Serpentia

Lacus, Dáirine, Lin Chou Yüan, Lin Chou Tian, Jochen, Patrick, Samed, Mohammed, Hamid, Halophanta

Halophanta taucht im Bund auf und ist freundlich zu allen, Imbue guckt sich um.

Der Rat beschließt, dass Lacus und Dáirine mit ihr nach Tripolis reisen werden, um die Interessen des Bundes zu wahren. Auch wenn Dáirine nicht weiß, was das für Interessen sind, aber egal. Lacus packt ein paar Sachen ein, D. nicht.
Außer den beiden gehen noch Jochen, Patrick, Samed der Diener und Lin mit.

Zunächst geht es mit Pferden nach Tripolis (das kleinasiatische) und dann mit dem Schiff weiter nach Tripolis in Afrika. Es gibt einen kleinen Zwischenfall, als Lin eine Mauer vor Halophantas Zelt errichten möchte und mit einem ihrer Wächter aneinandergerät.

Brec: Etwas jähzorniger Wächter von Halophanta
Matthieu: Jüngerer Wächter von Halophanta, guckt oft amüsiert, sagt wenig

Die Leute im Bund melden die Kommenden an.

In Tripolis werden sie von Haidar per Salah eingeladen. Samed fühlt sich mit seinem Gästezimmer überfordert.

Im Bad treffen D. und H. Layla, die ihnen Meru vorstellt und sich mit ihnen unterhält, außerdem Afra, die ihnen von der Maschine erzählt. Das gleiche erfahren die Männer von Salah.
Im Bad der Männer schauen gleich zwei Leute Samed seltsam an, Elia und Duwed. Duwed versucht, ihn zu einem Treffen um Mitternacht beim Steingarten zu überreden.

Auf dem Fest sieht Samed Layla, die direkt neben Haidar sitzt, Meru neben ihr. Auf der anderen Seite sitzt Adim al-Kabi Asar, der immer noch die Spuren der Verletzungen durch Rhys trägt. Haidar wirkt älter als zuvor.

Lacus warnt Halophanta vor Adim. Später unterhalten sich Lacus und Adim (nicht sehr freundlich), aber dann geht Adim zu Halophanta und spricht mit ihr.

Um Mitternacht trifft sich Samed mit Duwed, der sehr irritiert auf seine Ankündigung, nur zu seiner „Herrin“ zu wollen, um ihr die Blumenzwiebel zu geben, damit sie ja „Yusuf“ nicht heiraten muss, reagiert. Er glaubt schließlich, dass Samed wohl den Verstand verloren hat. Samed gibt ihm die Blumenzwiebel und bittet ihn, sie Layla zu geben. Der nimmt die Blumenzwiebel an und geht, relativ verwirrt.

Als Samed wieder zurück kommt, tauchen in Haidars Garten Zombies auf. Viele Zombies.

Auf der Terasse, die direkt vor dem Festsaal liegt, fällt Samed ein kleiner, dicklicher Mann auf, der weniger überrascht als schuldbewußt wirkt. Samed gibt vor, auch Bescheid zu wissen, und der Mann erzählt ihm, dass er doch noch das Symbol entfernt und das Loch mit Grütze gestopft hat. Er scheint zu einer Organisation zu gehören, aber er kann Samed nichts genaues darüber sagen. Offenbar war er nur die ausführende Hand.

Lin bemerkt, dass es Störungen im magischen Fluss gibt, die von sieben der Lampen im Garten auszugehen scheinen. Er macht sich daran, die Lampen zu zerstören, was ihm mit einigen wilden Sprüngen und Tai Chi auch gelingt. Er ist nicht der einzige, der sich um die Lampen kümmert – auch einige Bäume bewegen sich langsam auf die Lichtquellen zu, um sie zu zerschlagen.
Vor der Zerstörung der letzten Lampe trifft er Adim al-Kabi Asar in einem Baum, der ihm auch einen Apfel gibt. Nach der Zerstörung isst er von dem Apfel und kippt vergiftet um. Adim rettet ihn aber, und er und ein Avatar von Aleyafur bringen ihn ins Haus.

