Serpentia

Das Perfekte Opfer

Frühling 1215

21. März: Frühlingsfest (immer eine Woche nach Tag- und Nachtgleiche). Jessi bemerkt eine heranstürmende Horde, gibt ihrem Ehemann Holmkell Bescheid, der wiederum andere warnt. Es sind Baphomet-Dämonen, die das Dorf und die Feiernden angreifen.
Lacus stürmt den Feinden entgegen, wird aber von mehreren Seiten angegriffen und zu Boden gerissen. Rhys kann ihn raushauen, Bernward hat alle Hände voll zu tun, ihn zu stabilisieren. Dairine versucht, Schutz für die Dörfler zu organisieren, aber die Situation ist zu chaotisch. Immerhin schafft es Juri, einige der Grogs zu sammeln und Gegenangriffe zu starten.
Das Blatt wendet sich nur langsam zu Gunsten des Bundes, der Hauptmann der Grogs und seine Stellvertreterin Nike fallen bei den heftigen Gefechten. Allerdings sind die Dämonen in der Unterzahl und werden nach harten Kämpfen vertrieben oder erschlagen.
Pierre ist misstrauisch und will zurück zum Bund, da er eine Ablenkung fürchtet. Als er dort endlich ankommt, sieht er Andrew, der zu Pferd aus dem Bund kommt, dann allerdings in Richtung Berge und nicht in Richtung Schlacht davonreitet. Auf Coleens Pferd.
Nach der Schlacht informiert Pierre die anderen. Es zeigt sich, dass „Andrew“ einen Grog angewiesen hat, ihn zur Viskammer zu bringen. Dort hat er diversen Glitzerkram eingepackt, außerdem den Gürtel und das Amulett, die für William Harper angefertigt wurden. Danach hat er dem Stallknecht befohlen, Coleens Pferd zu satteln. Der hat sich nichts weitergedacht, und der Doppelgänger ist davongeritten.
Bridged, Juri, Dairine, Coleen und Aella folgen ihm, erwischen ihn in der Nähe von Secundus und können ihn festsetzen. Es ist tatsächlich William Harper – er kann den Gürtel benutzen. Es ist allerdings zu spät, um ihn heute noch zurück zu bringen.
Andere suchen nach Spuren des echten Magiers und finden aufgewühlte Erde in der Nähe der Aborte. Rhys schaut sich das genauer an: Die Erde ist bis in die Tiefe hinein aufgewühlt – scheinbar ist hier etwas aus dem Boden gekommen und hat sich Andrew gegriffen und verschleppt.

22. März: Am Vormittag taucht Rasul mit einer Unbekannten auf. Er war ebenfalls auf dem Frühlingsfest, mit seinen Schwestern – aber diese Frau ist nicht seine Schwester! Die Frau erklärt, sie wäre Selmira aus Koussaya und wäre gekommen, um Rajiya zurück nach Hause zu holen. Da wird es immer schlimmer, immer zügelloser, sie brauchen jemanden, der die Stadt auf den rechten Weg führen kann – Rajiya. Rasul wäre ja ein steuerhinterziehender Mörderfeigling. Ihr Mann Hassan wäre mit Rajiya auf schnellen Pferden unterwegs nach Koussaya.
Gut, dann muss die Truppe um Juri herum eben hinter ihr her. Konrad kann ja sowohl mitreiten als auch Harper zum Bund bringen.
Michele und Zafira befragen Harper, als er im Bund ankommt. Der erzählt ihnen halbwegs freimütig (was soll er auch lügen, merken die ja sowieso), dass er hier ist, um seinen Kram wieder zu holen – den Gürtel und das Amulett. Er kennt Gordon von dem Zirkus schon seit Jahren, die sind wohl Geschäftspartner. Als Gordon ihn gefragt hat, ob er als Ablenkung helfen will, hat er ja gesagt. Klar will er seinen Vater reinreiten. Der blöde Sack hat ihn ja erst einfach schon bei der Geburt im Stich gelassen, und dann hat er ihn ertappt und einfach laufen lassen, nach dem Motto „Geh spielen Bub“. Keine emotionale Reaktion, nichts! Jedenfalls brauchen die Zirkustypen ihn für irgendwas, ein Ritual oder so. Er weiß nichts Genaues, sagt er jedenfalls.
In der Zwischenzeit haben Juri und seine Truppe auf der Straße Spuren eines heftigen Kampfes gefunden. Hassan und Rajiya sind überfallen worden, Hassans Leiche liegt in einer Schlucht. Die Spur der Entführer geht weiter nach Baalbek. Aella entdeckt eine merkwürdige Furche aufgeworfener Erde, die in eine andere Richtung weg führt. Vielleicht ein Djinn? Sie beschließen, dem Trupp weiter zu folgen, auch wenn der schnell unterwegs ist und einen halben Tag Vorsprung hat.
Rasul und seine Räuber… Leute brechen auf, um Rajiya zu retten. Sie nehmen allerdings nicht den Weg über die Karawanenstraße – sie wissen ja, dass die Entführer nach Koussaya wollen.

