Serpentia

Berg und Wolke
Sommer 1215

Paddy, Michele, Haakon, Marit, Aella, Bridget, Pierre

Steinbruch. Yared Jonas sieht übermüdet aus – der Berg muss weiterschlafen. Mit den Djinns haben sie sich arrangiert, es gibt hier eine Verbindung zum Erdreich, aber die wächst langsam zu. Die Menschen bauen hier Marmor ab, das ist ja relativ einträglich.

Yared Jonas kann sie in den Traum des Berges bringen. Der Berg ist eine Statue, verwittert und alt. Paddy erneuert ihn ein bisschen, und der Berg meint, er wäre alt und müde, und er würde gern seine Wolke wiedersehen. Wolke? Er zeigt ihnen eine Wolke in einem entfernten Tal.
Ach, früher war er stark, aber jetzt… jetzt hat er keine Kraft mehr. Früher hat er von seiner Kraft gegeben, aber jetzt wird sie ihm schon zu früh genommen; von denen, die Stein sind (die Djinns), aber auch von denen, die kein Stein sind.

Erst mal Verhandlungen mit den Djinns. Warum machen die den Weg nicht auf? Ist anstrengend. Blaue Steindinger essen ist bequemer. Ja, aber erklären ihm Bridget und Paddy, das macht fett. Und weich. Wabbelt der Bauch nicht schon? Der Djinn kriegt etwas Panik und erklärt, sie würden sich drum kümmern. Paddy sagt ihm, fein, aber – da die Djinns in seinem Berg wohnen – müssten sie Steuern zahlen. Das ist aber noch nicht final ausdiskutiert worden.

Danach suchen sie die Wolke. Die ist ein Luftelementar, der von einem bösartigen alten Zauberer versklavt wurde. Nach kurzer Auseinandersetzung erschlägt Aella den Alten und Paddy zerstört den Kupferring, mit dem die Wolke gefesselt war. Dankbar fliegt sie davon und schmiegt sich an den Berg.

Yared Jonas träumt sie noch einmal in den Berg, der dann im Traum mit der Wolke vereint wird und stirbt. Seine letzten Worte sind „Sorgt für meinen Nachfahren.“
In der Höhle, die die Serpentianer im Traum gesehen haben, ist ein neuer blauer Stein entstanden – das neue Herz des Berges, aber eben auch ein Theolith. Der wird erst mal dagelassen, bis der Rat zu einer Entscheidung kommt.

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Die Kinder von Lisancourt
Sommer 1215

Michele, Marit, Bridget, Deborah, Haakon, Paddy, Pierre, Aaron

Brief von Joscelin, Flüchtling hat erzählt, Rajiya sei in Lisancort, einer Festung in der Nähe von Acre. Er ist vor einer Woche aufgebrochen.
Sie kommen in die Gegend. Ein Ziegenhirte erzählt, dass die Templer vor vier Tagen vorbeigekommen sind. Seither leuchtet die Burg grün.
Weiter. Oben auf den Zinnen steht eine reglose Gestalt. Paddy zoomt ran – der Wächter ist in Stasis. Nach einem Test mit einer Maus: Grünes Leuchten ist nicht tödlich. Beim Betreten der Burg verzerrt sich die Realität immer wieder, alle sehen Visionen der Vergangenheit – zwei Zwillingsmädchen, Alouette und Inette, Töchter des Burgherrn Roland und seiner jungen, schönen Frau Alinette, beide mit der Gabe. Alouette wird an Gideon vom Zoo übergeben, dann kommen die Templer zu Besuch.
Im Festraum des Turms steht Joscelin in einem weißen Leuchten, vor ihm Rajiya mit ausgebreiteten Armen, hinter ihr Roland, der ihr einen Dolch in den Rücken rammt. Er leuchtet besonders grünlich. Oben im Turm finden sie die Kinder der Burg, darunter auch Inette, die sie a) mit den Visionen beworfen und b) Paddy eine Latte auf den Kopf gehauen hat.
Sie beruhigen die Kinder und bringen sie erst mal aus der Burg. Daraufhin erlischt das Leuchten – drinnen sind alle tot. Die Toten um „Rajiya“ herum (das war in Wirklichkeite eine verwandelte Alouette) sind vom Gift entstellt und fast zerfallen, die weiter entfernten sind weniger entstellt, aber immer noch tot. Joscelin und die anderen Templer sind tot, aber ihre Körper sind unversehrt. Sie haben es geschafft, die Kinder zu retten.

Unterwegs informieren sie Rasul, dann zu den Salomonitern. Zurück zum Bund. Inette kann die Scherben der Regio nicht nur sehen, sondern auch Leuten zeigen. Restliche Kinder kommen ins Waisenhaus, Inette bleibt da. Bernward sollte sich die mal anschauen.

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Der Gefangene des alten Tempels
Sommer 1215

Andrew, Luca, Bridget, Deborah, Haakon, Hamid, Konrad

Ein alter Hephaistos-Tempel ist durch einen der kürzlichen Erdrutsche freigelegt worden. Einer der Händler wird von dem Geist von Euterpes, Priester von Hephaistos, besessen. Dem wurde empfohlen, sich an die Serpentianer zu wenden – sein Tempel brennt! Das ist ja seit 5.000 Jahren nicht passiert!
Deborah: „Ihr seht nicht aus, als wärt ihr 5.000 Jahre alt?“
Euterpes: „Ja, das sagt man mir öfter!“
Wie, warum hat der vor 5.000 Jahren gebrannt? Ja, da war es ein Vulkan damals. Ist damals erloschen. Liegt in der Nähe von Damaskus.
Also gut. Das sollte man sich anschauen. Also hin. Andrew schaut, ob unter ihm ein Erddjinn ist. Entdeckt einen. Panische Reaktion, Erde explodiert. Erddjinn kommt und beschwert sich: Er wohnt hier! Ups. Der erzählt, dass da drin Feuerdjinns sind, die eine wilde Party machen, oder so. Irgendeine Mischung aus Erd- und Feuerdjinns.
Tempel ist verschüttet, schmaler Zugang. Drin großer Raum mit Säulen, umsehen, dann fehlen Euterpes und Luca. Luca hat einen Pfeil gelegt, also hinterher.
Raum mit großem Amboss, Werkzeug, Esse. Mosaik. In der Esse liegen drei Eier und pulsieren. Andrew kühlt die Esse erst mal ein bisschen, verbrennt sich dabei die Hand. Euterpes drückt am Mosaik herum, Tür geht zu. Deborah findet heraus, dass der Priester die Serpentianer opfern will, damit die Eier Nahrung haben, wenn sie schlüpfen.
Also erst mal die Eier aus der Esse und auf den Amboss. Löcher in der Decke, aus denen Magma quillt. Andrew herrscht den Djinn dort an, was das denn soll. Der Djinn ist quengelig, weil die Menschen nicht machen, wie sie sollen, und sich brav opfern lassen.
Bevor das da eskaliert, sieht Konrad, wie die Eier im Amboss verschwinden. Er schnappt sich das letzte, das ziemlich heiß ist. Andrew versucht, die anderen beiden wieder raus zu zaubern, aber die werden festgehalten. Schließlich schaffen er und Haakon es aber mit vereinten Kräften, einen Erddjinn und die beiden Eier aus dem Metall zu ziehen.
Der Djinn will seine Eier nicht hergeben. Die müssen doch schlüpfen, und die müssen dann etwas essen. Gut, müssen keine Menschen sein. Tiere gehen auch, aber er kann nicht weg hier, und der Feuerdjinn oben auch nicht. Euterpes hat ihn hier eingesperrt, schon seit langem.
Kein Problem. Weihwasser auf den Amboss, und dann zerschlägt Andrew das heidnische Ding. Jetzt können die Djinns raus, sollten aber auch, weil hinten im Raum noch eine Platte den Zugang von feuerspeienden Zerberi abdeckt – und die glüht immer heißer. Außerdem bebt die Erde und der alte Tempel bricht zusammen. Die Behausung des Erddjinns draußen wird wieder zerstört.
Draußen reisen die Serpentianer samt Djinns, Eiern und ein paar Schafen ins Gebirge, wo irgendwann die jungen Magma-Djinns schlüpfen und die Ziegen verzehren. Danach geht es mit denen Richtung Bergfeste, damit sie von dort aus zu den Feuerreichen gehen können. Unterwegs erzählt der Erddjinn noch, dass sie für Euterpes immer Waffen anfertigen mussten – keine Ahnung, wofür. Die sollten eigentlich noch da liegen. Vielleicht gehen die Serpentianer mal los und holen sie noch, aber gerade nicht.
Gerade müssen die noch einen Groghauptmann in Damaskus auftreiben.