Samed überredet den kleinen Mann, ihm für ein Schutzritual etwas Blut zu geben. Dann fliehen beide ins Haus vor den eindringenden Zombies. Samed versucht, den Mann irgendwo einzusperren, aber der will unbedingt bei seinem neuen Freund bleiben. Schließlich werden beide von Zombies angegriffen und Samed wird schwer verletzt. Sein neuer Freund Rachman rettet ihn. Nachdem die Zombies alle erledigt worden sind, verläßt Rachman das Haus – er hat genug von Mystik und Intrigen und will nach Damaskus auswandern.

Jochen und Lacus sind im Speisesaal, wo Haidar mit einem Flammenstab herumschießt und die Alchemisten lustige Bomben werfen. Lacus beschäftigt sich damit, das aufkommende Feuer zu löschen. Jochen wird beim Kampf mit Zombies schwer verletzt, überlebt aber siegreich.

Lacus schaltet zwischenzeitlich seine Second Sight an und sieht einen ganzen Haufen Geister, die sich in dem Haus befinden.

Dairine macht diverse Leute unsichtbar (vor allem Lin) und kümmert sich um Yulna, der darauf besteht, das Haus zu verteidigen.

Letzten Endes führt er sich nach unten, wohin sich Haidar zurückgezogen hat, um ein Ritual zu wirken, das sein Haus reinigen wird. Auch Halophanta, Samed, Patrick, Björn, Rachman, Brec und Matthieu kommen in den Keller.

Das Ritual bewirkt, dass alle Magie in den oberen Räumen zerstört wird. Dadurch werden alle Zombies zerstört – neue kommen je ohnehin nicht nach, nachdem die Lampen zerstört sind.

Nachdem die Zombies besiegt sind, wird das Haus aufgeräumt. Haidar zieht sich mit Yulna zurück.

Auf der Suche nach dem Ursprung seines römischen Geistes trifft Lacus den Gelehrten „Gaius“ (heißt eigentlich Ali), der ihm erzählt, dass die Einheit von Varro damals im 2. Punischen Krieg in geheimer Mission in Nordafrika unterwegs war und von den Karthagern getötet wurde. Außerdem erwirbt er ein wenig Garum.

Dairine unterhält sich mit Layla über Samed, findet aber nicht sehr viel heraus. Danach unterhält sich Layla mit Samed, und beide reden ziemlich aneinander vorbei. Lin lauscht an der Tür, Dairine an der Wand, und beide hören, wie sich Layla und Samed streiten. Layla macht Samed Vorwürfe, weil er sie irgendwo im Stich gelassen hat. Samed erzählt etwas von einer Blumenzwiebel, die er mitgebracht hat, und Yusuf, den sie nicht heiraten muss. Layla gibt zurück, dass Yusuf längst weg ist und in Ägypten in der Armee dient, weil er die Schande nicht ertragen hat, eine Blumenzwiebel für 200 Dinar gekauft zu haben. Irgendwann stürmt Layla aus dem Zimmer, weil sie enttäuscht ist, dass Samed nicht mit dem Spiel aufhört.

Samed erzählt daraufhin Dairine, dass Meru eine Sternenmagierin ist. Lacus rät, Haidar davon zu erzählen, Dairine ist unsicher.

Dairine unterhält sich mit Adim, der ihr erzählt, dass sie sich mit Haidar verbündet haben, weil sie ihn für das kleinere Übel halten. Er hat Haidar erzählt, wo die Mystiker – Verbündete der Karthager, die damals Gwyn entführt haben – sich in Tripolis verborgen halten. Das ist leider in einem der belebtesten Viertel der Stadt. Adim erklärt, er würde schon versuchen, das Viertel zu entvölkern.

Am Abend unterhalten sich alle. Kollateralschaden zu verhindern ist eine gute Idee. Beim Essen am Abend bekommt Dairine mit, dass sich Haidar und Adim über a) den Angriff unterhalten, der übermorgen stattfinden soll (nachdem noch ein Ritual passieren soll) und b) über etwas, das Adim kriegen soll und c) darüber, dass Haidar noch ein paar Teile braucht.