23. März: Rhys, Salvatore, Lacus, Patrick, Luca, Pierre, Zafira, Jessica und Umar brechen auf, um nach Koussaya zu reisen. Sie vermuten, dass Andrew dorthin in die Regio gebracht worden ist. Sie wollen den Weg quer durchs Gebirge nehmen, um möglichst schnell dort zu sein. Der erste Reisetag verläuft nicht optimal; immerhin ist das Wetter gut.
Die Gruppe um Juri setzt ihren Weg nach Baalbek fort.

24. März: Beide Gruppen setzen ihren Weg fort. Rasul und seine Leute haben Probleme mit einem Dorf und ein paar Bergziegen, das verzögert ihre Reise. Rhys und die anderen treffen kurz vor Koussaya ein.

25. März: Alocar kommt zu Dairine und beichtet, dass er seinen Bruder William Harper hat gehen lassen. Er hat mit ihm gesprochen und der Engländer tat ihm leid… schwere Kindheit und so weiter. Außerdem hatte er Angst, dass – wenn seinem Vater etwas passiert – Rhys Rache an seinem Halbbruder nehmen könnte. Immerhin hat der andere ihm erzählt, dass die Dämonisten Andrew nicht einfach nur umbringen wollen, sondern seine Seele oder seinen Geist für irgendetwas brauchen. Nach seiner Befreiung hat Harper Alocar noch zwei Namen genannt, die Gordon und die anderen Zirkusleute immer mal wieder erwähnt haben: Osmur und Ojara. Noch kann Alocar ihn über die arkane Verbindung verfolgen, und im Augenblick scheint er auf dem Weg zur Küste zu sein.

