt der Drachenteile zu Lacus in die plötzlich sehr enge Schutzhöhle.

In der Zwischenzeit haben Konrad und Pierre die Höhle verlassen, kurz nach ihnen folgt Zafira. Pierre lehnt zunächst Asineth ab, damit Ludwig ihr entkommen kann. Danach sticht Konrad dem sterbenden Haidar, der bereits von dornigen Pflanzen überwuchert ist, einen Dolch in die Brust.

Die umgedrehte Pyramide ist mittlerweile eingestürzt. Aus dem Krater erhebt sich ein permuttfarbener Drache, der sich zunächst in die Lüfte schwingt. In diesem Moment stürzen die drei Orillkae zusammen, und auch Fabrizia verliert deutlich an Kraft und Substanz. Allerdings kann Lacus sie mit einem CrVi stabilisieren.

Asineth wendet sich nun dem Drachen zu, während das Unwetter langsam abklingt. Die beiden unterhalten sich kurz, und es wird klar, dass der Drache Selin ist. Asineth benimmt sich ihm gegenüber sehr arrogant und behauptet, eine Tochter von Isis zu sein – er entgegnet, er hätte seinem Lehrling versprochen, sie zu töten, wenn sie wahnsinnig sei, und sie sei offenbar wahnsinnig.

Dann fängt er an, sie mit Drachenfeuer zu beschießen. Sie hält ihren Stab als Schutz dagegen und kann das Feuer tatsächlich zurückhalten.
Mohammed schießt mit seinem Bogen auf sie und trifft mitten in die Brust. Das scheint sie nicht zu stören, aber als dann das Holz des Pfeilschafts plötzlich anfängt, giftige Dornen zu sprießen, stört sie das doch – ihre Konzentration fällt und das Drachenfeuer verzehrt sie und ihren Stab vollständig.

Damit sind Haidar und Asineth tot. Die Drachenteile sind in der Hand der Serpentianer. Die Nacht vergeht weitgehend friedlich, zumal Lacus und Frederik so viel gezaubert haben, dass sie das Bewusstsein verloren haben.

Am nächsten Tag sind auch Cyon und Etelka wieder zurück, zusammen mit einigen Sternenmagiern, die mit den Alchemisten und dem Drachen diskutieren.
Frederik findet noch ein wenig Vis in den Überresten der Pyramide, und dann geht es zurück nach Hause. Der Drache – Selin – erklärt sich bereit, sie alle mitsamt der Drachenteile zurück nach Serpentia zu fliegen. Unterwegs erfahren sie dann noch von ihm, dass er nicht nur der Primus Criamon, sondern tatsächlich Criamon selbst ist.

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Rückkehr zur Umgedrehten Pyramide, Teil 1
Frühling 1209

Lacus, Frederik, Konrad, Jochen, Mohammed, Zafira, Pierre, Selin, Jörg

Zunächst geht es per Schiff nach Algiers. Dort wird der Führer Nostromo angeheuert und ein paar Kamele gekauft, zusätzlich Vorräte. Selin kann allerdings nicht auf einem Kamel reiten – das will das Tier trotz irgendwelcher Sprüche nicht.
Der Anführer der Karawane ist Paddys Schwiegervater, Mansur al-Ashtari. Es ist eine sehr große Karawane, die im Frühling von Algiers aus nach Timbuktu reist und im Winter wieder zurückkommt.
Unter den Mitreisenden entdecken Frederik und Zafiraeine Sternmagierin und einen jungen Mann mit dem Hauszeichen Tytalus. Ansonsten gehören zu der Gruppe vier Bewaffnete und drei andere.
Bei genauerer Beobachtung stellen Konrad und Zafira fest, dass eine der Begleiterinnen wohl auch eine Magierin ist, eine davon eine Musikerin, einer ein Kämpfer und einer ein Spion oder etwas ähnliches. Jedenfalls bemerkt er Konrad beim Beobachten.
Konrad unterhält sich eine Weile mit dem Spion, der Gerard heißt und sich mit seiner Gruppe vor sieben Jahren in der Nähe von Siwa in Ägypten niedergelassen hat. Jetzt verkaufen sie intensiv gefärbte Wolle, die es aber nicht in depressivem Grau gibt.

Kurz darauf taucht der Tytalus auf und stellt sich als Cyon Briesche Ex Tytalus, Filius von Pascale de Laroux, vor. Er lädt Frederik, Lacus und Selin zu einem kleinen Abendessen ein. Das verläuft eigentlich ganz gut, auch wenn Selkis, die Sternenmagierin, nicht so begeistert wirkt. Dafür macht Irina mit den Fuchsöhrchen einen sehr freundlichen Eindruck – sie ist wohl eine Halbschwester von Juri. Gerard hingegen findet Gefallen an Zafira und fängt an, sie zu umwerben.

Die Karawane bricht auf. Es gibt ein paar Überfälle, die aber größtenteils abgewehrt werden können. Schließlich laden Frederik und Lacus die anderen Hermetiker ein, um die Karten auf den Tisch zu legen. Sie erfahren, dass Selkis Cyon und Etelka angeheuert hat, um in die Pyramide zu gehen und mit dem Orillkon zu verhandeln, damit es Asineth frei lässt.
Nach einiger Debatte beschließen die Magier, zusammen zu arbeiten. Selkis eröffnet, dass Haidar sich in Ouargla in der Nähe der Pyramide aufhält – auch die verbleibenden Sternenmagier halten sich in der Gegend auf. Lacus und Frederik erklären, dass sie Haidar eigentlich nicht mögen und dass sie Asineth aufwecken wollen, weil sich Selin mit ihr unterhalten will, und sie gegenbenenfalls auch töten will, wenn sie wahnsinnig ist.
Selkis scheint zwar nicht überzeugt zu sein, dass Asineth wahnsinnig ist, aber sie glaubt wohl auch nicht, dass Selin sie umbringen kann.

Selkis‘ ursprünglicher Plan war es, die Römer mit einem Angriff abzulenken und Cyon und die anderen dann in die Pyramide zu lotsen; aber da Haidar ja immer noch glaubt, dass die Serpentianer mit ihm verbündet sind, werden sie erstmal bei ihm vorbeischauen.

