Serpentia

Besuch von den Quaesitores
Winter 1208

Der Quaesitor Sepulchrum kommt mit der Hoplitin Dolorés, seinem fertig ausgebildeten Lehrling Amadeo, dem Mercere Tabellarius, Dolorés‘ Lehrling Leonito, dem Buchhalter Settimo und etlichen Grogs in den Bund.
Nach eingehenden Untersuchungen ist zumindest Amadeo schwer verwirrt über all diese verheirateten Magier, Sepulchrum und Dolorés haben keinen ganz miserablen Eindruck von Serpentia – abgesehen davon, dass Rhys keinen sehr kompetenten Eindruck macht.
Sepulchrum legt nahe, dass man sich einen anderen Princeps suchen sollte. Daraufhin wird Rhys abgewählt, Dáirine zum Princeps ernannt und Lacus zum neuen Vizeprinceps gewählt. Bernward wird zum neuen Vizezeremonienmeister gekürt.

Die Verhandlungen kommen zu folgendem Ergebnis:
- Serpentias Bestand an Grogs wird auf 50 Mann herabgestutzt
- Serpentia verliert die Perdo-Visquelle
- Serpentia verliert 10 Bücher aus der Bibliothek und 5 magische Gegenstände.
- Serpentia verliert 10 Zuchtpferde und einen Teil ihrer Ressourcen
- Serpentia zahlt für die nächsten 10 Jahre 10 Bauern Vis pro Jahr Reparationszahlungen

Zum Abschied legt ihnen Sepulchrum nahe, sich doch einmal mit Tabellarius zu unterhalten, weil bei den Aktionen von Serpentia eigentlich immer nur die negativen und nie die positiven nach außen getragen werden. Möglicherweise sorgt jemand dafür, dass die Nachrichten irgendwie gefiltert werden.

Dáirine unterhält sich mit Tabellarius, und er erzählt ihr, dass ein berüchtigter hermetischer Pirat, Salvator Maris, einen großen Schatz besitzt, den er gern hätte. Außerdem fände er es gut, wenn Salvator seiner gerechten Strafe zugeführt wird.
Er hat auch eine Schatzkarte, die allerdings ziemlich unklar und leicht magisch ist. Dáirine und Rhrys erklären sich bereit, nach Schatz und Salvator zu suchen, dafür wird sich Tabellarius bei den Mercere umhören.

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Der Auftrag der Zenturie
Herbst 1208

Lacus, Sven, Padraig, Tian, Aella, Colleen, Mohammed

Schon auf der Überfahrt erfahren sie, dass nach der Zerstörung von Tripolis dort Magier sehr schlecht angesehen sind und verfolgt werden. Daher beschließen sie, sich zunächst zu trennen und Paddy zusammen mit Sven und Lacus‘ Pferd in die Stadt zu schicken. Dort sollen sie Pferde besorgen. Leider erwähnt Paddy, dass sie zu der Oase im Wadi al-Ghuz wollen – die ist aber dafür bekannt, dass sich dort Hexer und Dämonen herumtreiben. Daher wird er zunächst mitgenommen und befragt; allerdings nach einer Weile wieder frei gelassen, mit dem Rat, sein Pferd doch in der Festung zu verkaufen statt bei den verfluchten Hexern.

Es dauert dann noch eine Weile, und Paddy gelingt es, dass Pferd nicht zu verkaufen, weil er einen überzogenen Preis dafür fordert. Danach kann er die Stadt verlassen, sogar mit Pferden und Vorräten.
Unterwegs hat Lacus noch einen Zusammenstoß mit Varro, der darin endet, dass Varro Aella kurz angreift und sie ohnmächtig zusammensackt. Immerhin hat sie dabei eine Vision von Cato und Varro, wie Cato Varro anweist, nach Numidien zu gehen und Massinissa dabei zu unterstützen, Carthago in einen Krieg zu provozieren.

Der Bund selbst ist völlig von Mystikern, Djinnbeschwörern und anderen seltsamen Gestalten überlaufen. Die sind offenbar vor der Verfolgung aus Tripolis geflohen.
Im Gespräch mit den Magiern von Corona Fortunata hören sie, dass die auch keine Ahnung haben, was es mit den Römern auf sich hat. Aber da die Römer offenbar aus dem Untergrund kommen, vermuten sie, dass die Unterirdischen, die in den Höhlen beim Bund leben, eine Ahnung haben könnten – normalerweise wollen sie nicht, dass sich andere Magier mit denen unterhalten, aber in diesem Fall machen sie eine Ausnahme.

Nach etwas hin und her mit Syrtis, die vermutet, dass Serpentianer Unheil anziehen, mit Bainne, der Paddys Lehrlinie verdächtig findet, und mit Muad’Dib, der Tians Amulett geklaut hat, aber wieder zurückgibt, wird ein Fest veranstaltet.
Bei den Unterhaltungen in der Zwischenzeit löst Paddy sehr zu Syrtis‘ Mißfallen eine Schlägerei aus. Lacus unterhält sich derweil mit dem Ziegenhirten und erfährt, dass dieser Massinissa wohl kennt oder kannte, ihn aber für böse bzw. einen Verräter hält.

Paddy fragt wegen Giften bzw. Gegengiften herum und erfährt, dass es Gifte gibt, die die Gabe von Magiern angreifen können; z.B. Henkerskraut, das keine anderen Auswirkungen hat und vermutlich infernal ist, oder eine Paste, die die Salomoniter verwenden.

Am Morgen nach dem Fest führt Ombra die Serpentianer in die Gänge unter oder beim Bund, die ziemlich lang und kompliziert sind (nicht, dass das für ein Lacus ein Problem ist – tatsächlich gibt es solche Gänge auch unter Caverna).

Schließlich treffen sie die Unterirdischen: Ein Volk von Wesen, dass aus Stein oder Lehm geformt zu sein scheint, vom Aussehen her zunächst grob und ungefügt, aber in der Lage, ihr Aussehen selbst zu verfeinern.
Lacus fragt die Erste der Weisen nach den Geistern und erfährt, dass sie aus dem Nebel stammen. Allerdings ist bisher noch niemand, der in den Nebel gegangen ist, wieder zurückgekehrt. Außerdem wissen sie, dass das Geisterheer im Jahr 147 v. Chr. das erste Mal gerufen wurde.

Sie lassen sich von Ombra und einem Unterirdischen namens Finder zu dem Nebel führen, der am Rand des Gangsystems liegt. Er ist magisch und besteht aus Auram, Imaginem und Mentem. Ab und zu kommen Schwaden hinausgeschwebt. Wenn man hineinfasst, übertragen sich hin und wieder Bilder und Emotionen. Aellas Visionen sind präziser, aber auch nicht sehr hilfreich.
Mohammed sieht, wie sich im Nebel eine schwarze Wolke bildet und im Inneren verschwindet.

Lacus findet heraus, dass in den Nebelschwaden eine Regio ist, und Paddy beschließt, dass sie jetzt alle hineingehen. Ombra und sein schottischer Grog Duncan wollen auch mit. Allerdings taucht Ombra in der Regio nicht auf.

Die Regio ähnelt einer Traumwelt: Ständig wechselt die Szenerie, merkwürdige und unlogische Dinge passieren in wildem Wechsel. Außerdem taucht der Dämon auf, der in Wales gestorben ist und versucht, die Regio zu übernehmen.
Es gelingt Lacus, Paddy und den anderen, den Dämon zu erschlagen und mit der Verkörperung der Traumwelt, einem kleinen violettäugigen Mädchen, zu sprechen. Sie erzählt, dass sie die Römer vor langer Zeit in ihre Traumwelt geholt hat, weil die Banu Walid, ihre Kinder, die sie verehrt haben, sich vor den Römern fürchteten. Die Körper der Römer sind an dem physischen Ort, an dem sich der Nebel befindet, gestorben. Irgendwann später wurden sie mit einem Ritual wieder gerufen – vermutlich mit einem verpatzten Ritual.

Sie überreden das Mädchen, sie wieder aus dem Traum zu entlassen, und finden auch die Stelle, an der die Römer gestorben sind (ihre Leichen sind weitgehend verfallen). Varro bestätigt, dass die Römer hier gestorben sind, aber eigentlich ganz glücklich waren in der Traumwelt, die sie für die elysischen Felder halten. Er hält es für einen Fluch, der die Römer zu ihrem jährlichen Zug zwingt – und er denkt, dass man ihn nicht einfach durch ein Begräbnis zur Ruhe bringen kann. Derjenige, der die Armee gerufen hat, muss sterben!

Währenddessen hat Aella eine Vision von dem Ritual: Sie sieht, wie sieben Zauberer auf dem Plateau stehen und die Armee rufen. Aber einer von ihnen tritt zurück und unterbricht das Ritual, und dann taucht eine Sternenmagierin auf und löst eine mächtige Explosion aus.
Später, auf dem Plateau, hat sie eine weitere Vision von Imad (dem späteren Ziegenhirten), der den Vorschlag macht, das römische Heer zu beschwören, um Karthago zu retten. Sie sieht, wie die Priester später auf dem Plateau noch auf Koremun (den Nekromantieexperten) warten, der sehr spät auftaucht und glasige Augen hat – er ist derjenige, der dann später zurücktritt und das Ritual zunichte macht.

Lacus erinnert sich, dass er Koremun kennt – er ist der Anführer der Friedhofshexer, der im Kampf mit Haidar Tripolis beschädigt hat. Aus Imad, dem Ziegenhirten, ist nicht viel Vernünftiges herauszuholen, aber er ist offenbar tatsächlich auch einer der karthagischen Priester.

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Die Belagerung von Caer Seren, Part 2
Sommer 1208

Sie erfahren von den Magiern, dass die Aegis demnächst fallen wird. Es gibt aber eine Visquelle bei einem kleinen Teich – genau da, wo Mohammed die infernale Efeuranke gesehen hat. Das Vis kann aber erst in zwei Tagen abgeerntet werden.