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Brot von gestern
Sommer 1215

Paddy, Haakon, Michele, Marit, Zafirah, Bridged

Es trifft ein Brief von Malakei aus Damaskus ein: Die Prinzessin Muhterem ist verschwunden, und möglicherweise hat seine verstoßene Tochter Satima etwas damit zu tun! Also brechen ein paar Leute auf, um sich das anzuschauen.
Gespräch mit Malakei. Der erzählt von seltsamen Vorfällen: Bettler, der herrschaftlich aufgetreten ist, Mädchen, das geflogen ist, Veteran, der Feuer gespuckt hat. Muhterrem und Satima vor etwa zwei Wochen verschwunden. Der Ehemann heißt Kasim und ist Diener bei den al-Ashtari. Wird eingeladen.

Bei Dashan: Der wird ja auch schon alt… Nachfolger?

Dann kommt Kasim und erwähnt, dass Satima die komischen Vorfälle untersucht hat – sie hat irgendwas davon erwähnt, sie hätte eine Spur auf der Hauptstraße gefunden. Ja, er hat eine arkane Verbindung von ihr.
Michele versucht, sie zu finden: Aber auf ihn rollt ein Woge magischer Kraft zu. Er kannt dem entgehen, aber die Karte brennt – hauptsächlich im Nordviertel. Soso. Da hat bestimmt Hassan Bey die Finger drin!

Noch mal ins Waisenhaus, mit dem fliegenden Mädel reden. Die erzählt etwas von Brot, das sie bei einem Bäcker bekommen hat, und einem Typ, der sich komisch aufgeführt hat. Der Bäcker war aber auch an der Hauptstraße.

Am nächsten Morgen geht es ins Nordviertel. Unterwegs kommt ihnen ein Mann in einer Wasserkugel entgegengerollt. Michele rettet ihn aus dem Wasser. Der Mann erzählt, er hat auch bei der Bäckerei Brot bekommen.
Okay, die liegt auf dem Weg. Also Brot gucken. Hinter der Bäckerei wird altes Brot an die Armen ausgegeben – ziemlich schimmliges Brot. Zwei Stück davon sind magisch, eins wird gerade verteilt. Zafirah schnappt sich das andere. Der Bettler fängt an, sehr eloquent über den Koran zu referieren, aber das scheint ihm ja nicht zu schaden.

Im Nordviertel ist Hassan Beys Labor verschlossen. Es kommt auch niemand. Fatima, die Bordellchefin, hat ihn schon zwei Wochen nicht mehr gesehen, aber eine Frau aus dem Quartier berichtet, es wären zwei Frauen zu ihm hineingegangen. Sie waren beide verhüllt.
Okay. Paddy öffnet die Tür mit Magie. Drinnen finden sie Hassan Bey, Muhterem und Satima, die schlaff in einem Kreis aus weißem Licht hängen. Daneben steht ein pochendes Konstrukt, eine kleine Säule aus Zahnrädern. Ja, der ist magisch, aber nicht hermetisch. Mit einem Seil ziehen die Grogs Hassan Bey aus dem Licht heraus – das hat nur leider zur Folge, dass das Konstrukt schneller pocht, das weiße Licht über den Kreis hinaus schwappt, alle einfängt und sie in die Geisterwelt schleudert.
Nach einer kurzen Begegnung mit König Birya-Waza, einem uralten Geist, treffen sie Hassan Bey und die beiden Frauen, die gerade mit den Geistern etlicher Magier diskutieren. Von Muhterem und Satima hören sie, dass die beiden vermutet haben, dass der vor einem halben Jahr verstorbene Bäcker Haseem möglicherweise etwas mit den Vorfällen zu tun haben könnte – sie hatten Hassan Bey gebeten, ihn zu beschwören, aber dann gab es ein leichtes Erdbeben, und etwas ging schief. Jetzt kommen sie nicht wieder zurück.

Eine kurze Diskussion gibt eine Lösungsmöglichkeit: Mit einem Faksimile der Zahnradsäule könnte Hassan Bey eine Verbindung zum Original schaffen und es abschalten. Das klappt auch soweit ganz gut, und alle landen wieder in der echten Welt.
Dann müssen erst mal Muhterem und Satima wieder nach Hause – gerade die Prinzessin. Paddy erzählt noch etwas von hypothetischen Platzhaltern, die statt der echten Prinzessin anzutreffen sind, wenn die echte Prinzessin gerade mal wieder etwas in Ordnung bringen will. Im Palast wird dann eine wilde Geschichte mit einer Djinn-Entführung geschwindelt, um Muhterems Verschwinden und Satimas Rolle dabei zu erklären.

Fehlt noch die Sache mit der Bäckerei. Sie gehen noch mal hin, dabei fällt Zafira auf, dass die Bäcker Brötchen von gestern unter die frischen von heute mengen. Paddy konfrontiert den Bäcker lautstark, in der Zwischenzeit schaut sich Michele magisch um und entdeckt einen Feuerdjinn. Als er mit dem ins Gespräch kommt, erfährt er, dass der Djinn zusammen mit dem Bäcker die Brötchen, die an die Armen verteilt werden, präpariert hat, um auf Unrecht aufmerksam zu machen. Die bekommen nämlich nur noch das Brot, dass zu verschimmelt für Tiere ist, und das hat der alte Bäcker nie so gemacht. Die werden ja krank davon!

Der Djinn gehört zu einer Lampe, die vor kurzem von einer jungen Frau gekauft wurde. Sie hat ihm freie Hand gelassen, er hat den Geist des Bäckers getroffen, und gemeinsam wollten sie etwas verändern / verbessern. Zu diesem Zweck kamen die Geister in die Brötchen, und der magische Kram auch… welcher magische Kram? Na, da war dieser Korb in dem großen Haus mit lauter magischem Kram wie Stöckchen oder Hasenpfoten oder so. Ja, bei den al-Azaeds, das kann schon sein. Die haben den Djinn schließlich in die Lampe verbannt, weil er sich nicht benommen hat.
Paddy liest dem Feuerdjinn die Leviten. Der ist danach damit einverstanden, das Vis zurückzugeben und die Serpentianer zu der jungen Frau mit der Lampe zu führen. Die hat einen grausamen Schläger zum Mann und würde gern mitkommen, weil ihr der Feuerdjinn ja auch versprochen hat, sie wegzubringen. Das will aber Paddy nicht machen, weil das ja gegen das Gesetz wäre. Michele findet das nicht so gut, und als Paddy geht und Marit vorschlägt, sich um die Situation zu kümmern, stimmt er zu. Marit wird per Illusion getarnt, fängt den Schläger ab und ersticht ihn kurzerhand.

Der Bäcker, der die alten Brötchen verkauft hat (und noch mehr Dreck am Stecken hat), wird verhaftet, und die Bäckereigehilfen ebenfalls. Der Chef wird zum Tode verurteilt, die Gehilfen nur ausgepeitscht. Michele und Paddy kaufen die Bäckerei und verpachten sie den Gehilfen wieder .Der Djinn kommt zurück zu den al-Azaeds, das Vis auch.

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Krähen und Totenschiffe
Frühling 1215

Padraig, Deborah, Hamid, Michele, Marit

Drun bittet darum, mal kurz die Visquelle auf einer Nachbarinsel abzuernten. Solange ihr Ehemann verschwunden ist, will sie Serpentia nicht länger verlassen. Es geht um Krähenbeeren auf der Krähensinel. Überfahrt mit Nils, Sohn von Holm, einer echten Seemaus, zur Insel. Relativ klein. Im Hafen liegen zwei nordische Langschiffe.
Sie werden von Arnulf Olafsson begrüßt, einem Schweden begrüßt. Der erzählt, das sein Dorf im letzten Herbst von einem merkwürdigen Ruderboot angegriffen worden ist und er jetzt losgeht, um die Inseln hier zu christianisieren (da war eine Insel mit Kanibalen… jetzt haben sie einen Schrein und sollen ein Kloster bekommen). Die frühere Dorfvorsteherin Mairead ist nicht so begeistert, aber sie macht gute Mine zum bösen Spiel – früher haben sie mal die Krähen angebetet.

Auf zu der Heide mit den Beeren sitzen überall Krähen. Die wirken Me-Effekte, die aber bei Paddy, Michele und Hamid an der Resistenz kleben bleiben, bei Marit und Deborah aber durchkommen. Die Krähen sind unzufrieden, weil die Menschen auf ihrer Insel keine Freunde mehr sind. Sind das jetzt Feinde?
Paddy und die anderen beschließen, den Krähen zu helfen (auch, weil sie sonst das Vis nicht kriegen). Dazu soll ein Dämon auftauchen (eine Illusion), die von den Krähen zerrissen wird – damit gelten die Krähen dann hoffentlich als heilig und man darf ihnen wieder Gaben darbringen.