Rhys und die anderen kommen in Koussaya an. Kontaktieren zunächst Ali, die ziemlich froh ist, sie wieder zu sehen. Wird halt auch nicht jünger, und ewig kann sie sich nicht mehr als Junge verkleiden. Besichtigen die Stadt; der Zirkus ist aber nicht da. Zumindest nicht bei der Kaserne, wo er das letzte Mal gelagert hat. Werden dabei von merkwürdigen, katzenartigen Viechern beobachtet. Ali hat solche Wesen auch schon gesehen. Die bedeuten nichts Gutes.
Besuch bei den Salomonitern, die hier einigen Ärger hatten: Sir Oliver, der Anführer, erzählt, dass sie letzten Herbst beim Kolosseum einen Zusammenstoß hatten, allerdings nicht mit den Dämonisten – wie sie dachten – sondern mit den Bacchus-Jüngern. Seither sind sie nicht sehr beliebt in der Stadt, und einer der ihren hat sich noch nicht vollständig von seinen Verletzungen erholt. Aber die Regio im Kolosseum ist gewachsen, und ja, es ist Charnas, der hinter der ganzen Sache steckt. Als Zeitpunkt für das nächste Ritual erscheint ihnen Karfreitag (17.April) wahrscheinlich. Oliver bietet an, Verstärkung zu holen, Rhys und Lacus halten das für eine gute Idee.
Dann auf eine Beobachtungsposition über dem Kolosseum. Da ist gerade nicht viel los, ein bisschen Vorbereitung fürs Opferfest am 19.04. vielleicht, ein paar Leute, die schauen, ob alles den Winter gut überstanden hat. Und ein paar Bewaffnete, die aus dem Arkadengang hervorkommen und sich mit den Bauarbeitern unterhalten. Pierre folgt zwei von ihnen, als sie das Kolosseum verlassen, und belauscht sie in einer Wirtschaft. Es sind Söldner, rohe Gesellen, die nicht viel wissen und/oder nicht viel preisgeben. Es scheint aber ein größerer Trupp zu sein, und sie streiten sich herum, ob es Magie überhaupt gibt oder nicht.
Zafira ist ebenfalls in der Stadt unterwegs. Sie bekommt das Angebot von Aleyafur, dass die Dämonin ihr eine wichtige Information geben kann… aber nur zu einem Preis. Einem Menschenleben, wenn Zafira nichts Besseres einfällt. Das lehnt Zafira aber erst mal ab. Auf dem Rückweg zu den anderen wird sie von einem katzenhaften Dämon angefallen und schwer verletzt. Pierre kommt zufällig vorbei, gemeinsam vertreiben die beiden das Wesen. Immerhin hat sein Gift bei Zafira nicht gewirkt.
Ali war auch unterwegs, um ein paar Augen in der Stadt zu besorgen. Sie erzählt, dass vor etwas über einer Woche tatsächlich ein blonder Franke mit Brandnarben im Gesicht gesehen wurde – da war Andrew allerdings noch im Bund; also wird das wohl Harper gewesen sein. Ansonsten gibt es einen Cousin von Jawan ar-Ribram, einen Mann namens Sarif. Der ist mittlerweile schon ein vertrauter Berater des Stadtherren. Außerdem weiß sie, wo der zynische Zwerg aus dem Zoo sich aufhält – im örtlichen Vergnügungsviertel, in der Gesellschaft von zwei Söldnern. Also brechen Rhys und die anderen auf, um ihm aufzulauern.
Yuri, Coleen und die anderen sind in Baalbek und kaufen dort am Vormittag Vorräte ein, bevor sie sich weiter auf den Weg nach Koussaya machen.

26. März
Im Morgengrauen schwanken Zwerg und Söldner zurück Richtung Kolosseum, werden in eine Grube geworfen und gefangengenommen. Nach kurzem Wortgefecht erschlägt Rhys den Zwerg mit einem Blitz. Die Söldner sind danach viel gesprächiger. Wissen nicht so viel, wurden angeheuert, um den Eingang in den Arkaden zu bewachen. Was da ansonsten vorgeht, wissen sie nicht so recht. Beiden haben einen Schlüssel in den Unterarm eintätowiert, mit dem man hineingelangen kann.
Als sie ihre Gefangenen gerade zur Stadt bringen, treffen sie Rasul und seine Leute. In der Stadt gehen sie zunächst zu den Salomonitern, um die Söldner irgendwo unterzubringen. Oliver sieht die tätowierten Schlüssel, findet, das wäre Teufelswerk, und würde sie gern kaputtsegnen. Na gut, da hat er vermutlich recht, also passiert das so.
Auf den Cousin des Oheims angesprochen: Rasul hat noch nie von ihm gehört. Zafira plant, dem ominösen Gesellen abends aufzulauern und auf den Zahn zu fühlen, aber jedenfalls nicht heute, denn da müssten die Entführer in Koussaya auftauchen. Also gut, es wird ein Hinterhalt gelegt (leider etwas zu offensichtlich an einem relativ lebhaften Handelsweg) – aber das macht ja nichts, wenn die Entführer davon hören (was ja sehr wahrscheinlich ist), dann müssten sie eine Ausweichroute nehmen, die dann auch noch direkt zum Kolosseum führt. Also auf zur Ausweichroute. Unterwegs fragen Lacus und Rhys Maryam, die Djinnbeschwörerin, nach den Namen, die Harper erwähnt hat: Osmur und Ojara. Ja, die kennt sie, das waren Djinns von Ossaida vom Hügel, die von den Mächten der Hölle verführt worden sind. Schlimme Sache, Ossaida ist nie drüber hinweggekommen.
Schließlich tauchen die Entführer auf, es kommt zu einer kurzen Schlacht, bei der Patrick von einem Monsterpferd überrannt wird und Rhys fünf Blitze gleichzeitig abschießt. Sie befreien ein Mädchen, das aussieht wie Rajiya, aber sie ist bewusstlos. Es gelingt ihnen, die junge Frau aufzuwecken, aber sie hat ihr Gedächtnis verloren. Patrick fällt auf, dass sie nicht spricht wie eine Einwohnerin von Koussaya, sondern eher wie eine Frau, die aus seiner Heimatstadt stammt. Das ist nicht Rajiya, und sie benimmt sich auch kein bisschen so.