Tian verfolgt Adim und hört, wie die beiden sich darüber unterhalten, dass sie ein Teil der Maschine von Haidar bekommen sollen, damit sie es vernichten können. Aber sie trauen ihm nicht. Immerhin hat er noch nicht alle Teile des Gehirns, und dabei spielt die indische Wahrsagerin eine Rolle. Adims Begleiterin beschließt, ein paar Informationen über Layla zu bekommen.

Tian kehrt zurück und berichtet. Dairine schickt sie wieder los, um die Begleiterin im Auge zu behalten. Tian lauscht am Fenster und bekommt mit, dass sich Layla und Meru wegen Samed Sorgen machen und überlegen, ob sich Layla nicht an Lacus heranmachen soll. Sie sieht, dass Layla den Erklärbär hat, da Layla ihn nach Sameds Plänen fragt. Auch den Stab der Sternenmagierin entdeckt sie.
In den Raum wächst eine Blumenranke mit einer betörend duftenden Blume. Da Tian eine Gefahr von dieser Blume vermutet, möchte sie Layla aus dem Raum holen, und versucht, sie zu einem Treffen mit Samed zu bewegen – aber Layla will nicht. Statt dessen übergibt sie eine zerschnittene Blumenzwiebel.
Beim Gehen hört Tian, wie sich die Tür hinter ihr kurz öffnet und wieder schließt. Sie vermutet einen Unsichtbaren, aber als sie Duwed danach fragt, behauptet er , dass er nur hätte schauen wollen, ob jemand an der Tür lauscht.

Zurück bei den anderen folgt eine Lagebesprechung, bei der klar wird, dass a) Samed kein Diener mehr ist, b) nicht so recht weiß, was mit Layla war und c) dass Lacus möchte, dass die Sternenmagierin stirbt.

Kurz darauf hört man auf dem Gang, dass Layla ausziehen möchte, weil es in ihrem Zimmer eine Ratte gab, die Duwed hochhält. Tian folgt Layla, Meru und Duwed und sieht, wie sich auf der Straße die Ratte in einen Mann verwandelt, der sich mit Meru unterhält und offenbar ein hermetischer Magier ist.

Danach lädt Yulna zum Fest ein, da er morgen seine Weihe zum vollwertigen Magier bekommen wird.

Tian beobachtet, wie Haidar Adim einen größeren Gegenstand übergibt. Danach geht sie in die Stadt, um dort nach Layla und Co. zu schauen; sie findet heraus, dass im Harun ar-Raschid-Viertel seltsame Dinge vor sich gehen. Sie hört auch laute Fussschritte und findet einen riesigen, tiefen Fussabdruck.

Am nächsten Tag bekommt Halophanta ihre Audienz bei Haidar, der ihr Ansinnen aber brüsk ablehnt und etwas von „Amateuren“ von sich gibt. Halophanta wird etwas scharf, aber Dáirine überzeugt beide, das Thema in einigen Tagen noch einmal anzuschneiden, wenn sich alle etwas beruhigt haben. Er deutet an, dass sie vielleicht bessere Karten hat, wenn sie bei dem Überfall hilft.

Danach gehen Lacus, Samed und Tian in die Stadt, um sich die Herberge, in der Layla untergekommen ist, anzuschauen. Dort durchsucht die Palastwache gerade ein paar Waren, aber der Karawanenbesitzer wirkt nicht besorgt. Er scheint allerdings Samed zu erkennen, kommt auf ihn zu und fordert seine 30 Dinar, die ihm Samed schuldet – ansonsten würde er ihm Hände und Beine brechen lassen.
Samed ist etwas besorgt. Er unterhält sich kurz mit Duwed, aber da kommt auch nichts dabei heraus. Danach gehen sie wieder zurück zum Haus.

