Serpentia

Gilad und die acht Räuber

Herbst 1210

Pierre, Jessica, Ramon, Michele, Samed, Zafira

Pierre hat es geschafft, einen Kontaktmann in einem der umliegenden Dörfer zu finden, der die Räuber kennt. Er erfährt, dass die Räuber mitbekommen haben, dass Gilad höchstselbst auf die Jagd nach ihnen gehen will, und dass sie diese Gelegenheit nutzen wollen, um sein Haus in Damaskus auszuräumen. Pierre behauptet, er würde sich in dem Haus auskennen, und vereinbart ein Treffen mit Rasul, dem Anführer, in Damaskus.

Er und die anderen, die dabei sind, tarnen sich durch Illusionen und treffen sich mit Rasul in einem Bad. Rasul ist charismatisch und etwas eitel, scheint sich aber wirklich für das Wohlergehen der Bauern im Hinterland, die von Gilads Steuern ausgeblutet werden, zu interessieren. Er erzählt, dass sie alte Tunnel unter Gilads Haus kennen würden, und dass sie durch diese eindringen wollen. Danach wird improvisiert, aber es wäre ganz gut, wenn Pierres Leute sich als Angestellte ins Haus schleichen könnten.

Es gelingt Zafira (als Wäscherin) und Samed (als Wächter), eingestellt zu werden. Im Haus herrscht noch ziemliches Chaos, weil die Reste der Aladin-Feier noch nicht vollständig aufgeräumt worden sind und überall noch Kruscht mit Panthermotiven und Transportkisten herumstehen. Samed kommt auf die Idee, dass Rasul seine Beute ja in die Transportkisten packen könnte – und dann am nächsten Tag einfach abholen kann.

Mitten in der Nacht inszenieren die Serpentianer eine Ablenkung bei Gilads Haus: Sie tauchen mit einem Haufen Kisten auf und behaupten dreist, sie sollten aufräumen. Der Aufrtag käme von Dashan. Der stellvertrende Hauptmann der Wache ist ein ziemlicher Trottel und lässt sie nicht nur machen, sondern spannt den halben Haushalt mit ein. Rasul und seine Leute fallen überhaupt nicht auf, als sie die Beutel mit Gilads Gold in ein paar Kisten räumen.

Am nächsten Morgen werden dann auch diese Kisten von Rasul abgeholt, inklusive Zafira, die sich in einer der Kisten versteckt hat. Die Beute wird wie vereinbart geteilt: Die Hälfte geht an die Armen, ein Viertel an Rasul und seine Band und ein Viertel an die Serpentianer. Damit haben sie ihren Lehensherrn erfolgreich ausgeraubt. Immerhin hat Rasul ein Schreiben hinterlassen, dass er und seine Bande für den Diebstahl verantwortlich ist.

Gilad ist in der Zwischenzeit mit Rhys, Paddy, Gwyn und Gwy im Hinterland umhergeritten. Von den Räubern haben sie zwar keine Spur entdeckt, dafür aber ein Nest von Baphomet-Dämonen ausgehoben. Das ist doch auch schön.

Jetzt kann Serpentia Gilad Geld leihen (der ist nämlich ziemlich pleite) und hat außerdem über Pierre / Puck einen Kontakt zu Rasul und seinen Leuten. Die Bande besteht aus sechs Männern und zwei Frauen: Rasul, ein großer breiter Typ, ein schlanker geschickter Typ, ein Bauernjunge aus den Bergen, ein sehr unauffälliger Typ, ein Däne namens Björn, eine wütende junge Frau mit Messern und einer Narbe, und Maryam, eine Djinnbeschwörerin mit einem Erddjinn.

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Marganma

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