Sie trennen sich zunächst von der Karawane, und reisen noch ein Stück mit Selkis, die ihnen den Weg nach Ourgla zeigt, aber selbst nicht mitkommt.
Ourgla ist eigentlich nur eine kleine Oase, an der ein paar Ziegenhirten gelebt haben. Mittlerweile haben sich dort etliche Alchemisten niedergelassen: Es gibt hübsche Edelzelte, ein Türmchen mit Balkon und sogar einen kleinen Palast.

Sie werden zum Palast gebracht, wo Zafira Salah wiedertrifft. Der zieht sie erstmal zur Seite und berichtet ihr, dass er mit Haidars Aktionen in der letzten Zeit auch nicht sehr glücklich ist – Yulnas Tod, die Zerstörung von Tripolis… Jedenfalls ist Haidar gerade dabei, die einzelnen Teile des Drachen zu sammeln. Er wird demnächst wohl ein Ritual wirken, um den Rest der Maschine zu finden.
Beim Abendessen mit Haidar kriegen sich Haidar und Selin ein bißchen in die Haare, weil Haidar nicht will, dass Selin in der Pyramide herumeiert. Lacus rettet die Situation, indem er behauptet, Selin wolle nur das Orillkon treffen. Das ist Haidar dann relativ egal, er macht nur noch ein paar abfällige Bemerkungen über Hermetiker.
Bei Lacus‘ Nachfrage, warum er Asineth damals eigentlich nicht getötet hat, erklärt er, dass sich Asineth ziemlich gut mit den Todesgöttern verstanden hat, und dass es vermutlich eher kontraproduktiv gewesen wäre, sie zu töten. Es war günstiger, sie in dem Stasis-Sarg einzusperren, von wo aus sie nichts bewirken kann.
Außerdem malt er Lacus noch eine grobe Karte der Pyramide auf – Lacus prüft allerdings per InMe sein Gedächtnis und stellt fest, dass da noch einige Sachen fehlen.

Zafira spricht noch einmal mit Salah und versucht, ihn zu überreden, zu fliehen, wenn die Situation eskaliert. Allerdings will er wohl nicht so recht ohne sie verschwinden.

Am nächsten Morgen schließlich geht es los.

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Besuch von den Quaesitores
Winter 1208

Der Quaesitor Sepulchrum kommt mit der Hoplitin Dolorés, seinem fertig ausgebildeten Lehrling Amadeo, dem Mercere Tabellarius, Dolorés‘ Lehrling Leonito, dem Buchhalter Settimo und etlichen Grogs in den Bund.
Nach eingehenden Untersuchungen ist zumindest Amadeo schwer verwirrt über all diese verheirateten Magier, Sepulchrum und Dolorés haben keinen ganz miserablen Eindruck von Serpentia – abgesehen davon, dass Rhys keinen sehr kompetenten Eindruck macht.
Sepulchrum legt nahe, dass man sich einen anderen Princeps suchen sollte. Daraufhin wird Rhys abgewählt, Dáirine zum Princeps ernannt und Lacus zum neuen Vizeprinceps gewählt. Bernward wird zum neuen Vizezeremonienmeister gekürt.

Die Verhandlungen kommen zu folgendem Ergebnis:
- Serpentias Bestand an Grogs wird auf 50 Mann herabgestutzt
- Serpentia verliert die Perdo-Visquelle
- Serpentia verliert 10 Bücher aus der Bibliothek und 5 magische Gegenstände.
- Serpentia verliert 10 Zuchtpferde und einen Teil ihrer Ressourcen
- Serpentia zahlt für die nächsten 10 Jahre 10 Bauern Vis pro Jahr Reparationszahlungen

Zum Abschied legt ihnen Sepulchrum nahe, sich doch einmal mit Tabellarius zu unterhalten, weil bei den Aktionen von Serpentia eigentlich immer nur die negativen und nie die positiven nach außen getragen werden. Möglicherweise sorgt jemand dafür, dass die Nachrichten irgendwie gefiltert werden.

Dáirine unterhält sich mit Tabellarius, und er erzählt ihr, dass ein berüchtigter hermetischer Pirat, Salvator Maris, einen großen Schatz besitzt, den er gern hätte. Außerdem fände er es gut, wenn Salvator seiner gerechten Strafe zugeführt wird.
Er hat auch eine Schatzkarte, die allerdings ziemlich unklar und leicht magisch ist. Dáirine und Rhrys erklären sich bereit, nach Schatz und Salvator zu suchen, dafür wird sich Tabellarius bei den Mercere umhören.

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Der Auftrag der Zenturie
Herbst 1208

Lacus, Sven, Padraig, Tian, Aella, Colleen, Mohammed

Schon auf der Überfahrt erfahren sie, dass nach der Zerstörung von Tripolis dort Magier sehr schlecht angesehen sind und verfolgt werden. Daher beschließen sie, sich zunächst zu trennen und Paddy zusammen mit Sven und Lacus‘ Pferd in die Stadt zu schicken. Dort sollen sie Pferde besorgen. Leider erwähnt Paddy, dass sie zu der Oase im Wadi al-Ghuz wollen – die ist aber dafür bekannt, dass sich dort Hexer und Dämonen herumtreiben. Daher wird er zunächst mitgenommen und befragt; allerdings nach einer Weile wieder frei gelassen, mit dem Rat, sein Pferd doch in der Festung zu verkaufen statt bei den verfluchten Hexern.

Es dauert dann noch eine Weile, und Paddy gelingt es, dass Pferd nicht zu verkaufen, weil er einen überzogenen Preis dafür fordert. Danach kann er die Stadt verlassen, sogar mit Pferden und Vorräten.
Unterwegs hat Lacus noch einen Zusammenstoß mit Varro, der darin endet, dass Varro Aella kurz angreift und sie ohnmächtig zusammensackt. Immerhin hat sie dabei eine Vision von Cato und Varro, wie Cato Varro anweist, nach Numidien zu gehen und Massinissa dabei zu unterstützen, Carthago in einen Krieg zu provozieren.

Der Bund selbst ist völlig von Mystikern, Djinnbeschwörern und anderen seltsamen Gestalten überlaufen. Die sind offenbar vor der Verfolgung aus Tripolis geflohen.
Im Gespräch mit den Magiern von Corona Fortunata hören sie, dass die auch keine Ahnung haben, was es mit den Römern auf sich hat. Aber da die Römer offenbar aus dem Untergrund kommen, vermuten sie, dass die Unterirdischen, die in den Höhlen beim Bund leben, eine Ahnung haben könnten – normalerweise wollen sie nicht, dass sich andere Magier mit denen unterhalten, aber in diesem Fall machen sie eine Ausnahme.