Hamid wird dann heimgeschickt, damit die dort Bescheid wissen. Außerdem wird Mairead / Oonah über den Plan informiert. Am nächsten Morgen kommt dichter Nebel auf, der laut Deborah nicht ganz natürlich ist.
Abends geht es dann los mit der Illusion: Ein gruseliger Dämon taucht auf (Illusion von Paddy), die eiskalte Hand der Angst greift nach den Herzen der Norweger (CrMe von Michele) und dann tauchen die Krähen auf (instruiert von Deborah) und zerreißen den Pseudo-Dämon. Ein warmes Leuchten (Paddy) erscheint um die Krähen und ein Gefühl von Vertrauen und Hoffnung erfüllt die Männer (Michele). Die Krähen setzen sich auf das Gebälk und krächzen. Mairead ruft erfreut aus, dass die Krähen geholfen haben und Arnulf und Vater Einar sehen ein, dass die Krähen nicht böse sind und der Insel helfen. Der Heilige Oswald hatte ja auch Krähen als Boten. Oder Raben.

Gut. Alle zufrieden, Einar entschuldigt sich bei den Krähen, die das wohlwollend zur Kenntnis nehmen. Am nächsten Morgen wollen sie den Krähen Gaben bringen, aber da zieht wieder Nebel auf und eine zerfallende römische Galeere mit Skeletten an Bord hält auf die Insel zu.
Der römische Tribun ist hier, um Tribut einzusammeln, aber Paddy überzeugt ihm, dass er ein Legat aus Rom ist und dass der Tribun mit seinem Schiff doch bitte gen Norden fahren möge, um die Eisriesen zu bekämpfen.
Nachdem die Galeere mit den Skeletten wieder abgelegt hat, beschließt allerdings Arnulf, ihnen zu folgen. Immerhin haben die seinen Schild gestohlen, und er hätte ihn gern wieder. Als er Paddy fragt, ob der nicht mitkommen wolle, sagt der abenteuerlustige Jerbiton zu.

Es gelingt ihnen zwar nicht, an der Galeere dran zu bleiben, aber das macht nicht viel: Sie entdecken eine merkwürdig stabile Nebelbank und fahren hinein. Dort finden sie eine kleine Insel – eher ein großer Felsen im Meer – an dem gerade ein anderes Schiff anlegt: Diesmal ein echtes Drachenboot mit bunten Schilden, ebenfalls bemannt von Untoten. Allerdings sind diese noch nicht vollkommen skelettiert.
Arnulf ist ziemlich erschrocken, aber Paddy und Michele eher neugierig: Da die untoten Wikinger sie nicht angreifen, sondern ganz umgänglich sind, lassen sie sich zu ihrer Herrin bringen.

Das ist Maria Alessi, die tote Italienerin, die die Toten unabsichtlich aus ihren Gräbern ruft. Sie hat sich auf diese unwirtliche Insel zurückgezogen, aber auch hier sind Tote aufgestanden. Drei Schiffe: Eine römische Galeere, verirrte arabische Piraten und eben die Wikinger. Alle bestehen darauf, ihr Tribut zu bringen, und das ist ihr nicht so ganz so unrecht – solange Bücher dabei sind. Oder Neuigkeiten. Sie ist ein bisschen einsam auf ihrer Insel, aber Michele bietet ihr an, dass sie über den Feuerinselbund mit ihm in Schriftkontakt bleiben kann. Das nimmt sie gern an.
Arnulfs Schild liegt in einer ihrer Kammern, wenig beachtet. Er kann ihn gern wiederhaben.

Paddy und Michele wären ja vielleicht noch eine Weile geblieben, aber Arnulf will wieder weg von all diesen Untoten, nachdem er seinen Schild wieder hat. Also geht es wieder zurück zur Kräheninsel, und dann zur Feuerinsel. Drun ist nicht ganz begeistert von der Aussicht, künftig Besuch von untoten Briefträgern zu bekommen, aber sie erklärt sich dann doch bereit.

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Das Perfekte Opfer
Frühling 1215

21. März: Frühlingsfest (immer eine Woche nach Tag- und Nachtgleiche). Jessi bemerkt eine heranstürmende Horde, gibt ihrem Ehemann Holmkell Bescheid, der wiederum andere warnt. Es sind Baphomet-Dämonen, die das Dorf und die Feiernden angreifen.
Lacus stürmt den Feinden entgegen, wird aber von mehreren Seiten angegriffen und zu Boden gerissen. Rhys kann ihn raushauen, Bernward hat alle Hände voll zu tun, ihn zu stabilisieren. Dairine versucht, Schutz für die Dörfler zu organisieren, aber die Situation ist zu chaotisch. Immerhin schafft es Juri, einige der Grogs zu sammeln und Gegenangriffe zu starten.
Das Blatt wendet sich nur langsam zu Gunsten des Bundes, der Hauptmann der Grogs und seine Stellvertreterin Nike fallen bei den heftigen Gefechten. Allerdings sind die Dämonen in der Unterzahl und werden nach harten Kämpfen vertrieben oder erschlagen.
Pierre ist misstrauisch und will zurück zum Bund, da er eine Ablenkung fürchtet. Als er dort endlich ankommt, sieht er Andrew, der zu Pferd aus dem Bund kommt, dann allerdings in Richtung Berge und nicht in Richtung Schlacht davonreitet. Auf Coleens Pferd.
Nach der Schlacht informiert Pierre die anderen. Es zeigt sich, dass „Andrew“ einen Grog angewiesen hat, ihn zur Viskammer zu bringen. Dort hat er diversen Glitzerkram eingepackt, außerdem den Gürtel und das Amulett, die für William Harper angefertigt wurden. Danach hat er dem Stallknecht befohlen, Coleens Pferd zu satteln. Der hat sich nichts weitergedacht, und der Doppelgänger ist davongeritten.
Bridged, Juri, Dairine, Coleen und Aella folgen ihm, erwischen ihn in der Nähe von Secundus und können ihn festsetzen. Es ist tatsächlich William Harper – er kann den Gürtel benutzen. Es ist allerdings zu spät, um ihn heute noch zurück zu bringen.
Andere suchen nach Spuren des echten Magiers und finden aufgewühlte Erde in der Nähe der Aborte. Rhys schaut sich das genauer an: Die Erde ist bis in die Tiefe hinein aufgewühlt – scheinbar ist hier etwas aus dem Boden gekommen und hat sich Andrew gegriffen und verschleppt.

22. März: Am Vormittag taucht Rasul mit einer Unbekannten auf. Er war ebenfalls auf dem Frühlingsfest, mit seinen Schwestern – aber diese Frau ist nicht seine Schwester! Die Frau erklärt, sie wäre Selmira aus Koussaya und wäre gekommen, um Rajiya zurück nach Hause zu holen. Da wird es immer schlimmer, immer zügelloser, sie brauchen jemanden, der die Stadt auf den rechten Weg führen kann – Rajiya. Rasul wäre ja ein steuerhinterziehender Mörderfeigling. Ihr Mann Hassan wäre mit Rajiya auf schnellen Pferden unterwegs nach Koussaya.
Gut, dann muss die Truppe um Juri herum eben hinter ihr her. Konrad kann ja sowohl mitreiten als auch Harper zum Bund bringen.
Michele und Zafira befragen Harper, als er im Bund ankommt. Der erzählt ihnen halbwegs freimütig (was soll er auch lügen, merken die ja sowieso), dass er hier ist, um seinen Kram wieder zu holen – den Gürtel und das Amulett. Er kennt Gordon von dem Zirkus schon seit Jahren, die sind wohl Geschäftspartner. Als Gordon ihn gefragt hat, ob er als Ablenkung helfen will, hat er ja gesagt. Klar will er seinen Vater reinreiten. Der blöde Sack hat ihn ja erst einfach schon bei der Geburt im Stich gelassen, und dann hat er ihn ertappt und einfach laufen lassen, nach dem Motto „Geh spielen Bub“. Keine emotionale Reaktion, nichts! Jedenfalls brauchen die Zirkustypen ihn für irgendwas, ein Ritual oder so. Er weiß nichts Genaues, sagt er jedenfalls.
In der Zwischenzeit haben Juri und seine Truppe auf der Straße Spuren eines heftigen Kampfes gefunden. Hassan und Rajiya sind überfallen worden, Hassans Leiche liegt in einer Schlucht. Die Spur der Entführer geht weiter nach Baalbek. Aella entdeckt eine merkwürdige Furche aufgeworfener Erde, die in eine andere Richtung weg führt. Vielleicht ein Djinn? Sie beschließen, dem Trupp weiter zu folgen, auch wenn der schnell unterwegs ist und einen halben Tag Vorsprung hat.
Rasul und seine Räuber… Leute brechen auf, um Rajiya zu retten. Sie nehmen allerdings nicht den Weg über die Karawanenstraße – sie wissen ja, dass die Entführer nach Koussaya wollen.

23. März: Rhys, Salvatore, Lacus, Patrick, Luca, Pierre, Zafira, Jessica und Umar brechen auf, um nach Koussaya zu reisen. Sie vermuten, dass Andrew dorthin in die Regio gebracht worden ist. Sie wollen den Weg quer durchs Gebirge nehmen, um möglichst schnell dort zu sein. Der erste Reisetag verläuft nicht optimal; immerhin ist das Wetter gut.
Die Gruppe um Juri setzt ihren Weg nach Baalbek fort.