Lacus fragt in Serpentia nach, was 1181 so passiert ist, als die Sternenkonstellation am Himmel stand – vermutlich, antwortet Ramitep, geht es um Gwyns Geburt. Der ist ja schließlich der Prophet der Karthager.

Zunächst wollen sie zu dem kleinen See, wo die Visquelle sich befindet. Gwen gibt Mohammed noch ein paar Kräuter mit, die gegen Gifte helfen.
Nebenher hat Samed noch eine Aussprache mit Layla. Dabei erklärt er ihr, was damals mit der Statue und Sadek passiert ist. Sie deutet an, dass da noch etwas zwischen den beiden war, und es sogar Samed war, der einer Beziehung kritisch gegenüber stand.

Währenddessen patroulliert Zafira durch den Bund, zusammen mit Gwen. Dabei finden sie eine infernale Pflanze, die durch einen Windstoß Sporen herumpustet, die Zafira erwischen. Gwen kann ihr zwar das Leben retten, aber sie wird die nächsten paar Tage flach liegen.

Schließlich brechen die Serpentianer mit Enyd, Cadwr und Penn (Enyds Grogs) auf. Elia ist auch dabei.

Sie kommen nach einer Weile an den See. Unterwegs bemerken sie schon infernalen Efeu und eklige Pilze. An dem kleinen See sehen sie mehrere Dornenhecken, die gerade anfangen, das Ufer zu umwachsen. Die Dornen sehen sehr scharf und leicht giftig aus.
Während sie noch beraten, tauchen einige andere Personen auf. Sie ziehen sich zurück und hören einige Stimmen, von denen Mohammed behauptet, sie hätten Arabisch gesprochen.

Die Stimmen entfernen sich wieder. Als Lacus und die anderen zurückkommen, sehen sie einen kleinen Dornenbusch, der gerade hier gepflanzt wurde. Lacus zerschießt den Busch mit einem Eisstrahl, was aber vielleicht keine so gute Idee war, da das unter Umständen auffällt. Mit einer Illusion erschafft er eine neue Mauer.

Sie entfernen sich wieder etwas vom See und hören, wie noch einige der Wurzelhunde auftauchen, die Wachposten bei dem See beziehen.

Dann riechen Mohammed und Hamid Brandgeruch. An dem Bach finden sie eine brennende menschliche Puppe, die – wie Mohammed bemerkt – genau dort brennt, wo Hamid nicht verletzt ist. Außerdem starrt die Puppe Hamid an, und seine Augen flackern kurz auf.
Lacus löscht die Puppe, und Hamids Augen werden wieder normal.

Sie kehren zurück nach Caer Seren. Dort untersucht Lacus Hamid und stellt Kontakt zu dem Feuerdjinn her, der schon Hamids Frau in Tripolis getötet hat. Die beiden streiten sich ein wenig, und der Djinn verspricht Lacus, dass er brennen würde. Danach erlangt Hamid die Kontrolle über seinen Körper wieder und rennt erstmal davon.
Der Djinn hat noch eine brennende Stelle hinterlassen, die auch nicht gelöscht werden kann.

Dabei fällt immerhin auf, dass der Wald ziemlich trocken ist. Meru findet das nicht so gut und geht, um Regen zu beschwören – das gelingt ihr auch, besser als erwartet: Ihre Augen leuchten, ihr Stab leuchtet, und ein mächtiges Gewitter geht nieder. Danach fällt sie jedoch um. Layla erklärt Samed, dass die hohe Aura wohl auf Dauer nicht so gut für Meru ist.

Bei der Beratung wird eine Weile diskutiert und ein Plan entwickelt: Lacus, Ludwig, Hamid, Lionel, Enyd und Penn graben sich per Tunnel zum See, um dort unter der Wasseroberfläche zu warten. Währenddessen werden Samed, Elia, Mohammed und Cadwr eine Ablenkung organisieren.

Leider werden Mohammed, Cadwr, Elia, Samed und die Ziege schon am Weg zum See erwischt. Sir Cadwr wird getötet, aber es gelingt Samed und Elia, Adim zu beschwafeln. Er lässt sie an einen Baum binden, um sie später zu opfern. Dabei erzählt er ihnen seinen Plan: Er möchte einen Dämon physisch beschwören, damit dieser dann die Maschine vernichtet – und dabei wahrscheinlich selbst vernichtet wird.

Am See kommt es zum Kampf, den Adim recht entscheidend für sich entscheiden kann. Dabei werden Ludwig und Hamid schwer verletzt. Mohammed versucht, Adim zu erschiessen, aber ihm fällt auf, dass Allah vermutlich nicht wollen würde, dass er einen Mann hinterrücks erschießt, der ihn verschont hat.
Da Adim kein Interesse daran hat, die Serpentianer oder andere zu töten, lässt er sie von der Lichtung entkommen – auch Ludwig und Hamid.

Auf dem Rückweg heilt Mohammed Ludwig mit seinem Glauben, was auch ausnehmend gut funktioniert. Er sieht darin ein Zeichen Allahs, dass Heilung besser ist als zu töten.

Zurück im Bund überlegen alle, wie sie die Maschine aus dem Bund bekommen, damit die Dämonisten wenigstens nicht den Bund vernichten. Ludwig schafft es auch, seine Lebensenergie in die Maschine zu pumpen und sie zumindest soweit zu versorgen, dass Meru und Layla die Maschine an den Fuss des Felsens teleportieren können.
Hamid verlässt noch mal die Aegis und erzählt seinem Feuerdjinn, dass hier demnächst ein Dämon auftauchen wird, der zerstört werden kann.

Ramitep bemerkt im Bund, dass Ludwig etwas tut, weil sein Juwel kurz schmerzt.

Es dauert eine Weile, dann taucht der Dämon tatsächlich auf und stellt sich in die Maschine. Ramitep wird geistig angegriffen und augenblicklich besiegt, und die Maschine versinkt in schwarzen Schlieren. Kurz darauf fängt sie an zu brennen . Einige Minuten später explodiert sie ohne jedes Geräusch.

Unten taucht noch kurz Adim auf, verzieht sich aber gleich wieder. Als die Magier hinuntergehen, stellen sie fest, dass die Maschine zwar noch steht, aber ziemlich verdellt ist und auch kaputt zu sein scheint – jedenfalls sind die Gegenstände (Erklärbär und so weiter) inaktiv.
Durch den Tod des Dämons ist der infernale Einfluss stark gewachsen, aber Mohammed kann dem mit seinem Glauben entgegenwirken. Auf Dauer sollte dort wohl ein Schrein oder etwas ähnliches hingestellt werden.

Zu Hause findet Osric, Imogens Bär, Ramitep bewußtlos in seinem Labor. Frederik stellt fest, dass das Juwel in seiner Brust sehr heiß geworden ist und Ramitep verletzt wurde. Außerdem scheint es, als würde ein fremder Einfluß sich in seinem Geist breit machen.
Er wacht nach einigen Tagen wieder auf und behauptet, es ginge ihm gut. Er verspricht, demnächst das Juwel zu untersuchen. Außerdem möchte er bald nach Wales aufbrechen, um die Maschine zu reparieren.

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Die Belagerung von Caer Seren, Teil 1
Sommer 1207

Lacus, Mohammed, Samed, Ludwig, Zafira, Hamid, Lionel

Lacus und die Gruppe bricht von London aus auf. Samed ist gerade der Einäugige bzw. der Sehende, was Lacus ein wenig verwirrt.

Die Reise verläuft recht ereignislos, und sie erreichen ein zerklüftetes, bergiges Gebiet. Dort steht auf einer einsamen Felsnase ein Kuppelturm. Ludwig denkt, dass dieses Gebäude ihr Ziel.
Im Wald davor treffen sie einen Holzfäller, der erzählt, dass die Leute aus dem Turm etwas merkwürdig sind und Spiegel herstellen. Außerdem findet Zafira ein Pflanze, die sie aus ihrer Kindheit kennt – eine infernale Pflanze.

Sie folgen dem Weg eine Weile. Mohammed hört als erster, dass jemand auf sie zugerannt kommt. Aus dem Wald kommt ein Mann gelaufen, verfolgt von zwei dämonischen Wurzelhunden. Samed erkennt ihn: Elia, der zu Laylas Truppe haben. Es kommt zu einem kurzen Kampf, in dessen Verlauf die Hunde erschlagen werden, allerdings werden Hamid und Ludwig verletzt. Glücklicherweise hat Zafira das passende Gegengift dabei, und Mohammed kann die schwerere Verletzung von Hamid heilen.
Elia erzählt, dass er, Duwed, Layla und Meru schon seit einiger Zeit in dem Gebäude in der Kuppel leben, zusammen mit einigen hermetischen Magiern. Sie werden seit ein paar Wochen von Dämonen belagert, die von Adim al-Kabi Kasar unterstützt werden.

Gemeinsam gehen sie zu dem Bund, der sich Caer Seren nennt. Dort treffen sie Enyd, eine junge Magierin, und den Lehrmeister ihrer Lehrmeisterin, Maredudd. Lacus wird eingeladen in die Aegis, da die beiden recht glücklich über Unterstützung sind. Die Lehrmeister von Enyd, Rhona, ist schwer verletzt. Trotz etwas Skepsis – ein Wunderheiler, der mit dem Betrüger Samed unterwegs ist? – darf Mohammed sie anschauen und auch heilen. Die lokale Heilerin, Gwen Llwellyn, ist zwar zunächst nicht sonderlich begeistert, akzeptiert es aber.
Allerdings ist die Aura des Bundes zwar sehr hoch, aber nicht sehr stabil, daher muss die Aura stabilisiert werden, um für Mohammeds Heilkräfte zu kompensieren.
Kaum ist Rhona nicht mehr ganz so schwer verletzt, geht sie, um sich die Festungsanlagen anzuschauen.