Dort bekommt Lin mit, dass Haidar nach der indischen Wahrsagerin sucht.
Dairine, die auch nach draußen will, trifft draußen Babak den Jüngeren, einen Alchemisten, der unbedingt mit Yulna sprechen will. Sie führt ihn auf die Seite und erfährt, dass keiner von Haidars Lehrlingen je als ausgebildeter Magier aufgetaucht ist.

Zurück bei den anderen überlegen sie, wie sie Yulna warnen können, denn sie werden nicht mehr zu ihm gelassen. Lacus findet schließlich einen geschwätzigen Geist, der zustimmt, zu gehen und Yulna zu warnen.

Währenddessen bekommt Tian mit, dass Meru und Layla zu Haidar gebracht worden sind. Meru soll eine Vision haben, ziert sich etwas, aber als Haidar ihr einen Stab mit acht Händchen übergibt, spricht sie von einer Ruine in der Wüste, wo etwas sein soll.

Tian und Lin versuchen, dem Suchtrupp zuvorzukommen, aber sie brauchen eine Weile, um an Pferde und ähnliches zu kommen. In den Ruinen kann Tian noch beobachten, wie Haidars Leute einen kleinen Wagen finden, dessen Räder sich hektisch drehen.

Währenddessen macht Dairine einen Spaziergang in der Stadt und erkennt zufällig Sadek. Der trifft sich in einer Teestube mit Halophanta und einem kleinen, rattenähnlichen Mann. Außerdem ist noch eine Gestalt mit Kapuze dabei.
Dairine belauscht, wie die vier über Haidar, Lacrima Nigra und andere Umstände sprechen, bevor sie anfangen, sich über Serpentia unterhalten. Imbue springt auf Halophantas Schoss, und da bemerkt die Criamon Dairine und lädt sie an den Tisch ein. Die anderen Magier sind Ombra und Muad’Dib aus Corona Fortunata. Allgemein sind weder Sadek noch die Corona Fortunatas sehr begeistert von Haidar und suchen nach Verbündeten.
Weder Dairine noch Halophanta wollen sich festlegen, sind aber tendenziell eher auch anti-Haidar. Beide kehren zum Haus zurück, um noch ein bißchen nachzudenken bzw. sich zu besprechen.

Dort hat sich Samed mal wieder versucht, mit Layla zu unterhalten (er ist momenta der Taugenichts). Außer einem Faustschlag von Duwed bringt ihm das aber nichts ein.

Danach besprechen sie sich, nachdem Dairine und Patrick Muad’Dib mit in Haidars Haus genommen haben, damit der nach Yulna schaut. Er kommt zurück und berichtet, dass Yulna Haidar ein paar Fragen über seine Vorgänger gestellt hat, ihn einer von Haidars Dienern niedergeschlagen hat und er in den Keller gebracht wurde.

Bei dem Gespräch mit Halophanta in einer Teestube in der Stadt beschließen Dairine und Lacus, dass sie Yulna retten wollen. Halophanta erklärt, dass sie sich lieber mit dem Regenkreis als mit Haidar verbünden würde, aber dann die Hilfe von Serpentia zum Thema Pyramide brauchen würde. Lacus sichert ihr zu, dass sich Serpentia um die eventuell noch gefangenen Sternenmagier kümmern wird.
Gemeinsam suchen sie dann nach Muad’Dib und den anderen Criamon. Sie warnen ihn vor dem Angriff, den Haidar auf die Mystiker vorhat und beschließen, zu versuchen, Yulna zu befreien. Dafür brauchen sie aber die Hilfe der Mystiker, die möglicherweise einen Weg durch die Kanalisation zu Haidars Haus kennen.

Ombra bringt sie zu einem Mystiker, Raif Shaoul, der ihnen den Weg durch die alte römische Kanalisation beschreibt und sie vor ein bis drei chimärenartigen Monstern warnt, die sich dort herumtreiben sollen. Dairine macht die Chinesen und Samed unsichtbar.
In der Kanalisation treffen sie einen Mann, der gerade von einer Chimäre (Menschenkopf, zwei Schlangenzöpfe, Löwenfüße vorn, Adlerfüße hinten, verkrüppelte Adlerschwingen, Schlangenschwanz) verfolgt wird. Bei einem kurzen Kampf mit dem Monster wird Patrick schwer verletzt und Björn, der Wolf, getötet. Es gelingt Dairine, Patrick zu stabilisieren, während die Chimäre den Wolf frisst.