Nach etwas hin und her mit Syrtis, die vermutet, dass Serpentianer Unheil anziehen, mit Bainne, der Paddys Lehrlinie verdächtig findet, und mit Muad’Dib, der Tians Amulett geklaut hat, aber wieder zurückgibt, wird ein Fest veranstaltet.
Bei den Unterhaltungen in der Zwischenzeit löst Paddy sehr zu Syrtis‘ Mißfallen eine Schlägerei aus. Lacus unterhält sich derweil mit dem Ziegenhirten und erfährt, dass dieser Massinissa wohl kennt oder kannte, ihn aber für böse bzw. einen Verräter hält.

Paddy fragt wegen Giften bzw. Gegengiften herum und erfährt, dass es Gifte gibt, die die Gabe von Magiern angreifen können; z.B. Henkerskraut, das keine anderen Auswirkungen hat und vermutlich infernal ist, oder eine Paste, die die Salomoniter verwenden.

Am Morgen nach dem Fest führt Ombra die Serpentianer in die Gänge unter oder beim Bund, die ziemlich lang und kompliziert sind (nicht, dass das für ein Lacus ein Problem ist – tatsächlich gibt es solche Gänge auch unter Caverna).

Schließlich treffen sie die Unterirdischen: Ein Volk von Wesen, dass aus Stein oder Lehm geformt zu sein scheint, vom Aussehen her zunächst grob und ungefügt, aber in der Lage, ihr Aussehen selbst zu verfeinern.
Lacus fragt die Erste der Weisen nach den Geistern und erfährt, dass sie aus dem Nebel stammen. Allerdings ist bisher noch niemand, der in den Nebel gegangen ist, wieder zurückgekehrt. Außerdem wissen sie, dass das Geisterheer im Jahr 147 v. Chr. das erste Mal gerufen wurde.

Sie lassen sich von Ombra und einem Unterirdischen namens Finder zu dem Nebel führen, der am Rand des Gangsystems liegt. Er ist magisch und besteht aus Auram, Imaginem und Mentem. Ab und zu kommen Schwaden hinausgeschwebt. Wenn man hineinfasst, übertragen sich hin und wieder Bilder und Emotionen. Aellas Visionen sind präziser, aber auch nicht sehr hilfreich.
Mohammed sieht, wie sich im Nebel eine schwarze Wolke bildet und im Inneren verschwindet.

Lacus findet heraus, dass in den Nebelschwaden eine Regio ist, und Paddy beschließt, dass sie jetzt alle hineingehen. Ombra und sein schottischer Grog Duncan wollen auch mit. Allerdings taucht Ombra in der Regio nicht auf.

Die Regio ähnelt einer Traumwelt: Ständig wechselt die Szenerie, merkwürdige und unlogische Dinge passieren in wildem Wechsel. Außerdem taucht der Dämon auf, der in Wales gestorben ist und versucht, die Regio zu übernehmen.
Es gelingt Lacus, Paddy und den anderen, den Dämon zu erschlagen und mit der Verkörperung der Traumwelt, einem kleinen violettäugigen Mädchen, zu sprechen. Sie erzählt, dass sie die Römer vor langer Zeit in ihre Traumwelt geholt hat, weil die Banu Walid, ihre Kinder, die sie verehrt haben, sich vor den Römern fürchteten. Die Körper der Römer sind an dem physischen Ort, an dem sich der Nebel befindet, gestorben. Irgendwann später wurden sie mit einem Ritual wieder gerufen – vermutlich mit einem verpatzten Ritual.

Sie überreden das Mädchen, sie wieder aus dem Traum zu entlassen, und finden auch die Stelle, an der die Römer gestorben sind (ihre Leichen sind weitgehend verfallen). Varro bestätigt, dass die Römer hier gestorben sind, aber eigentlich ganz glücklich waren in der Traumwelt, die sie für die elysischen Felder halten. Er hält es für einen Fluch, der die Römer zu ihrem jährlichen Zug zwingt – und er denkt, dass man ihn nicht einfach durch ein Begräbnis zur Ruhe bringen kann. Derjenige, der die Armee gerufen hat, muss sterben!

Währenddessen hat Aella eine Vision von dem Ritual: Sie sieht, wie sieben Zauberer auf dem Plateau stehen und die Armee rufen. Aber einer von ihnen tritt zurück und unterbricht das Ritual, und dann taucht eine Sternenmagierin auf und löst eine mächtige Explosion aus.
Später, auf dem Plateau, hat sie eine weitere Vision von Imad (dem späteren Ziegenhirten), der den Vorschlag macht, das römische Heer zu beschwören, um Karthago zu retten. Sie sieht, wie die Priester später auf dem Plateau noch auf Koremun (den Nekromantieexperten) warten, der sehr spät auftaucht und glasige Augen hat – er ist derjenige, der dann später zurücktritt und das Ritual zunichte macht.

Lacus erinnert sich, dass er Koremun kennt – er ist der Anführer der Friedhofshexer, der im Kampf mit Haidar Tripolis beschädigt hat. Aus Imad, dem Ziegenhirten, ist nicht viel Vernünftiges herauszuholen, aber er ist offenbar tatsächlich auch einer der karthagischen Priester.

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Die Belagerung von Caer Seren, Part 2
Sommer 1208

Sie erfahren von den Magiern, dass die Aegis demnächst fallen wird. Es gibt aber eine Visquelle bei einem kleinen Teich – genau da, wo Mohammed die infernale Efeuranke gesehen hat. Das Vis kann aber erst in zwei Tagen abgeerntet werden.

Lacus fragt in Serpentia nach, was 1181 so passiert ist, als die Sternenkonstellation am Himmel stand – vermutlich, antwortet Ramitep, geht es um Gwyns Geburt. Der ist ja schließlich der Prophet der Karthager.

Zunächst wollen sie zu dem kleinen See, wo die Visquelle sich befindet. Gwen gibt Mohammed noch ein paar Kräuter mit, die gegen Gifte helfen.
Nebenher hat Samed noch eine Aussprache mit Layla. Dabei erklärt er ihr, was damals mit der Statue und Sadek passiert ist. Sie deutet an, dass da noch etwas zwischen den beiden war, und es sogar Samed war, der einer Beziehung kritisch gegenüber stand.