24. März: Beide Gruppen setzen ihren Weg fort. Rasul und seine Leute haben Probleme mit einem Dorf und ein paar Bergziegen, das verzögert ihre Reise. Rhys und die anderen treffen kurz vor Koussaya ein.

25. März: Alocar kommt zu Dairine und beichtet, dass er seinen Bruder William Harper hat gehen lassen. Er hat mit ihm gesprochen und der Engländer tat ihm leid… schwere Kindheit und so weiter. Außerdem hatte er Angst, dass – wenn seinem Vater etwas passiert – Rhys Rache an seinem Halbbruder nehmen könnte. Immerhin hat der andere ihm erzählt, dass die Dämonisten Andrew nicht einfach nur umbringen wollen, sondern seine Seele oder seinen Geist für irgendetwas brauchen. Nach seiner Befreiung hat Harper Alocar noch zwei Namen genannt, die Gordon und die anderen Zirkusleute immer mal wieder erwähnt haben: Osmur und Ojara. Noch kann Alocar ihn über die arkane Verbindung verfolgen, und im Augenblick scheint er auf dem Weg zur Küste zu sein.

Rhys und die anderen kommen in Koussaya an. Kontaktieren zunächst Ali, die ziemlich froh ist, sie wieder zu sehen. Wird halt auch nicht jünger, und ewig kann sie sich nicht mehr als Junge verkleiden. Besichtigen die Stadt; der Zirkus ist aber nicht da. Zumindest nicht bei der Kaserne, wo er das letzte Mal gelagert hat. Werden dabei von merkwürdigen, katzenartigen Viechern beobachtet. Ali hat solche Wesen auch schon gesehen. Die bedeuten nichts Gutes.
Besuch bei den Salomonitern, die hier einigen Ärger hatten: Sir Oliver, der Anführer, erzählt, dass sie letzten Herbst beim Kolosseum einen Zusammenstoß hatten, allerdings nicht mit den Dämonisten – wie sie dachten – sondern mit den Bacchus-Jüngern. Seither sind sie nicht sehr beliebt in der Stadt, und einer der ihren hat sich noch nicht vollständig von seinen Verletzungen erholt. Aber die Regio im Kolosseum ist gewachsen, und ja, es ist Charnas, der hinter der ganzen Sache steckt. Als Zeitpunkt für das nächste Ritual erscheint ihnen Karfreitag (17.April) wahrscheinlich. Oliver bietet an, Verstärkung zu holen, Rhys und Lacus halten das für eine gute Idee.
Dann auf eine Beobachtungsposition über dem Kolosseum. Da ist gerade nicht viel los, ein bisschen Vorbereitung fürs Opferfest am 19.04. vielleicht, ein paar Leute, die schauen, ob alles den Winter gut überstanden hat. Und ein paar Bewaffnete, die aus dem Arkadengang hervorkommen und sich mit den Bauarbeitern unterhalten. Pierre folgt zwei von ihnen, als sie das Kolosseum verlassen, und belauscht sie in einer Wirtschaft. Es sind Söldner, rohe Gesellen, die nicht viel wissen und/oder nicht viel preisgeben. Es scheint aber ein größerer Trupp zu sein, und sie streiten sich herum, ob es Magie überhaupt gibt oder nicht.
Zafira ist ebenfalls in der Stadt unterwegs. Sie bekommt das Angebot von Aleyafur, dass die Dämonin ihr eine wichtige Information geben kann… aber nur zu einem Preis. Einem Menschenleben, wenn Zafira nichts Besseres einfällt. Das lehnt Zafira aber erst mal ab. Auf dem Rückweg zu den anderen wird sie von einem katzenhaften Dämon angefallen und schwer verletzt. Pierre kommt zufällig vorbei, gemeinsam vertreiben die beiden das Wesen. Immerhin hat sein Gift bei Zafira nicht gewirkt.
Ali war auch unterwegs, um ein paar Augen in der Stadt zu besorgen. Sie erzählt, dass vor etwas über einer Woche tatsächlich ein blonder Franke mit Brandnarben im Gesicht gesehen wurde – da war Andrew allerdings noch im Bund; also wird das wohl Harper gewesen sein. Ansonsten gibt es einen Cousin von Jawan ar-Ribram, einen Mann namens Sarif. Der ist mittlerweile schon ein vertrauter Berater des Stadtherren. Außerdem weiß sie, wo der zynische Zwerg aus dem Zoo sich aufhält – im örtlichen Vergnügungsviertel, in der Gesellschaft von zwei Söldnern. Also brechen Rhys und die anderen auf, um ihm aufzulauern.
Yuri, Coleen und die anderen sind in Baalbek und kaufen dort am Vormittag Vorräte ein, bevor sie sich weiter auf den Weg nach Koussaya machen.

26. März
Im Morgengrauen schwanken Zwerg und Söldner zurück Richtung Kolosseum, werden in eine Grube geworfen und gefangengenommen. Nach kurzem Wortgefecht erschlägt Rhys den Zwerg mit einem Blitz. Die Söldner sind danach viel gesprächiger. Wissen nicht so viel, wurden angeheuert, um den Eingang in den Arkaden zu bewachen. Was da ansonsten vorgeht, wissen sie nicht so recht. Beiden haben einen Schlüssel in den Unterarm eintätowiert, mit dem man hineingelangen kann.
Als sie ihre Gefangenen gerade zur Stadt bringen, treffen sie Rasul und seine Leute. In der Stadt gehen sie zunächst zu den Salomonitern, um die Söldner irgendwo unterzubringen. Oliver sieht die tätowierten Schlüssel, findet, das wäre Teufelswerk, und würde sie gern kaputtsegnen. Na gut, da hat er vermutlich recht, also passiert das so.
Auf den Cousin des Oheims angesprochen: Rasul hat noch nie von ihm gehört. Zafira plant, dem ominösen Gesellen abends aufzulauern und auf den Zahn zu fühlen, aber jedenfalls nicht heute, denn da müssten die Entführer in Koussaya auftauchen. Also gut, es wird ein Hinterhalt gelegt (leider etwas zu offensichtlich an einem relativ lebhaften Handelsweg) – aber das macht ja nichts, wenn die Entführer davon hören (was ja sehr wahrscheinlich ist), dann müssten sie eine Ausweichroute nehmen, die dann auch noch direkt zum Kolosseum führt. Also auf zur Ausweichroute. Unterwegs fragen Lacus und Rhys Maryam, die Djinnbeschwörerin, nach den Namen, die Harper erwähnt hat: Osmur und Ojara. Ja, die kennt sie, das waren Djinns von Ossaida vom Hügel, die von den Mächten der Hölle verführt worden sind. Schlimme Sache, Ossaida ist nie drüber hinweggekommen.
Schließlich tauchen die Entführer auf, es kommt zu einer kurzen Schlacht, bei der Patrick von einem Monsterpferd überrannt wird und Rhys fünf Blitze gleichzeitig abschießt. Sie befreien ein Mädchen, das aussieht wie Rajiya, aber sie ist bewusstlos. Es gelingt ihnen, die junge Frau aufzuwecken, aber sie hat ihr Gedächtnis verloren. Patrick fällt auf, dass sie nicht spricht wie eine Einwohnerin von Koussaya, sondern eher wie eine Frau, die aus seiner Heimatstadt stammt. Das ist nicht Rajiya, und sie benimmt sich auch kein bisschen so.

Die Gruppe um Juri ist an diesem Tag noch unterwegs und wird am 27. gegen Mittag in Koussaya eintreffen.

Frederik war mit Farina unterwegs, um irgendwas für das Große Teppichrennen zu klären – sie sind dann aufgehalten worden und haben die ganze Aufregung verpasst. Als Frederik erfährt, was los war, schnappt er sich Ramon und macht sich spornstreichs auf den Weg nach Koussaya.

Beim Han-Besitzer, der erkennt Frederik und redet mit ihm. Findet heraus, wo Ossaida lebt.

27.03.
Aufbruch zu Ossaida. Begegnung mit ihr und Oris, Infos über Osmur und einfach gestrickte Erddjinns. Osmur mag Alkohol, Ojara findet Musik und Tanz gut.

Längeres Gespräch, Oris ist ein guter Freund von Osmur.

Frederik versucht mal, sich in den Träumen der Leute von Koussaya umzuschauen.

27.03:
Nach längerem Hin und Her wollen Rhys und die anderen zunächst mit Ossaida sprechen. Rasul wird sich solange in der Stadt wegen des angeblichen Cousins seines Onkels umhören.