Die Gruppe wird in dem Turm unterbracht und lernt auch Sir Cadwr kennen, einen verkrachten Ritter, der seinen Herrn verlassen hat, weil er glaubt, dass dessen zwei jüngere Söhne ihren älteren Bruder getötet haben, der angeblich bei einer Pilgerreise im Heiligen Land verschwunden ist. Lionel reagiert etwas seltsam und geht dem Ritter fortan aus dem Weg.

Bei einer großen Beratung erzählt Elia, dass sich Adim al-Kabi Asar in dem Dorf der Dämonisten aufhält. Dieses Dorf liegt hinter einer tiefen Klamm, an einem Hang. Es gibt dort auch einen Wasserfall, neben dem ein tiefer Riss in den Berg geht. Von dort aus scheinen die Dämonen zu kommen.

Da Mohammed schauen möchte, ob er dort irgendetwas erkennen kann, bittet er die Magier von Caer Seren, die Kuppel zu öffnen. Das tut sie, und Samed erkennt am Himmel Konstellationen aus dem Frühsommer 1181. Maredudd erwähnt, dass auch Konstellation von vor 1.400 Jahren oder andere zu sehen sind.

Maredudd wirkt einen Zauber auf Moon, dass alle Walisisch sprechen können.

Mohammed sieht nicht allzu viel, aber der Zugang zur Klamm wird bewacht, aber der Gipfel über dem Dorf nicht. Außerdem entdeckt er eine infernal aussehende Efeuranke.

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Schokolade
Sommer 1208

Gwyn, Paddy, Dairine, Ramitep, Gwy, Pierre, Sven, Patrick

Heißer Sommertag, Dairine sieht, wie Karen ein Gewitter heranlockt.
Aaron und Jessica haben Torwache, als ein Bote herangeritten kommt. Er kommt von Gilad und ist auch schon ab und zu da gewesen – meistens dann, wenn es wichtig wird. Er heißt Yussir ibn Yussuf ibn Achmed.
Es gibt ein bißchen Chaos, weil Walter und Aaron Informationen übermitteln.
Walter bricht dann schließlich auf, um Joran zu suchen. Der ist momentan mit Juri und Marit in Indien. Aber das ist eine andere Geschichte, die zu einer anderen Zeit erzählt werden soll.

Yussir erzählt, dass Gilad finanzielle Schwierigkeiten hat und auch beim Sultan in Ungnade gefallen. Jetzt ist auch noch eine Gewürzkarawane weg, und Gilad freut sich, dass Serpentia ihm helfen wird, diese Probleme zu klären.

In der Bundsitzung überlegen die Magier, was sie dem Sultan als Ausgleich anbieten können. Ramitep schlägt vor, sich doch auf die Suche nach der Köstlichkeit „Schokolade“ und die Kakaobohnen, aus denen sie gewonnen wird, zu suchen.
Gwyn, Paddy, Dairine und Ramitep wollen sich auf die Suche nach dem Zeug machen. Es kommt allerdings noch zu ein paar Schwierigkeiten, weil Gwyn und Paddy noch keine Leibgrogs haben. Letzten Endes beschließen die beiden aber, keine Leibgrogs mitzunehmen.

Wir nehmen mit :
- Nützliche Sprüche für junge Magier
- Liber Peregrinatio
- Zauberbohne
- Unzuverlässiges Lawinenhorn
- Raubtierpfote
- Transportgürtel
Außerdem Gwy, Pierre, Sven und Patrick.

Also brechen sie auf und reisen zunächst nach Charmaine-sur-le-Doux. Dort erfahren sie, dass das Wagenhaus irgendwo auf dem Weg, der in den Wald führt, eine Haltestelle hat.

Im Dorf gibt es dann ein nettes Fest. Es wird später und später, langsam gehen alle schlafen, bis nur noch Gwy spielt, silbriger Nebel aufsteigt und zwei Elfenfrauen miteinander tanzen. Er erkennt die beiden von dem Turnier in den Reichen, bei dem eine davon ihn markiert hat.
Leicht panisch spielt er ein Aufwachlied und ruft alle wieder auf die Tanzfläche. Ganz panisch spielt er weiter, bis Gwyn ihn unterbricht und beruhigt.
Gwy erzählt, dass er die beiden erkannt hat, und dass sie zwei Banshees sind, denen er mal ein Lied geschenkt hat. Jetzt hat er Angst, was die beiden von ihm wollen könnten. Dairine beruhigt ihn ein wenig – Banshees sind normalerweise nicht bösartig.

Am nächsten Abend bricht die Gruppe auf zum Birkenhain.

Nach kurzer Zeit finden sie das Wagenhaus. Es stehen ein paar Leute draußen herum, darunter auch die Wirtin. Die Pferde liegen auf dem Boden und machen einen schlappen und lustlosen Eindruck. Die Wirtin erklärt, dass die Pferde gerade nicht laufen und das Haus daher nicht vom Fleck kommt.
Gwyn unterhält sich mit einem der Pferde, das ziemlich deprimiert ist und keine Lust mehr hat, die Kutsche zu ziehen. Aber Gwyn kann sie überreden, erstmal zum Pferdemarkt zu reisen und vorher noch einen Apfel zu genießen.
Gwy bleibt vorne auf dem Kutschblock, um die Pferde zu motivieren. Der Rest geht ins Wagenhaus. Dort werden ihnen die Pferde abgenommen, von einem der GIs (Martin), der jetzt wohl hier im Wagenhaus die Pferde betreut. Die anderen beiden GIs sind irgendwo an einem Erzmarkt ausgestiegen und haben versucht, von dort aus nach Hause zu kommen.
Die Wirtin erzählt, dass sie die Schokotorte damals von einem Zwerg bekommen hat, der die Süßspeise auf dem Schneemarkt gekauft hat.
Dairine fragt das alte Kräuterweiblein Emma, ob sie Kakaobohnen kennt. Sie erzählt, dass sie es nicht weiß, aber dass auf dem Schneemarkt der Schneehase Laurel Süßigkeiten verkauft, und möglicherweise auch Schokolade dabei ist. Danach erzählt sie noch ein paar Storys über Sir Maolorain, und Dairine, Paddy und Gwyn revanchieren sich.

Gwyn fragt den italienischen Schachspieler, ob er Tytalus ist, bekommt aber keine sinnvolle Antwort.
Der GI kennt tatsächlich Schokolade, aber seine Zeit liegt 800 Jahre in der Zukunft. Er hat die Hoffnung, je nach Hause zu kommen, wohl ziemlich aufgegeben – dem müssen wir auch noch helfen.

Die Gruppe kommt zum Pferdemarkt. Dort stehen viele Fachwerkhäuser, und es ist ziemlich voll.
Die Pferde des Wagenhauses möchten erstmal eine Weile auf die Koppel, daher erklären sich Gwyn und Paddy bereit, bei der Besorgung von Ersatzpferden zu helfen.

Gwyn und Pierre probieren ein paar Windpferde aus, können aber keins davon erwerben, weil der Händler nichts außer Gold akzeptiert.

Paddy hat mehr Glück: Er vereinbart mit einem Händler, dass er ihm ein Schild malt, und wenn der Händler deswegen drei Pferde verkauft, dann bekommt Paddy einen Hengst.
Gwyn schaut sich noch den Pegasus an und erfährt, dass man eine Prüfung bestehen muss, um den Pegasus zu bekommen – man muss eine Hummel fangen, während man den Pegasus reitet. Gwyn schafft es mit der Hilfe des Pegasus, der sich dabei aber relativ zickig zeigt. Obwohl er den Pegasus dank seines Erfolgs bekommt, verkauft Gwyn ihn (bzw. sie) weiter, da er einen Narren an den Windpferden gefressen hat.

Am nächsten Tag erfährt Paddy, dass der Händler bereits zwei Pferde verkauft hat. In Verkleidung kauft Gwyn ein drittes, eine Stute, sodaß Paddy seinen Hengst bekommt. Außerdem kauft Gwyn das Windpferd Fuchur, das einmal pro Tag mit frischen Wolken gefüttert werden muss. Dank des Hermesportals nach Schottland sollte das auch kein Problem sein.

Am nächsten Morgen geht es los, erst über die Koppeln, dann über eine weite Schneefläche. Am Nachmittag des zweiten Tages werden die Pferde nervös. Das liegt daran, dass hinter der Gruppe der Riese Njelfe ankommt – er ist gerade so groß, dass sein Kopf in die Wolken ragt. Die Gruppe verläßt den Weg und macht mit ein paar bunten Lichteffekten auf sich aufmerksam.

Es gibt noch ein wilde Hatz mit einer Sternschnuppe und dem Riesen, die die Gruppe aber ganz gut übersteht. Fuchur wird ein bißchen angekokelt, aber Paddy versorgt ihn erfolgreich.
Einige Tage später kommen sie auf dem Schneemarkt und kehren erstmal im „Geborgten Huhn“ ein. Es ist ziemlich viel los, und Gwyn und die anderen treffen einen Feldhasen, der Laurel kennt.

Laurel erzählt, dass Oyoatl, der ihm die Schokolade verkauft hat, nur einmal hier war. Er kam vom Hafen am Zaubersee, hatte einen Adlerkopf, bunte Federn und sah recht beeindruckend aus.
Dairine erschafft noch ein paar Pseudo-Schokokekse und tauscht ihn gegen Honig von Goldenen Rosen, der Heilung bringt. Sie bekommt drei Töpfchen für 15 Kekse.

Zauberseen sind mystische Orte, von denen aus man an sehr verschiedene Orte, auch verschiedene Domänen kommen, kann – z.b. auch in andere Zeiten, Himmel, Hölle oder anderes.
Zauberseen bestehen aus Licht, der Hafen selbst aus Metall, hauptsächlich Silber. Daher bekommt die Gruppe den Rat, in diese Richtung zu reisen – auf einer Straße der aufgehenden Sonne entgegen und immer dem Möwengeschrei nach.

Unterwegs werden verschiedene Kombinationen mit Schokolade ausgedacht und teilweise auch mit Imaginem ausprobiert.