Währenddessen patroulliert Zafira durch den Bund, zusammen mit Gwen. Dabei finden sie eine infernale Pflanze, die durch einen Windstoß Sporen herumpustet, die Zafira erwischen. Gwen kann ihr zwar das Leben retten, aber sie wird die nächsten paar Tage flach liegen.

Schließlich brechen die Serpentianer mit Enyd, Cadwr und Penn (Enyds Grogs) auf. Elia ist auch dabei.

Sie kommen nach einer Weile an den See. Unterwegs bemerken sie schon infernalen Efeu und eklige Pilze. An dem kleinen See sehen sie mehrere Dornenhecken, die gerade anfangen, das Ufer zu umwachsen. Die Dornen sehen sehr scharf und leicht giftig aus.
Während sie noch beraten, tauchen einige andere Personen auf. Sie ziehen sich zurück und hören einige Stimmen, von denen Mohammed behauptet, sie hätten Arabisch gesprochen.

Die Stimmen entfernen sich wieder. Als Lacus und die anderen zurückkommen, sehen sie einen kleinen Dornenbusch, der gerade hier gepflanzt wurde. Lacus zerschießt den Busch mit einem Eisstrahl, was aber vielleicht keine so gute Idee war, da das unter Umständen auffällt. Mit einer Illusion erschafft er eine neue Mauer.

Sie entfernen sich wieder etwas vom See und hören, wie noch einige der Wurzelhunde auftauchen, die Wachposten bei dem See beziehen.

Dann riechen Mohammed und Hamid Brandgeruch. An dem Bach finden sie eine brennende menschliche Puppe, die – wie Mohammed bemerkt – genau dort brennt, wo Hamid nicht verletzt ist. Außerdem starrt die Puppe Hamid an, und seine Augen flackern kurz auf.
Lacus löscht die Puppe, und Hamids Augen werden wieder normal.

Sie kehren zurück nach Caer Seren. Dort untersucht Lacus Hamid und stellt Kontakt zu dem Feuerdjinn her, der schon Hamids Frau in Tripolis getötet hat. Die beiden streiten sich ein wenig, und der Djinn verspricht Lacus, dass er brennen würde. Danach erlangt Hamid die Kontrolle über seinen Körper wieder und rennt erstmal davon.
Der Djinn hat noch eine brennende Stelle hinterlassen, die auch nicht gelöscht werden kann.

Dabei fällt immerhin auf, dass der Wald ziemlich trocken ist. Meru findet das nicht so gut und geht, um Regen zu beschwören – das gelingt ihr auch, besser als erwartet: Ihre Augen leuchten, ihr Stab leuchtet, und ein mächtiges Gewitter geht nieder. Danach fällt sie jedoch um. Layla erklärt Samed, dass die hohe Aura wohl auf Dauer nicht so gut für Meru ist.

Bei der Beratung wird eine Weile diskutiert und ein Plan entwickelt: Lacus, Ludwig, Hamid, Lionel, Enyd und Penn graben sich per Tunnel zum See, um dort unter der Wasseroberfläche zu warten. Währenddessen werden Samed, Elia, Mohammed und Cadwr eine Ablenkung organisieren.

Leider werden Mohammed, Cadwr, Elia, Samed und die Ziege schon am Weg zum See erwischt. Sir Cadwr wird getötet, aber es gelingt Samed und Elia, Adim zu beschwafeln. Er lässt sie an einen Baum binden, um sie später zu opfern. Dabei erzählt er ihnen seinen Plan: Er möchte einen Dämon physisch beschwören, damit dieser dann die Maschine vernichtet – und dabei wahrscheinlich selbst vernichtet wird.

Am See kommt es zum Kampf, den Adim recht entscheidend für sich entscheiden kann. Dabei werden Ludwig und Hamid schwer verletzt. Mohammed versucht, Adim zu erschiessen, aber ihm fällt auf, dass Allah vermutlich nicht wollen würde, dass er einen Mann hinterrücks erschießt, der ihn verschont hat.
Da Adim kein Interesse daran hat, die Serpentianer oder andere zu töten, lässt er sie von der Lichtung entkommen – auch Ludwig und Hamid.

Auf dem Rückweg heilt Mohammed Ludwig mit seinem Glauben, was auch ausnehmend gut funktioniert. Er sieht darin ein Zeichen Allahs, dass Heilung besser ist als zu töten.

Zurück im Bund überlegen alle, wie sie die Maschine aus dem Bund bekommen, damit die Dämonisten wenigstens nicht den Bund vernichten. Ludwig schafft es auch, seine Lebensenergie in die Maschine zu pumpen und sie zumindest soweit zu versorgen, dass Meru und Layla die Maschine an den Fuss des Felsens teleportieren können.
Hamid verlässt noch mal die Aegis und erzählt seinem Feuerdjinn, dass hier demnächst ein Dämon auftauchen wird, der zerstört werden kann.

Ramitep bemerkt im Bund, dass Ludwig etwas tut, weil sein Juwel kurz schmerzt.

Es dauert eine Weile, dann taucht der Dämon tatsächlich auf und stellt sich in die Maschine. Ramitep wird geistig angegriffen und augenblicklich besiegt, und die Maschine versinkt in schwarzen Schlieren. Kurz darauf fängt sie an zu brennen . Einige Minuten später explodiert sie ohne jedes Geräusch.

Unten taucht noch kurz Adim auf, verzieht sich aber gleich wieder. Als die Magier hinuntergehen, stellen sie fest, dass die Maschine zwar noch steht, aber ziemlich verdellt ist und auch kaputt zu sein scheint – jedenfalls sind die Gegenstände (Erklärbär und so weiter) inaktiv.
Durch den Tod des Dämons ist der infernale Einfluss stark gewachsen, aber Mohammed kann dem mit seinem Glauben entgegenwirken. Auf Dauer sollte dort wohl ein Schrein oder etwas ähnliches hingestellt werden.

Zu Hause findet Osric, Imogens Bär, Ramitep bewußtlos in seinem Labor. Frederik stellt fest, dass das Juwel in seiner Brust sehr heiß geworden ist und Ramitep verletzt wurde. Außerdem scheint es, als würde ein fremder Einfluß sich in seinem Geist breit machen.
Er wacht nach einigen Tagen wieder auf und behauptet, es ginge ihm gut. Er verspricht, demnächst das Juwel zu untersuchen. Außerdem möchte er bald nach Wales aufbrechen, um die Maschine zu reparieren.