Ossaida ist tatsächlich nicht so schwer zu finden und empfängt die Serpentianer freundlich. Von ihr erfahren sie, dass Osmur von Shaitan verführt worden ist und Ojara ihm folgte. Der Djinn Oris, der sich noch bei ihr befindet, wollte das nicht mitmachen, aber er glaubt nach wie vor, dass die beiden nicht wirklich böse sind. Sie waren doch so gute Freunde!
Ossaida will sich nicht selbst mit den Dämonisten vom Kolosseum anlegen. Das würde sie und ihre Djinns in Gefahr bringen. Aber sie gibt Frederik und den anderen die vollständigen Namen von Osmur und Ojara.
Oris erwähnt, dass Osmur eine eigene Regio hat, in der er mit einigen untergebenen Djinns lebt. Oris hat schon zaghaft versucht, Kontakt mit ihm herzustellen, aber die kleineren Djinns haben ihn ausgelacht, da ist er wieder gegangen. Trotzdem kennt er natürlich den Weg zu Osmurs Reich, und er würde seinem Freund gern helfen. Ossaida erlaubt ihm schließlich, die Serpentianer zu begleiten. Das ist sowieso eine gute Idee, weil er möglicherweise merkt, wenn Ojara in der Gegend ist. Oder andere Djinns.
Nebenher erfahren sie noch, dass Osmur gern feiert und Ojara Tänze mag. Wobei Erddjinns generell ja eher nicht so gut tanzen können.

Bevor sie in die Stadt zurückkehren, treffen sie noch Coleen, Juri und den anderen Trupp. Der soll allerdings außerhalb der Mauern warten, für den Fall aller Fälle.

Zurück in Koussaya hören sie von Rasul, dass Sharif seit Jawans Tod in der Stadt ist und seine Position übernommen hat. Er sieht allerdings nicht sehr wie ein ar-Ribram aus – andererseits hat ihm niemand wiedersprochen. Sharif redet gern von Freiheit, sogar für Frauen, und hat einigen Einfluss auf den Stadtherren. An seinem Haus sind immer noch Charnas-Zeichen, teilweise noch die alten, aber auch neue. Zunächst vermuten Rhys und die anderen, dass es dort vielleicht auch einen Zugang zur Regio gibt, aber Sir Oliver meint, das hätten er und die Salomoniter gemerkt. Es gibt in ganz Koussaya keine Zugänge, außer eben beim Kolosseum.

Während sie noch beratschlagen, taucht Oris aus der Erde auf und erzählt, dass er auf dem Markt einen Erddjinn beobachtet hat. Er ist sich nicht sicher, aber das könnte einer von Osmurs Untergebenen sein. Also los.
Der Djinn ist gerade dabei, Kresse zu kaufen, aber er hat kein Geld mehr. Luca hilft ihm und erfährt, dass die Kresse für Osmurs Sklaven ist. Bevor der Djinn in der Erde verschwindet, versucht der Gelehrte, ihm eine arkane Verbindung abzuluchsen, erwischt aber nur das Bündel Kresse.
Das ist aber nicht so schlimm, weil das heißt, dass der Erddjinn bald wieder auftaucht. Er sieht ein bisschen verdellt aus – er hat wohl Schläge bekommen, weil er die Kresse nicht gebracht hat. Das macht es für Pierre leichter, ein paar Djinnkrümel aufzusammeln.

Nachdem der kleine Djinn wieder verschwunden ist, folgen die Serpentianer ihm mit Oris‘ Hilfe. Der Djinn kann dafür sorgen, dass sie unter der Erde atmen können, und dann schubst er das ganze Serpentia-Knäuel durch das Erdreich hinter dem anderen her.
Sie kommen in Osmurs Regio heraus. Zunächst schmeicheln sie sich bei ihm als Gäste ein, dann finden sie heraus, dass Andrew tatsächlich hier ist – er ist der Sklave, der so dringend Kresse gebraucht hat. Frederik hatte ja bereits vermutet, dass der entführte Magier gar nicht in der Regio ist, wo ihn sowieso alle vermuten würden. Außer Andrew ist noch eine Dämonistin da, Kätzchen, eine aufreizende gekleidete Frau. Die sollte wohl auf ihn aufpassen. Oder auf Osmur. Der hat einen Handel mit Charnas abgeschlossen, dass er frei von Ossaidas Ring ist und trotzdem in der Menschenwelt verbleiben kann. Außerdem hat er Kraft und Macht bekommen, im Gegenzug muss er Charnas eben ein paar Gefallen tun.

Es kommt zu einem heftigen Wortgefecht über Freiheit und Freundschaft mit der Dämonistin, bis es Osmur reicht und er ein Fest verkündet. Ramon tanzt erst mit Kätzchen, dann mit Zafirah. Das gefällt Osmur, aber die Diskussion geht weiter. Die Serpentianer appellieren an seine Eitelkeit – er wäre doch der Herr hier, warum lässt er sich von Kätzchen herumschubsen? Wo ist er denn da frei? Kätzchen hat keine Lust, allzu diplomatisch zu sein, weißt allerdings darauf hin, dass es einen Handel gibt, und dass es Konsequenzen haben wird, wenn Osmur den bricht. Alles hat Konsequenzen, sagt sie. Dann verschwindet sie. Andrew, der ein Dornenhalsband trägt, das seine Kräfte hemmt, bricht zusammen, weil das Halsband sich enger schließt. Mit einem mächtigen Zauber und einer Handvoll Vis vernichtet Rhys das infernale Artefakt. Lacus sagt Andrew, er solle umfallen, und überzeugt dann Osmur, Kätzchen habe den Sklaven kaputtgemacht.

Der Ifrit will den vermeintlichen Leichnam zwar nicht herausgeben, aber es ist ziemlich leicht, ihn zu täuschen und einen gefälschten Leichnam zurückzulassen, während der echte Andrew in Verkleidung mit Oris und den anderen die Regio verlässt. Armer Osmur, findet zumindest Luca.

Zurück zu den Salomonitern. Erstmal segnen lassen. Andrew erzählt, dass er während seiner Gefangenschaft mitbekommen hat, dass es nicht nur darum ging, ihn und Rajiya in die Finger zu bekommen – der Zeitpunkt wäre ohnehin falsch, das Ritual zur Hexenhügel-Erschaffung könnte ausschließlich am Tag nach dem Herbstäquinoctium gewirkt werden. Es ging auch darum, die Magier von Serpentia in der infernalen Regio in eine Falle zu locken.

Bleibt die Frage, wo Rajiya jetzt ist. Vermutlich war sie erst mal nicht in der infernalen Regio, genausowenig wie Andrew, aber es kann gut sein, dass sie jetzt woanders hingebracht wurde. Bis zum Herbst wird ihr aber vermutlich nicht so viel passieren. Nur, wie soll man sie jetzt wiederfinden? Wie soll man andere Eingänge in die infernale Regio finden?
Möglicherweise ist es ja doch eine kluge Idee, Rasul zu rehabilitieren, damit der ein Auge auf Koussaya halten kann. Außerdem will Frederik die Träume der Stadtbewohner ein wenig überwachen, in der Hoffnung, auf einen Hinweis zu stoßen…

Kommen aus der Regio. Dort ist etwas mehr Zeit vergangen. Diskussion über das perfekte Opfer.
Krankheit bricht aus. Die falsche Rajiya ist krank, und andere auch.

30.03. Planung. Obaid ist Rasuls Vater (vermutlich)

- Rasul und seine Leute bleiben da und outlawen jetzt in Koussaya herum
- Salomoniter gucken mal nach einem Imam
- Suche nach politischem Abgesandten, den man
nach Koussaya schicken kann und der keine
offensichtliche Verbindung hat… vielleicht jemand, der an den Weinhändler herantritt?

Ali kommt mit in den Bund. Die trägt jetzt den Namen Kalila.

Andrew fragt wegen William. Dairine findet, er solle mit ihm reden, aber Andrew will eigentlich den Bund nicht verlassen. Lacus meint, er solle doch einen Brief schreiben. Andrew ist erleichtert.
Dairine fällt aber auf, dass er den Bund gerade nicht verlässt. Nicht mal auf den Hof geht. Oder in die Kirche. Sie spricht ihn darauf an, aber er mauert. Geht. Konrad erwischt ihn, es gibt eine Konfrontation, und Andrew wird tatsächlich mal wütend.

Besprechung mit Rhys, Dairine, Lacus und Michele. Der Engel wird befragt, aber er erzählt nur was von Hoffnung und „frag dein Herz“. Na gut, Lacus geht noch mal und erfährt zwar nichts Konkretes, aber es wird etwas klarer: Die Seele hat Verbindungen, das müsste man spüren – aber eine Seele ändert sich.

Schließlich zeigt sich, dass Andrew Panikattacken hat, sobald er den Bund verlässt. So als Erdmagier hat er sich bisher ja darauf verlassen, dass der Boden unter seinen Füßen nicht sein Feind ist.
Aber es kann ihn jemand überzeugen, doch mal in die Kirche zu gehen, und danach wird es besser.