Dairine verlässt die Kanalisation mit Patrick, der Rest geht weiter. Hamid, der zur Stadtwache gehört, geht mit ihnen mit; alle verfolgt von der Chimäre. Sie kommen an einen mit einem Gitter verschlossenen Durchgang, den Lin mit Tai Chi sprengt. Dabei löst er aber einen Alarm aus.
Sie dringen in den Kanal ein und stehen dann vor einer Tür, die mit einem Januskopf und dem Symbol einiger Pfauenaugen verziert ist. Lacus fällt ein, dass das Pfauenauge das Symbol der Iuno ist und für Schutz steht. Auf der Tür liegt mächtige Magie. Neben der Tür gehen zwei Kanäle mit ungefähr einem Meter Durchmesser in die Wand.

Aus einem Kanal taucht eine zweite Chimäre auf, eine Art Schlange mit drei feuerspeienden Hahnenköpfen. Es gibt einen heftigen Kampf, in dessen Verlauf Lacus und Hamid schwer verletzt werden und Lin stirbt (durch einen Pilum of Cold von Lacus). Sie ziehen sich zurück.

Dairine bringt Patrick in ein Hospital, schließt sich mit Halophanta kurz und kehrt dann zurück, um bei Sonnenaufgang bei ihm zu sein.

Hamid lotst die anderen in ein Lagerhaus und geht dann in ein Krankenhaus, um seine Vergiftung behandeln zu lassen und trifft dort Dairine. Die kann ihn zwar nicht entgiften (er scheint eine Immunität gegen Magie zu haben), aber die Ärzte kümmern sich um ihn und können ihn gut versorgen.

Über Haidars Haus tobt ein heftiger Sturm, der aber ein Auge über seinem Haus gelassen hat. Halophanta berichtet, dass sie aus dem Keller einen Schrei gehört hat – vermutlich hat Haidar sein Ritual durchgeführt.
Halophanta heilt Lacus.

Im Krankenhaus, am nächsten Morgen, geht es Patrick schlechter. Dairine unterhält sich noch mal mit Hamid über Haidar und die ganze Angelegenheit. Dabei hört Mohammed den beiden zu, ein bärtiger Bettler mit Bogen, und spricht danach Dairine auf die Sache mit Haidar an. Sie unterhalten sich eine Weile, danach spricht Dairine mit Lacus und Samed mit Mohammed. Dairine bittet schließlich Mohammed, auf Patrick aufzupassen, und der Bogenschütze bleibt im Krankenhaus zurück.

Auf dem Weg zum Krankenhaus haben Dairine, Samed und Tian Duwed, Layla und Meru getroffen. Samed hat Duwed einen Brief für Layla mitgegeben.

Später erfahren Dairine und Lacus, dass Meru und Layla die Maschine gestohlen haben. Haidar ist aufgeregt deswegen, reißt sich aber zusammen, weil ja erstmal der Angriff auf die Mystiker ansteht.

Währenddessen kommt Hamid nach Hause, seine Frau ist besessen von einem Feuerdjinn, der wütend auf ihn ist, ihm droht und dann Frau und Haus anzündet. Entsetzt flieht er, betrinkt sich und landet schließlich im Krankenhaus, wo er sich zu Patrick setzt und auf die anderen wartet.

Bei Haidar findet die Besprechung über den Angriff statt, ca. 100 Alchemisten und 300 Bewaffnete werden dabei sein.
Dairine, Lacus und Halophanta verständigen Sadek und seinen Verbündeten Koremun, der wohl Anführer der Mystiker ist. Sie wollen den Angreifern eine Falle stellen. Koremun bittet Dairine, auf einen Jungen aufzupassen, der ein Verwandter von jemandem wäre, den sie kennt.