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Die Belagerung von Caer Seren, Teil 1
Sommer 1207

Lacus, Mohammed, Samed, Ludwig, Zafira, Hamid, Lionel

Lacus und die Gruppe bricht von London aus auf. Samed ist gerade der Einäugige bzw. der Sehende, was Lacus ein wenig verwirrt.

Die Reise verläuft recht ereignislos, und sie erreichen ein zerklüftetes, bergiges Gebiet. Dort steht auf einer einsamen Felsnase ein Kuppelturm. Ludwig denkt, dass dieses Gebäude ihr Ziel.
Im Wald davor treffen sie einen Holzfäller, der erzählt, dass die Leute aus dem Turm etwas merkwürdig sind und Spiegel herstellen. Außerdem findet Zafira ein Pflanze, die sie aus ihrer Kindheit kennt – eine infernale Pflanze.

Sie folgen dem Weg eine Weile. Mohammed hört als erster, dass jemand auf sie zugerannt kommt. Aus dem Wald kommt ein Mann gelaufen, verfolgt von zwei dämonischen Wurzelhunden. Samed erkennt ihn: Elia, der zu Laylas Truppe haben. Es kommt zu einem kurzen Kampf, in dessen Verlauf die Hunde erschlagen werden, allerdings werden Hamid und Ludwig verletzt. Glücklicherweise hat Zafira das passende Gegengift dabei, und Mohammed kann die schwerere Verletzung von Hamid heilen.
Elia erzählt, dass er, Duwed, Layla und Meru schon seit einiger Zeit in dem Gebäude in der Kuppel leben, zusammen mit einigen hermetischen Magiern. Sie werden seit ein paar Wochen von Dämonen belagert, die von Adim al-Kabi Kasar unterstützt werden.

Gemeinsam gehen sie zu dem Bund, der sich Caer Seren nennt. Dort treffen sie Enyd, eine junge Magierin, und den Lehrmeister ihrer Lehrmeisterin, Maredudd. Lacus wird eingeladen in die Aegis, da die beiden recht glücklich über Unterstützung sind. Die Lehrmeister von Enyd, Rhona, ist schwer verletzt. Trotz etwas Skepsis – ein Wunderheiler, der mit dem Betrüger Samed unterwegs ist? – darf Mohammed sie anschauen und auch heilen. Die lokale Heilerin, Gwen Llwellyn, ist zwar zunächst nicht sonderlich begeistert, akzeptiert es aber.
Allerdings ist die Aura des Bundes zwar sehr hoch, aber nicht sehr stabil, daher muss die Aura stabilisiert werden, um für Mohammeds Heilkräfte zu kompensieren.
Kaum ist Rhona nicht mehr ganz so schwer verletzt, geht sie, um sich die Festungsanlagen anzuschauen.

Die Gruppe wird in dem Turm unterbracht und lernt auch Sir Cadwr kennen, einen verkrachten Ritter, der seinen Herrn verlassen hat, weil er glaubt, dass dessen zwei jüngere Söhne ihren älteren Bruder getötet haben, der angeblich bei einer Pilgerreise im Heiligen Land verschwunden ist. Lionel reagiert etwas seltsam und geht dem Ritter fortan aus dem Weg.

Bei einer großen Beratung erzählt Elia, dass sich Adim al-Kabi Asar in dem Dorf der Dämonisten aufhält. Dieses Dorf liegt hinter einer tiefen Klamm, an einem Hang. Es gibt dort auch einen Wasserfall, neben dem ein tiefer Riss in den Berg geht. Von dort aus scheinen die Dämonen zu kommen.

Da Mohammed schauen möchte, ob er dort irgendetwas erkennen kann, bittet er die Magier von Caer Seren, die Kuppel zu öffnen. Das tut sie, und Samed erkennt am Himmel Konstellationen aus dem Frühsommer 1181. Maredudd erwähnt, dass auch Konstellation von vor 1.400 Jahren oder andere zu sehen sind.

Maredudd wirkt einen Zauber auf Moon, dass alle Walisisch sprechen können.

Mohammed sieht nicht allzu viel, aber der Zugang zur Klamm wird bewacht, aber der Gipfel über dem Dorf nicht. Außerdem entdeckt er eine infernal aussehende Efeuranke.

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Schokolade
Sommer 1208

Gwyn, Paddy, Dairine, Ramitep, Gwy, Pierre, Sven, Patrick

Heißer Sommertag, Dairine sieht, wie Karen ein Gewitter heranlockt.
Aaron und Jessica haben Torwache, als ein Bote herangeritten kommt. Er kommt von Gilad und ist auch schon ab und zu da gewesen – meistens dann, wenn es wichtig wird. Er heißt Yussir ibn Yussuf ibn Achmed.
Es gibt ein bißchen Chaos, weil Walter und Aaron Informationen übermitteln.
Walter bricht dann schließlich auf, um Joran zu suchen. Der ist momentan mit Juri und Marit in Indien. Aber das ist eine andere Geschichte, die zu einer anderen Zeit erzählt werden soll.

Yussir erzählt, dass Gilad finanzielle Schwierigkeiten hat und auch beim Sultan in Ungnade gefallen. Jetzt ist auch noch eine Gewürzkarawane weg, und Gilad freut sich, dass Serpentia ihm helfen wird, diese Probleme zu klären.

In der Bundsitzung überlegen die Magier, was sie dem Sultan als Ausgleich anbieten können. Ramitep schlägt vor, sich doch auf die Suche nach der Köstlichkeit „Schokolade“ und die Kakaobohnen, aus denen sie gewonnen wird, zu suchen.
Gwyn, Paddy, Dairine und Ramitep wollen sich auf die Suche nach dem Zeug machen. Es kommt allerdings noch zu ein paar Schwierigkeiten, weil Gwyn und Paddy noch keine Leibgrogs haben. Letzten Endes beschließen die beiden aber, keine Leibgrogs mitzunehmen.

Wir nehmen mit :
- Nützliche Sprüche für junge Magier
- Liber Peregrinatio
- Zauberbohne
- Unzuverlässiges Lawinenhorn
- Raubtierpfote
- Transportgürtel
Außerdem Gwy, Pierre, Sven und Patrick.

Also brechen sie auf und reisen zunächst nach Charmaine-sur-le-Doux. Dort erfahren sie, dass das Wagenhaus irgendwo auf dem Weg, der in den Wald führt, eine Haltestelle hat.