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Hütchenspiel - Deborahs Gauntlet
Winter 1214

Frederik, Deborah, Juri, Joran, Imogen, Andrew (und andere)

Frederik beschließt, dass Deborahs Gauntlet darin bestehen wird, seinen grünen Hut mit der roten Feder zu findne. Er gibt den Hut und einen Zettel mit Instruktionen an Marit: Der Hut (und der Zettel) sollen nach der nächsten Mahlzeit weitergegeben werden, und derjenige soll auf jeden Falls Stillschweigen darüber bewahren. Marit gibt den Hut Joran. Joran trägt ihn brav zurück zu Frederik (dem Hutexperten – der Zettel war nicht unterschrieben), aber der schickt ihn wieder weg. Als nächstes geht der Hut zu Annie.
Allerdings hat Juri durch seine Verbindung zu Joran die ganze Sache mitbekommen. Da geht sein Fuchserbe offenbar mit ihm durch, und er bringt drei falsche Hüte in Umlauf: Einer zu Marit, einer zu Frederik und einer zu Aaron…
Außerdem landet der echte Hut bei erst bei Imogen und dann bei Andrew – das führt dazu, dass noch mehr Hüte in Umlauf kommen. Lacus findet die Angelegenheit ebenfalls inspirierend und gibt dem Hut, der bei ihm landet, das Aussehen eines Schuhs.
Nebenher tauscht Andrew noch den Originalzettel mit einer Fälschung, und Padraig ergänzt das Original um die Bitte, nach Weitergabe zu gehen und Frederik ordentlich zu drücken.
Es kommt – wie nicht anders zu erwarten – zu einigem Chaos. Insgesamt sind schließlich neun Hüte (von denen einer aussieht wie ein Schuh), ein Helm und ein Schuh im Umlauf, Frederik wird von diversen Leuten feste umarmt, einer der Hüte landet in Indien, ein anderer in Caverna.

Deborah schafft es mit einigen Schwierigkeiten und Lucas Unterstützung dann aber doch relativ schnell, den echten Hut zu finden, auch wenn sie den Weg, den er gegangen ist, nicht genau nachvollziehen kann. (Joran ist dabei eher unhilfreich: Er gibt nicht nur keine Hinweise, sondern schickt noch ein paar Leute mit grünen Hüten und roten Federn los, damit sie Deborah grüßen…) Trotzdem beschließt Frederik, dass sie ihr Gauntlet geschafft hat, und verleiht ihr den hermetischen Namen Audientia.

Hier noch mal der Verlauf der einzelnen Hüte und der Suche danach:
Hut 1 von Frederik: Marit – Joran – Frederik – Joran – Annie – Imogen – Dairine – Zaida – Andrew (vertauscht den Originalzettel mit Zettel 7 „Wohl und Wehe“) – Seska – Dairine – Alastriona – Luca (behält ihn ohne Zettel – der geht zu Hut 9)
Hut 2 von Juri: Marit – Frederik (geht nicht weiter)
Hut 3 von Juri: Frederik (geht nicht weiter)
Hut 4 von Juri: Aaron – Lacus (macht einen Schuh draus, per Im) – Zafira – Michele – Rhys – Olf – Samed – Ramon – Konrad – Bridged – Khaled – Andrew – Matthew – Juri – Paddy – Aella
Hut 5 von Joran auf dem Kopf (mit Zettel “Das ist nicht der Hut, den du suchst”)
Hut 6 von Imogen (Zettel mit Schüttelreim): Walter – Luca – Sine – Alocar – Tian – Lacus – Nona (behält ihn ohne Zettel)
Hut 7 von Imogen: Ding – Sine – Luca – Andrew (vertauscht Zettel 7 mit dem Originalzettel) – Fiona – Paddy (ergänzt den Zettel um den Umarmungszusatz) – Ludwig – Konrad – Walter – Olf – Salvatore – Aaron – Frederik – Aaron – Andrew – Haakon
Hut 8 von Andrew (sieht genauso aus wie das Original): Mellie – Mark – Indischer Fischer – … – Silentius
Hut 9 von Luca (mit Zettel 7): Andrew tauscht ihn gegen einen Helm
Helm 1 von Andrew (mit Zettel 7): Luca (ergänzt den Zettel so, dass die Anfangsbuchstaben “Andreas” ergeben) – Bridged – Ruairigh – Dairine (der löst dann schließlich eine Bundsitzung aus)
Schuh 8 von Juri: Tian – Lacus – Ea – … – irgendwo in Caverna ist dieser Schuh sicher noch unterwegs.

Deborahs Suche: Ratssitzung, dann Marit, dann Juri, dann Ludwig, dann Joran, dann Annie – dann Juri zu Aella und hat jetzt den Schuhut, aber Debbie merkt, dass das nicht der richtige ist. Danach zu Walter, dann zu Luca, der hilft dann, und schließlich findet Debbie den richtigen Hut

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Schemen von Scarabantia
Winter 1214

Padraig, Seska, Haakon, Marit, Pierre, Aella, Gwyweredd, Luca

Haustreffen Jerbiton

Gespräche mit Nadir und Al-Arama. Möglicherweise ein Zusammenschluss der Levante gegen Sol Argenteus.

Gedichtswettbewerb geht um das Thema Morgen. Andrew ist in der Jury und beschäftigt.

Sulphur redet mit Seska. Die redet mit Paddy, dann reden alle mit Sulphur. Sie erinnert sich nicht an die Ereignisse im Bund, an fast gar nichts, außer halt daran, dass der unter einer Klippe lag. Sie weiß nicht, was damals passiert ist; aber sie hat mit Pix, ihrem Lehrling, relativ häufig darüber geredet. Der ist dann letzten Herbst aufgebrochen, um sich dort umzuschauen, aber seither hat sie nichts von ihm gehört. Er war in Begleitung seines Grogs Oleg und der wildniskundigen Ludmila.

Wilde Ideen: Könnte der Prager Bund ins Bayrische Tribunal? Wäre das nicht irgendwie… interessant.

Dann hat Alocar auch noch Cesare eingeladen, mal nach Serpentia zu kommen.

Pierre hat einen Strudelhuber dabei. Der dämpft Winde. Bei der Rückreise ist das Wetter ziemlich schlecht – sie sind aber auch mit einem Wetterspezialisten unterwegs. Der freut sich über Schneestürme.

Längere Reise im Winter bis zum See, an dessen Ufer Scarabantia lag: Seltsame Effekte – bei der Erwähnung der Regio verschwinden die Leute halb in einer Regio. Dauernd tropft etwas. Momentaufnahmen von Leuten, die erwähnt werden (Pix, Dux Severus, Sulphur); Ludus Gravis mit einer leuchtenden, tropfenden Flüssigkeit in der Hand.
In der Regio-Halle sind Statuen der sechs Magier. Aella hat das Gefühl, dass eine fehlt. Sie spürt, dass es eine Frau ist.

Sie gehen weiter. In einer weiteren Halle finden sie einige Leichen, vielleicht Bundbewohner. Sie sind vermutlich aus Angst gestorben. Es findet sich auch weißer Staub auf dem Boden – vielleicht stammt der von den Statuen?
Weiter nach unten: Sie finden die Bibliothek. Die ist größtenteils durch einen Wirbelwind zerstört, aber sie finden noch ein intaktes Buch: Groß, aus Leder, mit einer eisernen Schließe. Seska versucht, es zu bewegen, und wird an die Wand geschleudert. Au.
Luca stochert in dem Schloss herum, wird ebenfalls heftig herumgeschleudert und schwer verletzt. Aber das Buch ist offen. Seska überlegt noch, ob sie es aufmachen soll, aber Marit kommt ihr zuvor. Kein magischer Effekt, aber das Buch öffnet sich auf einer bestimmten Seite: Ein Eid, auf irgendetwas aufzupassen, es zu bewachen und zu hüten. Unterzeichnet von sechs Magiern: Immortis Ex Bonisagus, Nives Ex Misc, Mythras Ex Guernicus, Dux Severus Ex Tremere, Sulphur Ex Jerbiton, Ludus Gravis Ex Jerbiton.

Der Bund ist schon im 9. Jhd. Gegründet. Luca meint, das wäre doch direkt nach dieser Tremere-Verschwörung gewesen. Paddy meint, da wäre doch irgendwas mit den Diedne gewesen?
Es sind immer wieder neue Magier dazu gekommen, aber aus den Häusern Tremere, Jerbiton, Bonisagus, Ex Misc oder Guernicus.
Als Seska Luca mit Magie heilt, sieht sie kurz einen anderen Mann vor sich, mit einem harten, kantigen Gesicht. Das ist keiner der einheimischen Magier – deren Bilder flackern immer kurz auf, wenn ihr Name genannt wird. Nach längerer Diskussion geht es weiter. Sie finden die Labore: Im ersten entdecken sie die Leiche von Nives, zerfetzt von einem magischen Metallstrahl. Ihre Laborausrüstung ist brüchig und zerfällt bei Berüh rung. Im Gang sind noch andere Labore: Zwei sind unversehrt, ein Jerbiton-Labor und das Guernicus-Labor. Das unversehrte gehörte Ludus Gravis – hier finden sie ein relativ intaktes Tagebuch. Darin steht, dass LG Primärvis gefunden und in den Bund getragen hat. Der letzte Eintrag ist „Svetlana ist unruhig.“
Bei dem Wort „Svetlana“ spüren alle, wie die merkwürdige Präsenz den Namen erkennt.
Im Labor von Immortis Ex Bonisagus sehen sie den Magier, wie er zwischen dem Zwielicht hin- und herflackert. Mit einem CrVi-Anker und Lucas Hand gelingt es ihnen, den jungen Mann herauszuziehen. Der ist etwas verwirrt, fragt nach Zdenko (der kantige Mann erscheint kurz) und was los ist. Nach kurzer Erklärung erzählt er, dass ihn das Zwielicht irgendwie erwischt hat, dann ging die Tür auf, Zdenko kommt rein und schießt einen Eisensplitterstrahl nach ihm – wollte ihn scheinbar umbringen. Oho.