In der Nacht greifen die Alchemisten die Mystiker an, und es kommt zu einem großen magischen Gefecht, bei dem nicht nur das Viertel, in dem die Mystiker sich verborgen halten, zerstört wird, sondern durch Erdbeben und Brände die ganze Stadt Schaden nimmt.
Bei dem Kampf trifft Haidar kurz auf eine große metallische Gestalt, die von einem kleinen, ungefähr zwölfjährigen Jungen mit wirren blonden Haaren gesteuert wird. Haidar schleudert das Artefakt durch die Gegend, und Lacus nimmt sich des Jungen an, der kein Wort Arabisch, dafür aber Phönizisch spricht. Außerdem hat er einige magische Gegenstände dabei, die auch teilweise in ihn integriert sind.

Dairine, Lacus, Samed, Hamid und Mohammed machen sich auf die Suche nach Halophanta. Der Kampf, an dem Haidar beteiligt ist, tobt hauptsächlich im Harun ar-Rashid-Viertel. Dairine und Mohammed verbringen einige Zeit damit, sich um Verwundete kümmern.

Der Kampf zwischen Haidar und seinen Gegner verlagert sich in Richtung des Hauses; am Steingarten lässt Haidar einen extrem starken Zauber los, der selbst auf die Distanz Leute verletzt.

Dairine und die anderen machen sich auf den Weg zu Haidars Haus, um Jochen zu holen. Das gelingt ihnen auch, gerade als sie das Haus verlassen, erreicht Haidar selbst seine Villa und aktiviert die Aegis zum Angriff. Die Cs verziehen sich und können aus der Distanz beobachten, wie Haidars Aegis gegen Morgen zerbricht.

Sie gehen mit dem verletzten Jochen zum Krankenhaus, liefern ihn dort ab, und erhalten von Tian die Nachricht, dass Halophanta da war und jetzt bei der Herberge (in der sie sich mit den Criamon getroffen haben) nach Muad´Dib und Koremun schauen will. Zusammen mit dem karthagischen Jungen, der Azarmun heißt und Arabisch als Sprache „einstellen“ kann, machen sie sich auf den Weg dorthin.
Sie treffen Halophanta und erfahren von ihr, dass Haidars Anwesen im Erdboden versunken ist. Muad´Dib lädt sie ein, im Stadthaus des Bundes unterzukommen, was sie auch annehmen und sich erst mal schlafen legen.

Während die anderen schlafen, macht sich Samed mit Azarmun auf den Weg, um dessen Rüstung wiederzuholen. Das gelingt den beiden auch, und mit einem Teil der Maschine zahlt Samed 20 Dinar seiner Schulden zurück.
Azarmun fängt an, seine „Rüstung“ zu reparieren, und kriegt sie bis zum Abend so halbwegs wieder zum Laufen.

Am nächsten Tag treffen sie Koremun, Sadek, Muad’Dib und Ombra, dessen Schatten ein wenig zerfetzt aussieht. Koremun erzählt ein wenig von sich: Er sagt, er habe damals ein Ritual der Karthager sabotiert, mit dem sie versucht haben, eine römische Armee wiederzuerwecken. Er habe das getan, weil er schwach war, mehr will er dazu nicht sagen. Darüber, was die Karthager vorhaben, wenn sie die Regio verlassen, kann er nicht sagen, er ist nur ein General, der der Kaiserin der Karthager dient.

Nachdem Koremun weg ist, unterhalten sich die hermetischen Magier. Sadek findet die Karthager ganz nett, auch weil Lacrima Nigra mit Beleyasch gut auskommt. Ombra und Muad’Dib wollen sich nicht festlegen, bevor sie nicht mit dem Rest des Bundes geredet haben. Lacus will mitkommen, weil er die Geisterarmee wegen des Rituals fragen will.