Auf der Ebene der Wintersonne kommt ein junger Mann hinter der Gruppe herangaloppiert und prescht an den Serpentianern vorbei. Sven fällt auf, dass er Seemannskleidung trägt.

An einer Eisbrücke werden sie von einem Brückentroll aufgehalten, der ein Rätsel stellt. Da er mit der vorgeschlagenen Lösung nicht einverstanden ist, gibt es eine Diskussion und zum Schluß hat der Troll ein neues Rätsel.

Schließlich erreichen sie die Hafenstadt am Zaubersee. Schon am Ortseingang erfahren sie, dass das Licht des Sees die Leute verändert, und Ramitep schützt Gwy, Pierre, die Grogs und die Pferde mit einem Spruch.

Dairine erfährt, dass es hier Fernhändler gibt, die durch ein seltsames Tor fliegen und mit unermesslichen Reichtümern wiederkommen. Bei der Hafenmeisterei erfahren sie, dass Oyoatl vor einiger Zeit mit einem Fernhändlerkapitän namens Gomez gekommen ist. Gomez hält sich häufig im Sonnensegel auf, er hat keine Fernhändlerlizenz mehr (die kann man wieder abgeben).

Im Sonnensegel halten Paddy und Gwyn einen rattenköpfigen Kerl davon ab, Kapitän Gomez umzubringen.
Gomez unterhält sich mit ihnen. Sie erinnert sich vage daran, dass sie Oyoatl irgendwo hinter dem Tor aufgelesen hat, und sie hätte auch Zeit, dort wieder hinzufliegen.
Schniefchen: Grüner Mini-Elf
Nogwart & Lorgwart: Halbtrolle
Garcia: Erster Maat
Hans und Felix: Schiffsjungen

Zwei Tage später bricht die Gruppe mit dem Schiff von Kapitän Gomez, der Salta Montes, auf. Oder das wollten sie zumindest, aber dann fehlt der Steuermann, ein Magier namens Kurt. Da Ramitep ihn mit Magie nicht findet, probiert Gwyn aus, ob er das Schiff steuern kann und findet heraus, dass jeder der Magier das Schiff steuern kann. Insofern kann es dann doch losgehen.

Gwyn fliegt das Schiff aus dem Hafen und hält auf das Tor zu. Dort müssen sie erst noch mit dem Türhüter sprechen, und dann muß Ramitep kurz übernehmen, um den Schild anzuschalten.
Dann kommen sie an eine glitzernde Wolke, in der Vis herumdriftet. Mit etwas Unterstützung durch Gwys Musik fangen sie einige Kristalle ein, aber Gwyn stellt fest, dass es sich bei den Dinger nicht um Terram handelt.

Da Gomez nicht so recht weiß, wo wir hin müssen, versucht Dairine, über das letzte Stück Schokolade eine Peilung zu bekommen, scheitert aber an dem Schutzschild. Danach versucht es Ramitep über seine Verbindung mit dem Lotsenstern und schafft es mit Unterstützung des Juwels auch, eine Richtung herauszubekommen. Er führt das Schiff in diese Richtung, und an einer Stelle fallen auch bräunliche, bittere Bohnen aus dem Himmel. Mit etwas Magie findet Ramitep eine dünne Stelle in der Zwischenwelt und leitet das Schiff darauf zu.

Dort fliegt ein gefiederter Drache herum, auf den sie zufliegen. Im Gegenzug gegen ein Geschenk von zwei blau leuchtenden Kristallen öffnet der Drache, der sich Quetzalcoatl nennt, ein Tor in ein anderes Land.
Kaum dort angekommen, sackt das Schiff dramatisch ab, aber es gelingt den Magiern, das Schiff abzufangen und vor der Küste zu landen.

Dort finden sie einen schönen Sandstrand mit Muscheln und Krebsen. Gwyn und Paddy taufen das Land Farinia, nach Gwyns erster Frau.
Am Strand finden sie ein Ruderboot, neben dem ein Skelett liegt, das etwas seltsame Kleidung trägt und von Pfeilen getötet wurde, die wohl aus dem Wald kamen. Ramitep findet eine Karte, auf der ein Weg eingezeichnet ist, der wohl an einen Ort namens El Dorado führt. Die Buchstaben sind lateinisch.

Gwyn steigt kurz auf Fuchur auf und stellt fest, dass sie nicht auf einer kleineren Insel sind, sondern auf einer größeren Landmasse.
Auf der Karte ist ein größerer Stein verzeichnet, von dem Gwyn eine arkane Verbindung nimmt. Danach folgen sie der Karte weiter in den Dschungel.
Bei dem Versuch, mit den großen bunten Vögeln zu sprechen, die hier leben, lockt ein Wildschwein heran. Nach kurzem Kampf wird das Wildschwein aber erlegt und zum Abendessen bestimmt.

Es geht eine Weile weiter. Gegen Abend hört Paddy ein Geräusch aus dem Wald, das menschlichen Ursprungs zu sein scheint.
Er läuft los, gefolgt von Gwyn. Es gibt einen kurzen Wettlauf mit zwei Personen, die sich trennen. Paddy wird abgehängt, aber der Mann, den Gwyn verfolgt, fällt über eine Schlange und wird gebissen. Gwyn erschlägt die Schlange und zerstört das Gift magisch. Der Mann fällt erstmal ohnmächtig um.

Da niemand seine Sprache versteht, ist die Kommunikation etwas mühsam. Immerhin finden Paddy und Gwyn heraus, dass er Kunutschak heißt. Er scheint Kakao zu kennen und fängt an, die Gruppe zu führen. Er bringt sie zur nächsten Station auf der Karte, einer Höhle, in der der Schatten eines Vogels auf den Boden fällt. Das nächste Symbol auf der Karte ist ein großer Vogel, also scheint das hier richtig zu sein.
Unterwegs findet Dairine noch ein merkwürdiges kugeliges Tier, das sich ihr anschließt.

Drei Tage später erreicht die Gruppe mit Kunutschaks Führerschaft einen großen Stein. Auf der Karte sind hier drei Ziggurate abgebildet, aber hier ist nur ein Wasserfall. Von dort kommt aber eine junge Frau gerannt, die vor jemanden davonläuft.
Hinter ihr kommt eine ganze Abordnung heraus, die die Frau verfolgen. Paddy und Gwyn stellen sich natürlich sofort in den Weg (das Mädchen is schließlich hübsch).
Es gibt eine nicht allzu lange Auseinandersetzung, in deren Verlauf die Magier die Fremden mit ihrer Magie beeindrucken und verwirren. Das Mädchen bleibt neugierig stehen und wirft Gwyn ihre Beute, einen goldenen Kopf zu. Sie heißt Chel.

Der Anführer der Fremden trägt ein Leopardenfell und heißt Krezal und führt die Gruppe durch den Wasserfall. Es geht ein wenig mit Booten durch Höhlen, und dann durch einen Vorhang von Lianen in eine Stadt. Dort gibt es die drei großen Ziggurate, die auf der Karte abgebildet sind – und sie bestehen aus purem Gold!

Innerhalb der Stadt herrscht eine leichte Feenaura, und auf einmal versteht die Gruppe die Sprache der Farinier.
Bei dem Haupttempel treffen die Serpentianer auf den Priester Zekelkan, der sie für Götter hält und ihnen irgendeinen Menschen opfern möchte. Das wenden Paddy, Gwyn und Dairine allerding ab.
Als nächstes kommt der Häuptling Tani und begrüßt die „Götter“. Dairine schlägt ein Begrüßungsfest vor, und Tani ist völlig begeistert und verspricht ein riesiges Fest.

Danach werden die Serpentianer erstmal in den Tempel gebracht, Chel kommt mit ihnen mit. Chel erzählt, dass Zekelkan hier der Oberpriester ist und kein freundlicher Mensch. Sie kennt Schokolade und bereitet ein schmackhaftes Getränk zu – das schmeckt zwar anders als die Schokolade aus dem Feenreich, aber auch gut.

Etliches von dem „Gold“ hier besteht tatsächlich aus Sonnenstein, der zwar aussieht wie Gold, aber nur dann leuchtet, wenn die Sonne darauf scheint.
Vor dem Fest kriegen die „Götter“ das Opfer, das sie gestern gerettet haben, geschenkt. Der Mann Lakotas steht aber vorerst noch ziemlich unter Drogen, daher wird er schlafen geschickt.

Nach dem Fest verzieht sich Gwyn mit Chel in den Nebenraum…

Am nächsten Mittag taucht Zekelkan auf, um die „Götter“ abzuholen. Er bringt sie zu einer Felsnase, die aus einer Höhle hinausragt. Unter dieser Felsnase stürzt ein Wasserfall in die Tiefe, wo sich ein Wasserstrudel gebildet. Dort lässt Zekelkan einen Haufen Gold hineinwerfen – nach Xibalba, in die Heimat der Götter. Aber als er Kakaobohnen hinterherwerfen will, hält Gwyn ihn auf, da sie diese Gabe noch genießen wollen.

Später gehen alle in die Stadt, um sich über Kakaopflanzen zu informieren. Unterwegs lernt Pierre ein paar Kinder kennen, die ihm ein Ballspiel zeigen, das nur mit den Füßen gespielt wird und recht lustig aussieht.
Zekelkan taucht auf und erklärt, dass das nicht der angemessene Rahmen für ein Ballspiel der Götter sei – er würde ein richtiges Ballspiel vorbereiten!

Während Dairine und Ramitep sich also über die Pflanzen informieren, spielen Paddy, Gwyn und Gwy ein bißchen mit einem Lederball herum. Auch Dairines Gürteltier spielt ein bißchen mit.