In Dux Severus‘ Labor ist keine Leiche. Am Ende des Gangs ist ein großer Raum mit einem Ritualkreis. Im Kreis stehen die Abbilder von Ludus Gravis mit dem Primärvis in der Hand (da kommt das Tropfen her), ihr gegenüber die verzerrte Gestalt von Svetlana. Zu Füßen der Abbilder liegen zwei Leichen – LG und Svetlana. Am Rand liegt Mithras, von einem Dolch erstochen. Seska fasst in das Abbild des Primärvis, ist im leuchtenden Kreis, in dem Svetlana wie ein Raubtier hin- und hertigerte.
Aella fast LG an und hat eine Vision: Ludus Gravis schüttet das Primärvis in ihre Hände, geht auf Svetlana zu. Zwielicht breitet sich aus. Zdenko taucht auf, bringt LG um, Svetlana stirbt bei der magischen Explosion. Aella kommt zurück.

Pix finden sie auch noch, der flackert im Zwielicht herum, aus dem sie ihn herausholen. Der ist ein sehr freundlicher junger Mann mit mongolischen Vorfahren.
Sie verlassen Scarabantia mit Immortis und Pix, Svetlanas Geist ist noch da. Lösung der Situation wird vertagt, bis Immortis mit jemandem sprechen kann, der sich damit auskennt und der helfen kann. Allzu viel will er erstmal nicht sagen, aber zumindest Luca hat einen Verdacht.

In Valnastium erklärt Madeleine, dass die Situation kompliziert und diplomatisch etwas empfindlich ist… der Hausgründer Tremere war ja sehr ehrgeizig, hat alles Mögliche probiert: Vampirismus, Gabenverschmelzung, Zwielichtöffnung, Hermesportale… Tatsächlich haben die Tremere ihr Haus wohl selbst aufgeräumt, aber das geben sie nicht so gern zu, weil Präzedenzfall. Svetlanas Verstand wurde wahrscheinlich nicht von „mysteriösen Magiern“ zerstört, sondern von ihren eigenen Experimenten. Die Situation sollte jetzt aber eher diskret gehandhabt werden – Immortis ist bockig und will Zdenko 1216 vor dem Tribunal anklagen; aber da ist ja noch ein bisschen Zeit. Gut, Paddy und Seska kümmern sich.

Paddy und Dairine reisen nach Sol Noctis und sprechen mit Dux Severus. Der ist nicht sehr begeistert von der Situation, vor allem nicht von der in den Raum gestellten Anklage. Schließlich bittet um eine Nacht Aufschub, bevor Dairine mit Honoria redet – in dieser Nacht verschwinden Dux Severus und Zdenko mit einem Großteil des Vis und einem Batzen Silber.
Honoria wird am nächsten Morgen ins Bild gesetzt. Die ist nicht so begeistert von der ganzen Politik – sie ist ja mehr für Gerechtigkeit als für einfache Lösungen. Aber gut, sie wird mit Immortis sprechen und schauen, was da zu tun ist.

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Seskas Gauntlet
Herbst 1214

Seska, Zafirah, Luca, Hamid, Gwyweredd, Samed

Seska muss den besten Bäcker der Stadt finden und von ihm ein Geheimnis erfahren. (Alocar muss das Gleiche mit dem besten Heiler der Stadt machen.)

Spontan ruft sie einen Backwettbewerb im neuen Stadthaus aus. Dabei treten Ibn Butran mit seinem berühmten Murri (einer salzigen Gewürzmischung), Marukh ibn Hassan mit seinem Lammbraten und Dina al-Azaed mit ihrem Minzjoghurt an.

Es kommt zu allerlei Verwicklungen, weil natürlich niemand einfach so ein Geheimnis preisgibt und alle drei noch ganz andere Probleme haben. Seska und die anderen können jedoch helfen, es gibt einen Sieger und sie erfährt ein Geheimnis.
Auch Alocar hat seine Aufgabe bewältigt, damit haben bei Lehrlinge ihr Gauntlet bestanden und sind vollwertige Magier von Haus Jerbiton.

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Feenflügel und das Schwarze Einhorn
Sommer 1214
Juri, Joran, Deborah, Marit, Haakon, Colleen

Hildegard von Donnerbach Ex Mercere kommt in den Bund. Sie braucht Hilfe, vielleicht von einem Jerbito – ihr Lehrling Roslindis ist in Schwierigkeiten. Jedenfalls hat die junge Frau, die sich hauptsächlich für Heilkunst und weniger für den Orden interessiert, einen sehr ominösen Brief geschrieben. Sie würde jetzt gehen, um sich mit einem Feind anzulegen, obwohl sie eigentlich keine Chance hätte, aber sie müsste eine Schuld gutmachen und dem Kleinen Volk helfen, schreibt sie.

Na gut, Mercere sind immer gute Verbündete, also gehen Juri, Joran, Deborah, Marit, Haakon und Colleen los, um sich die Sache anzuschauen.
Von Regina Bavariae (wo Deborah einige Anekdoten über den jungen Frederik hört) aus geht es nach Kaltenbach in den Alpen, wo sich Roslindis häufig aufgehalten hat. Ihre Spur führt weiter ins Gebirge zu einem Hammerwerk, wo sie Bekanntschaft mit einem Kobold machen, der ihnen etwas von Blumenfeen erzählt, die bei oder in einem Gletscher wohnen.

Okay, hoch ins Gebirge. Kurze Begegnung mit einem Bär, verläuft aber harmlos. Schließlich finden sie im Gletscher in magisches Tor. Wächterin taucht auf, hört, dass sie Roslindis suchen, ist erleichtert und lässt sie rein. Drin: Feenregio, großes Tal, liebe Wälder, steile Hänge.
Unten treffen sie Ti’al, eine Felsenfee. Der erzählt, dass Roslindis von den Bösen Leuten in der Burg gefangen worden ist. Die Bösen Leute machen Sachen kaputt, essen Tiere, fällen Bäume und holen Gold aus dem Fluss (das ist nicht so böse, aber trotzdem). Da ist eine böse Zauberin mit Orks und Wölfen. Gleich zur Burg? Nein, erst mal mit der Hohen Wächterin reden. Die wohnt im Tulpenturm.

Längerer Weg, viele Feen. Alle gesprächig und neugierig. Übernachtung auf einer Wiese, es gibt Essen, aber kein Wirselkraut – Roslindis hat gesagt, das ist schlecht für Menschen. Tatsächlich macht es triebig. Joran packt es ein.

Im Tulpenturm große Versammlung, Hohe Wächterin ist mehr Moderatorin als Herrscherin. Die Eindringlinge verletzen das Gesetz: „Verletze niemals das Leben!“, das ist nicht gut und schwächt das Reich. Der Tulpenkelch ist zwar noch intakt, aber im Zentrum zeigen sich schon dunkle Flecken.
Also gut, sie wollen helfen und auf jeden Fall Roslindis retten. Die Feen geben ihnen dazu Feenringe. Damit kann man sich in eine fliegende Fee verwandeln und sieht Magie – Feen leuchten eher weiß, Magie eher grau.

Die Beschreibung der bösen Magierin ist vage: Kopftuch, Schmuckstück. Allerdings zeigt die Brosche das Hauszeichen Guernicus. Oha.