Im Dorf gibt es dann ein nettes Fest. Es wird später und später, langsam gehen alle schlafen, bis nur noch Gwy spielt, silbriger Nebel aufsteigt und zwei Elfenfrauen miteinander tanzen. Er erkennt die beiden von dem Turnier in den Reichen, bei dem eine davon ihn markiert hat.
Leicht panisch spielt er ein Aufwachlied und ruft alle wieder auf die Tanzfläche. Ganz panisch spielt er weiter, bis Gwyn ihn unterbricht und beruhigt.
Gwy erzählt, dass er die beiden erkannt hat, und dass sie zwei Banshees sind, denen er mal ein Lied geschenkt hat. Jetzt hat er Angst, was die beiden von ihm wollen könnten. Dairine beruhigt ihn ein wenig – Banshees sind normalerweise nicht bösartig.

Am nächsten Abend bricht die Gruppe auf zum Birkenhain.

Nach kurzer Zeit finden sie das Wagenhaus. Es stehen ein paar Leute draußen herum, darunter auch die Wirtin. Die Pferde liegen auf dem Boden und machen einen schlappen und lustlosen Eindruck. Die Wirtin erklärt, dass die Pferde gerade nicht laufen und das Haus daher nicht vom Fleck kommt.
Gwyn unterhält sich mit einem der Pferde, das ziemlich deprimiert ist und keine Lust mehr hat, die Kutsche zu ziehen. Aber Gwyn kann sie überreden, erstmal zum Pferdemarkt zu reisen und vorher noch einen Apfel zu genießen.
Gwy bleibt vorne auf dem Kutschblock, um die Pferde zu motivieren. Der Rest geht ins Wagenhaus. Dort werden ihnen die Pferde abgenommen, von einem der GIs (Martin), der jetzt wohl hier im Wagenhaus die Pferde betreut. Die anderen beiden GIs sind irgendwo an einem Erzmarkt ausgestiegen und haben versucht, von dort aus nach Hause zu kommen.
Die Wirtin erzählt, dass sie die Schokotorte damals von einem Zwerg bekommen hat, der die Süßspeise auf dem Schneemarkt gekauft hat.
Dairine fragt das alte Kräuterweiblein Emma, ob sie Kakaobohnen kennt. Sie erzählt, dass sie es nicht weiß, aber dass auf dem Schneemarkt der Schneehase Laurel Süßigkeiten verkauft, und möglicherweise auch Schokolade dabei ist. Danach erzählt sie noch ein paar Storys über Sir Maolorain, und Dairine, Paddy und Gwyn revanchieren sich.

Gwyn fragt den italienischen Schachspieler, ob er Tytalus ist, bekommt aber keine sinnvolle Antwort.
Der GI kennt tatsächlich Schokolade, aber seine Zeit liegt 800 Jahre in der Zukunft. Er hat die Hoffnung, je nach Hause zu kommen, wohl ziemlich aufgegeben – dem müssen wir auch noch helfen.

Die Gruppe kommt zum Pferdemarkt. Dort stehen viele Fachwerkhäuser, und es ist ziemlich voll.
Die Pferde des Wagenhauses möchten erstmal eine Weile auf die Koppel, daher erklären sich Gwyn und Paddy bereit, bei der Besorgung von Ersatzpferden zu helfen.

Gwyn und Pierre probieren ein paar Windpferde aus, können aber keins davon erwerben, weil der Händler nichts außer Gold akzeptiert.

Paddy hat mehr Glück: Er vereinbart mit einem Händler, dass er ihm ein Schild malt, und wenn der Händler deswegen drei Pferde verkauft, dann bekommt Paddy einen Hengst.
Gwyn schaut sich noch den Pegasus an und erfährt, dass man eine Prüfung bestehen muss, um den Pegasus zu bekommen – man muss eine Hummel fangen, während man den Pegasus reitet. Gwyn schafft es mit der Hilfe des Pegasus, der sich dabei aber relativ zickig zeigt. Obwohl er den Pegasus dank seines Erfolgs bekommt, verkauft Gwyn ihn (bzw. sie) weiter, da er einen Narren an den Windpferden gefressen hat.

Am nächsten Tag erfährt Paddy, dass der Händler bereits zwei Pferde verkauft hat. In Verkleidung kauft Gwyn ein drittes, eine Stute, sodaß Paddy seinen Hengst bekommt. Außerdem kauft Gwyn das Windpferd Fuchur, das einmal pro Tag mit frischen Wolken gefüttert werden muss. Dank des Hermesportals nach Schottland sollte das auch kein Problem sein.

Am nächsten Morgen geht es los, erst über die Koppeln, dann über eine weite Schneefläche. Am Nachmittag des zweiten Tages werden die Pferde nervös. Das liegt daran, dass hinter der Gruppe der Riese Njelfe ankommt – er ist gerade so groß, dass sein Kopf in die Wolken ragt. Die Gruppe verläßt den Weg und macht mit ein paar bunten Lichteffekten auf sich aufmerksam.

Es gibt noch ein wilde Hatz mit einer Sternschnuppe und dem Riesen, die die Gruppe aber ganz gut übersteht. Fuchur wird ein bißchen angekokelt, aber Paddy versorgt ihn erfolgreich.
Einige Tage später kommen sie auf dem Schneemarkt und kehren erstmal im „Geborgten Huhn“ ein. Es ist ziemlich viel los, und Gwyn und die anderen treffen einen Feldhasen, der Laurel kennt.

Laurel erzählt, dass Oyoatl, der ihm die Schokolade verkauft hat, nur einmal hier war. Er kam vom Hafen am Zaubersee, hatte einen Adlerkopf, bunte Federn und sah recht beeindruckend aus.
Dairine erschafft noch ein paar Pseudo-Schokokekse und tauscht ihn gegen Honig von Goldenen Rosen, der Heilung bringt. Sie bekommt drei Töpfchen für 15 Kekse.

Zauberseen sind mystische Orte, von denen aus man an sehr verschiedene Orte, auch verschiedene Domänen kommen, kann – z.b. auch in andere Zeiten, Himmel, Hölle oder anderes.
Zauberseen bestehen aus Licht, der Hafen selbst aus Metall, hauptsächlich Silber. Daher bekommt die Gruppe den Rat, in diese Richtung zu reisen – auf einer Straße der aufgehenden Sonne entgegen und immer dem Möwengeschrei nach.

Unterwegs werden verschiedene Kombinationen mit Schokolade ausgedacht und teilweise auch mit Imaginem ausprobiert.