Als sie zurück kommen in die Stadt, hat Zekelkan schon ein großes Ballspiel vorbereitet, bei dem die Götter gegen ein paar Sterbliche antreten sollen. Paddy, Gwyn und Ramitep überzeugen ihn mit einigen Zaubern jedoch schnell, dass das wohl ziemlich unfair wäre, und erschrecken ihn dermaßen, dass er und ein Großteil der Zuschauer panisch davonläuft.
Daraufhin beschließt die Gruppe, lieber aufzubrechen und die Stadt mit Gold, Kakaopflanzen und Kakao zu verlassen. Die Vorbereitungen benötigen allerdings noch einen Tag.

Bevor sie gehen, besuchen Paddy und Gwyn Zekelkan noch einmal und erklären ihm, dass sie als Opfer lieber Kakao und Gold anstatt Blut hätten, und dass er besser kein Blut mehr opfern soll. Zekelkan wirkt ein bißchen verwirrt, aber das liegt womöglich an dem Drogenrauch, der hier in der Luft hängt.

Bei der Übernachtung im Dschungel hört Pierre bei der Nachtwache ein heiseres Murmeln in farinisch. Pierre versucht herauszufinden, ob es von einem der Träger kommt, aber das scheint nicht der Fall zu sein. Dafür sieht er einen Schatten, der aus der Höhle huscht und sich im Dschungel versteckt.

Zwei Tage später erreicht die Gruppe den Strand unversehrt und belädt das Schiff mit Gold und Kakao. Chel und Lakotas begleiten die Gruppe, der Rest der Träger kehrt zurück nach El Dorado.
Chel beginnt ein Ritual, um Quetzalcoatl herbeizurufen, und gegen Abend wirkt Ramitep einen Zauber, um das Schiff nach oben zu bewegen. Genau zu diesem Zeitpunkt fängt der Rauch, der aus Chels Schalen dringt, an, schwer und schwarz zu werden und das gesamte Schiff einzuhüllen.

Obwohl Ramitep und Gwyn einen Teil des Rauchs vom Schiff wehen, bleibt genug Rauch da, dass sich vier Raubkatzen formen, die angreifen. Es kommt zu einem großen Kampf, in dessen Verlauf sich aus dem Rauch noch eine riesige Raubkatze bildet. Aber dank einiger glücklicher Schläge und der Raubtierpfote, mit der sich Pierre in einen Löwen verwandelt, gelingt es den Serpentianern, die Oberhand zu behalten und die Raubtiere zu erschlagen.
Nach dem Kampf fällt noch ein halber Menschenschädel zu Boden, mit dem Pierre herumspielt. Darin befinden sich zwei Bauern Co-Vis.

Schließlich kehren sie in den Bund zurück und bringen den Kakao zum Sultan. Der mag den Geschmack zwar nicht so gern, sieht aber den Wert des Geschenks ein (zumal er auch noch Gold bekommt) und ist Gilad jetzt wieder gnädiger gesonnen.

Patrick hat noch einige Samen von Früchten mitgebracht, und da sich Chel mit Gärtnern auskennt, werden diese Samen auch ausgesäht.
Patrick erwirbt ein Stück Land in Indien, um dort einen Obsthain anzulegen.

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Auf der Suche nach dem Drachenkopf
Sommer 1208

Andrew, Lacus, Mohammed, Fianna, Ludwig, Sven, Konrad

Laut Aussage von Olf liegt nördlich von Schottland eine Insel namens Jonathan, wo Wilde leben.
Rosemarie kommt nicht mit, weil Fianna als Mann getarnt (Finn) mitkommt.

In Schottland hören wir von einem Bund, der nördlich angesiedelt zu sein. Die Magier dort stammen aus Deutschland, zwei davon waren Bjornaer, Dachs und Pferd.

In Aberdeen empfiehlt der Hafenmeister den Walfänger Jonathan (ausgerechnet). Der Kapitän sieht sehr geschniegelt. Andrew erzählt ihm, dass die Gruppe eine Insel sucht, auf der Ludwig vor langer Zeit einmal war und an die er sicht wahrscheinlich erinnert, wenn er sie wiedersieht. Der Kapitän ist zwar nicht so begeistert, aber er macht einen guten Preis und nimmt die Gruppe mit.

In einer Kneipe erfahren sie, dass es im Norden Grönland und Island gibt, und noch ein paar kleinere Inseln, z.B. die Shetlands. Da kann man aber nicht leben, weil man da nur Fische fangen fischen. Angeblich gibt es da auch eine westliche Insel, auf der es einen Vulkan gibt.

Nach ein paar Tagen weiß Ludwig genau, wo sie hinmüssen. In der Nacht, bevor sie dort ankommen, sieht man eine riesige Feuersäule, die über einer Insel auftaucht. Die Matrosen haben Angst, dorthin zu fahren. Der Kapitän vereinbart mit Andrew, dass man sie auf einer benachbarten Insel absetzt und ihnen ein kleines Boot verkauft, mit dem sie dann auf die Feuersäuleninsel rudern können.

Während Andrew, Konrad und Mohammed sich auf der Insel umschauen, finden sie ein eigentümlich aussehendes Gebäude mit sehr breiten Mauern, in die Räume hineingebaut. Auch eine Leiche liegt da, auf einem Bett, aber der Mann scheint auf natürliche Art und Weise gestorben zu sein. Andrew und Mohammed beerdigen ihn.

Die Gruppe beschließt, auf der Insel zu übernachten und erst am nächsten Tag zu der Feuerinsel zu fahren. Gegen Morgen hört Mohammed einen tiefen, anhaltenden Ton, kann aber nicht erkennen, wo der Ton herkommt.

Dann geht es an die Überfahrt zur Feuerinsel (nachdem die andere Insel jetzt Jonathan heißt). Es gibt dort etliche Fjorde, und sie fahren in einen davon hinein. Es geht ziemlich steil nach oben. Lacus entdeckt eine magische Aura.
Hinter einer Biegung taucht ein junger Mann mit einem Mausgesicht auf, der auf eine sehr eigentümliche Biegung läuft. Er wird verfolgt, von irgendetwas Großem verfolgt. Es handelt sich um einen Troll.
Andrew und Lacus versuchen, ihn aufzuhalten, aber Lacus‘ Wasserstrahl hat keinen großen Effekt, und Andrews Grube taucht versehentlich unter dem jungen Mann auf.
Bei der Flucht vor dem Troll gelingt es Andrew und Lacus jedoch, den Troll unter einer Klippe zu begraben.

Der junge Mann führt sie zu einem schmalen Pfad, auf dem der Troll – falls er noch lebt – ihnen nicht folgen kann. Er stellt sich als Fips vor und freut sich, zu hören, dass Lacus und Andrew Hermetiker sind. Das hat man ja schon lange nicht mehr gesehen! Es gibt einen Bund auf der Insel, mit Magiern, aber die Hermetiker sind schon seit Generationen weg. Statt dessen tauchen zweimal im Jahr fliegende Elfen und Trolle auf, kämpfen miteinander und wollen in den Bund.

Die Gruppe beschließt, zum Bund zu gehen. Da sowohl Trolle als auch Elfen das Gebäude belagern, gräbt Andrew einen Gang bis zu dem See, der den Bund umgibt; danach wandern sie durch den See – dank Lacus können alle unter Wasser atmen. Als sie den Bund erreichen, wird ihnen das Tor aufgemacht. Die Leute, die hier leben, sehen alle irgendwie mausähnlich aus.
In der Mitte des Bundes steht ein Turm, aus dem die riesige Feuersäule kommt. Quer durch den Bund laufen Metallbänder, die in der Halle ein Siegel bilden.

Der Meister von Fips heißt Lars und bringt die Gruppe zu dem Altesten, der noch mausähnlicher aussieht als die anderen. Andrew erklärt ihm, dass sie auf der Suche nach dem Drachenschädel sind, und er führt sie in den Keller. Dort liegt der Drachenschädel, eingeschlossen in kristallinen Stein, mit einem Stein zwischen den Kiefern, der seltsame Erzeinschlüsse hat. Die Metallbänder verlaufen hier durch den Raum und enden beim Drachen.

Der Älteste erklärt, dass die Aegis des Bundes aus dem Himmelsstein gespeist wird. Der Stein ist wohl irgendwann mal vom Himmel gefallen und entzog sich auch jeglicher Untersuchung.
Die Hermetiker unter Dragan Ex Bjornaer wurde mitsamt der jüngeren Magier hierher verbannt, weil der hermetische Orden irgendwelche Probleme mit ihnen hatte. Sie haben hier den Himmelsstein und den Drachenschädel gefunden; und ihr Anführer, Philipp Ex Bjornaer, hat die Aegis mit dem Himmelsstein verbunden, und sie läuft immer noch.
Da es ständig Probleme mit dem Orden des Odin gibt, wollten die Magier sich erstmal um die Feengeschichte kümmern. Bevor sie losgingen, hat Philipp noch ein paar Mäuse in Menschen verwandelt, die den Bund beschützen sollten. Aber scheinbar hat der Zauber wesentlich länger gehalten als gedacht.
Außerdem gibt es im Keller ein unheimliches Schiff, in der Nähe des Ursprungs der Feuersäule. Da gehen die Mäuse aber nicht hin, weil es da komische Steinwesen gibt, und auch noch Gräber, aus denen vielleicht sonst noch was kommt.

Lacus entdeckt einen Geist, mit dem er sich unterhält. Der Geist ist ein Wikinger und erzählt, dass Leif, sein Anführer, der König der Drachen war und die Siedlung gegründet hat. Er hat das Schiff im Keller gebaut (warum auch immer), hatte sich zum Christentum bekehrt und hat den Drachenkopf von einer Kaperfahrt mitgebracht.

Während Andrew und Lacus die Unterlagen der Magier sichten, schauen sich die anderen im Gebäude um. Sie finden heraus, dass die Mäuse extrem gute Kämpfer sind. Die Trolle und Elfen kommen jeweils im Sommer und im Winter vorbei, und wenn sie sterben, hinterlassen sie Silber, oder Au- bzw. Te-Vis.