Die Gruppe um Juri ist an diesem Tag noch unterwegs und wird am 27. gegen Mittag in Koussaya eintreffen.

Frederik war mit Farina unterwegs, um irgendwas für das Große Teppichrennen zu klären – sie sind dann aufgehalten worden und haben die ganze Aufregung verpasst. Als Frederik erfährt, was los war, schnappt er sich Ramon und macht sich spornstreichs auf den Weg nach Koussaya.

Beim Han-Besitzer, der erkennt Frederik und redet mit ihm. Findet heraus, wo Ossaida lebt.

27.03.
Aufbruch zu Ossaida. Begegnung mit ihr und Oris, Infos über Osmur und einfach gestrickte Erddjinns. Osmur mag Alkohol, Ojara findet Musik und Tanz gut.

Längeres Gespräch, Oris ist ein guter Freund von Osmur.

Frederik versucht mal, sich in den Träumen der Leute von Koussaya umzuschauen.

27.03:
Nach längerem Hin und Her wollen Rhys und die anderen zunächst mit Ossaida sprechen. Rasul wird sich solange in der Stadt wegen des angeblichen Cousins seines Onkels umhören.

Ossaida ist tatsächlich nicht so schwer zu finden und empfängt die Serpentianer freundlich. Von ihr erfahren sie, dass Osmur von Shaitan verführt worden ist und Ojara ihm folgte. Der Djinn Oris, der sich noch bei ihr befindet, wollte das nicht mitmachen, aber er glaubt nach wie vor, dass die beiden nicht wirklich böse sind. Sie waren doch so gute Freunde!
Ossaida will sich nicht selbst mit den Dämonisten vom Kolosseum anlegen. Das würde sie und ihre Djinns in Gefahr bringen. Aber sie gibt Frederik und den anderen die vollständigen Namen von Osmur und Ojara.
Oris erwähnt, dass Osmur eine eigene Regio hat, in der er mit einigen untergebenen Djinns lebt. Oris hat schon zaghaft versucht, Kontakt mit ihm herzustellen, aber die kleineren Djinns haben ihn ausgelacht, da ist er wieder gegangen. Trotzdem kennt er natürlich den Weg zu Osmurs Reich, und er würde seinem Freund gern helfen. Ossaida erlaubt ihm schließlich, die Serpentianer zu begleiten. Das ist sowieso eine gute Idee, weil er möglicherweise merkt, wenn Ojara in der Gegend ist. Oder andere Djinns.
Nebenher erfahren sie noch, dass Osmur gern feiert und Ojara Tänze mag. Wobei Erddjinns generell ja eher nicht so gut tanzen können.