Auf der Ebene der Wintersonne kommt ein junger Mann hinter der Gruppe herangaloppiert und prescht an den Serpentianern vorbei. Sven fällt auf, dass er Seemannskleidung trägt.

An einer Eisbrücke werden sie von einem Brückentroll aufgehalten, der ein Rätsel stellt. Da er mit der vorgeschlagenen Lösung nicht einverstanden ist, gibt es eine Diskussion und zum Schluß hat der Troll ein neues Rätsel.

Schließlich erreichen sie die Hafenstadt am Zaubersee. Schon am Ortseingang erfahren sie, dass das Licht des Sees die Leute verändert, und Ramitep schützt Gwy, Pierre, die Grogs und die Pferde mit einem Spruch.

Dairine erfährt, dass es hier Fernhändler gibt, die durch ein seltsames Tor fliegen und mit unermesslichen Reichtümern wiederkommen. Bei der Hafenmeisterei erfahren sie, dass Oyoatl vor einiger Zeit mit einem Fernhändlerkapitän namens Gomez gekommen ist. Gomez hält sich häufig im Sonnensegel auf, er hat keine Fernhändlerlizenz mehr (die kann man wieder abgeben).

Im Sonnensegel halten Paddy und Gwyn einen rattenköpfigen Kerl davon ab, Kapitän Gomez umzubringen.
Gomez unterhält sich mit ihnen. Sie erinnert sich vage daran, dass sie Oyoatl irgendwo hinter dem Tor aufgelesen hat, und sie hätte auch Zeit, dort wieder hinzufliegen.
Schniefchen: Grüner Mini-Elf
Nogwart & Lorgwart: Halbtrolle
Garcia: Erster Maat
Hans und Felix: Schiffsjungen

Zwei Tage später bricht die Gruppe mit dem Schiff von Kapitän Gomez, der Salta Montes, auf. Oder das wollten sie zumindest, aber dann fehlt der Steuermann, ein Magier namens Kurt. Da Ramitep ihn mit Magie nicht findet, probiert Gwyn aus, ob er das Schiff steuern kann und findet heraus, dass jeder der Magier das Schiff steuern kann. Insofern kann es dann doch losgehen.

Gwyn fliegt das Schiff aus dem Hafen und hält auf das Tor zu. Dort müssen sie erst noch mit dem Türhüter sprechen, und dann muß Ramitep kurz übernehmen, um den Schild anzuschalten.
Dann kommen sie an eine glitzernde Wolke, in der Vis herumdriftet. Mit etwas Unterstützung durch Gwys Musik fangen sie einige Kristalle ein, aber Gwyn stellt fest, dass es sich bei den Dinger nicht um Terram handelt.

Da Gomez nicht so recht weiß, wo wir hin müssen, versucht Dairine, über das letzte Stück Schokolade eine Peilung zu bekommen, scheitert aber an dem Schutzschild. Danach versucht es Ramitep über seine Verbindung mit dem Lotsenstern und schafft es mit Unterstützung des Juwels auch, eine Richtung herauszubekommen. Er führt das Schiff in diese Richtung, und an einer Stelle fallen auch bräunliche, bittere Bohnen aus dem Himmel. Mit etwas Magie findet Ramitep eine dünne Stelle in der Zwischenwelt und leitet das Schiff darauf zu.

Dort fliegt ein gefiederter Drache herum, auf den sie zufliegen. Im Gegenzug gegen ein Geschenk von zwei blau leuchtenden Kristallen öffnet der Drache, der sich Quetzalcoatl nennt, ein Tor in ein anderes Land.
Kaum dort angekommen, sackt das Schiff dramatisch ab, aber es gelingt den Magiern, das Schiff abzufangen und vor der Küste zu landen.

Dort finden sie einen schönen Sandstrand mit Muscheln und Krebsen. Gwyn und Paddy taufen das Land Farinia, nach Gwyns erster Frau.
Am Strand finden sie ein Ruderboot, neben dem ein Skelett liegt, das etwas seltsame Kleidung trägt und von Pfeilen getötet wurde, die wohl aus dem Wald kamen. Ramitep findet eine Karte, auf der ein Weg eingezeichnet ist, der wohl an einen Ort namens El Dorado führt. Die Buchstaben sind lateinisch.

Gwyn steigt kurz auf Fuchur auf und stellt fest, dass sie nicht auf einer kleineren Insel sind, sondern auf einer größeren Landmasse.
Auf der Karte ist ein größerer Stein verzeichnet, von dem Gwyn eine arkane Verbindung nimmt. Danach folgen sie der Karte weiter in den Dschungel.
Bei dem Versuch, mit den großen bunten Vögeln zu sprechen, die hier leben, lockt ein Wildschwein heran. Nach kurzem Kampf wird das Wildschwein aber erlegt und zum Abendessen bestimmt.

Es geht eine Weile weiter. Gegen Abend hört Paddy ein Geräusch aus dem Wald, das menschlichen Ursprungs zu sein scheint.
Er läuft los, gefolgt von Gwyn. Es gibt einen kurzen Wettlauf mit zwei Personen, die sich trennen. Paddy wird abgehängt, aber der Mann, den Gwyn verfolgt, fällt über eine Schlange und wird gebissen. Gwyn erschlägt die Schlange und zerstört das Gift magisch. Der Mann fällt erstmal ohnmächtig um.

Da niemand seine Sprache versteht, ist die Kommunikation etwas mühsam. Immerhin finden Paddy und Gwyn heraus, dass er Kunutschak heißt. Er scheint Kakao zu kennen und fängt an, die Gruppe zu führen. Er bringt sie zur nächsten Station auf der Karte, einer Höhle, in der der Schatten eines Vogels auf den Boden fällt. Das nächste Symbol auf der Karte ist ein großer Vogel, also scheint das hier richtig zu sein.
Unterwegs findet Dairine noch ein merkwürdiges kugeliges Tier, das sich ihr anschließt.

Drei Tage später erreicht die Gruppe mit Kunutschaks Führerschaft einen großen Stein. Auf der Karte sind hier drei Ziggurate abgebildet, aber hier ist nur ein Wasserfall. Von dort kommt aber eine junge Frau gerannt, die vor jemanden davonläuft.
Hinter ihr kommt eine ganze Abordnung heraus, die die Frau verfolgen. Paddy und Gwyn stellen sich natürlich sofort in den Weg (das Mädchen is schließlich hübsch).
Es gibt eine nicht allzu lange Auseinandersetzung, in deren Verlauf die Magier die Fremden mit ihrer Magie beeindrucken und verwirren. Das Mädchen bleibt neugierig stehen und wirft Gwyn ihre Beute, einen goldenen Kopf zu. Sie heißt Chel.