Im Tagebuch der Jerbiton Wiebke steht, dass Philipp und Hakan zu den Trollen und Wiebke und der Verditius Reinhard zu den Elfen gegangen sind. Wiebke war übrigens schwanger von Hakan.
Nachts wird nicht gekämpft, es ertönt ein Horn – genau wie morgens zum Kampfanfang. Das war auch das Geräusch, das Mohammed auf Jonathan gehört hat.

Am ersten Abend gibt es ein Fest. Danach hat Lacus noch eine Begegnung mit Nona, einer Mäusin.

Am nächsten Morgen gehen die Mäuse raus, um auf dem Schlachtfeld Vis und Silber abzugreifen. Lacus geht mit Ludwig und Sven auf Tauchkurs, um Zeug aus dem Wasser einzusammeln; Andrew teleportiert Zeug zu sich, zieht Trollen die Rüstung aus und explodiert die Flöße, die noch am Ufer herumstehen.

10 Bauern Terram, 5 Bauern Auram

Danach gehen sie hinunter in Richtung Leifs Schiff. Es handelt sich da unten um ein ganzes Felsenlabyrinth mit niedrigen, breiten Seitengängen. Unterwegs sehen sie den Geist einer nordischen Gargyle, die sie anknurrt, aber nicht angreifen kann.
Weiter hinten in einem Vorraum finden sie ein Nest von Gargyleneiern, das zerschlagen ist. Lacus sieht diverse Geister der toten Gargylen. Danach kommt ein quadratischer Raum, dessen Wände mit leuchtenden Runen verziert ist. In der Mitte des Raum befindet sich ein Drachenschiff.
Auf dem Schiff findet sich zum einen Leifs Schatz (Gold, Silber, Teppiche…), zum anderen Leifs Leiche. Neben ihm liegt ein riesiges Schwert, auf dem eine Bilderfolge mit alltäglichen Szenen aus dem Leben der Trolle abläuft.
Wir unterhalten uns mit dem Geist von Leif, der ein bißchen angepisst ist, weil sein Drachenschädel gestohlen wurde. Deswegen hängt er hier herum, statt in Walhalla zu sein. Das Schwert wird von den Trollen als „Pfeiler“ bezeichnet, und er hat es von dem Trollkönig gewonnen. Er vermutet, dass sie es wieder wollen.
Die Siedlung selbst hat er von anderen Menschen erobert, das Tor nach Deutschland hat dann später Thordinn geöffnet. Thordinn war ein Thorpriester, der auf Jonathan gelebt hat, weil er ein bißchen seltsam war.

Andrew und Lacus schlagen den Mäusen vor, in den Orden einzutreten und ein Hermesportal nach Serpentia zu machen. Zorg, Drun (die weibliche Mausmagierin), Lars und Gros (die beiden letzten Magier) wollen noch ein bißchen überlegen, sind aber positiv gestimmt. Vis für ein Hermesportal hätten sie.

Die Statue von Dragan stellt sich als verzauberter Magier heraus. Er zetert ziemlich, weil man ihn hat im Regen stehen lassen. Andrew und Lacus beschließen, ihn mitzunehmen und irgendwann zu entsteinern. Allerdings besser erst, wenn die Mäuse im hermetischen Orden aufgenommen sind. Das ist auch den Mäusen lieber.

Am Abend, nach Ende der Kampfphase, geht die Gruppe zum Lager der Trolle, um zu verhandeln. Sie reden mit Granit Darius, der ihnen erklärt, dass sie a) unter Gastrecht stehen, b) alle verstehen sollten, was gesagt wird und c) dass die Trolle ihren Pfeiler zurück wollen, jedoch die Elfen das verhindern möchten. Dadurch, dass der letzte Diamant der Trolle (es gibt in dem Reich der Elfen und Trolle jeweils einen Diamanten) den Pfeiler verspielt hat, hat er auch den Rang des Diamanten verspielt. Und jetzt beherrschen die Elfen die Trolle und halten sie wie Arbeitstiere.

Auch die Elfen werden befragt. Ihr Anführer sagt, dass die Trolle durch ihre Dummheit jedes Recht auf den Pfeiler verwirkt haben, und deswegen ihnen der Pfeiler gebührt – da sie ja das Reich stabilisieren können und die Trolle nicht.

Andrew und Lacus schlagen den Mäusen vor, einen Rätselwettbewerb um den Pfeiler zu veranstalten. Allerdings ist geplant, die Rätsel so zu stellen, dass die Elfen Nachteile mit ihrer Denkweise haben.
Beide Parteien gehen darauf ein, und das dreizehnte Rätsel wird tatsächlich von Orsai, einem Troll, richtig beantwortet. Er hat die Antwort zunächst nicht gewußt, aber dann kam sie ihm plötzlich. Mohammed fällt auf, dass Drun, die Mäusemagierin, ziemlich zufrieden dran.
Orsai bekommt den Pfeiler und wird zum Diamant.

Die Mäuse haben beschlossen, sich in den Orden aufnehmen zu lassen. Andrew und die anderen brechen erst mal auf nach Hamburg und fahren von dort aus nach London.

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Eheprobleme
Frühling 1208

Im Bund kommt Petra zu Lacus, weil sie ein Problem hat: Sie wird nicht schwanger. Bei einer magischen Untersuchung stellt Lacus fest, dass es nicht an ihr liegt, außerdem schlägt ihr Mann sie wohl. Lacus versucht, Matteo zur Rede zu stellen, aber Matteo verdächtigt ihn, dass er selber etwas von Petra will. Das Gespräch endet mit einer Drohung, dass Matteo ein hitziges Gemüt hätte und Lacus aufpassen solle.

Dann unterhält sich Petra mit Deborah und beide kommen darauf, dass es wohl am besten wäre, Matteo zu entsorgen. Leider wissen beide nicht so recht, wie sie das anstellen sollen.

Lacus bittet Tina, Matteo wegzuschicken, Tina wendet ein, dass das jetzt so aussehen würde, als ob Lacus seinen Konkurrenten loswerden wollte, und Matteo dann möglicherweise drastischere Maßnahmen ergreifen will.

Später am Tag gibt es dann mehrere Zwischenfälle: Erst ohrfeigt Matteo Petra, dann geht Marit los und ohrfeigt Matteo. Es gibt eine kleine Schlägerei, aber die wird schnell unterbrochen. Marit muss über die Rödelbahn, und Sven geht und schüttet dem betrunkenen Matteo Bier über den Kopf, Matteo zieht sein Messer, wird aber von Sven überwältigt und in den Keller gesperrt. Dort versucht Tina, ihn zur Rede zu stellen, was aber damit endet, dass Matteo ein Messer im Bein hat.

Nachdem es ihm wieder besser geht, überlegen verschiedene Leute, was man denn tun kann. Matteo hat nämlich keine Lust, im Bund zu bleiben, und will Petra mitnehmen.
Es kommt zu einer Bundsitzung, bei der nach einer Lösung gesucht. Allerdings nimmt parallel dazu Deborah die Dinge in die eigene Hand und sorgt dafür, dass Matteo in betrunkenem Zustand die Treppe hinunterfällt und sich das Genick bricht.

So endet alles mehr oder weniger in Zufriedenheit. Natürlich muss Petra einen anderen Mann heiraten, nach dem Trauerjahr, aber da bietet sich Arthur Paddington an.

Ansonsten gibt es noch ein wenig Chaos, weil Chel ein paar Pilze aus Caverna unter das Essen mengt und alle gute Laune bekommen. Das führt allerdings dazu, dass Rhys zunächst sein Labor in ein Orchester verwandelt
und danach beschließt, ein Liedchen auf dem Horn einzustudieren, damit er es Tina vorspielen kann.

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1207 - Bundleben

Frühling 1207

Nachbereitung der Schlacht

Herbst 1207

Warnung an Paddy und Gwyn durch Tectus wegen Scorpio:

Und da war noch der Tytalus mit dem Stab, Tectus Ex Tytalus. Er stammt aus Scorpios Lehrlinie und ist gekommen, um Paddy und Gwyn zu warnen – Scorpio kann nur von einem Magier aus dem siebten Glied seiner Lehrlinie getötet werden. Da das relativ vage formuliert ist, ist etwas unklar, ob bei der Rechnung Scorpio als 1 oder 0 gerechnet wird. So kommt es, dass entweder Paddy und Gwyn (und Alocar und Seska und die anderen fünfzigtausend Lehrlinge) oder ihre Lehrlinge eine Gefahr für Scorpio sind – und somit er auch eine für sie.

Scorpio starb angeblich während der Reinigung von Haus Tytalus im Jahr 959, tatsächlich aber verschwand er nur für 49 Jahre und tauchte 1008 wieder auf.

Von seinen Lehrlingen sind die jüngsten, Saevitor und Renovator, bei der Reinigung hingerichtet worden, ebenso wie Velanda, die älteste Filia von Cor Perilis. Cor Perilis selbst hat zwei Jahre vor der Reinigung des Haus gewechselt. Scorpios zweiter Filius Raphanus („Rettich“) hat ihn an die Quaesitores verraten und mit ihnen zusammen an der Reinigung gearbeitet.

Als Scorpio 1008 wieder auftauchte, hat er Raphanus vergiftet und ihn langsam und elendig verrecken lassen. Scorpio war ohnehin als Giftmischer bekannt.

Scorpio konnte nicht getötet werden, es sei denn, von dem siebten Glied aus seiner Blutlinie. Gegen 1078 oder 1079 erfuhr er, dass sich das nicht nur auf seine leiblichen Nachfahren (die er nicht hatte) bezog, sondern auch auf seine hermetischen Nachfahren. Daraufhin ging er los, um die Lehrlinge von Raphanus zu töten. Es gelang ihm, elf zu töten, aber Quercus konnte seinen Lehrling Salix rechtzeitig in Sicherheit bringen. Da Salix´ Gauntlet nie offiziell anerkannt wurde, gibt es keine Spur, der Scorpio folgen kann. Tectus ist der Lehrling von Salix. Salix selbst ist tot, er starb beim Kampf gegen einen Dämonisten.