In Corona Fortunata trifft Samed Duwed, Layla und Meru wieder. Er fragt Layla und Meru nach der Statue, aber Layla reagiert etwas sauer. Das letzte Mal wollten Layla und Samed die Statue wohl an Sadek verkaufen, und dann waren die Sternenmagier hinter ihnen her, Samed und Sadek waren weg und sie ist von den Sternenmagiern eingefangen worden.

Lacus bemerkt, wie sein Geist mit Imad, dem Ziegenhirten redet. Er kommt hinzu, erfährt von Imad, dass die Römer „in den Wolken“ begraben liegen würden. Außerdem spricht Imad phönizisch, aber auf Karthago angesprochen, läuft er schreiend davon.

Dairine unterhält sich mit Meru über die Maschine. Meru behauptet allerdings, nichts darüber zu wissen, auch später nicht, als Samed sie danach fragt. Immerhin deutet sie an, dass die plappernde Statue eventuell in der Umgedrehten Pyramide ist; Samed versteht sie aber nicht.

Als die geisterhaften Römer auftauchen, läuft Lacus los, um herauszufinden, wo sie herkommen. Sie beachten ihn nicht, auch Varro nicht, der der Anführer zu sein scheint. Lacus findet nicht heraus, in welcher Himmelsrichtung die Leichen liegen, möglicherweise sind sie in einer Regio. Er vermutet, dass sie vermutlich in Karthago oder unter dem See liegen.

Zurück im Bund erzählen Lacus und Dairine dem Rat von den Erlebnissen. Daraufhin gibt es drei Konsequenzen: Erstens, Gwyn und Rhys gehen nach Damaskus, um mit Hassan Bey zu sprechen; Dairine und Bernward reden mit Jalal, um herauszufinden, was mit Haidar ist; und Ramitep und Lacus gehen nach Caverna, um sich mit Selin zu unterhalten.

Jalal weiß noch nichts von der Zerstörung in Tripolis, wird sich aber bemühen, Haidar zu kontaktieren. Selin möchte jemanden, der ihm in der Pyramide alle Ablenkungen vom Hals hält, bis er zu Asineth gelangt, für die er seine Kraft brauchen wird. Er könnte das Orillkon wohl allein besiegen, aber er möchte das eigentlich nicht, eben wegen Asineth. Hassan Bey erzählt, dass er damals mit sechs anderen aus der Regio entkommen ist und mit zwei anderen, Imoasch und Amilesch, in den Anti-Libanon gekommen ist, um einen Ankerstein zu setzen und die Regio herunterzuziehen. Amilesch hat sich dann mit einem ziegenköpfigen Dämon verbündet, die Regio bei Ras Stadt aufgebaut und sich mit Serpentia angelegt.
Es kam zum Kampf, und die Karthager haben gewonnen, wobei sich die Sternenmagier in der Regio versteckt haben. Amilesch ist allerdings gefallen, und Imoasch hat die Geister der serpentianischen Magier verflucht. Dann wurden die beiden Karthager von den Sternenmagiern vertrieben, haben die Regio in Serpentia versuchsweise heruntergezogen, das hat aber nicht richtig funktioniert – alle Lebewesen des Bundes waren verschwunden.
Danach haben sich die beiden nach Damaskus zurückgezogen und mit der Energie aus der Zerstörung der serpentianischen Regio eine neue Regio geschaffen. Imoasch ist kurz darauf verschwunden, und Hassan Bey hat jeden Kontakt zu dem Rest der Karthager abgebrochen. Er erklärt, dass die meisten direkten Kämpfer in der Regio sowieso eher Kanonenfutter sind, und diejenigen, die dort hinauskommen würden, wohl eher die Lenker sind. Außerdem erwähnt er 12 Schläfer im Tempel des Eschmun, normale Menschen, die von dem Gott Eschmun beschützt werden.

Nebenher erfährt Rhys, dass die Essaroe Energiespeicher sind, die aus einem Bergwerk in der Nähe Serpentias kommen. Er fände es eine gute Idee, eventuell das Bergwerk zum Lehen zu addieren – dafür sollte man aber zunächst mal schauen, ob es da noch etwas interessantes gibt.

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Marganma

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