Als sie loswollen, hören sie lautes, rauhes Lachen. Die Feen haben einen Ork gefangen – na, sie haben ihn mit einem Feenring in eine Fee verwandelt. Entsprechend hat der auch Mottenflügel. Weil er dadurch nicht netter wurde, haben sie ihn mit Lachkraut gefüttert, damit er niemandem etwas tut. Nur blöd, dass Orks Fleischfresser sind. Die Orkfee ist ziemlich mager.
Joran nimmt den Gefangenen unter seine Fittiche. Nachdem der vom letzten Lachflash runter ist, will er etwas zu essen. Alle machen sich groß, um die Orkfee einzuschüchtern. Das klappt auch ganz gut. Der Gefangene erzählt, dass sein Boss, Grolsch, die Magierin im Wald getroffen hat. Dann war sie erst auf einmal eine gute Freundin, als nächstes hat sie ihm Befehle gegeben und er hat gehorcht. Also war sie jetzt der Boss.
Die Orks fällen Bäume, jagen Viecher (sehr einfach, die haben gar keine Angst), sieben Gold aus dem Bach und passen auf die Bauarbeiter auf. Die bauen bei der Burg nämlich ein Bollwerk. Weil es im Alten Wald gefährliche Viecher gibt. Die Orkfee hat sogar eins gesehen: Es war groß und schwarz und sie sind davor davongelaufen, weil es sie fressen wollte.
Eine vorbeifliegende Fee weiß nichts von einem Monster, aber in den Alten Wald gehen sie eigentlich nicht. Der ist irgendwie unheimlich. Oder unwirtlich. Oder so. Außerdem wohnt da das Schwarze Einhorn, das möchte seine Ruhe.

Jedenfalls darf der Ork jetzt Joran als Boss haben. Das findet er ganz gut, zumal er ab und zu ein Stückchen Schinken bekommt. Er heißt Urgr.

Urgr darf sie dann erst mal in den Alten Wald führen, damit sie nach dem Monster Ausschau halten können. Das lässt nicht lang auf sich warten: Ein schwarzes Ding irgendwo zwischen Katze und Wolf greift an. Glücklicherweise bemerkt Colleen es rechtzeitig, und als Feen können sie ja wegfliegen. Der Katzenwolf ist magisch, ziemlich groß und hat Reißzähne und Klauen.

Als nächstes geht es zur Burg. Die liegt in einer Höhle in der steilen Felswand, die Bauarbeiter bauen gerade ein Gerüst. Unten steht eine Palisade, da schlafen die Bauarbeiter. Und die Orks.
Oben belauschen sie die Magierin, die gerade mit einem Vorarbeiter darüber diskutiert, ob man die Steine von der Burg oben für das Bollwerk unten brauchen kann. Der Vorarbeiter hätte ja lieber einen Steinbruch. Sowohl Magierin als auch Arbeiter sehen Arabisch aus.

Weiter hoch, Verwaltungsraum. Magierin mit arabischem Händler. Diskussion, ob man nicht eine Fee verkaufen soll. Magierin will nicht.
Nächster Raum, Schlafzimmer. Brief auf dem Tisch „Geehrte Magistra Hildegard… *schwurbel*“. Roslindis‘ Handschrift.
Die kommt rein und ertappt Joran und Bridget. Kurzer Austausch, was die hier wollen. Oh, sagt Roslindis, ist der zweite Brief nicht angekommen. Hups.

Dann gemeinschaftliches Gespräch mit Magierin und Roslindis. Die Magierin ist Samara bint Oman, die amtierende Quaesitorin des Nordafrikanischen Tribunals. Noch recht jung dafür, aber älter als Roslindis oder die Lehrlinge. Längeres Gespräch über serpentianische Eigenheiten und Ausbildungsmethoden. Samara hat Paddy und Gwyn mal getroffen. Sie kommt aus Marrakesh und ist dort durch ein Tor in das Feental gekommen. Da sind haufenweise Tore, mindestens ein Dutzend.

Sie macht sich Sorgen wegen dem Schwarzen Einhorn, das im Alten Wald lebt. Als die Sache mit Karthago war, sind etliche magische Viecher marodierend in der Nähe ihres Bundes herumgelaufen, und die sahen so ähnlich aus. Der Katzenwolf ist ja auch auch so ein Monster. Sie fürchtet, dass diese Wesen irgendwann das Feental als Zugang zu den anderen Toren nutzen könnten – zum Beispiel nach Marrakesh. Oder nach Palermo. Deswegen auch die Orks und das Bollwerk.

Hm, ja. Aber: Das Reich stirbt dabei. Das ist auch nicht gut. Vielleicht können die Feen die Tore ja verschließen? Samara: Vielleicht, aber das Tor nach Marrakesh war auch „zu“. Sie hat es mit einem ReVi trotzdem aufbekommen. Frage nach anderen Zugängen? Sie kennt Marrakesh, Palermo und eine Feenwald-Regio. Da hat sie die Orks her (es gab Bäume und Käfer dort).
Von dem Gesetz weiß sie nichst. Roslindis übrigens auch nicht, aber die ist so lieb, dass sie es einfach nie gebrochen hat. Sie isst ja nicht mal Fleisch, weil ihr die Tiere leid tun. Warum sie keine Entwarnung gegeben hat? Hat sie doch, der Brief ist mit Tirana Ex Mercere unterwegs. Über Harco. Sie dachte, Jebel al-Batal hätte da ein Hermesportal. Samara lacht sie aus. Hermesportale wachsen nicht auf Bäumen. Noch mehr Diskussion über Hermesportale. Samara fühlt sich von den Lehrlingen veralbert, als die darüber spekulieren, irgendwelche Dinge einfach durch eine Hermesportal irgendwohin zu bringen, wo sie keine Gefahr mehr sind.

Jedenfalls, Plan: a) noch mal die andere Durchgänge checken, b) mal mit der Höchsten Wächterin reden.

In der Burg taucht Ludwig auf, kommt aus einem Tor in der Luft auf einem brennenden Nussschalen-Schiff. Landet unter diesen Umständen ziemlich perfekt. Ist aufgeregt wegen Igor.

Wurde von den Erzzwergen losgeschickt, um im Nachbarreich mal zu gucken, wer da die Bäume fällt. Das waren dann wohl Igors Leute, die prompt Ludwig mit Igor verwechselt haben.

(Igor hat da Schiffe gebaut, die problemlos über die Grenzen eines Reichs ins nächste fliegen können.)

Schließlich, nach längerem Wir-erklären-Ludwig-die-Situation-Gerede, geht es mal zur Hohen Wächterin. Nach längerem Marsch und vielen Gesprächen.
Von der Hohen Wächterin erfahren sie, dass sowohl Katzenwolf als auch das Schwarze Einhorn aus einem Gebirgsreich kommt, in dem es Gemsen, Ziegen und Mägde gibt. Ein Mägdereich eben. Sir Quidad ist auch von dort gekommen. Der Katzenwolf greift bisher ausschließlich die Orks an.

Wieder zurück zur Magierin. Okay, grr. Sie will das Tor nicht allein lassen und muss aber bei den Orks bleiben. Also müssen die Lehrlinge ran, nur Juri nicht. Der bleibt bei ihr, damit jemand mit Ahnung von Feen da ist.

Die anderen ins Reich der Mägde. Sie treffen gleich zwei, die Joran überreden, sich als Herr ein leerstehendes Schloss übergeben zu lassen. In diesem Reich ist es üblich, dass die Mägde einem Herrn dienen. Irgendwann heiratet dann eine Magd den Herrn und sie verlassen das Reich. Dann muss ein neuer Herr kommen. Joran lässt sich von ein paar Mägden überreden, Herr eines Schlosses zu werden. Hups.

Im Stadt-Dörfli hören sie, dass der Ritter der Grenzen hinter einem anderen Monster her ist; es sieht aus, wie eine Mischung aus Spinne und Biber. Sie folgen ihm und finden ihn an einem Feuer. Verletzt, erschöpft. Er weiß schon, dass diese ganzen magischen Viecher reinkommen. Klar, die kommen aus dem Blutrosenreich. Da ist ja ein Riss entstanden, als Gruulka zum Zwielicht zurückkam. Auch der Rosenprinz, der ja mal ein Mensch war, hat Rückfälle zu seiner Menschlichkeit. Und der Stein der Wandlung blutet (rote Graniteinschlüsse im grauen Stein).
Diskussion, aber das ist kein Problem, dass ein paar Lehrlinge und ein Knappe lösen können. Aber das Bollwerk bei den Blütenfeen ist ziemlich sinnlos, weil die magischen Viecher eh nicht in die Dominion gehen würde. Auf Dauer sollte da aber etwas passieren… vielleicht mal die Merinita drauf ansetzen?
Danach verwandelt Richard Sir Quidad, damit der mit sich besser klar kommt. Quidad ist danach zwar immer noch verflucht, sieht aber verschmitzt und nicht allzu vertrauenswürdig aus. Er meint, er geht jetzt, um Questen für böse Zauberer oder blutrünstige Riesen durchzuführen.

Danach zurück, Samara sieht ein, dass ihr Bollwerk sinnlos ist. Sie überredet die Hohe Wächterin, sich für ihre Tore trotzdem mal ein paar sinnvolle Wächter zu suchen und ihr ein bisschen Gold zu überlassen.

Dann Joran zurück zu seinem Schloss und sucht sich eine Magd aus, die er heiraten kann, und zwar eine, die eigentlich auch nur weg will. Das funktioniert dann auch ganz gut, zumindest vorerst.

Annabelle, die magische Magd! (Wurde von Joran geheiratet, damit die beiden das Reich verlassen können, und streift jetzt auf der Suche nach Abenteuern durch die Reiche).

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