Die Nachfahren von Centaine haben Scorpio nie interessiert, weil er sie nicht als seine betrachtet. Aus dieser Linie lebt im Augenblick nach Andrew (Gen. 6) und demnächst Paddy und Gwyn (Gen. 7); außerdem Ersebet, eine alte Jerbiton aus einem kleinen Bund in der Nähe von Kiev (Gen. 5) und ihr Lehrling Leobara, die im Moment in Hohenreichart in den Alpen lebt (Gen. 6).

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Der Käfigmarkt
Winter 1207

Rhys, Ludwig, Fianna, Colleen, Gwy, Hey, Tina, Aaron, Sheila, Rosemarie

Von Charmaine aus über den Silberfluss ins Reich der Silberelfen.
Im Schloss auf der Suche nach Olorin, dem Magier, der vielleicht etwas über ein Orakel weiß. Es gibt, da Silberelfen, einige Verwirrungen über den Stand der Gruppe, aber das klärt sich auf Dauer.

Von Olorin erfährt Rhys, dass er zum Markt der Käfige sollte, um jemanden eine magischen Fähigkeit zu geben. Dazu braucht er aber einen Käfig mit einem Gefangenen. Ein Page bringt ihnen auch einen Vogel, der ein bißchen Wirbel veranstaltet, aber wahrscheinlich nicht freiwillig in dem Käfig sitzt.

Auf dem Käfigmarkt treffen sie Sheila, die unterwegs ist, um nach Silentius ex Bonisagus zu suchen. Sie finden einen Magier in einem Käfig, der auch noch Hermetiker zu sein scheint. Prinz Theobald gibt ihnen ein paar Seile und sie befreien den Magier, der Georges heißt und ein ex Misc ist.
Außerdem bemerken sie die Flagge des Bonisagus über dem Käfigturm und sehen einen der Lehrlinge, der ziemlich arrogant ist und von sechs Trollen bewacht wird. Der hat auch keine Lust, mit Rhys zu reden. Obendrein scheinen alle möglichen Leute Ludwig zu erkennen und etwas von ihm zu erwarten. Oh, und Lord Lafarr ist auch da (angeblich ist einer von den Trollen, der Ludwig kennt, sein Diener und heißt Bob, aber das ist nicht wahr).
Beim Bummel über den Markt entdeckt Fianna ein paar Trolle, die einen Gnom in einen Sack stecken. Sie rettet den Gnom, der ein Diener von Armand de Solleur ist. Er erzählt, dass Armand hier ist, um seinen Bruder zu retten, der von Lord Lafarr gefangen gehalten wird. Daraufhin stellt sich Rhys vor, und der Gnom läuft schreiend davon.

Mit einem von Gwy geschriebenen Brief gehen Colleen, Fianna und Sheila zu Armand / Steven, um ihn zu bitten, Rhys mit in seine Pläne einzubeziehen. Steven ist nicht sehr begeistert davon. Er berichtet Colleen, dass die Lehrlinge des Bonisagus auch hermetische Magie können. Außerdem glaubt er, dass der Marktherr die Gaben einiger Magier stiehlt und für sich behält. Schließlich geht er mit den Ritterinnen zurück zu Rhys‘ Zelt, um einen Plan zu schmieden. Bei der Planung erfährt Ludwig, dass man ihn vielleicht für Igor den Versenker hält, was ihn maßlos aufregt.
Sheila bittet bei Lafarr um eine Audienz für Prinz Theobald. Sie sieht Adrien, der in einem Käfig hängt und nur halb bei Bewußtsein ist. Lafarr reagiert nicht sehr begeistert auf die Kriegerin und streitet sich ein bißchen mit ihr herum. Schließlich beschließt er, sich mal mit ihrem Vater zu unterhalten, weil sie ihn beleidigt hat.
Am nächsten Morgen hat Colleen ein Duell mit einem Silberelfen, Sir Caffron, weil sie ihn angeblich angerempelt hat. Es kommt zum kleinen Zwischenfall mit Lafarr, der auch mit Caffron kämpfen möchte, aber er lässt sie halt erst mal machen.
Später gehen Sheila und Theobald zu Lafarr, Jasper (der Gnomenknappe von Steven) und Hey schauen sich in der Zwischenzeit im Lager um. Adrien hängt in einem Käfig, ist kaum bei Bewußtsein und mit einer Magierfessel gefesselt.
Gwy und Colleen gehen zu Lafarr und erfahren von einer großen Überraschung, die er für Fianna hat, und rennt los, um eine Zutat zu besorgen. Gwy fordert als Preis für den Brief, dass Lafarr ihm die Wahrheit über seine Mission erzählt. Lafarr erklärt, dass er Fiannas Vater wiederbeleben möchte, damit sie ihre Feindschaft vergißt.

Zurück im Zelt wird ein Plan entwickelt, und dann geht es los. Da Gwy sicher ist, dass Lafarr jetzt um einen Platz im Turm kämpfen wird, gehen Colleen und Fianna mit Rosemarie dorthin, um Lafarr noch zusätzlich abzulenken.
Die anderen begeben sich zu Lafarr Zelten. Dort schleicht Hey los, um Lafarrs Zelt anzuzünden, was ihm auch gelingt. Tina, Ludwig und Sheila verursachen Chaos, unterstützt von einigen Gnomen und eleganten Elfen, die in den benachbarten Zelten wohnen. Rhys und Steven bewegen sich auf den Käfig zu und befreien Adrien. Dabei werden sie aber bemerkt, und es gibt ein paar Kämpfe zwischen Sheila, Ludwig, Hey und den Wachen. Auch Tina sticht ab und zu mit ihrem Dolch zu.
Gwy versteckt sich und wird beinahe von ein paar Trollen entführt, aber Rhys kann die Trolle mit ein paar Feuerbällen von dieser Idee abbringen. Die Befreiung gelingt, Adrien und Steven ziehen sich mit ihren Stahldornenwachen zurück, und Rhys und die anderen gehen zurück zu ihrem Zelt.
Derweil finden Fianna und Colleen Lafarr, der sich gerade mit einem vierarmigen Troll um einen Platz in der Schlange duelliert. Da er sich von Fianna ablenken lässt, unterliegt er jedoch und wird schwer verletzt. Nach einem Intermezzo mit einem Heiler bringt Fianna Lafarr ins Zelt der Serpentianer, damit er sich da erholen kann.

Prinz Theobald erhält die Nachricht, dass das Reich der Spinnenzwerge angegriffen wird, und macht sich auf den Weg nach Hause. Sheila und Gwy begleiten ihn – Gwy möchte den Käfigmarkt verlassen, weil er das Gefühl hat, dass er hier demnächst entführt wird. Georges schließt sich Theobald an, weil er hofft, ein paar Seidenstrümpfe für eine hübsche Ex Misc zu bekommen.

Fianna und Colleen bringen Lafarr zurück zu seinem Lager, aber dort sind die Wachen alle weg (Rhys und die anderen hatten sie in den Käfig gesperrt, der jetzt fehlt). Daher nehmen sie ihn wieder mit.

Brief an Silencius mit hermetischem Gefasel , die Antwort ist verschlüsselt. Ludwig und Rhys entdecken die Worte „Wolken“, „Regen“, „Morgengrauen“, „Lehrling“, „Liste“ und „Gesochs“. Außerdem findet Rhys noch den Namen „Philipp“ und die unsichtbaren Buchstaben „Kontaktiert die Freilinge“.

Von dem Heiler (halb-Gnom / halb-Troll) erfahren sie, dass die Freilinge irgendwelche Revoluzzer sind, die Leute befreien und von jemandem namens Kettenbrecher angeführt werden.

Auf dem Markt unterhalten sich Rhys und die anderen mit ein paar Trollwachen und erfahren, dass der Kettenbrecher und die Freilinge gesucht werden und eine Belohnung auf sie ausgesetzt ist. Im Verlauf der Unterhaltung kommt es zu einer Schlägerei unter den Trollen.
Während der Rest die Schlägerei anschaut, bemerkt Fianna, dass der Käfig mit einer Prinzessin leer ist. Bei weiteren Nachforschungen erwerben sie einen Gefangenen namens Vincent, der Informationsbeschaffer ist und gesehen hat, wie eine kleine Gestalt die Prinzessin befreit hat. Er weiß, dass die Freilinge zum Markt gehören.

Zusammen mit Vincent macht sich Fianna auf die Suche nach den Freilingen, während der Rest zurück zum Zelt geht. Dort fehlen Hey, Lafarr und Rosemarie. Offenbar gab es einen Kampf. Rhys findet heraus, dass sich Hey im Moment in der Nähe des Turms befindet.
Vincent hat herausgefunden, dass die Freilinge sich häufiger in der Schenke „Wolkenbruch“ treffen.
Beim Turm erfahren sie, dass einige Trolle Lafarr und die beiden anderen in den Turm gebracht haben.

Da sie zunächst nicht in den Turm kommen, begeben sie sich in den Wolkenbruch. Dort stellt Rhys ein paar Experimente mit dem gefangenen Vogel an, aber der will eigentlich nicht aus dem Käfig raus. Er zaubert ein wenig herum, und der Schankmaid fällt das wohl auf.
Nicht nur ihr – auch ein paar Trolle und Zwerge beschließen, den Zauberer gefangen zu nehmen. Es kommt zum Kampf, den Rhys mittels ein paar Feuerbällen und Fianna mit einem geköpften Troll für sich entscheiden. Dabei wird zwar der Vogel entzündet, aber das stört ihn nicht – er ist ja ein Feuervogel. Vincent erwähnt am Rande, dass er wohl blau brennt, wenn man ihn mit Korund füttert.

Nach dem Kampf warnt die Schankmaid Rhys, dass der Marktherr großes Interesse an mächtigen Magiern hat und er sich lieber woanders aufhalten sollte. Auf der Frage nach den Freilingen zögert die Schankmaid eine Weile und erwähnt dann, dass sie vielleicht im Wäldchen jemanden treffen könnten.