Bevor sie in die Stadt zurückkehren, treffen sie noch Coleen, Juri und den anderen Trupp. Der soll allerdings außerhalb der Mauern warten, für den Fall aller Fälle.

Zurück in Koussaya hören sie von Rasul, dass Sharif seit Jawans Tod in der Stadt ist und seine Position übernommen hat. Er sieht allerdings nicht sehr wie ein ar-Ribram aus – andererseits hat ihm niemand wiedersprochen. Sharif redet gern von Freiheit, sogar für Frauen, und hat einigen Einfluss auf den Stadtherren. An seinem Haus sind immer noch Charnas-Zeichen, teilweise noch die alten, aber auch neue. Zunächst vermuten Rhys und die anderen, dass es dort vielleicht auch einen Zugang zur Regio gibt, aber Sir Oliver meint, das hätten er und die Salomoniter gemerkt. Es gibt in ganz Koussaya keine Zugänge, außer eben beim Kolosseum.

Während sie noch beratschlagen, taucht Oris aus der Erde auf und erzählt, dass er auf dem Markt einen Erddjinn beobachtet hat. Er ist sich nicht sicher, aber das könnte einer von Osmurs Untergebenen sein. Also los.
Der Djinn ist gerade dabei, Kresse zu kaufen, aber er hat kein Geld mehr. Luca hilft ihm und erfährt, dass die Kresse für Osmurs Sklaven ist. Bevor der Djinn in der Erde verschwindet, versucht der Gelehrte, ihm eine arkane Verbindung abzuluchsen, erwischt aber nur das Bündel Kresse.
Das ist aber nicht so schlimm, weil das heißt, dass der Erddjinn bald wieder auftaucht. Er sieht ein bisschen verdellt aus – er hat wohl Schläge bekommen, weil er die Kresse nicht gebracht hat. Das macht es für Pierre leichter, ein paar Djinnkrümel aufzusammeln.

Nachdem der kleine Djinn wieder verschwunden ist, folgen die Serpentianer ihm mit Oris‘ Hilfe. Der Djinn kann dafür sorgen, dass sie unter der Erde atmen können, und dann schubst er das ganze Serpentia-Knäuel durch das Erdreich hinter dem anderen her.
Sie kommen in Osmurs Regio heraus. Zunächst schmeicheln sie sich bei ihm als Gäste ein, dann finden sie heraus, dass Andrew tatsächlich hier ist – er ist der Sklave, der so dringend Kresse gebraucht hat. Frederik hatte ja bereits vermutet, dass der entführte Magier gar nicht in der Regio ist, wo ihn sowieso alle vermuten würden. Außer Andrew ist noch eine Dämonistin da, Kätzchen, eine aufreizende gekleidete Frau. Die sollte wohl auf ihn aufpassen. Oder auf Osmur. Der hat einen Handel mit Charnas abgeschlossen, dass er frei von Ossaidas Ring ist und trotzdem in der Menschenwelt verbleiben kann. Außerdem hat er Kraft und Macht bekommen, im Gegenzug muss er Charnas eben ein paar Gefallen tun.

Es kommt zu einem heftigen Wortgefecht über Freiheit und Freundschaft mit der Dämonistin, bis es Osmur reicht und er ein Fest verkündet. Ramon tanzt erst mit Kätzchen, dann mit Zafirah. Das gefällt Osmur, aber die Diskussion geht weiter. Die Serpentianer appellieren an seine Eitelkeit – er wäre doch der Herr hier, warum lässt er sich von Kätzchen herumschubsen? Wo ist er denn da frei? Kätzchen hat keine Lust, allzu diplomatisch zu sein, weißt allerdings darauf hin, dass es einen Handel gibt, und dass es Konsequenzen haben wird, wenn Osmur den bricht. Alles hat Konsequenzen, sagt sie. Dann verschwindet sie. Andrew, der ein Dornenhalsband trägt, das seine Kräfte hemmt, bricht zusammen, weil das Halsband sich enger schließt. Mit einem mächtigen Zauber und einer Handvoll Vis vernichtet Rhys das infernale Artefakt. Lacus sagt Andrew, er solle umfallen, und überzeugt dann Osmur, Kätzchen habe den Sklaven kaputtgemacht.