Der Anführer der Fremden trägt ein Leopardenfell und heißt Krezal und führt die Gruppe durch den Wasserfall. Es geht ein wenig mit Booten durch Höhlen, und dann durch einen Vorhang von Lianen in eine Stadt. Dort gibt es die drei großen Ziggurate, die auf der Karte abgebildet sind – und sie bestehen aus purem Gold!

Innerhalb der Stadt herrscht eine leichte Feenaura, und auf einmal versteht die Gruppe die Sprache der Farinier.
Bei dem Haupttempel treffen die Serpentianer auf den Priester Zekelkan, der sie für Götter hält und ihnen irgendeinen Menschen opfern möchte. Das wenden Paddy, Gwyn und Dairine allerding ab.
Als nächstes kommt der Häuptling Tani und begrüßt die „Götter“. Dairine schlägt ein Begrüßungsfest vor, und Tani ist völlig begeistert und verspricht ein riesiges Fest.

Danach werden die Serpentianer erstmal in den Tempel gebracht, Chel kommt mit ihnen mit. Chel erzählt, dass Zekelkan hier der Oberpriester ist und kein freundlicher Mensch. Sie kennt Schokolade und bereitet ein schmackhaftes Getränk zu – das schmeckt zwar anders als die Schokolade aus dem Feenreich, aber auch gut.

Etliches von dem „Gold“ hier besteht tatsächlich aus Sonnenstein, der zwar aussieht wie Gold, aber nur dann leuchtet, wenn die Sonne darauf scheint.
Vor dem Fest kriegen die „Götter“ das Opfer, das sie gestern gerettet haben, geschenkt. Der Mann Lakotas steht aber vorerst noch ziemlich unter Drogen, daher wird er schlafen geschickt.

Nach dem Fest verzieht sich Gwyn mit Chel in den Nebenraum…

Am nächsten Mittag taucht Zekelkan auf, um die „Götter“ abzuholen. Er bringt sie zu einer Felsnase, die aus einer Höhle hinausragt. Unter dieser Felsnase stürzt ein Wasserfall in die Tiefe, wo sich ein Wasserstrudel gebildet. Dort lässt Zekelkan einen Haufen Gold hineinwerfen – nach Xibalba, in die Heimat der Götter. Aber als er Kakaobohnen hinterherwerfen will, hält Gwyn ihn auf, da sie diese Gabe noch genießen wollen.

Später gehen alle in die Stadt, um sich über Kakaopflanzen zu informieren. Unterwegs lernt Pierre ein paar Kinder kennen, die ihm ein Ballspiel zeigen, das nur mit den Füßen gespielt wird und recht lustig aussieht.
Zekelkan taucht auf und erklärt, dass das nicht der angemessene Rahmen für ein Ballspiel der Götter sei – er würde ein richtiges Ballspiel vorbereiten!

Während Dairine und Ramitep sich also über die Pflanzen informieren, spielen Paddy, Gwyn und Gwy ein bißchen mit einem Lederball herum. Auch Dairines Gürteltier spielt ein bißchen mit.

Als sie zurück kommen in die Stadt, hat Zekelkan schon ein großes Ballspiel vorbereitet, bei dem die Götter gegen ein paar Sterbliche antreten sollen. Paddy, Gwyn und Ramitep überzeugen ihn mit einigen Zaubern jedoch schnell, dass das wohl ziemlich unfair wäre, und erschrecken ihn dermaßen, dass er und ein Großteil der Zuschauer panisch davonläuft.
Daraufhin beschließt die Gruppe, lieber aufzubrechen und die Stadt mit Gold, Kakaopflanzen und Kakao zu verlassen. Die Vorbereitungen benötigen allerdings noch einen Tag.

Bevor sie gehen, besuchen Paddy und Gwyn Zekelkan noch einmal und erklären ihm, dass sie als Opfer lieber Kakao und Gold anstatt Blut hätten, und dass er besser kein Blut mehr opfern soll. Zekelkan wirkt ein bißchen verwirrt, aber das liegt womöglich an dem Drogenrauch, der hier in der Luft hängt.

Bei der Übernachtung im Dschungel hört Pierre bei der Nachtwache ein heiseres Murmeln in farinisch. Pierre versucht herauszufinden, ob es von einem der Träger kommt, aber das scheint nicht der Fall zu sein. Dafür sieht er einen Schatten, der aus der Höhle huscht und sich im Dschungel versteckt.

Zwei Tage später erreicht die Gruppe den Strand unversehrt und belädt das Schiff mit Gold und Kakao. Chel und Lakotas begleiten die Gruppe, der Rest der Träger kehrt zurück nach El Dorado.
Chel beginnt ein Ritual, um Quetzalcoatl herbeizurufen, und gegen Abend wirkt Ramitep einen Zauber, um das Schiff nach oben zu bewegen. Genau zu diesem Zeitpunkt fängt der Rauch, der aus Chels Schalen dringt, an, schwer und schwarz zu werden und das gesamte Schiff einzuhüllen.

Obwohl Ramitep und Gwyn einen Teil des Rauchs vom Schiff wehen, bleibt genug Rauch da, dass sich vier Raubkatzen formen, die angreifen. Es kommt zu einem großen Kampf, in dessen Verlauf sich aus dem Rauch noch eine riesige Raubkatze bildet. Aber dank einiger glücklicher Schläge und der Raubtierpfote, mit der sich Pierre in einen Löwen verwandelt, gelingt es den Serpentianern, die Oberhand zu behalten und die Raubtiere zu erschlagen.
Nach dem Kampf fällt noch ein halber Menschenschädel zu Boden, mit dem Pierre herumspielt. Darin befinden sich zwei Bauern Co-Vis.

Schließlich kehren sie in den Bund zurück und bringen den Kakao zum Sultan. Der mag den Geschmack zwar nicht so gern, sieht aber den Wert des Geschenks ein (zumal er auch noch Gold bekommt) und ist Gilad jetzt wieder gnädiger gesonnen.

Patrick hat noch einige Samen von Früchten mitgebracht, und da sich Chel mit Gärtnern auskennt, werden diese Samen auch ausgesäht.
Patrick erwirbt ein Stück Land in Indien, um dort einen Obsthain anzulegen.

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