Im Wäldchen treffen sie sie Phillip, den Kettenbrecher, Lehrling des Bonisagus. Er erzählt, dass sein Lehrmeister schon seit Jahren gefangen gehalten wird und keine Möglichkeit zur Flucht hat.

Es werden diverse Pläne geschmiedet. Am nächsten Tag gehen Rhys und die anderen auf den Markt. Dort kaufen sie nicht nur einen Zwergen-Geomanten, sondern auch noch einen Kupferzwerg, der Ludwig für Igor hält. Immerhin ist er ja auch von Igor / Ludwig gefangengenommen.
Der zwergische Geomant stammt von den Steinzwergen aus dem nahen Berg, in den sich der Käfigmarkt langsam hineinbohrt. Er findet, dass seine Probleme niemanden etwas angehen, erzeugt ein Loch im Käfigboden und springt nach unten (das scheint ihm aber nicht zu schaden).
Der andere Zwerg, Rudolph, lässt sich überzeugen, dass Ludwig nicht Igor ist. Er wird von Rhys angeheuert.

Rhys lässt Silencius eine Nachricht zukommen, dass der Bonisagus einen Feuervogel kommen lassen soll. Als vom Käfigturm einer der Lehrlinge aufbricht, tarnen sich Rhys, Ludwig, Rudolph, Fianna und Colleen als dieser Lehrling und seine Wachtrolle und dringen in den Turm ein. Es gelingt ihnen, Hey und Rosemarie aus ihrem Gefängnis zu requirieren und zu Silencius vorzudringen. Rhys teleportiert die Gruppe weg, bevor es zu einem größeren Kampf mit den Wachtrollen kommen kann.

Philipp hilft Rhys, Silencius und den anderen, den Käfigmarkt zu verlassen. Tina und Vincent kommen später nach – sie haben noch einen magischen Bären für Imogen besorgt.
Gemeinsam kehren sie zum Bund zurück, Vincent kommt mit, aber Rudolph kehrt zu den Kupferzwergen zurück. Immerhin weiß er ja jetzt, wie Igor der Versenker aussieht…
Unterwegs erfahren sie, dass der Marktherr einen Kopfpreis auf Silentius ausgesetzt hat (lebendig natürlich). Außerdem verbreiten sie die Nachricht, dass der Marktherr, der mit den gestohlenen Gaben Käfigteile animieren kann, die Nachbarreiche mit Krieg überziehen möchte.
Silencius begleitet die Gruppe – um Rhys bei seinem Projekt zu helfen, braucht er ein Labor und eine Schreibstube. Da er vom Orden als Dämonist gesucht wird, wird er nach Indien gebracht, um dort zu forschen.

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Am Mörderpass
Herbst 1207

Rhys, Bernward, Ludwig, Gwy, Hakrim

Ludwig kommt zurück, in einem abstürzenden Luftschiff, zusammen mit seiner Frau Hildegard. Angeblich wurde er von Igor dem Versenker angegriffen, einem berüchtigten Luftpiraten, dessen Antlintz noch niemand erblickt hat.

Nachdem er sich schlafen gelegt hat, findet sich Ludwig vor der Tür des obersten Stockwerks wieder, in Schlafkleidung (Nachthemd, Zipfelmütze, Bartsack). Offenbar ist er dahin geschlafwandelt.

Lacus beruft eine Bundsitzung ein, nachdem er informiert worden ist. Nach kurzer Besprechung wirkt Bernward einen Zauber auf Ludwig und stellt fest, dass der Schlüssel auf gewisse Art und Weise mit dem Einfluss reagiert, den Ramiteps Juwel auf die Aura hat. Bernward geht mit den anderen und Ludwig nach oben, der Raum wird geöffnet und Ludwig aktiviert das Auge. Es öffnet sich, aber er kann es auch wieder schließen.

Nach einiger Diskussion beschließen die Magier, sich auf die Suche nach den einzelnen Teilen zu machen. Sie entdecken mit Ludwig als arkaner Verbindung ein Teil in Marokko, ein Teil auf den Shetlands, ein Teil in Rom, ein Teil in Wales und ein Teil ganz in der Nähe; außerdem natürlich die Teile, die sich in Serpentia befinden.

Sie beschließen, sich auf die Suche nach dem Teil in der Nähe zu machen: Rhys, Bernward, Ludwig, Gwy und Hakrim brechen auf. Gwy kriegt von Joran und Andrew noch die Ermahnung, ja wiederzukommen, damit er Seska heiraten kann. Sind nur noch vier Wochen bis zur Hochzeit.

Zunächst folgen sie der Hauptstraße, auf der die Karawanen zwischen Damaskus und Basra. Irgendwann biegt der Weg nach Süden ab, und sie schlagen sich zunächst in die Hügel. Das ist allerdings aufgrund von Wassermangel nicht so gut, und daher sucht Rhys magisch nach einem Weg.
Als sie dem kleinen Pfad folgen, kommen sie zu einem größeren Weg, an dem ein recht wehrhaftes Dorf liegt. Sie kommen zunächst in der kleinen Festung des Dorfes unter und werden freundlich aufgenommen (außer Rhys, der einen extra-Tisch und ein eigenes Huhn kriegt), aber dann machen einige Mädchen des Dorfes Annäherungsversuche bei Gwy, der sie abweist, was nicht gut ankommt. Gwy benutzt seine Magie, um die Männer einschlafen zu lassen. Es gibt jedoch eine alte Frau, die Rhys die ganze Zeit beobachtet hat, die nicht einschläft und statt dessen Gwy aus der Festung schmeißt. Der Rest geht mit.

Am nächsten Tag treffen sie auf dem Weg eine Karawane. Eine Gruppe von Mönchen steht um einen Wagen umher, dessen Achse wohl gebrochen ist, und auf dem etwas Schweres unter einer Plane transportiert wird. Außerdem gehört noch eine Gruppe von sechs Kapuzenmännern und einem Kapuzenmädel zu der Karawane, und eine zweite Gruppe, zu der ein djinnblütiger Fremdenführer, ein Arzt, zwei Wachen und Audentia Ex Tytalus gehört. Alle sind unterwegs zum Mörderpass.

Bei der Reparatur der Achse stellen Hakrim und Ludwig fest, dass ein Bein des Drachen auf dem Wagen liegt; außerdem haben die Mönche, die teilweise sehr welterfahren wirken, Schwerter auf dem Wagen.
Nachts schleicht zunächst die Kleine Kapuzi zu dem Wagen und stellt dort irgendwas mit den Ochsen an. Einige Zeit später fängt die Plane auf dem Wagen Feuer, und als das Feuer gelöscht wird, entsteht eine grünliche Wolke, die sich zu einem boshaft aussehenden Gesicht formt, das kurz auflaucht, dann aber vom Wind verweht wird. Die Ochsen reagieren überhaupt nicht.
Jamal ist sehr aufgeregt und erzählt, dass er gehört hätte, dass das Bein zu einem alten Schlangengott gehören würde, dessen Hohepriester Thutmoses die gesamte Statue verflucht hat (möglicherweise der Mann, dessen Gesicht man gesehen hat). Audentia wirkt auch sehr besorgt, sie vermutet, dass die Kapuzenleute das Bein stehlen wollen.
Später in der Nacht hört man hin und wieder ein unirdisches Flüstern von der Statue, das aber schließlich von dem Beten eines Mönchs übertönt wird.

Am nächsten Morgen stellen sich die Mönche im Kreis um Wagen und Ochsen und beten. Dadurch erwachen die Ochsen aus ihrer Passivität, sehr zur Enttäuschung der Kapuzenleute.

Während sie unterwegs sind, kommen sie an eine Stelle, an der eine magische Aura herrscht. Plötzlich aktiviert sich das Bein, Ludwig ruft eine Warnung, und ein Feuerstrahl schießt aus den Krallen. Es gelingt Rhys, Hakrim zur Seite zu reissen, Ludwig erwischen ein paar Funken in seinem Bart und sengen ihn an. Aufgeregt läuft Ludwig auf das Bein zu und befiehlt ihm, aufzuhören, und tatsächlich deaktiviert sich das Artefakt wieder.

Kurz darauf erreichen sie den Mörderpass. Dort kommt es zur Auseinandersetzung: Zunächst versuchen die Mönche, eine Ablenkung zu starten, um sich mit dem Wagen zu verdrücken, dann greifen fünf der Kapuzenleute, Untote, die Mönche an; die Magier von Nadir versuchen, die Ochsen zu stehlen, und die kleine Kapuzenfrau beschwört ein paar Erdelementärchen, die die Serpentianer angreifen.
Aus dem Wald kommen noch einige Magier, Peppino und Chairos Ex Verditius, die Audentia unterstützen, und ein riesiges Skelett, das versucht, das Bein wegzutragen.

Nach heftigen Kampf erschlagen die Untoten die Mönche, der Wagen wird von Chairos nach dem Riesenskelett geworfen und beide stürzen auf Peppino und etliche Grogs von Nadir; Gwy und Ludwig werden schwer verletzt, Hakrim fällt bei der Verteidigung von Rhys; ein Schlangenhexer, der das Riesenskelett kontrolliert, tötet Peppino, die beiden anderen Friedhofshexer brauchen einen neuen Körper (einen Mönch und eine Groga), und letzten Endes nimmt das Riesenskelett das Bein mit.

Nachdem die Verletzten versorgt werden, bricht die Gruppe auf nach Nadir, um Audentia und Chairos dorthin zu bringen. Die anderen Magier beschließen, das Bein weiter zu suchen, trotz der Warnungen, dass auch andere Fraktionen hinter dem Artefakt her sind.
Die Chars brechen nach Hause wieder auf, mit Gwy, der zwar schwer verletzt ist, sich aber die Hochzeit nicht entgehen lassen will.

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