Der Ifrit will den vermeintlichen Leichnam zwar nicht herausgeben, aber es ist ziemlich leicht, ihn zu täuschen und einen gefälschten Leichnam zurückzulassen, während der echte Andrew in Verkleidung mit Oris und den anderen die Regio verlässt. Armer Osmur, findet zumindest Luca.

Zurück zu den Salomonitern. Erstmal segnen lassen. Andrew erzählt, dass er während seiner Gefangenschaft mitbekommen hat, dass es nicht nur darum ging, ihn und Rajiya in die Finger zu bekommen – der Zeitpunkt wäre ohnehin falsch, das Ritual zur Hexenhügel-Erschaffung könnte ausschließlich am Tag nach dem Herbstäquinoctium gewirkt werden. Es ging auch darum, die Magier von Serpentia in der infernalen Regio in eine Falle zu locken.

Bleibt die Frage, wo Rajiya jetzt ist. Vermutlich war sie erst mal nicht in der infernalen Regio, genausowenig wie Andrew, aber es kann gut sein, dass sie jetzt woanders hingebracht wurde. Bis zum Herbst wird ihr aber vermutlich nicht so viel passieren. Nur, wie soll man sie jetzt wiederfinden? Wie soll man andere Eingänge in die infernale Regio finden?
Möglicherweise ist es ja doch eine kluge Idee, Rasul zu rehabilitieren, damit der ein Auge auf Koussaya halten kann. Außerdem will Frederik die Träume der Stadtbewohner ein wenig überwachen, in der Hoffnung, auf einen Hinweis zu stoßen…

Kommen aus der Regio. Dort ist etwas mehr Zeit vergangen. Diskussion über das perfekte Opfer.
Krankheit bricht aus. Die falsche Rajiya ist krank, und andere auch.

30.03. Planung. Obaid ist Rasuls Vater (vermutlich)

- Rasul und seine Leute bleiben da und outlawen jetzt in Koussaya herum
- Salomoniter gucken mal nach einem Imam
- Suche nach politischem Abgesandten, den man
nach Koussaya schicken kann und der keine
offensichtliche Verbindung hat… vielleicht jemand, der an den Weinhändler herantritt?

Ali kommt mit in den Bund. Die trägt jetzt den Namen Kalila.

Andrew fragt wegen William. Dairine findet, er solle mit ihm reden, aber Andrew will eigentlich den Bund nicht verlassen. Lacus meint, er solle doch einen Brief schreiben. Andrew ist erleichtert.
Dairine fällt aber auf, dass er den Bund gerade nicht verlässt. Nicht mal auf den Hof geht. Oder in die Kirche. Sie spricht ihn darauf an, aber er mauert. Geht. Konrad erwischt ihn, es gibt eine Konfrontation, und Andrew wird tatsächlich mal wütend.

Besprechung mit Rhys, Dairine, Lacus und Michele. Der Engel wird befragt, aber er erzählt nur was von Hoffnung und „frag dein Herz“. Na gut, Lacus geht noch mal und erfährt zwar nichts Konkretes, aber es wird etwas klarer: Die Seele hat Verbindungen, das müsste man spüren – aber eine Seele ändert sich.

Schließlich zeigt sich, dass Andrew Panikattacken hat, sobald er den Bund verlässt. So als Erdmagier hat er sich bisher ja darauf verlassen, dass der Boden unter seinen Füßen nicht sein Feind ist.
Aber es kann ihn jemand überzeugen, doch mal in die Kirche zu gehen, und danach wird es besser.

Comments

Marganma

I'm sorry, but we no longer support this web browser. Please upgrade your browser or install Chrome or Firefox to enjoy the full functionality of this site.